Logo
Willkommen auf der Homepage von
Paul Huerlimann / weidli21@bluewin.ch

Reisebericht Nord- und Mittel-Amerika 10.5. – 24.12.2015
 
10.5.2015

https://goo.gl/maps/TBAoLWf9n552
Mit der Bahn von St. Margreten nach Zürich Flughafen. Flug mit Lufthansa nach Frankfurt und mit Condor nach Halifax. Kein Problem auch ohne Rückflug Ticket, mit der Einreise. Musste nur Papiere vom Defender zeigen.
Vom Flughafen Halifax geht’s mit dem Taxi ins Hotel Delta Barrington in Halifax.
 
11.5.2015                      65140                            65204                            64

https://goo.gl/maps/PeveVtVYhcL2
War um 09.30 beim Atlantic custom Broker die Zoll-Papiere für den Defender holen. Dann aufs Zollamt und mit den gestempelten Papieren mit dem Taxi zum Hafen. Alles war in 1 ½ Stunden erledigt. Dann einkaufen und auf den KOA Camping in Upper Sackville 30 Km ausserhalb von Halifax gefahren. Dann habe ich alles eingeräumt und den Defender wieder eingerichtet wie ich es möchte. Es hat am Abend leicht zu regnen begonnen.
12.5.2015                      65204                            65274                            70

https://goo.gl/maps/PeveVtVYhcL2
Heute war es den ganzen Tag neblig und es hat über die Mittagszeit und gegen Abend stark geregnet. Bin nach Halifax gefahren und habe mit der Broker Firma die Papiere für den Defender geprüft. OK. Nachher bin ich auf die Burg und habe an einer Führung teilgenommen. Dann einen Teil der Strand-Promenade auf und runter gegangen und im Informationsbüro Unterlagen geholt. Auch einen Strassen Atlas von Kanada und Alaska habe ich besorgt. Schöne Promenade, wenn es schön ist.
13.5.2015                      65274                            65870                            596

https://goo.gl/maps/1p8sMZ2o9S72                              
Wollte heute noch Halifax bei gutem Wetter sehen und bin dann alles der Küste entlang nach Baddek gefahren. Eine Abkürzung wollte ich nach Port Hastings nehmen, aber die hat im Morast geendet. Musste wieder zurück. Am Abend habe ich lange keinen Camp gefunden. Im Osten von Kanada hat es wenige Camps und viele sind noch geschlossen.

14.5.2015                      65870                            66150                          280

https://goo.gl/maps/MyLj3tb3uLn
Habe heute einen Teil des Cabot Trails befahren. Bin auch noch ganz nach Norden nach Meat Cove gefahren. Dort gibt es einen super Camp, ganz in der Natur draussen, aber er war noch geschlossen. Alle Camps im National Park waren geschlossen. Beim Ausgang vom NP war einer zugänglich, Petit Etang, und man musste nicht mal bezahlen. Super Park. Viele verschiedene Trails zum Wandern.
15.5.2015                      66150                            66500                          350

https://goo.gl/maps/ifvCu6s8jm42
Bin weiter der Küste entlang nach Port Hastings, Antigonish nach Arisaig. Mehr, Hügel Wälder und immer Vereinzelte Häuser. War  schöne Fahrt entlang der Küste. Hat überall Wander- und Radwege entlang der Küste auf einem alten Bahntrasse. Am Abend einen schönen Camp am Meer gefunden. Bei der Ankunft sind die Leute zu meinem Auto gekommen und sich  gewundert was dies sein soll. Wurde dann auf Kaffee und Bier eingeladen und haben am Lagerfeuer über Gott und die Welt diskutiert. Drei Jungs laufen durch ganz Kanada und einer mit dem Rad. Bin der einzige mit so einem Fahrzeug, die anderen sind alle gross oder riesig.
16.5.2015                      66500                            66770                          270


Heute war‘s ein bisschen langweilig. Fast nur normale Strassen, nicht viel Abwechslung. Bin von Arisaig über New Glasgow, Truro, Windsor, Wolfville nach Coldbrook gefahren.   Schöner Camp im Wald.
17.5.2015                      66770                            67100                          330
N43.837482 W066.117928

https://goo.gl/maps/zS23Kbps1ou
Über Annapolis, Digby auf die Halbinsel Digby Neck gefahren. Dort soll man Wale sehen können. Es hat aber nicht viele Möglichkeiten vom Land aus die Wale zusehen. Man muss mit einem Boot raus. Da es aber schlechtes und kaltes Wetter war, bin ich nicht rausgefahren. Auch die Halbinsel war nichts Besonderes. Habe in Yarmouth einen Camp gefunden. Schön am See, Toiletten solala.
18.5.2015                      67100                            67395                          295
N 43.700853 W 065.114134

https://goo.gl/maps/uPWSrTfCD642
Von Yarmouth über Barrington, Locke Port, Little Harbor nach Hunts Port der Küste entlang gefahren. Viele Strände, aber zu kalt zum Baden. War schönes Wetter aber kühl.
19.5.2015                      67395                            67665                          270
N44.491781 W063.918653

https://goo.gl/maps/cBgUdMMdJMF2
Von Hunds Port bin ich der Lighthouse Route bis nach Peggys Cove gefahren. Unterwegs habe ich die Denkmäler des Absturzes der Swissair Maschine111 besichtigt. Auch Lunenburg habe ich besichtigt. Schöne alte Stadt (Weltkulturerbe). Bin dann von Peggys Cove wieder zurück nach Glen Margaret auf den Camp gefahren. Dort habe ich ein deutsches Paar getroffen, die ihr Wohnmobil auch mit demselben Schiff rüber geschifft haben. Ganzer Tag schönes Wetter, aber am Abend hat es geregnet und es ist wieder kalt geworden.
20.5.2015                      67665                            68985                          320
N45.334507 W064.779271

https://goo.gl/maps/bALMV4pDVqs
Peggys Cove über Truro bis Advocate Harbour.
Heute habe ich einen Tag nur mit fahren verbracht. Es war zeitweise stark neblig und auch sehr starker Wind. Man konnte zeitweise gar nichts von der Umgebung sehen.
21.5.2015                      67985                            68217                          232
N45.818603 W064.574584

https://goo.gl/maps/YSQk7osdmAL2
Advocate Harbour über Cape Chignecto Park, Three Sisters, Joggins Fossil Cliffs bis Hopewell Cape. Heute wieder schön aber sehr starker Wind. Bin nach den drei Schwestern gefahren und den Marsch an die Küste gemacht. Als ich zurück kam hat eine ganze Gruppe Schüler mit der Lehrerin das Auto und die Karte bestaunt. Dann musste ich ihnen alles erklären. Anschliessend habe ich die Versteinerungen in Joggins angeschaut und wollte am Strand die bekannten Fossilien anschauen, der starke Wind und die Flut haben es verhindert. Bei der Tourist Information hat ein Kanadier mich angesprochen, er hätte auch einen Defender und wohnt in Alberta. Er hat mir Tipps gegeben, wie ich mich mit Wölfen und Bären verhalten soll ich soll bei ihm vorbeikommen.
22.52015                       68217                            68407                          190
N45.51194 W065.81147 Hampton

https://goo.gl/maps/QQA4SdSeUKk
Heute habe ich die Hopewell Rocks bei Ebbe angeschaut. Man kann bei Ebbe um die Felsen wandern. Bei Flut sind sie tief im Wasser. Dann bin ich über  den Fundy National Park Sussex, Norton nach Hampten auf den Camp gefahren. Es hat wieder zu regnen begonnen. Im Park wollte ich ein bisschen wandern, aber auch da hat es zu regnen begonnen.
23.5.2015                      68407                            68787                          380
N46.71262 W067.71833

https://goo.gl/maps/N68AqUywuQx
Am Morgen 4 Grad und Regen! Dann Regen, Wind, Schnee und Sonne. Alles entlang des Flusses St. John gefahren. Über,  etliche Fähren (alles frei), St. John,  Frederictown, Evandale, Gagetown, Woodstock nach Perth Ancover. Alles auf Nebenstrassen dem Senic Drive St. John River Valley folgend.
24.5.2015                      68787                            69137                          350
N 47.43428 W 070.04193

https://goo.gl/maps/QUvJsGorEXD2
Nach Norden Richtung Quebec gefahren. Degalis, Auclair, Saint-Jean-de-Dieu, Notre-Dame-des-Neiges, Riviére-Quelle. Zuerst war alles Wald und Holzverarbeitungsbetriebe und nachher alles Landwirtschaftsbetriebe. Riesige Höfe mit gewaltigen Getreidesilos. Bin in Riviére-Quelle gelandet. Riesiger Camp aber fast alleine. Das Wetter wurde richtig schön, zwar starker Wind, der aber gegen Abend nachgelassen hat. Bin jetzt in der Provinz Quebec. Ab jetzt ist nur noch französisch gefragt! Holt man halt die 5 Brocken, die aus der Schulzeit geblieben sind hervor und lernt wieder dazu. Auch nicht schlecht!
25.5.2015                      69137                            69312                          175
N 46.89682 W 071.33025

https://goo.gl/maps/EpEjmHQDkUk
Nach Quebec gefahren und Quebec angeschaut. Viele interessante Gebäude. Parkmöglichkeiten gibt es mitten in der Stadt. Beim Einfahren in die Stadt hat mich ein Motorradfahrer am Rotlicht gefragt, ob ich anhalten könnte und ihm das Auto und die Reise erklären würde. Er sei so fasziniert vom Landy und der Reise. In Kanada gibt es den Defender seit vielen Jahren nicht mehr. Er wurde wegen den Sicherheitsvorschriften verboten. Am Morgen war‘s noch schön, am Nachmittag war’s bewölkt und am Abend hat’s geregnet. Hat wieder einmal gepasst mit dem Wetter und der Stadt anschauen!
26.5.2015                      69312                            69370                          58
N 46.66314 W 071.39577

https://goo.gl/maps/cE9kEgBPgwj
Am Morgen hat‘s noch geregnet, am Nachmittag wurde es aber schön und 25 Grad. Jetzt kann das campieren beginnen. Habe in Quebec noch eine Stadtrundfahrt gemacht. Schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Am Nachmittag etwa 16.00 wollte ich noch Richtung Montreal fahren. Hatte so viel Verkehr und Stau, dass ich schon ausserhalb der Stadt einen Camp suchte. Das Auto sorgt überall für Aufsehen. Auf der Strasse, beim Parkieren, auf dem Camping. Sogar Notizen werden auf die Scheibe gelegt.
27.5.2015                      69370                            69668                          298
N 45.34710 W 073.48860

https://goo.gl/maps/YQUvrqnEck72
Nach Montreal West auf einen KOA Camp gefahren. Schöner Camp. Musste heute waschen. Um die Mittagszeit hat es so stark geregnet, dass man gar nicht mehr fahren konnte. Die Strassen waren überschwemmt. Habe auf dem Camp noch ein junges Schweizer Paar getroffen.
28.5.2015                      69668                            69726                          58
N 45.34710 W 073.48860
Wollte heute mit dem Fahrrad nach Montreal fahren. Habe schon nach 7 Kilometer aufgegeben, weil sie hier wohl sogenannte Radrouten haben, aber die findet man nur in einer groben Karte und keine Schilder weit und breit auf der Strasse. Bin dann wieder zurück und bin mit dem Auto nach Montreal. Wollte hier mit dem Rad in die Stadt fahren und habe ausserhalb parkiert. Der erste Anlauf ging auch schief. Weil eine Brücke wegen des F1 gesperrt war. Dafür habe  ich aber die ganze F1 Strecke abfahren dürfen. Habe aber ein bisschen länger gebraucht als die F1 Boliden!!!!!!! Konnte auch zuschauen, als sich eine Hebebrücke öffnete. Nachher bin ich über die höchste Brücke in Montreal in den alten Teil und die Fussgängerzone gefahren. Die Brücke ist für die grössten Schiffe gebaut worden. Gewaltig da runter zu schauen! Am Abend habe ich aber die Beine vom vielen Radfahren ganz schön gespürt. Muss bisschen mehr trainieren!
29.5.2015                      69726                            69872                          146
N 45.62460 W 074.68536

https://goo.gl/maps/bTZQSxsvVoT2
Weil das Wetter schön war, bin ich noch einmal nach Montreal reingefahren. Es sieht schon alles viel besser aus, wenn das Wetter mitspielt. Schöne Fussgängerzone, zwar alles Rosa, (was mir sowie gefällt, bin mir wie ein Schwuler vorgekommen) und schönes, altes Hafenviertel. Hab dann in der nächste Apotheke etwas gegen meinen Husten gekauft und bin von da auf den nächsten Camp gefahren. Habe 12 Stunden geschlafen!!!! Hab’s scheinbar gebraucht. Am Morgen war die Erkältung auch wieder besser.
30.5.2015                      69872                            69984                          112
N 45.34180 W 075.70322

https://goo.gl/maps/i96W7CcuXEM2
Nach Ottawa gefahren, die Stadt angeschaut und eine Stadtrundfahrt gemacht. Schönes Zentrum mit Regierungsviertel und Marktviertel. Hat wieder zu regnen angefangen, deswegen bin ich gleich auf den nächsten Camp gefahren. 10 Km vom Zentrum weg. In Ottawa ist die erste Stadt, wo ich kein offenes Internet gefunden habe, nicht mal auf der Tourist Info. Musste in einen Starbuck’s und den Code verlangen.
31.5.2015                      69984                            70328                          342
N 44.06807 W 077.78399

https://goo.gl/maps/RszyYkn5kjq
Heute war wieder schlechtes und kaltes Wetter. Bin einkaufen gegangen und Richtung Toronto gefahren. Am Abend habe ich dann auf einem KOA Camping ein Cabin (Häuschen) genommen. Ich mag mich erinnern, dass ich dies auch in Polen mal gemacht habe. Der Camping Besitzer hat sich bei mir entschuldigt, dass er mir € 25.- verlangen müsse, obwohl ich das Häuschen alleine benütze. Hier kostet es € 110.- Hauptsache warm und unter Dach. Ich hoffe es ist Morgen schöner, sonst macht es keinen Sinn, auf dem Aussichtsturm in Toronto, Essen zu gehen. Bin Optimist, sonst geht es halt Übermorgen.
Gestern habe doch einen Fehler gemacht. Als ich den Longstretch Hummer nicht eingetauscht habe. Heute wurde ich 2 Mal von der Polizei gestoppt, aber nicht für eine Kontrolle, sondern sie wollten nur den Defender anschauen und mit mir über die Reise reden.
1.6.2015                        70328                            70517                          189                              N 43.73760 W 079.63686

https://goo.gl/maps/vJoU5YikK4L2
Heute hat es den ganzen Tag nicht geregnet! War immer noch kalt, ca. 10 Grad. In Toronto habe ich gleich neben den NC Tower parkiert und habe auf 350 Meter Höhe den „Edge walk“ mitgemacht. Man ist wohl sehr gut gesichert, aber sonst ist schon super, aus dieser Höhe, ohne Geländer und Gitterrost, Toronto von oben anzuschauen. Nachher bin ich noch auf das Zuschauerdeck und ins Restaurant. Musste an beiden Liften nie anstehen auch das Restaurant war leer. Genau wie ich mir sowas wünsche. Muss mir noch ein DVD-Laufwerk kaufen, um die Fotos anzuschauen. Auf die Tour um den Turm darf man nicht einmal einen Schnuderlumpen mitnehmen!! Auch die Brille wird fest gebunden. Und am Abend gab‘s zur Feier des Tages noch Ravioli mit Käse und Ei und ein Whisky Cola dazu !
Laut Wettervorhersage soll es die nächsten 2 Wochen schön sein. Hoffentlich stimmt es!
2.6.2015                        70517                            70807                          290
N 43.09172 W 079.14134

https://goo.gl/maps/p6JUwNFG8pz
Schön schon am Morgen, und den ganzen Tag hat die Sonne gelacht. Etwa 18 Grad. Heute bin ich gemütlich nach Niagara Fall auf einen KOA Camp.
3.6.2015                        70807                            70807                          0
N 43.09172 W 079.14134
Bin mit dem Rad zu den Niagara Fällen gefahren. Am See entlang habe ich dann eine Rad Tour gemacht. Die Fälle sehen nicht so imposant aus, aber das ganze Drum und Dran ist schon beindruckend. Vermarktung, Las Vegas Stil und Rummel.
War den ganzen Tag schön und hat ca. 22 Grad gehabt. Super.
4.6.2015                        70807                            70927                          120
N42.93082 W078.15824

https://goo.gl/maps/s7pEDDHbKMq
Heute bin ich über den Zoll in die USA. Kein Problem mit dem Visa und dem Auto. Das Visum ist zwar nur bis 1. September gültig, muss halt beim 3. Eintritt in die USA ein neues Visum holen. Habe dann die USA Seite der Niagara Fälle angeschaut und bin dann weiter Richtung New York gefahren.
Schön und teilweise bewölkt, ca. 20 Grad.
5.6.2014                        70927                            71205                          278
N41.14716 W076.08845

https://goo.gl/maps/vdpnQmDiNDA2
Heute wieder Richtung New York unterwegs über Nebenstrassen. Schöne Gegend. Hügelig, Landwirtschaft und Weingebiete. Auf dieser Strecke sind mir viele Kutschen und Leute mit komischer Kleidung begegnet.
Heute war es schön und warm. Konnte zum ersten Mal ohne Hemd alles aufstellen. Bin dann noch mit dem Rad ins Dorf Whisky holen. An der Rezeption hat sie von 1 bis 11/2 Meilen gesprochen, waren aber 6 und zurück den Berg rauf. Hat auch gut getan und der Whisky schmeckt jetzt jedes Mal doppelt so gut.
6.6.2014                        71205                            71328                          123
N40.712064 W74.043988

https://goo.gl/maps/yryitSvwAtq
Fahrt nach New York. Die Adresse vom Camp in NY war falsch und ich bin mitten in Manhatten gelandet. Ist das eine Fahrerei!!!!!
7.6.2015
New York Tour mitgemacht. Elis Island, Freiheitsstatue, Manhatten, World Trade Center, Ground Zero, etc.
8.6.2015
Habe heute auf den World Trade Center im Observatory Deck die Aussicht über New York genossen, und nachher noch den Broadway hoch und runter spaziert.
9.6.2015                        71328                            71903                                 575
N39.06965 W076.64787

https://goo.gl/maps/x68GM85DSUJ2
Fahrt nach Millersville auf einen KOA Camp in der Nähe von Washington DC.
10.6.2015                     
Mit dem Bus vom Camping wurden wir nach Washington D.C. gefahren und um 17.00 wieder abgeholt. Habe eine Stadtrundfahrt gemacht und die übrige Zeit genutzt um die Sehenswürdigkeiten näher anzuschauen. Das American Indien Museum habe ich angeschaut. Kann man viel lernen. Auch das die Architektur des Gebäudes ist was ganz besonderes. Die Stadt ist super, viele interessante Sachen zu sehen, die mit der Geschichte Amerikas zu tun haben.
11.6.2015                      71903                            72069                          166
N39.31270 W077.76556                                             Harpers Ferry

https://goo.gl/maps/NUuHkdEx81m
Bin mit dem Auto nach Washington gefahren und bei Arlington Friedhof parkiert. Nicht billig, $35.-
Dort habe ich das Grab von JFK und des unbekannten Soldaten besucht. Dann habe ich das Rad genommen und habe das Weisse Haus, Martin Luther King Memorial und andere Memorials noch angeschaut. Dann habe ich mich auf den Weg nach Indianapolis gemacht. 100 Kilometer bin ich nur Stau gefahren. Jetzt habe ich für eine Zeit genug von Städten. Die Kamera lässt mich auch wieder im Stich. Es ist wieder dasselbe Problem mit dem Objektiv 10-30 wie beim ersten.
Heute war es schön und über 30 Grad.
12.6.2015                      72069                            72415                          346            
N38.31270 W080.45261                                    Horner, West Virginia

https://goo.gl/maps/wSvmeucNQdU2
Bin auf Nebenstrassen Richtung Indianapolis unterwegs. Ein Waldcamp in Horner, West Virginia. Die Fahrt war super. Hügelig, Wiesen, Wälder und sogar ohne viel Verkehr. Sogar richtige Passstrecken hat‘s gehabt. In Horner hat es aber 2-3 Schütter gehabt. Rasierapparat ging kaputt. Hoffentlich geht das nicht so weiter, jeden Tag etwas kaputt!
Schön und 30 Grad.
13.6.2015                      72415                            72788                          373
N39.62128 W083.20247                                    Mt. Sterling, Ohio

https://goo.gl/maps/8AL2VUEzo4A2
Immer noch auf Nebenstrassen Richtung Indianapolis. Bin in Mt. Sterling, Ohio gelandet. West Virginia war sehr hügelig und interessant zu fahren. Viele wilde Tiere unterwegs gesehen. Rehe, Hasen, Schildkröten, Eichhörnchen, Mäuse, Fasanen, grosse und kleine unbekannte Vögel etc. Seit ich in Ohio bin, ist wieder alles flach und grosse Landwirtschaft. Nicht mehr interessant.
Am Morgen war es bedeckt, am Mittag hat es geschüttet, am Nachmittag wieder schön und über 30 Grad und am Abend hat uns ein gewaltiges Gewitter heimgesucht.
14.6.2015                      72788                            73202                          314
N                                                                         Crawfordsville, Indiana

 https://goo.gl/maps/poj9PoR99u52               
Bin weiter nach Indianapolis gefahren. Habe dort das bekannte Oval angeschaut. Einfach ein Wahnsinn! 400‘000 Personen fasst es. Das muss etwas ganz Besonderes sein, wenn das Indy 500 stattfindet. Beim letzten Formel 1 Rennen waren es 80‘000, ganz logisch, dass es dort nicht mehr stattfindet. Bin dann weiter nach Crawsfordville auf einen KOA Camp.
Während des Tages war es schön und heiss, ca. 30 Grad. Am Abend hat es dann wieder geregnet.
15.6.2015                      73202                            73725                          523
N40.96075 W090.94075                                    Oquawka, Illinois

Crawfordsville KOA, 1600 Lafayette Road, https://goo.gl/maps/bmuTvqmwSx52
Bin heute nur auf Autobahnen gefahren, dass ich wieder einmal ein bisschen weiter komme. Auf der Karte ist eine River Road eingezeichnet, aber nicht einmal die Einheimischen wissen davon, weder ist sie irgendwo markiert. In Oquawka hat es ein Denkmal für einen Elefanten, der vom Blitz getroffen wurde, als der Zirkus hier war. Helene würde wieder sagen!!!!
Es hat öfters geregnet, aber auch die Sonne schien, ca. 30Grad und schwül.
16.6.2015                      73725                            74128                          403
N41.54201 W094.07906

https://goo.gl/maps/5gyXy9KAyr12
Von Oquawka bin ich auf der „Great River Road“ dem Mississippi entlang bis Muscatine gefahren, dann über den Mississippi bis nach Adel in Iowa. Teils Autobahn, teils Nebenstrassen. Ich wollte eigentlich noch den grössten Truck Stopp anschauen, aber diese Raststätte habe ich verpasst. Sie ist auf der I-80 zwischen Bettendorf und Iowa. Heute noch eingekauft. Bin dann auf einen KOA Camp in Adel gefahren.
Schönes Wetter ca. 28 Grad.
17.6.2015                      74128                            74596                          468
N41.54201 W094.07906

https://goo.gl/maps/VUBcxWzS5fJ2
Heute bin ich nach Sioux Falls gefahren. Alles nur gerade Strecken im 90 Grad Raster. Sehr langweilig. Nur Mais und Soja und Grosse Bauernhöfe. Die Kühe und Schweine sind eingepfercht, obwohl es Millionen von Quadratkilometern Land rundherum hat. Eine Eisenbahn Strecke habe ich gesehen, die Schienen gingen vom Horizont im Osten bis zum Horizont im Westen alles gerade aus! Storm Lake war eine Ausnahme. Schöne Promenade und Zentrum für die Farmer im weiten Umkreis. Dort ist ein Schlachthof, wie wir es uns nicht vorstellen können. Die grossen Lastwagen standen Schlange um die Schweine abzuliefern. Gestunken hat es in der Umgebung, ich musste mich fast übergeben. In der Nähe vom Camp hat es einen grossen Truckstopp. Musste mich natürlich dort rumtreiben und umsehen und mit den Truckern ein bisschen quatschen. Super Truck’s.
Schönes Wetter und nicht mehr so heiss.
18.6.2015                      74596                            74975                          379
N43.90110 W099.86636

https://goo.gl/maps/FANUFGPzqMP2
Zuerst Die Wasserfälle von Sioux Falls angeschaut und dann Richtung Badlands National Park, keine interessante Strecke. In Kennebec habe ich auf einem KOA übernachtet.
Habe bemerkt, dass am Landy der vordere linke Reifen innen mehr abgelaufen ist und habe die Räder tauschen lassen. Von vorne nach hinten.
Schönes Wetter und ca.26 Grad
19.6.2015                      74975                            75288                          313
N43.89462 W102.41401

https://goo.gl/maps/V86GQeSGcWp
Heute bin ich in den Badlands Nationalpark gefahren. Super, in dieser Ebene plötzlich diese Steinformationen. Eine richtige Augenweide, nach diesen paar Tagen nur Ebenen. Ich habe auf dem Camp im National Park übernachtet. Weit draussen in der Natur. Ein Bison hat sogar im Camp gegrast und übernachtet. Der hat sich überhaupt nicht um die Leute gekümmert. Am Abend ist in der Ferne ein Gewitter aufgekommen. Es war ein richtiges Natur Schauspiel, mit hunderten von Blitzen. Den Donner hat man am Anfang gar nicht gehört, bis dann das Unwetter näher kam. Zuerst Sturm, dann Regen und dann zum Dessert noch Hagel.
Habe heute das Abo für alle National Parks in den USA gekauft, US$ 80.-
Am Morgen hat es in Kennebec noch geregnet, als ich aber im Badlands National Park ankam, War es wieder sonnig und gegen Abend wieder heiss. Nachts siehe oben! Ca. 27 Grad.
20.6.2015                      75288                            75541                          253
N

https://goo.gl/maps/rZULr9ijTo82
Ein Traum Tag! Habe zuerst xx Drug. Dann nach Mount Ruhsmore, Crazy Horse und en Needles Highway bis Legion Lake. Super Tag mit vielen Hightlights. Unterwegs habe ich einen kanadischen Velofahrer, Adam Crookes, kennen gelernt. Wir haben dann auf demselben Camp übernachtet und ich habe ihn zum Nachtessen im nahe gelegenen Gasthof eingeladen. Er hat letzte Nacht auch im Badlands Park übernachtet, und ist heute Abend gleich weit wie ich. Er möchte dieses Jahr auch bis Panama kommen, aber mit dem Velo!! 2 Bison haben wieder den Camping besucht. Sind mitten durch die Wohnwagen spaziert.
Schönes Wetter ca. 23 Grad.
21.6.2015                      75541                            75860                          319
N44.41736  W104.35324

https://goo.gl/maps/1AJQvtLhH4k
Bin zuerst die Wildlife Loop Road gefahren und ca. 200 Bison und anderes Wild gesehen. Dann bin ich zurück nach Rapid City und nach Sturgis, der Motorrad Stadt. Jedes Jahr treffen sich hier im Juli etwa eine halbe Million Töfffahrer. Dieses Jahr zum 75. Jubiläum rechnet man mit 1 Million. Von dort bin ich über den Spearfish Canyon Senic Byway nach Sundanc gefahren. Schöne Fahrt durch die Schlucht.
Letzte Nacht hat es wieder ein heftiges Gewitter gegeben. Ich habe Adam offeriert, im Auto zu übernachten. Weil es aber da nur ein paar Tropfen gegeben hat, wollte er nicht. Hat es aber schwer bereut.
Schön und warm ca.27 Grad.
22.6.2015                      75860                            75946                          86

https://goo.gl/maps/xStwuzEiFWE2
Heute Nacht hat es wieder gestürmt, geregnet und gehagelt. Diesmal hat es aber am Auto einige Spuren hinterlassen. Die Hagelkörner waren zu gross. Habe aber gefunden, dass es keinen Wert hat die Versicherung zu belangen, weil der ganze Aufwand zu gross ist.
Bin nach Devils Tower gefahren und dort die grosse und kleine Runde gewandert. Unglaublich dieser Turm, wie er da steht. Es ist war ein heiliger Berg für die Indianer. Habe Bergsteigern zu geschaut, wie sie dort hoch geklettert sind, und habe sie nachher im Camp kennengelernt.  Dann bin ich in den Park Camp. Dort habe ich Deutsche getroffen, die mich zum Nachtessen eingeladen haben. Nachher wurde ich noch von Amis zu einem Gläschen Wein eingeladen.
Schön und ca. 23 Grad.
23.6.2015                      75946                            76495                          529
N48.14859 W104.51183

https://goo.gl/maps/H1NgcjUZcAw
Bin heute von Devils Tower nach Clubertson gefahren. Sehr eintönige Landschaft, bis an den Yellowston River. Überall wird hier Öl gefördert. Campings hat es keine mehr hier oben. Habe ein Motel genommen.
Am Nachmittag hat es geregnet, aber sonst war es sehr schön.
24.6.2015                      76495                            76792                          297
N

https://goo.gl/maps/H1NgcjUZcAw
Heute ging es wieder über die Grenze nach Kanada, nach Regina. An der Grenze haben sie mir gesagt, dass ich einen Bärenspray haben sollte wenn ich in den Norden möchte, und haben mir die Adresse gegeben, wo ich ihn besorgen kann. Habe dort auf dem Parkplatz einem Belgier getroffen, der mit seiner Tochter den Amerika Trip in der umgekehrten Richtung gemacht hat. In 3 Wochen verschifft er in Halifax.
Habe auf dem Parkplatz auch bemerkt, dass die Sonnenstore fast runter fällt. Musste Material für eine richtige Befestigung und Werkzeug kaufen. Habe auf einem Camp, der auf dem Golfplatz ist die Store repariert und übernachtet. Habe Glück gehabt, dass mein Platz ganz am Golfplatz war und mich kaum jemand gesehen hat, dass ich am Reparieren bin.
Freundliche Leute am Zoll. Musste die Eier die ich gestern gekauft habe abgeben. Es war das erste Mal, dass der Zöllner am Schalter ein Fahrzeug mit Schweizer Nummer abfertigen musste. Den Inhalt des Autos haben sie nicht durchsucht, aber das Auto innen und aussen bewundert.
Schönes Wetter ca. 24 Grad.
25.6.2015                      76792                            77139                          347
N52.20439 W106.70377   Saskatoon

https://goo.gl/maps/ZpVMdoQTTRT2
Habe auf einem Golfplatz übernachtet. Am Morgen um 6.00 hat man neben meinem Auto mit Rasen mähen angefangen, und dies bis 8.00. Habe heute noch zusätzliches Material für die Store eingekauft. Auch habe ich ein besseres Schloss für das Velo gekauft. Auch ein kleines Zelt habe ich gekauft, um auf dem Camp auf dem Platz etwas zu deponieren, wenn ich mit dem Auto irgendwohin fahre. Dann ging‘s weiter nach Saskatoon.
26.5.2015                      77139                            77651                          512
N53.45698 W113.07946   Sherwood Park

https://goo.gl/maps/HbaXyThfeF82
Heute bin ich alles Autobahn gefahren um mal ein bisschen vorwärts zu kommen. Bin von Saskatoon bis Sherwood Park alles Autobahn gefahren, dann war ich müde und hab einen Camp gesucht. Von Gestern auf heute habe ich einen Camp fast an der Autobahn erwischt, kann man sich den Lärm vorstellen! Heute gehe ich früher schlafen, da ich sowieso kein Internet habe.
Schönes Wetter und hei und da Regen, grad richtig um die Scheibe wieder sauber zu kriegen. Ca. 27 Grad
27.6.2015                      77651                            78268                          617
N56.26258 W117.63077   Peace River

https://goo.gl/maps/23L56Wa9cpL2
Heute bin ich Abends bis 18.30 gefahren. Über Slave Lake, nach Peace River. Nichts Besonderes, Ebene, grosse Bauernhöfe, Ölpumpen und gerade Strecken. Dann bin ich auf einen riesen Camp gekommen, und war alleine, kein Wifi. Habe noch ein bisschen die Sonne genossen und dann ein Lagerfeuer gemacht. Es ist das erste Mal. Habe gedacht, es ist besser ich versuche es mal wenn niemand zuschaut. Hat gut funktioniert. Auch die Axt, die ich von einem Kanadier bekommen habe, habe ich gut gebrauchen können.
Schönes Wetter ca. 27 Grad
28.6.2015                      78268                            78583                          315
N56.27670 W120.95412    Fort St. John

https://goo.gl/maps/Eh8y7iRe6EE2
Bin nach Dawson Creek gefahren. Dort ist der Kilometer 0 vom Alaska Highway. Habe dort auf der Information gute Tipps und Internet bekommen. Beim Stadtrundgang hat mich ein Mann angesprochen und mich gefragt, warum ich ein T-Shirt von Albanien trage. Er sei Albaner. Haben dann noch länger über das Projekt in Albanien gesprochen. Sein Auto hatte viele Steinschläge auf der Frontscheibe. Er hat mir gesagt, das sei normal hier. Kaum bin ich weiter gefahren, habe ich auch schon einen grösseren Steinschlag von einem Lastwagen abbekommen. Im 50iger ist er mit etwa 80 an mir vorbei gezogen. Bin dann in Fort St. John auf die Information, das im Gemeindehaus untergebracht ist, und habe mich nach Camps erkundigt und wo ich den Steinschlag reparieren kann. Die Dame konnte mir nicht helfen, aber ein Zuhörer konnte mir Auskunft geben. Hat sich herausgestellt, dass es der Bürgermeister war. Er hat sich dann auch für meine Reise interessiert und noch lange haben wir miteinander gequatscht.
29.6.2015                      78583                            79093                          510
N58.63189 W124.23550

https://goo.gl/maps/3XvmUE26Zpv
Heute Morgen bin ich zuerst mit dem Auto zum Scheiben Reparateur. Er hat den Schaden gleich behoben. Ich wollte noch eine Platte aus Polycarbonat, die ich auf die Windschutzscheibe legen kann. Er hat das Material auch gleich gehabt und hat es gleich zugeschnitten. In einer halben Stunde war alles erledigt. Jetzt konnte ich mich auf den Alaska Highway freuen. Es wird auch immer interessanter. Schöne Fahrt, die Berge kommen näher. Hat mir gut gefallen und bin über 500 Kilometer gefahren.
Bin am Abend in Testa River gelandet, auf einem einfachen Camp. Etwa 100 Km westlich von Fort Nelson. War schön, Nachmittags ein kleines Gewitter, 26 – 32 Grad.             
30.6.2015                      79093                            79555                          448
N                                    Watson Lake

https://goo.gl/maps/z9LnCeSjAmz
Bin heute bis Watson Lake gefahren. Schöne Strecke in den Bergen. Habe Bisons, Rehe und den ersten Grizzli gesehen. Interessante Strecke, das Fahren macht in dieser Umgebung richtig Spass. Unterwegs hat es ein Thermalbad, was aber nichts Besonderes ist, und in Watson Lake den grossen Schilder Wald. Wer kommt auf eine solche Idee. Am Wasserfall in der Nähe von Coal River habe ich 2 Schweizer getroffen, die etwa 2 Jahre Amerika erkunden. Sie wollen auch nach Südamerika und nach Ushvaia fahren. Dort hat mich eine Frau angesprochen, die auch Richtung Norden fährt, dann aber nicht nach Deadhorse, sondern nach Inuvic und dann mit einem Flieger auf die Insel Herschel Island fliegt. Dort gibt es nur ein paar Einwohner und das Essen muss man alles mitnehmen, kein Hotel, Laden, einfach nichts. Wagemutige Frau. Sie macht das alles mit einem 22 jährigen VW Shirocco, und alleine. Am Abend habe ich auf dem Camp ein deutsches Ehepaar getroffen, die genau das Auto haben, das ich eigentlich wollte. Einen Toyota Land Cruiser, wie es ihn in Australien gibt. In Deutschland gibt es eine Firma die den importiert, umbaut und typisiert. Die zwei wollen jetzt auch nach Alaska und dann runter nach Südamerika. Sie haben schon Australien 1 Jahr gemacht und haben das Auto dann in die USA verschifft.
Schönes Wetter ca. 25 Grad.
1.7.2015                        79555                            80186                          631            
N 61.98253 W132.60403                                   Ross River

https://goo.gl/maps/yCef988EtWU2
Heute ist kanadischer National Feiertag. Habe am Morgen zuerst Diesel geholt und Essen eingekauft. Den Bärenspray habe ich auch endlich bekommen. Bin dann von Watson Lake nach Ross River gefahren. Nichts Besonderes auf der Strecke, ausser die Schlucht beim Camp. Wieder schöner Waldcamp.
Schönes Wetter ca. 24 Grad.
2.7.2015                        80186                            80666                          480
N64.05260  W139.11047                                   Dawson City

https://goo.gl/maps/icBEwgLJRbM2
Bin heute bis Dawson City gefahren und wollte dort ein Hotel nehmen, weil es geregnet hat. Alle Hotels voll. Ein Hotel wird von einem Schweizer geführt, auch das war voll. Er hat vor kurzem ein Gast aus Melchtal gehabt, der Chef von den Fruttbahnen. Iren aus Melchtal hilft öfters bei ihm aus. So klein ist die Welt. Es ist das erste Mal, dass es viele Leute in einem Ort gibt, dass ich Probleme habe mit übernachten. Habe bei ihm gegessen und bin dann wieder in ein Waldcamp gefahren, wo ich wieder mit 2 Amis den Abend verbracht habe.
Ganzer Tag regnerisch, am Morgen nur 9 Grad und am Tag 18.
3.7.2015                        80666                            81131                          465
N66.37272 W136.71930                                    Eagle Plain

https://goo.gl/maps/1mbS6VoGwJA2
Wollte am Morgen in Dawson City das Öl wechseln lassen, Hatte aber niemand Zeit. So bin ich los gefahren nach Inuvik. In Eagle Plain habe ich das Hotel genommen, weil ich wieder einmal Duschen und Internet wollte. Die Strasse nach Eagle Plain war richtig matschig vom Regen. Es hat aber gegen Abend wieder die Sonne geschienen. Und um 20.00 hat es wieder geschüttet. So wird der Landy wieder ein bisschen gewaschen. Der sieht katastrophal aus, über und über voll mit Dreck. Das Hotel ist ein schlechteres Motel, kostet aber $Kan 145,-  Aber ich konnte baden.
4.7.2015                        81131                            81512                          381
N68.35966  W133.73610                                   Inuvik

https://goo.gl/maps/zPDojmZRNn62
Nach Inuvik gefahren. Es war noch nicht richtig schön, und zeitweilig dichter Nebel. War nicht viel von der Umgebung zu sehen. Fotografieren war nutzlos. Habe den Polarkreis überfahren. Alles Naturstrasse. Teilweise noch nass von gestern. In Inuvik angekommen habe ich den Camp bezogen. Es stehen 2 Schweizer Camper hier, aber niemand ist zusehen. Mal Morgen noch einmal anklopfen. Dann habe ich Diesel aufgefüllt und den Landy mit Hochdruck abgespritzt, jetzt kann man ihn wieder anschauen.
Inuvik ist keine schöne Stadt, aber es wäre guter Ausgangspunkt für Ausflüge in unberührte Gebiete. Mit dem Flugzeug und Führer. Es hat aber auch seinen Preis. Die Häuser sind auf Pfählen gebaut, wegen dem Permafrost.
Wetter zuerst nebelig dann teilweise bedeckt aber kein Regen. 10 bis 20 Grad.
5.7.2015                        81512                            82007                          495            
N65.76590  W137.89537                                   Dempster Highway Km 220

https://goo.gl/maps/WSExewUBgv82
Heute ging es wieder raus auf dem Dempster Highway. Da es nicht so viele Camping gibt, habe ich wild campiert. In der Nähe ist ein Rastplatz, aber schon viele Autos da, dort kann ich am Morgen auf die Toilette. Es geht noch etwa 250 Kilometer bis ich wieder in Dawson City bin.
Heute war schönes Wetter und zwischen durch bewölkt, aber keinen Regen. Am Morgen 9, am Nachmittag 20 Grad.
6.7.2015                        82007                            82388                          381
N64.04117  W139.40631                                   Dawson City

https://goo.gl/maps/Q6JD8KdpAS22
Nach Dawson City gefahren und wollte auf die Fähre, grosser Stau. Habe umgedreht und bin die Klondik Strecke gefahren, bis es nicht mehr weiter ging. Hier wird nach Gold geschürft wie man es sich es gar nicht vorstellen kann. Auch in früheren Zeiten wurde Dawson City wegen des Goldes bekannt. Ganze Täler werden ausgebuddelt und ganze Berge abgetragen. Riesen Maschinen wurden damals gebaut, um Gold zu schürfen. Eine solche Maschine ist noch als Museum übrig geblieben. Unvorstellbar gross. Sie hat 8 Tonnen Gold gefördert. Diese Maschine hat von Dawson City bis ca. 10 Kilometer ins Tal hinein den ganzen Boden durchwühlt. Anschliessend bin ich noch einmal auf Bin noch einmal auf den Hausberg ( Midnight Dom) gefahren und die Stadt von oben betrachtet. Letztes Mal war es ja bewölkt, dass man fast nichts sehen konnte.
Schönes und warmes Wetter, am Morgen 15, am Nachmittag bis 30 Grad.
7.7.2015                        82388                            82699                          311
N63.33583  W142.96686                                   Tok

https://goo.gl/maps/pPeiZXoNZFL2
Heute ging es Richtung Alaska. In Dawson City zuerst die Fähre und dann durch die Berge, vorbei an Chicken, wieder an den Alaska Highway. Schöne Strecke durch die Berge. Das ganze Gebiet hat Goldgräber Vergangenheit. Es wird immer noch gegraben, aber nicht mehr in dem Ausmass wie früher. In Tok habe ich mich über die Strecke nach Brudoe Bay erkundigt und habe Unterlagen bekommen. Auch wollte ich das Motorenöl wechseln lassen, konnten aber in ganz Tok keinen Filter finden. Muss es in Fairbanks probieren. Hier sind viele Schweizer unterwegs. Schönen, ruhigen Camp gefunden. Am Zoll hat es kein Problem gegeben, nicht einmal ins Auto haben sie geschaut.
Am Morgen schön, am Nachmittag ein bisschen Regen und am Abend wieder schön. 15 – 25 Grad.
8.7.2015                        82699                            83078                          379
N65.07753  W147.74512                                   Fairbanks

https://goo.gl/maps/FniYxaHwht32
Bin nach Fairbanks gefahren und dort nach einer Möglichkeit zum Ölwechsel gesucht. Die hatten natürlich keinen Filter, aber der Ölwechsel war so günstig (47 $), und ich habe nach dem besten Öl gefragt, und das Ganze hat mehr als eine Stunde gedauert, mit Scheiben reinigen, innen saugen und Lichterkontrolle. Dann habe ich nach neuen Reifen gefragt, dies dauert aber 3 – 6 Wochen bis er hier diese Reifen bekommt. Vergessen, muss in Anchorage wieder schauen. Nachher habe ich mich Richtung Deadhorse aufgemacht. Kurz nach Fairbanks kommt ein schöner Camp am See, der nicht mal was kostet. Dort habe ich die Polycarbonat Scheibe mit Klebeband montiert. Am Abend sind auch noch 2 Schweizer, Conny und Beno, mit ihrem 22 jährigen VW Bus gekommen Wir haben einen schönen Abend zusammen verbracht. Sie haben Amerika vom Süden her gemacht. Sie konnten mir gute Tipps geben.
Bewölkt und zeitweise Regen, am Nachmittag wieder sonnig. 15 – 18 Grad
9.7.2015                        83078                            83463                          385
N67.25123  W150.17278                                   Coldfoot

https://goo.gl/maps/xWHaeeYb8Z42
Von Fairbanks auf dem Elliot Highway nach Livengood gefahren und dort habe ich auf den Dalton Highway abgebogen, Richtung Deadhorse. Habe  wieder den Arctic Circle überschritten und habe in Coldfoot die Reservation für den Bus nach Prudhoe Bay per Telefon gemacht und übernachtet.
Die Scheibe mit Klebeband montiert, hat sich bewährt.
Schönes Wetter, ca. 20-25 Grad.
10.7.2015                      83463                            83878                          415
N70.21223  W148.43680                                   Deadhorse

https://goo.gl/maps/nLMxx4Mci3s
Bin nach Deadhorse gefahren und dort ein Camp gesucht. War aber so kalt, dass ich ein Hotel vorgezogen habe. Das Dorf ist ein einziges Industrie Quartier ohne Häuser. Es gibt nur Container Siedlungen und Hallen und eine Unmenge an Industrie Gütern. Vom Bohrturm bis zur Schraube. Kein richtiger Camping Platz oder Einkaufsladen. Nur Industrie für die Ölförderung.
Die Strasse ist besser als viele erzählt haben. Heute war es auch trocken.
Schönes Wetter. 7-15 Grad. In Prudhoe Bay 7 Grad am Nachmittag. Bin froh um die Warmen Kleider.
11.7.2015                      83878                            84377                          499
N66.55822  W150.79277                                   Arctic Circle

https://goo.gl/maps/qDUYvEckj342
Mit dem Bus ging es heute Morgen an die Beach von Prudhoe Bay, der nördlichste, mit dem Auto erreichbare Punkt von Amerika. Der Ausflug hat etwa 1 ½ Stunden gedauert und hat US$ 80 gekostet. Ganz schön viel für das, was geboten wurde. Nur runter fahren und wieder zurück durch die Ölfelder. Anschliessend habe ich mich auf den Weg nach Anchorage gemacht. Bin bis zum Arctic Circle gefahren und dort übernachtet.
In der Nacht war es -1 Grad, am Morgen 2 Grad und am Abend wieder 22 Grad. Am Morgen war es noch bewölkt, aber am Mittag hat die Sonne wieder gelacht.
12.7.2015                      84377                            84944                          567
N63.39235  W148.91212                                   Cantwell

https://goo.gl/maps/LWAs1uYpp4k
Heute bin ich weiter gefahren als ich wollte. Zuerst war der Camp im Denali National Park besetzt und dann haben mich die ewigen Baustellen genervt. Bin weiter gefahren, bis sie endlich zu Ende waren (vielleicht). Ich wollte eigentlich im Denali National Park für 2-3 Tage wandern gehen. Zurück fahre ich sicher nicht mehr, durch alle diese Baustellen.                                Ist eine schöne Strecke gewesen durch die Berge. Die wenigen Dörfer die es an der Strecke gibt, sind richtig auf Tourismus ausgelegt. Die Ferien haben begonnen.
Schöner Tag, aber am Abend hat es angefangen zu regnen. Hat aber schnell wieder aufgehört. 15-28 Grad.
13.7.2015                      84944
N                                 Anchorage

https://goo.gl/maps/L2ksUxsUEPt
Heute von Cantwell nach Anchorage gefahren. Unterwegs noch das Dörfchen Talkeetna besucht. Ist aufgemacht wie früher als es als Versorgung für die umliegenden Regionen galt. Richtig für Touristen. Schöne Fahrt und auf diesem Weg hat es schöne Camping Plätze. Z.B. Denalie Nord. Habe in Anchorage wieder Conny und Beno getroffen. Sind wieder zusammen gesessen und gequatscht.
Schönes Wetter, ausser am späten Nachmittag wieder Regen. 15-25 Grad.
14.7.2015                                                            85525
N60.78811  W148.88895                                   Black Bear in Chugach National Forest

https://goo.gl/maps/NATiYu3GPQL2
Habe heute in Anchorage versucht einen Ölfilter zu bekommen. Nicht einmal die Land Rover Vertretung hatte einen. Wollte auch die Lenkgeometrie einstellen lassen, hatte aber niemand Zeit. Auch wegen den Reifen habe ich gefragt, aber diese Grösse war auch nicht verfügbar. Habe kurz Anchorage angeschaut. Bin dann noch einkaufen gegangen und nachher zum Flat Top Hill in der Nähe von Anchorage  gefahren und ein bisschen gewandert. Dann bin ich weiter Richtung Homer. Auf dem Weg am Meer entlang konnte man Orkas beobachten. Es hat die Ebbe begonnen, dann sieht man sie am besten. Von dort bin ich nach Whittier durch einen Tunnel, durch den auch der Zug fährt. Er ist nur einspurig, wenn der Zug kommt, können keine Autos fahren. Whittier liegt am Meer und oben auf den Bergen sind Gletscher und das Wasser kommt rundherum in Wasserfällen runter. Ein einmaliges Panorama, aber zu viel Touristen. Das ganze Dorf ist vollgestopft mit Autos und Booten. Bin wieder zurück durch den Tunnel und habe im Camp Black Bear im Chugach National Forest übernachtet.
Teilweise bewölkt und Sonnenschein.16 bis 22 Grad.
15.7.2015                      85525                            85970                          445
N59.60528  W151.43237                                   Homer

https://goo.gl/maps/owPjYLZYbXH2
Vom Camp in Chugach bin ich nach Homer gefahren. Schöne Strecke durch die Berge und am Wasser entlang. Homer ist ein Touristen Mekka 1. Klasse. Am Meer gelegen und umgeben von Bergen und Gletschern. Campieren konnte ich direkt am Meer, schön, es sollte nur nicht regnen. Interessante Leute auf dem Camp getroffen (Melanie und Martin, USA). Einer macht dieselbe Strecke wie ich sie vorhabe. Werde ihn sicher noch öfters sehen. Der Andere organisiert Touren durch Mexiko, vielleicht ergibt es sich, dass ich mit ihm durch Mexiko reise. Wollte noch ein Dorf besuchen, das wie ein Pfahlbauer Dorf aussieht, bin aber in einem russischen Dorf gelandet. Alle Leute sind noch angezogen wie die alten Russen. Auch die Fahrt dorthin war abenteuerlich. Ohne 4x4 kommt man gar nicht hin.
Am Morgen schön und am Nachmittag hat es zu gemacht. Am Abend leichter Regen und kühl.
16.7.2015                      85970                            86252                          282
N60.48425  W149.95303                                   In der Nähe von Cooper Landing

https://goo.gl/maps/vihbqtqCvPT2
Am Morgen habe ich geschlafen bis 09.30. Martin und Melanie waren weg, haben aber ihr Mail hinterlassen. Werde ihnen schreiben, sobald ich Wifi habe. Heute hat es fast immer geregnet. Habe eine Karte für Tim geschrieben und auf die Post gebracht. Vor der Information in Homer hat mich ein Mann angesprochen wegen des Wagens. Wir haben uns länger unterhalten, dann hat er mich gefragt, ob ich ein Interview am lokalen Radio geben würde. Es wäre aber erst in 2 Tagen gewesen. Da bin ich schon wieder über alle Berge. Dann wieder auf dem Sterling Highway zurück bis Cooper Landing gefahren und dort auf einem Parkplatz wo ein Wanderweg anfängt, geschlafen. Schön, ruhig im Wald gelegen.
Hat fast den ganzen Tag geregnet und war auch immer ein bisschen müde, wahrscheinlich ein bisschen zu viel Wein mit Martin getrunken. 15-19 Grad.
17.7.2015                      86252                            86684                          432
N61.55237  W149.22868                                   Palmer

https://goo.gl/maps/Y9QEyk1E6gG2
Am Morgen war es noch sonnig, dann hat es geregnet und geschüttet. Bin nach Seward gefahren. Dieses Dorf ist voller Touristen. Ach grosse Passagier Schiffe kommen hier an. Nimmt mich wunder, was die tun, wenn es so schlechtes Wetter ist. Ist ja nicht viel zu sehen. Bin dann weiter nach Hope gefahren und gehofft, dass in Hope der Regen aufhört. Und es war so! Auf dem Weg zurücknach Anchorage habe ich einen Tierpark besucht, um die Tiere mal von der Nähe zu betrachten. Dann weiter über Anchorage nach Palmer.
Schön, Regen, schön, Regen. Ca.15-20 Grad
18.7.2015                      86684                            87180                          496
N61.12041  W143.70209                                   Blueberry Lake, 40 Km vor Valdez

https://goo.gl/maps/WvaHrMD6rZ72
War eine super Fahrt von Palmer nach Valdez. Der Glenn und der Richardson Highway sind voller Sensationen und wunderschönen Landschaften. Eine nach der andern. In Valdez habe ich nur kurz das Städtchen angeschaut und bin wieder abgehauen, obwohl es 3 grosse Campingplätze hat. Aber die waren so gross und voll, dass es mir zu emsig zu und her ging. Habe am Morgen auf einem Lockout 4 Schweizer getroffen. Ein Paar hat ein gemietetes Wohnmobil gehabt, und das andere Paar hat ihren MAN Truck schon über Südamerika hier hoch gefahren. Vom ersten Paar fliegt die Frau am 30. nach Hause und der Mann fährt noch nach Calgary. Vielleicht ergibt es sich. Dass wir miteinander fahren. Habe auf dem Blueberry Lake State Park übernachtet.
Ganzer Tag schönes Wetter ca. 15-20 Grad
19.7.2015                      87180                            87431                          211
N  W                                                                   McCarthy

https://goo.gl/maps/AoSi6mqaazG2
Bin heute auf einer landschaftlich schönen Strecke nach McCarthy gefahren. Naturstrasse. Hier habe ich am Fluss campiert. Habe mich im Dorf umgehört, was ein Flug über die Gletscher kostet. Es hat zwei Anbieter, aber beide konnten mir nicht sagen, wie das Wetter Morgen ist. Darum habe ich nicht gebucht. Einer hat für 50 Minuten 200$ verlangt aber gesagt ich könne nicht bei anderen zusteigen. Der Andere hat 75 Minuten geboten für 205$. Werde Morgen sehen.
Ganzer Tag schön. 14-22 Grad. Für Alaska sehr heiss! . Kein Internet und kein Handy Empfang!
 
20.7.2015
N  W                                                                   McCarthy
Bin morgens um 8.00 bei den Fluganbietern vorbei. Zuerst beim 205$ Anbieter. Dort hat auch ein einzelner Mann gewartet, und wir konnten zu fünft starten. Wunder schönes Wetter. Super Flug über den Gletschern und in die Täler hinein. Hat sich gelohnt die Gletscherwelt von oben zu betrachten. Nach dem Flug habe ich eine grössere Wanderung gemacht. Hoch auf die verlassene Mine Jumbo. Unglaublich was da abgeht. Der ehemalige Besitzer hat alles einfach verlassen und das mitgenommen was er noch brauchen konnte. Jetzt ist es ein National Park und nichts darf entfernt werden, nicht einmal die verrosteten Dosen, die tausendfach herumliegen. Der Staat hat aber kein Geld, aus diesem Schrott ein Museum zu machen. Tour Angabe vom Info Center 6-8 Stunden. Habe es in 5 gemacht, aber war nachher kaputt. Muss mehr Sport treiben!
Ganzer Tag schönes Wetter. 14-22 Grad. Kein Internet und kein Handy Empfang!
21.7.2015                      87431                            87854                          423
N63.33046  W142.99365                                   Tok

https://goo.gl/maps/TYNWFMCeC3p
Habe heute McCarthy Richtung Tok verlassen. Will heute wieder eine Dusche sehen und Wäsche waschen. Bin schon um 15.30 auf einen Camp in Tok gefahren und alles erledigt. Habe dort 3 Berner angetroffen, die miteinander Kanada in einem gemieteten Camper für 6 Monate erkunden. Alles ältere Herren. Endlich hatte ich wieder Telefon und habe kurz Helene angerufen, wollte aber nicht lange stören, da die Frauen am Jassen waren. Nachher hatte ich aber wieder für mehr als 2 Stunden kein Netz mehr. Helene war da schon im Bett.
Schöner Tag. 12-25 Grad.
22.7.2015                      87854                            88255                          401

Camp in Congdon Creek

https://goo.gl/maps/CzXZTdspFMG2
Habe mich von den 3 Bernern verabschiedet und habe in Tok Diesel gefüllt und das Auto gewaschen. Nachher bin ich noch einkaufen gegangen und habe eine Schweizer Familie angetroffen. Als wir miteinander geredet haben sind die andern zwei Schweizer, die nach Vancouver fahren auch noch aufgetaucht. Ein Deutscher mit seiner Freundin ist auch noch aufgetaucht. Er macht dieselbe Route nach Uhshaia wie ich. Vielleich sehen wir uns ja irgendwo einmal. Dann ging es wieder Richtung Kanada. Am Zoll keine Probleme. Mit der Schweizer Familie habe ich auf einem Camp abgemacht, sie sind aber nicht aufgetaucht. Wahrscheinlich war es zu weit für sie. Schöner Wald Camp. Hätte sicher den Buben auch gefallen. Habe dort Alasker getroffen und mit ihnen ein Lagerfeuer gemacht.
Schönes Wetter mit kurzem Regen zwischendurch. 14-22 Grad
23.7.2015                      88255                            88681                          326
N60.23213  W132.91190                                   Teslin Lake

https://goo.gl/maps/LQe7THm5HF72
Nach Whitehorse gefahren und eingekauft. Jetzt habe ich endlich die elektrische Doppelkochplatte gefunden. Die Stadt ein bisschen angeschaut und weiter an den Teslin Lake gefahren.
Am Morgen schön, am Nachmittag und Abend Regen. Ca. 15-18 Grad.
24.7.2015                      88681                            89078                          397
N59.37076  W129.10559                                   Boya Lake

https://goo.gl/maps/pwVqu5uCdH22
Zuerst zum 2. Mal nach Watson Lake. Einkaufen, Diesel und Besuch auf der Touristen Information. Dann ging es wieder zurück zur Junction 37, und dann den Cassiar Highway runter. Adieu Alaska Highway! Aber schon in Boya Lake habe ich übernachtet. Wunderschöner Camp am Boya Lake.
Ganzer Tag bewölkt und zwischen durch mal Regen. Am Nachmittag, für das Nachtessen und das Lagerfeuer, hat aber Petrus den Hahn zugedreht. Ca. 12-18 Grad.
25.7.2015                      89078                            89638                          560
N55.93853  W129.99994                                   Stewart

https://goo.gl/maps/JmVhXdecqKm
Weiter auf dem Cassier und Stewart Highway nach Stewart. Heute ist Regen und Nebel der Spielverderber. Seit gestern um 22.00 regnet es bis heute 16.00 ununterbrochen. Ich habe ausser die Strasse kaum etwas gesehen. Dann sind erste blaue Flecken am Himmel erschienen und die Sonne hat sich wieder gezeigt.. Schöne Strecke vor allem nach Stewart hinein. Wunderschöne Landschaft, mit Wasserfällen, Tieren, Berge und Gletschern.
Dauer Regen bis 16.00, dann wieder schön 10-18 Grad.
26.7.2015                      89638                            89981                          343
N5511468  W128.03404                                    Kitwanga

https://goo.gl/maps/eLWUhgSpPYU2
Bin heute von Stewart nach Hyder auf der Strasse die die Gletscher berührt, an die Gletscher und die verlassene Goldmine gefahren. Zuerst habe ich am Ausguck ausserhalb von Stewart auf Bären, die Lachse fangen gewartet. Es ist dann auch tatsächlich einer gekommen, hat sich aber nur einen toten Lachs am Ufer geschnappt und ist ins Gebüsch abgehauen. Nachher bin ich an die Gletscher gefahren. Super Strecke, aber oben am Pass war Nebel. Schade, so konnte ich die Bergspitzen nicht sehen. War aber trotzdem super in den Gletschern und der verlassenen Goldmine drin. Das ganze Tal war einst Goldgegend. Heute gibt es nur noch einzelne Goldgräber, die mit Pickel und Schaufel ihr Glück versuchen. In die Gegend zu fahren war schwierig, da ein Felssturz den Weg verschüttet hat. Einige Leute haben dann gestaunt, als da einer aus dem Gold Tal raus kommt, und haben grosse Augen gemacht, dass ich über und am Felssturz vorbei gekommen bin, wollten natürlich den Landy begutachten. Auf dem Weg zurück nach Stewart habe ich einen Ami gesehen, der Probleme mit seinem VW hatte. Ich habe ihm offeriert, in nach Stewart abzuschleppen. Am Zoll hat die Polizei uns aber gestoppt. In Kanada ist es verboten Autos abzuschleppen. Ich musste ihn am Zoll stehen lassen. Er wird nachts, wenn der Zoll geschlossen ist jemanden fragen, der ihn die letzten 3 Kilometer nach Stewart zieht. Dort hat er auch die Möglichkeit von Telefon und Internet. Anschliessend bin ich noch an den Cassier Highway gefahren und bis Kitwanga.
Ganzer Tagbewölkt ca. 9-18 Grad.
27.7.2015                      89981                            90335                          354
N54.06326  W124.64507                                   Fraser Lake

https://goo.gl/maps/be3BarfxH3p
Heute bin ich nur gefahren. Nicht so interessante Fahrt. In Hazelton die Brücke besichtigt und Früchte eingekauft, ½ Kilo Kirschen und 3 Pfirsiche kostete Kan$ 18.
Ganzer Tag bewölkt. 14-20 Grad
28.7.2015                      90335                            90885                          550
N54.41231  W123.19658                                   Green Lake / Williams Lake                Tag 78

https://goo.gl/maps/xoPTMzcRh892
Wieder viel gefahren. Über Prince George, Williams Lake nach Green Lake. In Prince George habe ich Diesel geholt und eingekauft. Diese Gegend hat riesige Sägereien. So etwas habe ich noch nie gesehen. Überall auf der Strasse sind auch die riesigen Holztransporter. Echtes Holzfäller und Cowboy Land. Hier gibt es sogar in jedem grösseren Ort ein Stadion für Rodeos und Holzfäller Wettbewerbe.
Am Morgen schön, am Nachmittag und Abend hie und da Regen. 15-22 Grad.
29.7.2015                      90885                            91328                          443
N49.24856  W122.91050                                   Vancouver                  Tag 79

https://goo.gl/maps/sPgy6FQVpev
Ein Traum Tag und eine Traumstrecke! Bin über Cache Creek und Whistler nach Vancouver gefahren. Den ganzen Tag Sonnenschein und eine Traumstrecke. Man sieht, dass hier nicht viel Regen fällt. Alles ist braun und ausgetrocknet. Nur die bewässerten Wiesen sind grün. Ab Cache Creek wird das meiste Gebiet von den First Nation ( Indianer = darf man nicht mehr sagen ) verwaltet. Darum auch keine gross Landwirt- und Holz-Wirtschaft mehr. Die Strecke von Whistler bis Vancouver ist jetzt fast alles Autobahn, nicht mehr so wie es war als Helene und ich in Vancouver waren. Heute bin ich mehr als 2 Stunden Stau gestanden. Zuerst bei Cache Creek mehr als eine Stunde und dann in Vancouver mehr als eine Stunde wegen zu viel Verkehr.
Ganzer Tag schön. 18-28 Grad.
30.7.2015                      91328                            91390                          62
N49.24856  W122.91050                                   Vancouver                  Tag 80
Zuerst ging ich auf das US Konsulat. Dort darf man nicht einmal ohne Anmeldung über Internet das Gebäude betreten. Am Eingang ist nicht einmal eine Person, die Auskunft geben kann über die genauen Bestimmungen um ein Visa zu bekommen oder wie es mit dem existierenden funktioniert. Man bekommt einen Zettel in die Hand gedrückt, wo die Internet Adressen für die Anmeldung vermerkt sind. Eine Anmeldung dauert ca. 2 Wochen, die Visa Bearbeitung noch einmal ca. 6 Wochen! Muss ich vergessen, heisst : ausreisen bis am 1. September.
Darauf bin ich zur Land Rover Vertretung gefahren, und den Wagen zum Service, Spur einstellen und Reifenwechsel angemeldet. Das hat ohne Probleme geklappt! Musste nicht einmal eine Kaution hinterlegen. Dann habe ich noch ein bisschen Stadtbesichtigung gemacht und bin wieder zurück ins Camp. Habe eine Schweizer Familie kennen gelernt, die ihre Eltern hier in Kanada haben. Auch sie sagen, dass Kanada sehr teuer geworden ist. Der Camp ist das etwa schlimmste was ich bis jetzt angetroffen habe. Für diesen stolzen Preis habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Can $ 68 und auf dem Platz hat kaum mein Auto Platz. Wurde sogar reklamiert, weil ich das kleine Zelt aufgestellt habe um das Fahrrad etc. während ich in der Stadt war. Andere die 3 Mal grösseren Platz hatten, haben gleich viel bezahlt. Waren in dieser Nacht sicher noch 10 normale Plätze frei. Muss man auch erfahren haben. Auch für das Internet musste ich in die Launch über dem Büro gehen.
Schönes Wetter am Morgen schon 20 Grad und am Nachmittag 28 Grad.
31.7.2015                      91390                            91824                          434
N50.48777  W120.14561                                   Thompson-Nicola am Roche Lake

https://goo.gl/maps/zvbgSWHzUU42
Über Hope, Spencer Bridge, Merritt, Stump Lake an den Roche Lake in Thompson-Nicola Gefahren. Riesen Verkehr bis man Hope endlich hinter sich gelassen hat. Super schöne Strecke in den Bergen, am Fluss und der Bahn entlang. Güterzüge habe ich gesehen, da glaubt man nicht, dass bei dieser Länge alle Wagen auf der Schiene bleiben. Am Abend habe ich einen schönen, ruhigen Camp am Roche See gefunden. Kann ich brauchen, nach dem Stress mit dem US Konsulat und dem Lärm auf dem Vancouver Camp.
Ganzer Tag schönstes Wetter. 20-40 Grad.
1.8.2015                        91824                            92234                          410
N53.03067  W119.23950                                   Mount Robson National Park

https://goo.gl/maps/CErr1ix866B2
Heute ging es über Kamloops, Clearwater, Valemont zum Mount Robson National Park. Schöne Strecke, aber ziemlich viel Verkehr. Auch den bekannten Rocky Mountain Train habe ich unterwegs gesehen. Die haben heute auch National Feiertag. Überall wimmelt es von Urlaubern. Im Mount Robson National Park hatte ich Glück, dass ich noch einen Platz bekommen habe. Es war der letzte verfügbare Platz und ein schöner erst noch dazu. Da hätten 3 solcher Fahrzeuge Platz. Habe noch Holz zum grillieren gekauft, da ich keine Cervelat gefunden habe, musste ich mich mit Bratwürsten begnügen. Aber das passt ja auch zum 1. August. Am Abend noch ein bisschen Fahrrad gefahren und die Umgebung erkundet.
Den ganzen Tag schönes Wetter. Nachts war es nach dem heissen Tag schön kühl, 18 Grad, tagsüber etwa 25 Grad.
2.8.2015                        92234                            92350                          116
N53.01814  W118.08462                                   Miette bei Jasper

https://goo.gl/maps/urKrRAkueHv
Am Morgen auf die Information, dann habe ich eine kleinere Bergtour gemacht, und bin nachher nach Jasper weitergefahren. Unterwegs habe ich eine deutsche Reisegruppe getroffen. Die Reiseleiterin hat erklärt, dass dies das schlechteste Wochenende des ganzen Jahres sei ( Feiertag in Alberta ), um zu reisen und irgendwo unterzukommen. Der erste Camp war voll, aber sie hat mir gleich gesagt wo ich campieren kann. Ein grosses Camp Gelände ausserhalb der Stadt. Nicht mal der halbe Camp war voll.
Ganzer Tag schön. Am Morgen 18, am Nachmittag bis 30 Grad.
3.8.2015                        92350                            92420                          70  
N52.63436  W117.86707                                   Athabasca Wasserfälle

https://goo.gl/maps/WipD45xtKRn
Zuerst auf die Information gefahren. Das Internet hat nur auf dem Handy funktioniert. Die Buchung für den Flug konnte ich nicht machen. Habe eine grössere Bergtour auf den Mount Whistlers bei Jasper gemacht. Wollte zuerst hochgehen und dann mit der Seilbahn runter. Habe eine Frau getroffen, die ist sicher 150 Kilo, die auch da hinauf gekraxelt ist. Für mich ein Wunder, dass die das geschafft hat. Schöne Aussicht hier oben. Bin dann aber zu Fuss wieder runter, weil es nicht so spät war. Bin weiter Richtung Lake Louise gefahren. 3 Camps waren besetzt. Beim Athabasca Wasserfall hatte es einen Camp, wo noch viele freie Plätze waren. Schön im Wald an einem Flussufer. Schöner Wasserfall.
Ganzer Tag schönes Wetter. 20-30 Grad.
4.8.2015                        92420                            92727                          307
N51.19733  W115.52284                                   Banff

https://goo.gl/maps/GKT8Atba4nD2
Von den Athabasca Fällen ging es weiter Richtung Lake Louise. Wunderschöne Gegend mit vielen Natur Schönheiten, Gletscher, Wasserfälle, Bergformationen etc. Vor Lake Louise hat es aber begonnen zu regnen. Schade, die Sicht war nicht mehr gut. Habe in Lake Louise eingekauft, Flug auf der Post am Computer gebucht und ausgedruckt und auf der Info nach einem Camp in der Umgebung gefragt. Alles ausgebucht bis nach Banff. Dort habe ich auf dem grössten Campingplatz von Nordamerika einen Platz bekommen. 618 Plätze! Hotels hat es nur bessere. Ein Einzelzimmer gibt es nicht unter 200 Can$. Der Regen wollte bis tief in die Nacht nicht mehr aufhören.
Morgen schön, Nachmittag und Abend Regen. Am Morgen 20, am Abend noch16 Grad.
5.8.2015                        92727                            92937                          210
N50.71293  W113.93043                                   Calgary – Okotoks

https://goo.gl/maps/jJv4dXTePvn
Nach so viel Regen gestern, heute Morgen Sonnenschein. Bin über Kananaskis und Ghost Lake nach Calgary gefahren. Schönere Umgebung als auf der Autobahn. In Cochrane hat es wieder leicht zu regnen begonnen. In Calgary angekommen, hat es geschüttet, gestürmt mit Blitz und Donner und Hagel. Die Strassen waren weiss. Wahrscheinlich wollte die Stadt nicht, dass ich komme. Als der Regen nachgelassen hat, habe ich die Innenstadt angeschaut und habe auf dem Calgary Tower die Stadt von oben besichtigt. Bin dann weiter Richtung Süden gefahren und auf dem ersten Camp übernachtet. Dort hat die Sonne wieder gelacht.
Morgen schön, Nachmittag bewölkt und in der Ferne schwarze Wolken, Blitz und Donner. Am Nachmittag in Calgary geschüttet, Blitz und Donner und Hagel. 18-14 Grad.
6.8.2015                        92937                            93333                          396
N50.99077  W115.37086                                   Am Spray Lakes

https://goo.gl/maps/Nn523y58W932
Gestern Abend habe ich bemerkt, dass ich nicht nach Süden hätte fahren sollen, sondern nach Westen, um den Olympia Park zu besichtigen. Habe mich entschlossen, doch noch zurück zu fahren. Habe den Park besichtigt und war enttäuscht, was man mit so einer teuren Olympia Anlage nach ein paar Jahren noch rausholen kann. Auf die Sprungschanze hoch darf man nicht mehr, und alles verlottert. Auf der Bobbahn werden noch Touristenfahrten zu überhöhten Preisen angeboten (Can$ 170 für 1 Minute Fahrt), Mountainbike Kurse etc. Es rentiert sich sicher nicht mehr.
Bin dann weiter nach Black Diamant gefahren, wo die Farmer mit Öl reich wurden. Unglaubliche Geschichte, vom einfachen Landleben plötzlich ins Öl Zeitalter katapultiert. Dann bin ich den Spray Wood Pass und das Spray Valley zum Spray Lake gefahren und dort übernachtet. Super schöne Strecke, super schöner Camp. Der Spray Lakes ist auf 1600 Meter und daher recht kühl am Abend. 10 Grad.
Zeitweise Regen, bewölkt, am Abend schön. 10.18 Grad.
7.8.2015                        93333                            93666                          333
N50.99091  W118.15732                                   Revelstoke

https://goo.gl/maps/wf9b8NF4P732
Heute gings Vom Spray Lakes nach Canmore, Banff, Lake Louise, Golden, Rogers Pass nach Revelstoke. Alle haben vom Glacier National Park geschwärmt, was aber für mich eigentlich nichts besonderes war, ausser die Eisenbahn, die dort 2 Tunnelkehren macht. Wie am Gotthard. Schöne Gegend in den Bergen.
Schönes Wetter, aber am Morgen nur 8 Grad, nachher 24.
8.8.2015                        93666                            93881                          215
N50.74961  W120.11494                                   Paul Lake

https://goo.gl/maps/5gzAAywtqKn
Es ist immer etwas zu besichtigen. Heute habe ich Crazy Creek, eine Geister Stadt und der Ort, wo die Bahngeleise zwischen West und Ost zusammen kamen. Sehr viel Verkehr, darum habe ich ein Stück Nebenstrasse gefahren und bin dabei auf Paul Lake gestossen, wo ich dann auch gleich übernachtet habe. Grosser, schöner Camp und Freizeitanlage am See.
Schönes Wetter bis 30 Grad, aber am Abend hat es wieder geregnet.
9.8.2015                        93881                            94254                          373
N50.28832  W122.72739                                   Owl Creek Camping bei Pemberton

https://goo.gl/maps/BoXFJuxxxHC2 
Paul Lake über Kamloops, Logan Lake, Lilooet nach Pemberton. In Logan Lake hat es eine Kupfer Mine, riesig ist nur der Vornahme! Es ist die grösste Tagabbau Mine von Amerika.                            Von Lillouet weg bin ich zwar die Strecke schon gefahren, aber es ist egal, die Strecke ist so schön. Auch wollte ich von Pemberton auf einer 4x4 Strecke in den Süden fahren. Auf der Information wurde mir aber gesagt, dass die Strecke wegen Waldbrandes gesperrt ist. Pech gehabt. Habe dann aber auf der Karte eine andere Strecke gefunden. Sie verläuft zwar Richtung Norden den riesigen Stromleitungen entlang nach und zurück über den Hurley Pass nach Pemberton. Übernachtet habe ich in einem schönen Waldcamp an einem Bach in der Nähe von Pemberton, war ganz alleine da, auf 64 Plätzen. Habe den Generator wieder einmal ausprobiert. Lief mit dem ersten Zug. Als ich aber das Ladegerät angeschlossen habe, hat es einen Knall gegeben und das Gerät war futsch.
Schönes Wetter. 10-29 Grad
10.8.2015                      94254                            94550                          246
N50.321140  W122.806284                               Pemberton

https://goo.gl/maps/syKbCTHg5Gs
Habe heute kein Internet und auf dem Handy nimmt Helene auch nicht ab. Wollte ihr zum Geburtstag gratulieren.
Unglaubliche Strecke. Ich hätte das dem Landy besser nicht angetan! Vor allem über den Hurley Pass war ein einziges Wellblech Fahren (50 Km). Am Abend habe ich dann ein Hotel genommen, weil es in der weiteren Umgebung kein Camp mit Dusche hatte. Habe auch gleich die 2. Kreditkarte ausprobiert und 1000 Can$ abgehoben, weil ich für den Service und die Reifen viel Geld brauche (Jörg Nick informiert über SMS).
Fast den ganzen Tag bewölkt, am Abend schön. 15-25 Grad.
11.8.2015                      94550                            94742                          192
N49.28832  W123.11893                                   Vancouver

https://goo.gl/maps/cKuTW7EMwmm
Bin über Whistler nach Vancouver gefahren, mit der Garage alles abgeklärt und bin dann noch auf den Grouse Mountain mit der Seilbahn. Dort auf die Spitze gewandert und die Greifvögel Show angeschaut. Übernachten konnte ich auf dem Gelände der Firma.
Schönes Wetter bis 30 Grad
12.8.2015                      94742                            94810                          68
N49.13554  W122.58302                                   Langley

https://goo.gl/maps/smyHxyMoALD2
Bin mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren. Habe die Runde um die Halbinsel gefahren, mit den Todem Pfählen. Dann auf dem Turm Mittag gegessen, die Stadt angeschaut und um 5 Pm war ich in der Garage. Der Landy war fertig. Musste nur noch bezahlen. Dann bin ich zur Stadt raus, Richtung Westen gefahren wo ich dann schnell einmal einen Camp gesucht habe. Ich habe die grosse Brücke benutzt, wo man eigentlich Maut bezahlen muss. Bin auf die Zahlstelle gefahren und habe auch gemeldet, dass ich schon einmal die Brücke benutzt habe. Als er das Nummernschild eingeben wollte, hat es der Computer nicht gefressen, und er hat sich entschuldigt, dass er mir keine Rechnung geben kann. Mir war es egal, dass ich nichts bezahlen musste.
Ganzer Tag schönes Wetter. Bis 30 Grad.
13.8.2015                      94810                            95044                          234
N48.09521  W123.30515                                   Port Angeles

https://goo.gl/maps/6MFgPZTgvZD2
Heute habe ich Kanada endgültig verlassen und bin wieder in die USA eingereist. Am Zoll kein Problem. Nicht einmal das Auto haben sie angeschaut, und andere mussten komplett auspacken. Habe dann in einem Supermarkt eingekauft und ein neues Ladegerät gekauft. Bin nicht direkt nach Seattle gefahren, sondern über Coupeville, mit der Fähre übergesetzt, nach Port Angeles. Dort habe ich wieder einmal auf einen Koa Camping übernachtet.
Schönes Wetter bis 28 Grad.
14.8.2015                      95044                            95428                          380
N47.04926  W122.69417                                   Olympia

https://goo.gl/maps/FNZttVz1UKU2
Über Forks, Aberddeen nach Olympia. Schöne Strecke, fast alles in Parks. In Aberdeen bin ich zum Friseur, der für Haare schneiden, wie ich es brauche fast eine Stunde brauchte. So hatte er genügend Zeit zum schwazen. Nach Aberdeen hat es wieder mal Stau gegeben und wollte nicht mehr aufhören. War mir zu wider und bin in Aberdeen auf einen Camping.
Der ganze Tag war regnerisch, bis in die Abendstunden. 16-25 Grad.
15.8.2015                      95428                            95522                          94
N48.41156  W122.26259                                   Kent in der Nähe von Airport Seattle, Tacoma

https://goo.gl/maps/Vkc4QCENv5N2
Nur noch ca 100 Km. Aber viel Verkehr.
Wieder schönes Wetter.
16.8.2015                      95522                            95537                          15              
N47.41161  W122.26231

https://goo.gl/maps/eJSFaNbZPDq
Wäsche, Wagen umräumen, Toni auf dem Flughafen abgeholt und auf dem Koa in Kent noch einmal übernachtet.
Schönes Wetter. Wolkenlos. Bis 30 Grad
17.8.2015                      95537                            96694                          157
N47.88514  W122.25858                                   Everett

 https://goo.gl/maps/CLZY15SzyCy                      
Tacoma angeschaut und nach Everett nähe Boing gefahren. Dort haben wir in einem mexikanischen Restaurant gegessen. Zurück auf dem Camp wollten wir noch einen Whisky trinken, aber daraus wurden einige Biere und etliche Whisky. Ein Angestellter von Boing, unser Nachbar, ist von seiner Schicht zurück gekommen und hat sich bis fast 6.00 zu uns gesetzt.
Wolkenlos bei ca. 30 Grad
18.8.2015                      95694                            95849                          155
N48.73042   W121.65596                                  Whatcom County am Baker Lake

https://goo.gl/maps/dswpFBVFV8w
Alle hatten einen schweren Kopf. Unser Nachbar hat uns am Morgen auch noch begrüsst und hat uns von Boing eine Wärmetasse und eine Kühlflasche geschenkt. Boing angeschaut, dann Richtung Norden gefahren und weiter auf der 20 nach Osten. Dort auf einem Waldcamp am Baker Lake  geschlafen.
Traum Wetter, aber wir waren ein bisschen angeschlagen von der verzechten Nacht.
Schönes Wetter. Ca 30 Grad.
19.8.2015                      95849                            96306                          457
N47.38684  W115.39907

https://goo.gl/maps/Jm7gGbz8HiQ2                                
Heute sind wir Richtung Osten auf der 20 weitergefahren. Viele Waldbrände habe uns die Sicht gestohlen. Wäre wunderschöne Fahrt gewesen. Aber so haben wir auch mal erfahren, was ein Waldbrand ist. Am Abend haben wir in xxx übernachtet.  Die Asche kam wie Schnee vom Himmel. Wie halten dies die Leute in dieser Gegend aus?
Schönes Wetter, aber getrübt von den Waldbränden. Ca. 25-30 Grad.
20.8.2015                      96306                            96743                          437
N47.38684  W115.39896


Nur weg von den Waldbränden, aber sie lassen uns nicht so schnell entwischen. Am Abend Trackdriver Doug in der Bar getroffen.
21.8.2015                      96743                            97130                          387
N46.15178  W112.00254                                   Boulder
In Butte haben wir die Mine, die Stadt und das Puff angeschaut. In der Blütezeit der Stadt haben hier über 100‘000 Leute gelebt. Nach Boulder zu Doug und Jacky gefahren. Am Haus sind wir vorbei gefahren, weil wir nicht wussten, dass es keine Strassennummer, sondern die Strassenmeilen waren. Sind dann ins Dorf gefahren, wo uns Doug zufällig vor der Post entdeckt hat. Sind dann zu Ihnen nach Hause gefahren und haben die Umgebung um sein Haus erkundet. Konnten auch 4Rädler fahren. Reh Steak zum Nachtessen. Sturm und Regen in der Nacht.
Bewölkt und schön, ca. 15-20 Grad.
22.8.2015                      97130                            97573                          443
N44.73839   W110.69450                                  Norris
Der Sturm hat sich wieder gelegt! Haben Doug und Jacky verlassen und Richtung Yellowstone Park, über Livingstone nach Norris, in den Yellowstone Park  gefahren. Gleich am Eingang sind schöne Geysiere. Hben im Hotel nach einem Zimmer gefragt, aber im ganzen Park gibt es kein einziges freies Bett. Hben dann auf einem National Parkcamp übernachtet, die haben keine Duschen oder Einkaufsladen, nur WC. 2 Frauen haben sich für den Landy interresiert und wir sind noch länger mit ihnen am Lagerfeuer gesessen. Wir haben auch das erste Mal Probleme mit dem Campleiter bekommen, weil wir nach 22.00 zu laut waren. Vor allem eine der Frauen. Ist in der Nacht sehr kalt geworden. 0 Grad.            
23.8.2015                      97573                            97888                          315
N44.56403  W110.36927                                   Lake Village
Am Morgen immer noch sehr Kalt. 2 Grad. Die 2 durchfrorenen Frauen haben Feuerholz gebracht und mit uns gefrühstückt, waren richtig durchfroren. Auch der Defender hat beim Anlassen Probleme gemacht. (evt. Glühkerzen kaputt). Sind über Tower Falls, Cody nach Fishing Bridge gefahren. Schöne Strecke im und ausserhalb des National Park‘s und viele Büffel gesehen. In Fishing Bridge habe ich eine Reservation auf dem Camping gemacht, weil er Duschen hatte. Dort angekommen, hat man uns erklärt, dass wir hier nicht bleiben dürfen, weil das Auto oben Zelt hat. Es dürfen nur massive Wagen hier stehen, wegen Gefahr von Bären. Man hat uns einen Dusche Gutschein gegeben und uns auf den nächsten Camp verwiesen. Das war ein riesen Camp und genügend Platz.
Schönes warmes Wetter.
24.8.2015                      97888                            98083                          195
N44.10477  W110.66984                                   Headwaters RV Park
Wir sind nach dem Duschen nach Old Faithful gefahren, um den grössten Geysir im Park zu sehen. Ein Massenauflauf ist das, für 10 Sekunden Wasser speien! Sind bis Fountain Junction hoch und noch andere Geysiere angeschaut. Eindrückliche Sache, die dampfende Erde, die blauen Seen und die farbigen Wasserläufe. Dann zurück an den Süd Eingang nach Headwaters.
Warmes bis heisses Wetter.
25.8.2015                      98083                            98340                          257
N43.34062  W110.72492                                   Snake River Park, Jackson
Heute von Heatwaters über Jenny Lake, Teton Village, Jackson, Victor, Swan Valley, Alpine zurück nach Jakson South. Ganz schöne Rundfahrt durch die Berge und Seen. Jakson ist eine richtige Rummelstadt mit viel Tourismus, Ski und wandern, 4 und 2 Rad fahren in den Bergen.
Schönes Wetter, ca. 16-33 Grad                      
26.8.2015                      98340                            98666                          326
N41.73593 W111.83400                                    Logan, Best Western Plus Inn
Über Land nach Logan gefahren. Viele kleinere Bauernhöfe, aber überall Abfall und kaputte Maschinen um die Höfe rum. Im Hotel  in Logan übernachtet Es ist ein Problem, ein Lokal zu finden, wo Alkohol ausgeschenkt wird..
Steinschlag eingefangen, aber im nächsten grösseren Dorf konnten wir es reparieren lassen.
Morgen bewölkt, Nachmittag Regen, am Abend wieder schön. Ca. 15-20 Grad.
27.8.2015                      98666                            98852                          186
N40.76348  W111.89460                                   Salt Lake City
Wieder über Land nach Salt Lake City gefahren. Schönes Tal am Fluss entlang, in den Bergen. Viele Wohnwagen am Bach für die Freizeit. Alpen Landschaft wie bei uns die Voralpen. Salt Lake City hat mich gewaltig überrascht. Moderne, neue Gebäude und viel Betrieb. Überall sind so fromme Leute unterwegs, die ihren Glauben vertreten und ihn Besuchern gerne aufdrängen möchten.
Ganzer Tag schön, ca.17-31 Grad.
28.8.2015                      98852                            99184                          332
N38.76031  W112.009550                                 Richfield
Zuerst sind wir mit dem Tram auf den Amtrak Bahnhof gefahren und alles inspiziert. Dann haben wir das neue Gebäude der Bibliothek angeschaut. Es soll die grösste von Nordamerika sein. Anschliessend haben wir uns voneinander verabschiedet. War eine schöne Zeit mit Toni. Er fährt heute Nacht mit dem Zug um 12.00 Pm weg. Ich wollte noch den Salt Lake sehen und bin anschliessend nach Richfield gefahren und dort auf dem KOA übernachtet.
Schönes Wetter. Über 30 Grad.
29.8.2015                      99184                            99649                          465
N36.10998  W115.05885
Bin von Richfield nach Las Vegas gefahren. Super Fahrt durch beeindruckende Berge mit den unterschiedlichsten Gesteinen und Schluchten. Es wurde immer heisser. In Las Vegas 46 Grad. In der Nacht hat es nicht stark abgekühlt. Minimum war 30 Grad. Habe auf dem Koa übernachtet und die haben mir ein Platz an der Sonne gegeben, obwohl noch Plätze unter Bäumen frei gewesen sind. Ohne AC war es wirklich heiss, auch für mich. Wenn ich zurück bin, gehe ich ins Hotel.
Schönes Wetter ca 30-46 Grad.
 
30.8.2015                      99649                            99652                          3
Mein Campnachbar hat mich heute wegen dem Landy angesprochen. Bei diesem Gespräch hat er mir gesagt, dass im Hotel nebenan immer Zimmer frei seien. Zu dieser Zeit sei es immer so heiss, auch nachts. Ich ging zuerst ins Hotel, um ein Zimmer zu reservieren. Zugleich habe ich gefragt, ob ich das Auto in der Hotelgarage stehen lassen kann, bis ich zurück bin. War kein Problem und kostenlos. Musste nur bei der Security ein Formular ausfüllen, wie lange das Auto dort steht und den Schlüssel hinterlegen. Super. Auf dem Flughafen kostet ein Tag in der Garage $16. Der Taxi zum Flughafen war $35. Das Zimmer für 2 Nächte $180. Das heisst, es rechnet sich im Hotel zu übernachten. Ich war viel zu früh auf dem Flughafen, aber ich war zu faul in die Stadt zu gehen, weil es wieder 45 Grad warm war und ich nicht verschwitzt ins Flugzeug steigen wollte. Mit Helene konnte ich auch telefonieren, weil sie endlich einmal internet hatte. Habe dann meine Memoiren weiter auf Vordermann gebracht. Hatte Internet und gekühlte Hallen. Um 19.45 geht ein Edelweiss Flug direkt nach Zürich.
Heiss 45 Grad.
31.8.2015                     
Ankunft in Zürich 15.50. mit dem Zug nach St. Margreten. Albert, Reinelde und Hans  holt mich ab und wir essen in Lustenau. Helene kommt mit dem Bus aus Frankreich um etwa 22.00 in Egg an.
 
 
9.9.2015
Helene bringt mich nach St. Margreten. Flug nach Las Vegas. Ankunft 14.00. Im Hotel Sam’s Town eingecheckt und dann mit dem Taxi in die Stadt und mit Angi und Anhang gegessen. Das Lichtermeer angeschaut und ins Hotel gelaufen. 2,5 Stunden, 16 Kilometer.
10.9.2015                     
Mit dem Shuttle vom Sam’s Town Hotel in die Stadt gefahren. Las Vegas angeschaut. Turm, Mono Rail, High Roller. Am Abend war ich richtig müde und bin mit dem 20.00 Bus wieder zurück ins Hotel und gleich ins Bett. Konnte kein Geld mehr abheben und mit der Karte konnte ich auch nicht mehr bezahlen. Habe Jörg ein SMS geschickt, und er ist gleich zurück gekommen, dass er alles in die Wege leite.
11.9.2015                      99652                            99955                          303
N37.11045  W113.57105                                   St. George
Im Wal Markt habe ich noch kein Geld bekommen, aber auf einer Well’s Fargo Bank. Habe gleich alle Karten ausprobiert. Heute musste ich Geld besorgen, Einkaufen und dann ging es wieder los zurück Richtung Salte Lake City bis St. George über das Valley of fire und die Berge auf der Interstate 15. Wunder schöne Fahrt aber heiss. In St. George war es mir zu heiss und habe ein Motel genommen.
12.9.2015                      99955                            100158                        203
N37.18793  W113.00139                                   Springdale am Zion National Park
Hier in Springdale ist es am Wochenende fast unmöglich ein Zimmer zu bekommen. Auch die Campground sind voll. Habe in einem Motel noch ein Zimmer bekommen, aber für ein einfaches Zimmer 150$!!!
Bin mal zuerst durch den Zion Park und zurück nach Springdale gefahren und habe fotografiert. Traum Gegend! Am Süd Eingang ist der Teufel los und alles erhältlich, am Ost Ausgang ist komplett tote Hose.
Heisses Wetter bis 35 Grad. Darum habe ich ein Zimmer genommen.
13.92015                       100158                          100190                        42
N37.21875  W113.00139                                   Camp bei Virgin
Bin heute schon um 8.00 weg, um im NP den Bus zu nehmen um nach Temple of Sinawava zu gelangen. Um diese Zeit hatte es noch Platz im Bus. Dann bin ich den „The Narrows“ Gegangen. Das ist ein Weg, der mehrheitlich im Bachbett verläuft und hie und da mehr als 1 Meter tief ist. Der ganze Weg verläuft in einer gewaltigen Schlucht, einfach überwältigend! War 7 Stunden unterwegs, und ziemlich müde. Beim Museum am Süd Eingang habe ich noch ein paar Fotos gemacht. Beim zurückgehen zum Auto hat ein  Einheimischer das Auto besichtigt, und ich habe ihn nach einem Camp gefragt. Ganz in der Nähe ist ein Camp an einem Bach, man nennt es das Red Bull Camp. Es ist ruhig dort und kostet nichts, hat aber auch kein WC und nichts! Am Abend sind Wolken aufgezogen und es hat sogar ein bisschen geregnet!
Schönes Wetter 30-20 Grad.
14.9.2015                      100190                          100445                        255
N37.74887  W112.36063                                   Panguitch
Am Morgen hat es wieder hie und da leicht geregnet. Es war nur noch 16 Grad. Bin dann wieder durch den Zion Park Richtung Cedar Breaks gefahren. Die liegen auf 3000 Meter. Schöne Felsformationen, fast wie im Bryce Canyon. Schöner Scenic Drive. An der Strecke zweigt eine kleine Strasse Richtung Brian Head Peak ab. Die führt auf einen Aussichtspunkt, der über 3400 Metern liegt. Schöne Aussicht auf den untenliegenden Park und das Skigebiet Brian Head. Dann ging es Richtung Red Canyon. Vor diesem Park ist ein RV Park, wo ich übernachtet habe. Nur 20$ mit Strom und noch viel Platz.
Heute mal Regen, mal Sonne. Von 12 bis 25 Grad war alles da. Am Abend wieder Regen.
15.9.2015.                     100445                          100550                        105
N37.74926  W112.36230                                   Panguitch                  
Wieder Regen am Morgen. Habe in Panguitch eingekauft und Diesel getankt. Um die Mittagszeit kam die Sonne und ich habe im Red Canyon 2 kleinere Touren unternommen. Habe Glück gehabt mit dem Regen. Beide Male hat es wieder zu regnen begonnen, als ich beim Auto angekommen bin. Bin wieder auf demselben Camp und habe aber ein Häuschen genommen. Geschüttet hat es, nicht mehr geregnet.
Kühl 12 bis 22 Grad. Sonnig, Regenschauer und Nieselregen haben sich abgewechselt.
16.9.2015                      100550                          100666                        116
N37.63697  W112.16704                                   Camp im Bryce Canyon
Durch den Red Canyon Richtung Bryce Canyon gefahren. Zuerst aber noch die Moosy Cave und den nahegelegenen Wasserfall besucht. Dann ging‘s bei Regen in den Bryce Canyon. Bin zuerst ganz ans Ende des Parks gefahren. Musste dort noch etwa eine Stunde warten, bis der Regen nachgelassen hat. Dann bin ich an allen Aussichtspunkten ausgestiegen und Fotos gemacht. Konnte nicht mal alle anschauen, und bin dann auf den Camp im Park gefahren und habe den letzten freien Platz bekommen. Morgen möchte  ich den Lower Rim wandern und wenn noch Zeit ist, die anderen Aussichtspunkte besichtigen. Was man da im Park sehen kann ist einfach ein Weltwunder! Am Abend konnte ich beim Nachbarn meine Würste an seinem Feuer Braten und sind dann bis spät noch zusammen gesessen.
Regen bis schönes Wetter war heute alles dabei. 12-18 Grad.
17.9.2015                      100666                          100680                        14
N37.63697  W112.16704                                   Camp im Bryce Canyon
Heute habe ich einen Wandertag eingeschaltet. Der Camp ist schön und die Wandermöglichkeiten sind super. Habe den Peekaboo und den Navajo Pfad gemacht. Einfach super. Den Navajo Pfad haben wir schon mit Helene gemacht. Das Wetter hat auch bestens mitgemacht. Sonnenschein und etwa 22 Grad.Bin dann schon um 14.30 wieder im Camp angekommen. Dort ist eine Schweizer Familie von Dornach auf mich zu gekommen und wir haben am Abend noch ein Bier miteinander getrunken. Die kleine Larissa hat mir noch eine Zeichnung geschenkt.
Super schöner Tag. 15-22 Grad.
18.9.2015                      100680                          100942                        262
N38.29815  W111.40376                                   Torrey
Bin auf dem Highway 12 Richtung Torrey gefahren. Super Strecke. Abwechsiungs reicher geht es nicht mehr. Einen Abstecher habe ich nach dem Kodachrome Basin gemacht. Überall hat es Outlook mit schönen Panoramen. Campen wollte ich im Capitol Reef National Park, war aber kein Platz und musste zurück nach Torry.
Schönes Wetter Am Morgen nur 7 Grad und tagsüber 22-25 Grad.
19.9.2015                      100942                          101124                        182
N39.47457  W111.36776                                   Cathedral Valley
Zuerst in Torry ins Info Center. Dann durch den Capitol Reef Park und weiter über die Offroad Stercke Richtung Boulder. Das war ein Highlight von Offroad fahren. Dann wieder über Torry auf einer offroad Strecke ins Outback ins Cathedral Valley und dort übernachtet. Wunderschöne Natur hier draussen mit den Felsen wie Kathedralen. Mein Camp Nachbar hat mich dann zu einem Bier an seinem Lagerfeuer eingeladen. Er campt schon seit 10 Jahren mit seiner Familie jedes Jahr hier.
Schönes Wetter ca 22 Grag.
20.9.2015                      101124                          101332                        208                        
N37.49649  W110.70538                                   Bullfrog
Das war wieder ein Tag! Zum Cathedral Valley raus an den Sun Tempel, Mond Tempel und dem Glasberg vorbei. Dann über die alte Notom Strasse Richtung Bullfrog. Diese Strecke ist so abwechslungsreich, man könnte jeden Kilometer wieder Fotos schiessen! Unterwegs habe ich noch den Rat vom USA-Schweizer befolgt, und habe beim Outlock Birmhall Arch einen Halt eingelegt und bin in die Talsohle runter gestiegen. Zu den Bögen bin ich nicht mehr gewandert, war auch heiss und schon spät. Habe sie dafür fotografiert. Übernachtet habe ich dann in Bullfrog auf einem einfachen Camp. Ein wunder schöner Tag geht wieder zu Ende.
Schönes Wetter, aber wieder 33 Grad heiss am Lake Powell. Am Morgen im Cathedral Valley war es nur 16 Grad.
21.9.2015                      101332                          101530                        198
N37.59847  W109.47909                                   Blanding
Mit der Fähre ging es von Bullfrog nach Halls Crossing. Dann in den National Park Natural Bridges. Dort bin ich wieder in runter in den Canyon und habe die 3 Natur Brücken von unten angeschaut. Lange Wanderung aber einmalig. Die Sonne hat nicht so stark gebrannt und am frühen Nachmittag sind Wolken aufgekommen. So war das Wandern richtig angenehm. Bin nachher noch nach Blanding auf einen Camp gefahren. Die Gegend ist einfach einmalig hier. Es macht Spass da durch die abwechslungsreiche Gegend zu fahren.
Am Morgen schön und am Nachmittag bewölkt. 30 -25 Grad.
22.9.2015                      101530                          101802                        272
N38.52508  W109.49751                                   Moab
Fast den ganzen Tag war es bewölkt.Das hat die Temperatur schön runter gebracht. Jetzt ist es richtig angenehm, ca. 25 Grad. Bin von Blanding nach Montcello durch den Manti-La Sal Forrest Park nach dem Canyonlands Park gefahren. Unwahrscheinlich diese Vielfalt an Formen und Farben in diesen Parks hier. Auf dem Weg zum Canyonlands kommt man am Newspaper Rock vorbei, wo verschiedene Sujets in den Fels eingraviert sind. Die sollen bis 2000 Jahre alt sein. Dann bin ich nach Moab auf einen KOA Camp gefahren.
Ganzer Tag bewölkt und 17-25 Grad.
23.9.2015                      101802                          102025                        223
N38.50159  W109.27377                                   Camp im Manti-La Sal NP
Gleich am Morgen wollten 4 Junge, die neben mir campiert haben, etwas vom Auto und meiner Reise um die Welt erfahren. Sie waren so begeistert, dass wir länger als 1 Stunde miteinander gequtscht haben. Moab ist eine verrückte Stadt. Teils auf alt gemacht, teils neu und touristisch bis zum geht nicht mehr. Hier kann man alles, was mit Adventure zu tun hat, haben. Von hier bin ich in den Arches NP gefahren. Hier habe ich nicht einmal alle Naturbrücken angeschaut. Es ist alles so imposant und wunder schöne Natur, dass man kaum alles auf einmal verarbeiten kann. Anschliessend bin ich den Colorado River Way entlang, bis Castle Valley und die Gebirgsstrasse durch den Manti-La Sal National Forest gefahren. Da kommt man zum Staunen gar nicht mehr raus. Einfach überwältigend! Am Mt. Oowah Lake hat es einen Camp, oben in den Bergen wo ich übernachtet habe. Auf 2416 Meter Höhe, kleiner schöner Camp. Es wurde ganz schön kalt hier oben. Habe den Abend am Lagerfeuer von einem Ami verbracht, der mir ein bisschen von der Arbeitswelt eines Handwerkers erzählt hat. Auch einen Musiker habe ich getroffen, der schon im KKL in Luzern gespielt hat.
Am Morgen bewölkt, am Nachmittag sonnig. 16 - 30 Grad.
24.9.2015                      102025                          102248                        223
N37.29905  W108.41556                                   Mesa Verde NP
Heute bin ich Richtung Mesa Verde NP gefahren. Habe mich in der Information beraten lassen und bin ins Camp im Park gefahren. Dort habe ich mich eingerichtet, Wäsche gewaschen und ein Schweizer Ehepaar getroffen und mit ihnen noch eine Flasche Wein am Lagerfeuer getrunken.
Am Morgen war es 0 Grad und am Nachmittag ca 25 Grad
25.9.2015                      102248                          102530                        282
N37.14870  W109.86122                                   Motel Canyon Lands in Mexican Hat
Zuerst habe ich die Runde im Park Mesa Verde gemacht. Ich wusste garnicht, dass es so viele Siedlungen in den Felsen drinen gibt. Als wir mit Wirz dort waren, haben wir nur die erste Siedlung gesehen. Diesist auch die grösste, und es hatte so viele Leute, dass ich sie gar nicht mehr besichtigt habe. Die anderen sind auch so interessant, aber man  kann sie nur mit einer Führung begehen. Ich habe sie mir von den Aussichtspunkten aus fotografiert und mit dem Feldstecher die Einzelheiten begutachtet. Am späteren Nachmittag  hiess es einkaufen und weiter nach dem 4 Länder Eck. Arizona, Colorado, New Mexico und Utah. Von dort bin ich noch nach Mexican Hat gefahren und im Motel Canyon Lands übernachtet.
Schön, 15-28 Grad.  
26.9.2015                      102530                          102844                        314
N37.01940  W111.54873                                   Camp Lone Rock Beach in Page
Heute ging es in den Monument Valley Navajo Tribal Park. Imposant diese Felsformationen. Bin mit dem Auto ins Tal runter. Von dort unten und so nahe an den Felsen ist es schon überwältigend. Einfach einmalig. Dann ging es weiter nach Page auf den Camp Lone Rock Beach am Powell Lake. Habe einen einsamen Platz ausgesucht, um wieder einmal zu kochen und meine Notizen und Ausgaben nach zu führen.
Schön und ca 18-28 Grad
27.9.2015                      102844                          102919                        75
N36.99696  W111.50031                                   Page
Heute habe ich zuerst eine Führung durch den Lake Powell Staudamm mitgemacht und nachher die Upper Antelope Valley Tour mitgemacht. Super schön, aber zu viele Leute. Dann wollte ich eigentlich Richtung Lee Ferry weiter fahren und dort auf dem Camp übernachten. An der Tankstelle habe ich 2 Schweizer getroffen, die mir gesagt haben, dass es dort kein Strom gibt, und ich sollte dringend den Kühlschrank wieder mal kühlen. Bin dann in Page geblieben und auf den guten Camp mit Strom gefahren, wo auch die Schweizercampieren. Wir sind dann noch lange bei ihnen am Lagerfeuer gesessen. Habe auch noch interessante Tips von ihm bekommen, weil sie schon etliche male in den USA gewesen sind und daher sich ziemlich gut auskennen.
Schön ca 17-28 Grad.
28.9.2015                      102919                          103192                        273
N36.36450  W112.10693                                   Grand Canyon North Rim
Heute bin ich spät weggekommen. Musste für das Wifi in die Loge, die auch zum Camp gehöhrt oder umgekehrt. Dann bin ich los mit dem Endziel Nord Rim vom Grand Canyon. Über Navajo Bridge, Lees Ferry, Jacob Lake zum Nord Rim. Bin zum Sonnenuntergang dort angekommen und konnte noch schöne Fotos machen. Den Colorado sieht man zwar kaum, weil er so weit unten ist, aber die Schlucht ist super. Wollte dort im Camp übernachten, aber es war alles besetzt. Ich staune immer, wenn sie sagen es ist alles besetzt, und wenn man schaut, dann wäre noch Platz für viele Fahrzeuge wie ich habe. Ich weiss nicht, welche Vorschriften oder Regelungen die haben. In Europa  hätten doppelt so viele Camper Platz. Sie hat mir einen Wald gleich ausserhalb vom NP angegeben, wo ich dann auch hin gefahren bin und gecampt habe. Beim rein und raus fahren in den NP, habe ich einige Büffel gesehen und mehr als 100 Rehe. Vor allem beim raus fahren hat es schon zu dämmern begonnen, da sind die Rehe aus den Wäldern heraus gekommen. Manchmal ganze Gruppen von mehr als 20 Stück. War schön ihnen zu zuschauen. In Lees Ferry habe ich am Colorado etwas gegessen und habe gebadet. Ganz schön kalt war es, wenn man so verschwitz ins Wasser geht. War aber eine dankbare Abkühlung, und dies in einer so gewaltigen Umgebung.
Schönes Wetter und es ist wieder heiss geworden. 18-32 Grad.
29.9.2015                      103192                          103555                        363
N36.22569  W113.06022                                   Toroweap Grand Canyon Nord Rim
Die Übernachtung war sehr ruhig dort draussen im Wald. Bin am Morgen Richtung Jacob Lake gefahren. Vor dem Dorf ist ein Feuerwachturm. Dort bin ich hochgestiegen, und es war tatsächlich ein Wächter da oben. Er hat mir die ganze Umgebung erklärt, und auch was er zu tun hat und hat mir seine Geräte erklärt. War ganz interessant über die Bäume in die Weite zu schauen. Von dort bin ich über Fredonia an den Nord Rim vom Grand Canyon zum schönsten Aussichtspunkt Toroweap Overlook gefahren. Dies geht nur mit einem hohen 4x4 Fahrzeug. Weil man sich dort über Internet 3 – 4 Monate im voraus registrieren muss, war ich nicht sicher, ob ich dort übernachten kann. Der Ranger hat mir aber die Erlaubnis gegeben, und ich muss dann am Süd Rim das Campen bezahlen. Ganz schönes Vertrauen! Der Camp und der Aussichtspunkt sind einfach überwältigend. Es hat sich gelohnt, diese Rumpelpiste auf sich zu nehmen. Auf dem Camp waren auch noch 6 Amis. Mit denen war gleich ein guter Kontakt hergestellt. Konnte mit ihnen Essen und Trinken. War schöner Abend mit ihnen. Einer hat ein Teleskop gehabt, und ich durfte den Mond und die Sterne beobachten. Ein wundervoller Tag geht wieder zu Ende.
Ganzer Tag schön und ca 28 Grad.
29.9.2015                      103555                          103835                        280
N36.03804  W114.80193                                   Boulder City
Bin vom diesem beeindruckenden Gebiet und Camp Richtung Mesqute nach Boulder City gefahren. Diese Strecke fahre ich jetzt teilweise schon das 3. Mal. Aber es ist ja eine super Fahrt auf der Autobahn zwischen den Bergen. Dort habe ich den Hoover Dam besichtigt und nachher auf dem Camp in Boulder City übernachtet. Es ist wieder heiss geworden.
Schönes Wetter aber wieder heiss. Am Morgen 18, am Nachmittag 36 Grad.
1.10.2015                      103835                          104226                        391
N35.32272  W112.85416                                   Seligman
Zuerst Einkaufen, dann auf der Info telefonieren und dann Richtung Skywalk. Der Skywalk hat mich nicht überzeugt. Man darf nicht fotografieren, und sehen tut man nicht viel mehr, als auf dem Gelände neben an. Der Bus ist auch obligatorisch. Ohne ihn kommt man nur mit viel Geld mit dem eigenen Auto an die Aussichtspunkte. Ich wollte noch mit dem Heli in den Canyon, aber alle Flüge von heute waren ausgebucht. Bin dann weiter auf den KOA in Seligman. Laut, gleich neben der Bahn, und Züge fahren viele. Der letzte vor 24.00. Ohrpfropfen sind obligatorisch! Den Weg nach Seligman habe ich auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der 66 zurückgelegt. Seligman ist ein historisches Stadtchen an der Route 66. In der Nacht war es nur etwa 8 Grad. Die Deutschen Nachbarinnen haben gefroren in ihrem Camper.
Schön und bis 36 Grad warm.
2.10.2015                      104226                          104433                        207
N35.98830  W112.13580                                   Kaibab National Forest beim Grand Canyon
Zuerst habe ich das, nach altem Route 66 Stil, erhaltene Städtchen Seligman angeschaut. Wenn man die Route 66 machen würde, müsste man hier übernachten, aber nur nicht auf dem KOA Camping. Dort fährt gleich neben dem Camp der Zug vorbei. Der Letzte um 24.00, der erste um 6.00. Verrückt, wie Amerika war. Von hier bin ich dann zum Grand Canyon gefahren, habe die Übernachtung in Toroweap bezahlt und habe den Canyon besichtigt. Auf dem Camp war kein Platz habe ausserhalb des NP im Kaibab NF mich niedergelassen. Es wird jetzt schon um 19.00 dunkel.
Schönes Wetter. 25 Grad.
3.10.2015                      104433                          104460                        27
N35.98830  W112.13580                                   Kaibab National Forest beim Grand Canyon
Heute ging es auf dem Bright Angel Trail runter in den Grand Canyon. Nicht ganz ans Wasser des Colorados sondern zum Plateau Point. Auch das war genug für mich. Angegeben wird 8 – 12 Stunden und sehr schwierig. Es ist ein steiler Pfad und warm ist es auch.20 Kilometer hoch und runter und fast 2000 Höhenmeter. Habe das Ganze mit Mittagspause in 6 ½ Stunden geschafft, war aber selber auch geschafft! War super, den Canyon von unten zu sehen. Die Strapazen haben sich gelohnt. Bin dann wieder an den selben Ort wie gestern zum Übernachten gefahren.
Schönes Wetter, in der Nacht und am Morgen kalt, 6 Grad und tagsüber 25 Grad.
4.10.2015                      104460                          104965                        505
N
 
5.10.2015                      104965                          105367                        402
N35.85959  W106.62454                                     Jemez Springs
Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Am Abend wurde es dann wieder schön. Bin Richtung Los Alamos gefahren. Möchte die Gegend von den Westlern mal in Natura sehen. Die Route 66 ist immer wieder present, obwohl sie mit der I40 ersetzt wurde. Schöne Fahrt mit den verschiedenen farbigen Bergen und Richtung Los Alamos die farbigen Wälder. Vor Jemez Springs habe ich in einem Waldcamp übernachtet. Grosser, schöner Camp und nur 3 Partien hier. Morgen geht es nach Los Alamos und Santa Fee. Bin gespannt, ob noch etwas die Zeit überdauert hat.
Fast den ganzen Tag Regen 8-17 Grad, am Abend 22 Grad.
6.10.2015                      105367                          105541                        174
Wunder schönes Wetter heute Morgen. Schöne Fahrt bis auf 2800 Höhenmeter durch den Bandelier Park nach Los Alamos, die Stadt, wo die Atombombe gemacht wurde. Die Stadt, die es gar nicht gab. Habe das Museum und die Geburtsstätte der Atombombe angeschaut. Macht mich ziemlich nachdenklich. Von hier aus schöne Fahrt nach Santa Fe. Santa Fe ist wie eine mexikanische Stadt. Vieles hat man so belassen, wie es einmal war oder so gebaut. Habe die Innenstadt angeschaut und bin dann auf den KOA Camp ausserhalb der Stadt gefahren.
Schönes Wetter ca 22 Grad und am Abend wieder Regen. Habe die Heizung wieder gebraucht.
7.10.2015                      105541
N35.169822  W103.676961
Von Santa Fe über Las Vegas nach Tucumcari. Von Las Vegas habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Eine heruntergekommene Stadt, vor allem der alte Teil. Die Strecke war auch kein Highlight. Einfach ein Weiterkommen.
Am Morgen schön, nachher immer wieder Regen. Weil es am Abend geregnet hat, habe in Tucumcari das Motel Days Inn genommen.
8.10.2015                                                            106249
N35.21495  W100.86634                                   Am Lake xx
Schon am Morgen Regen. Auf dem Weg nach Amarillo habe ich Windräder gesehen, ich weiss nicht wie viele, aber es waren etwa 20 Kilometer nur Windräder in 2 bis 8ter Reihen. Unglaublich! Auch eine Kuhfarm habe ich gesehen, was meine Vorstellung von Grossbetrieb bei weitem überstieg! Viehcher in eingepfercht, soweit das Auge reicht. Ein grosser Lastwagen ist die langen Futtertröge abgefahren und hat sie mit Futter gefüllt. Gras oder Heu kriegen die Viecher nicht. Die haben nichts ausser Dreckboden Gitter Zäune und den Trog auf einer Seite. Da kann man nicht mehr singen : 7000 Rinder, das waren mehr! So um 12.00 hat sich das Wetter beruhigt. So konnte ich Amarillo anschauen. Es gibt zwar nicht viel anzuschauen. Es ist eine Stadt mit Banken und Büros. Die einzelnen  Branchen haben wie ihre Satelliten Städte. Hotel und Motel, Einkaufen für den Täglichen Gebrauch, Autos, Museums, etc. Nicht so mein Geschmack. Habe noch ein Reiseführer für dien Osten der USA organisiert und bin dann weiter Richtung Osten gezogen. Das Wetter hat auch wieder freundlicher drein geschaut und so habe ich am Lake xx übernachtet.
Regen bis bewölkt und ca 15-18 Grad.
9.10.2015                      106249                          106536                        287
N35.53457  W098.23183                                   KOA Geary, Oklahoma
Bin heute viel auf der Route 66 gefahren, wobei sie meistens der I40 parallel verläuft. Habe das 66 Museum in MCLean und Elk City angeschaut. In Shamrock sind auch interessante Sachen aus der Zeit von Route 66. Wasserturm und Tankstelle mit Kaffee. Auf der ganzen Strecke sieht man überall Ölförderanlagen und Bauernhöfe, die wegen des Öls aufgegeben wurden.
Das Wetter hat am Nachmittag wieder gute Mine gemacht. Wurde wieder richtig schön.
10.10.2015                    106536                          106784                        248
N35.45324  W095.72934                                   Checotah
Weiter gefahren nach Oklahoma City. Dort das Denkmal zur Bombing des Verwaltungsgebäudes besichtigt und ein bisschen im Brickviertel (alle Häuser sind aus roten Ziegelsteinen gebaut) rumspaziert. Dann weiter auf der I40 nach Checotah auf den KOA Camping.
Schönes Wetter ca 22 Grad
11.10.2015
Bin auf dem Camp geblieben und habe Wäsche gemacht, und einfach mal ausgeruht.
12.10.2015                    106784                          107093                        309
N35.12582  W092.91266                                   Petit Jean State Park
Heute ging es zuerst in den Staat Arkansas, wo ich an der Grenze das Info Zenter besucht habe und Camp Informationen geholt habe. Wieder beim Auto hat mich ein junger Mann, etwa 20, angesprochen. Er wollte wissen wie man dazu kommt eine solche Reise zu unternehmen. Er wollte wissen wie ich das im Leben geschafft habe, aus dem Nichts, etwas zu machen. Er hat sich drei Mal für das Gespräch bedankt. Er sei mit seinem Onkel hier, der ihn aufgenommen habe, weil seine Eltern Drogenabhängig seien. Es habe ihm gut getan, jemanden zu treffen, der auch von unten sich durchbeissen musste und etwas zustande gebracht hat. Dies gebe ihm Mut, sein Leben anzupacken. In Russellville habe ich eingekauft, Auto gewaschen und vergessen Diesel zu tanken, bevor ich in den Petit Jean State Park hochgefahren bin. Mit der Reserve komme ich aber gut zur nächsten Tankstelle. Schöner Camp im Wald und endlich wieder mal richtig Ruhe! Morgen gehe ich noch ein bisschen im Park wandern.
Schön und warm ca 25 Grad
13.10.2015                    107093                          107437                        344
N35.05901  W090.12750                                   Fuller SP in Memphis
Wollte den Wasserfall im Park anschauen. Welche Enttäuschung, der hat nicht mal Wasser gehabt! Dann fahrt zum Grab von Petit Jean, das eine Frau war, die Frau des Kapitäns. Dann Fahrt nach Memphis. Infos geholt und auf einen SP Camp gefahren. In der Nacht hat sich aber herausgestellt. Dass es ganz laut zu und her geht mit der Eisenbahn, die in der Nähe einen unbewachten Übergang hat. Dann wird immer 3 Mal gehubt, und wie!! Hätte ich nicht für 2 Nächte bezahlt, wäre ich weiter gezogen.
Schönes Wetter ca 25 Grad
14.10.2015                    107437                          107500                        63
N35.05901  W090.12750                                   Fuller SP in Memphis
Was für ein Tag, was für Eindrücke! Zuerst ging ich auf die Pyramide, schöner Ausblick von da oben. Anschliessend ging es zum Platz, wo Martin Luther King Jr. erschossen wurde. Dann zur Beale Street, wo alle Grössen vom Rock & Roll einmal angefangen haben, überall Musikschuppen und Essbeizen. Am Schluss noch nach Graceland, wo Elvis Presley gelebt hat und begraben liegt mit dem Museum von einem Teil seiner Autos und seiner 2 Flugzeuge. Viele Eindrücke für einen Tag!
Schönes Wetter ca 25 Grad, Nacht‘s ca 16 Grad
15.10.2015                    107500                          107875                        375
N36.23409  W086.70613                                   KOA Camp in Nashville
Heute auf der I40 von Memphis nach Nashville gefahren. Auf den KOA Camp. Sehr teuer, $ 60 !!! Habe ein deutsches Ehepaar getroffen, die ihren Mercedes Sprinter auch rüber geschifft haben. Hat richtigen Expresso gegben.
Schönes Wetter ca 25 Grad.
16.10.2015                    107875                          107985                        110
N35.91372  W086.82781                                   Motel Best Western in Tupelo
Noch lange mit den 2 Nachbarinnen geredet und nachher noch mit den Deutschen. Bin erst um 11.00 weggekommen. Habe im RV Laden nebenan mich über Kühlschränke und Solarpanel erkundigt. Bin dann so um 12.00 in Naschville Downtown angekommen. Da ist auch am Tag der Teufel los. Aus allen Kneipen tönt Western Musik oder Rock & Roll. Es hat im Zentrum freies Wifi. Habe Helene angerufen, und erfahren, dass es Erika nicht gut geht. Das hat mir zu denken gegeben, und der Lärm in der Stadt hat mir nicht mehr zugesagt, und bin dann um 16.00 weitergezogen. Weiss nicht, ob ich zur Beerdigung zurück fliegen soll. Wahrscheinlich stirbt sie heute Nacht. Es wäre ihr zu gönnen, dann hat das Leiden ein Ende. Habe Michelle und Theres angerufen, zum erfahren, wie es um sie steht. Michelle ist mit Elisabeth im Pflegeheim. Erika hat alles vorbereitet zum Sterben. Sie möchte, dass auch niemand ausser Elisabeth bei ihr ist, wenn sie stirbt. Sie ist jetzt auch im Koma und hat seit 3 Tagen nicht mehr gegessen und getrunken.
Habe in Motel Zimmer im Best Western in Franklin genommen. Teuer, 120$.
Schönes Wetter ca 23 Grad.
17.10.2015                    107985                          108293                        308
N34.30637  W088.70578                                   Franklin
Erika ist gestorben. Michelle hat in der Nacht ein SMS geschickt. Bin auf dem Natchez Trace Parkway nach Franklin gefahren. Schöne Fahrt und Umgebung., aber die Freude hält sich wegen Erika in Grenzen. Habe in Franklin ein Zimmer im Motel EconoLodge genommen. Gutes Internet und guter Preis. Habe einen Flug gebucht von New Orleans nach Zürich am 21. Und am 28. wieder zurück.
Schönes Wetter ca 22 Grad.
18.10.2015                    108293                          108584                        291
N32.50369  W089.92683                                   Camp Pearl River Valley in der Nähe von Canton
Bin heute wieder auf dem Natchez Trace Richtung New Orleans gefahren. Interessante Strecke mit vielen Informationen zur Vergangenheit dieser Strecke, mit Indianern, Engländern, Franzosen und der Regierung in Washington. Habe auf dem Camp Pearl River Valley in der Nähe von Canton übernachtet. Sauberer, schöner, ruhiger und kostengünstiger Camp. 22$.
Schönes Wetter 20-22 Grad.
19.10.2015                    108584                          109005                        421
N30.50510  W090.36489                                   Camp Hidden Oaks Familie Campground bei Hammond
Habe heute den Natchez Trace fertig gefahren, und bin weiter Richtung New Orleans. Will Morgen noch die längste Brücke der Welt (über Süsswasser) über den Lake Potchartrain fahren. War eine sehr lehrreiche Strecke. Habe viel gelernt, was hier in früheren Zeiten los war. Indianer, Spanier, Franzosen, Engländer, Sklaven etc.
Schönes Wetter ca 22 Grad. Hier möchten sie dass es wieder einmal regnet!
20.10.2015                    109005                          109100                        95
N29.97125  W090.23470                                   Camp KOA in New Orleans
Bin heute über die längste Brücke (über Süss-Wasser, 2. Längste über Wasser) der Welt gefahren. Mehr als 38.4 Kilometer lang, alles über dem Wasser. Beeindrukend! Dann habe ich die Parkmöglihkeiten auf dem Flughafen noch erkundet und bin auf den Koa Camp in der Nähe vom Flughafen gefahren und gefaulenzt.
Schönes Wetter ca 22 Grad. Am späten Nachmittag hat es dann für 10 Minuten leicht geregnet.
21.10.2015                    109100                          109107                        7
Flug nach Zürich
23.10.2015
Beerdigung in Oberlunkhofen.
28.10.2015
Flug nach Chicago und New Orleans. Probleme am Zoll, aber ich weiss nicht warum. Musste in einen separaten Raum, wo Alle hinkommen, die Probleme mit dem Visum haben. Waren ca. 60 Leute schon da, als ich kam. Man wird dort behandelt wie ein Hund, vor allem Leute, die die Sprache nicht können. Man wird wie Vieh in den Raum getrieben und wenn einer nicht genau macht, was verlangt wird, wird er angepfiffen. Ein Chinese wollte telefonieren, weil er seinen Freund, der auf demselben Flug ankam und mit ihm weiter flog, informieren, dass er Probleme mit dem Visum hätte. Ihm wurde das Handy weggenommen, auch seiner Frau und seiner Tochter. Als ich gehen konnte, wollte ich wissen, was los war. Es wurde mir nur gesagt, dass ich ihnen Probleme bereite. Was wollte ich wissen, um niemandem zur Last zu fallen, bekam aber keine Antwort und wurde auf den Flug geschickt. Der Flug wurde verzögert und ich war natürlich der Letzte und wurde mit Applaus empfangen. Danke Zoll USA!!!! So schnell vergesse ich die speziele Behandlung nicht mehr.
29.10.2015                    109107                          109132                        25
N29.96278  W090.07407                                   New Orleans
Habe keinen Platz mehr im KOA-Shuttle Richtung New Orleans bekommen. Bin dann mit dem Landy gefahren und auf einem Parkplatz direkt am Französischen Viertel parkiert. Bin dann mit dem Hop on – Hop off auf die Entdeckungstour von New Orleans. Man sieht noch viele kaputte Gebäude, aber auch vieles, das schon wieder glänzt. Habe bis am Abend das Flaire und die Musik genossen. Habe auf dem Parkplatz übernachtet.
30.10.2015                    109132                          109376                        244
N29.97341  W091.84599                                   New Iberia
Bin noch einmal in die Stadt. Verschiedene Sachen angeschaut und Fotos gemacht. Dann bin ich weiter Richtung Westen. In den Sümpfen vom Mississippi Delta, mit vielen Brücken und Dämmen. Viel Schiff-Industrie und überall Zuckerrohr Plantagen. Eher einfache Gegend. Am Abend bin ich auf dem KOC Camp in New Iberia gelandet. Nicht schlecht, aber lärmig.
31.10.2015                    109376                          109797                        421
N29.17881  W094.98296                                   RV Park in Jamaica Beach in der Nähe von Galveston
Der Golf von Mexico hat mich heute stürmisch begrüsst! Bin der Küste entlang bis nach Jamaica Beach gefahren. Über 2 Fähren und viele Brücken. Es hat hier überall Wasser. Ein Paradies für Vögel aller Art. Alle Häuser sind wegen der Überflutungen auf Pfählen gebaut. Richtige Pfahlbauten. Schöner Strand, wenn es schönes Wetter wäre und richtige Badeorte mit allem was dazu gehört. Über Pecan Island, Holly Beach, Hight Island, Galveston nach Jamaika Beach gefahren.
Es hat fast den ganzen Tag geregnet und zwischenzeitlich geschüttet. Ca 18-25 Grad. Sehr schwül.
1.11.2015                      109707                          110152                        445
N27.67378  W097.17327                                   Camp auf Mustang Island in Corpus Christi
Regen, Regen, Regen bis am Nachmittag. In Port Lavaca hat sich die Sonne wieder von ihrer schönsten Seite gezeigt. Bin so nahe an der Küste entlang wie möglich gefahren und auch wieder über 2 Fähren und viele Brücken, teilweise sehr lange und hohe. Die Erste hat 2$ gekostet, die Zweite war frei. Hier dreht sich alles um Wasser und Tourismus. Der Küste entlang gibt es viel Öl Raffinerien, Schiffsbau, Ferienhäuser und auch Wohngebiete und Landwirtschaft. Viele schöne Strände.
Vom Morgen bis am Nachmittag Dauerregen, dann schönster Sonnenschein. Ca 20-26 Grad.
2.11.2015                      110152                          110730                        578
N29.42446  W100.90612                                   Del Rio
Bin heute über Corpus Christi, Laredo, Carrizo Springs, Eagle Pass nach Del Rio gefahren. Habe gedacht, ich finde evtl. in diesen bekannten Western Städten noch alte Überbleibsel. Wurde ziemlich enttäuscht. Alles Alte ist verschwunden. Sogar die Landwirtschafft ist fast nicht mehr zu sehen. Alles hat der Öl Förderung Platz machen müssen, obwohl jetzt schon viele Quellen versiegt sind. Durch die Öl Vorkommen haben die Öl-Konzerne alles Landwirtschaftsland aufgekauft und brach gelegt. Die Fahrt durch diese Gegend ist ziemlich langweilig, aber doch gut dass ich es sehen konnte. Auch die Kontrollen wegen den illegalen Einwanderern sind hier enorm. Öfters wieder mal ein Checkpoint. Sie wollen wissen woher man kommt, was man hier macht und den Pass wollen sie sehen. Kurze Sache. Wäre in Laredo fast in Mexiko gelandet. Habe es im letzten Moment bemerkt und konnte noch wegdrehen, sonst hätte ich bei der Einreise in die USA wieder Probleme bekommen.
Schönes Wetter den ganzen Tag Bis 28 Grad.

3.11.2015                      110730                          111245                        515
N31.03077  W104.82571                                   Van Horn
Heute bin ich wieder weit gefahren. Die Strecke war aber interessanter als ich gedacht habe. Tiefe Schluchten, wie der Rio Pecos oder hügelige Gebiete, Berge in der Ferne. Bin von Del Rio über Langtry, Alpine, Marfa nach Van Horn gefahren. Wieder viele Border Control gesehen.
Schönes Wetter ca 25 Grad.

5.11.2015                      111561                          112081                        520
N32.06844  W110.76328                                   Camp Cactus Country RV Resort
Habe heute Nacht schlecht geschlafen. Richtig lärmiger Camp. Bin schon um 8.00 weggefahren. Alles auf der I10 nach Tucson, mit Abstecher nach Tombston (Grabstein). Über Deing, Lordsburg, Benson, Tombstone nach Tucson. Die Strecke wird wieder intressanter und es hat wieder vieles zum Anschauen. Tombstone, wo die Earps und Doc Holliday die bekannte Schiesserei hatten, und wo vieles wieder so gemacht wurde, wie es damals war.
Ganzer Tag schön ca 22 Grad, aber am Morgen nur 8 Grad.

6.11.2015                      112081                          112242                        161
N32.58721  W110.71949                                   Coronado National Park bei Oracle
Am Morgen bin ich gleich zum Pima Air & Space Museum gefahren und den Bus auf den Flugzeugfriedhof genommen. Unglaublich diese Menge von Flugzeugen die hier rumstehen, mehr als 4000! Von den meisten werden Ersatzteile ausgebaut und verkauft. Es sind alles ausgediente Militärflugzeuge. Das Museum ist auch sehr interessant. Auch hier stehen fast alles Militärflugzeuge. Auch das schnellste je gebaute Flugzeug ist zu sehen. Auch ein ausgedienter Schweizer Militärjet steht da, wie auch der neue Dream Liner. Von da aus bin ich Richtung Oracle durch den Coronado National Forest gefahren und vor Oracle wild gecampt. In den USA gehören die National Forest allen Leuten, daher darf er auch von allen benützt werden, zum Wandern, Wochenende verbringen und eben kampieren. Dies war eine wunderschöne Bergstrecke. Die Hälfte war geteert, die andere teilweise sehr schlechte Naturstrasse. Bis zum Skigebiet hoch war perfekte Strasse mit riesen Kakteen auf dem unteren Teil und super Bergwelt im oberen Teil mit schönen Aussichtspukten ins Tal runter. Auf dem Südlichen Teil hat es ganz schöne Camps, wo ich gerne geblieben wäre, aber es war erst 14.00. Zu früh für mich zum campen. Auf der nördlichen Seite hatte es nur noch einen Camp, der aber um diese Jahreszeit den ganzen Tag in Schatten liegt und richtig feucht war.
Ganzer Tag schönes Wetter ca 22 Grad.

7.11.2015                      112242                          112606                        364
Am Morgen hatte ich auf meinem Schlafplatz noch Gäste. Es haben sich noch zwei andere den Platz ausgesucht. Bin dann in das nahe gelegene Biosphere 2 gefahren und eine Tour mitgemacht. Aus dem Buch und dem Internet bin ich nicht schlau geworden, was es überhaupt ist. Gebaut wurde es zu Versuchszecken, um dasselbe auf dem Mond oder irgendwo im All zu bauen und es Menschen zu ermöglichen dort zu leben. Für mich nicht nachvollziebar. Das Projekt wurde dann auch nach 2 Jahren aufgegeben und dient heute der Universität für Versuchszwecke. Eine Frau vom Empfang hat mir erzählt, dass sie jedes Jahr in die Schweiz in Urlaub gehen. Aber die Flüge seien so teuer. Habe ihr dann den Tipp von der Edelweiss gegeben, von Las Vegas, direkt nach Zürich für 99 $. Eine Familie hat das Gespräch mitbekommen und mich gefragt, ob der Land Rover mir gehört. Das wurde noch ein langes Gespräch. Von Oracle bin ich weiter Richtung Westen gefahren, nach Salome. Es geht Richtung Dead Valley.
Ganzer Tag schönes  Wetter ca 22 Grad. Nachts kalt, ca 8 Grad. Die Heizung macht guten Job!

8.11.2015                      112606                          113144                        538
N35.87162 W116.23360                                    Camp in Tecopa
Was für ein Tag! Wieder viel gefahren und davon 40 Kilometer mit Maximal 30 Km/h! Durch die Wüste Colorado. Zuerst ging es dem Colorado entlang und dann habe ich eine Route mit Naturstrasse gewählt. Von Rice nach Gadiz. Das war wirklich nur noch ein Wüstenpfad. Sogar ich habe mir gedacht, ob ich da noch heil raus komme. Habe mir aber immer gesagt Essen für 1 Woche, Wasser für mehr als 1 Woche und Diesel für 1000 Kilometer. Also kein Problem. Dann durch die Wüste Mojave, aber auf normaler Strasse. Auf der Strecke sind die Grössten DSand Dünene von Amerika. Man kann dort im Sand Ski fahren. Die Strecke heute : Salome, Blythe, Vidal, Rice, Cadiz, Kelso, Baker nach Tecopa. Dort ist ein Camp mit Thermalbad. 24 Stunden offen. Es waren aber fast keine Camper da. Schön zum campen unten am See (ausgetrockneter See).
Ganzer Tag schönes Wetter ca 20 Grad, auch in der Wüste.

9.11.2015                      113144                          113555                        411
N36.59775 W118.18589                                    Camp in der Nähe von Lone Pine
Auf dem Camp hat es ein Thermalbad, das ich am Morgen benützt habe. Tut gut, meinen Knochen wieder einmal was Gutes zu tun. Dann bin ich durch das Death Valley gefahren. Zuerst habe ich es von oben abgeschaut und dann bin ich zum tiefsten Punkt vom Kontinent Amerika gefahren und dort auf den Salzsee, See ohne Wasser, raus gegangen. Die Tiefe ist 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel! Ein richtig starker Wind hat geblasen. Ich habe es schon beim Fahren gespürt. Zuerst habe ich gedacht, beim Landy sei der Turbo ausgefallen. Als ich aussteigen wollte, hat mir der Wind die Türe zur Hand raus gerissen und die Arretierung kaputt gemacht und eine Delle hat es gratis dazu gegeben. War richtig schöne Fahrt durch das Dead Valley. Was die Natur auch alles fertig bringt! Am Abend habe ich in den nahen Bergen Schnee entdeckt und die Dunkelheit hat mich überrascht. Um 17.00 ist es schon Dunkel und das Camp, das ich ansteuern wollte, noch 20 Meilen weg. Hat doch noch geklappt, und werde Morgen schauen, wie es die Umgebung ausschalt.
Ganzer Tag schön aber sehr viel und starker Wind. 16 – 22 Grad.

10.11.2015                    113555                          113940                        385
N38.95272 W119.76134                                    Minden
Schönster Sonnenschein am Morgen. Wunderschöne Umgebung in den Bergen und super schöner Camp. Überraschung 1 an diesem Tag, es hat in der Nacht geschneit und es war unter -4 Grad. Habe mich dann noch mit dem Camp Nachbar unterhalten, und bin erst um 10.00 weggekommen. Kaum bin ich wieder auf der Strecke, habe ich Bob mit einen Jeep und Wohnanhänger auf der Strasse gesehen und ihm gedeutet, er soll anhalten. Wollte Fotos für Reinhard machen. Der Anhänger ist wirklich Top ausgerüstet und das ganze sehr gut durchdacht. Er wollte natürlich auch mein Auto sehen und weil es so kalt war habe ich vorgeschlagen, dass wir an der Wärme einen Kaffee trinken. Haben uns dann im Mc Donald wieder aufgewärmt. Haben uns gut unterhalten und er hat evt. Zeit mit mir durch Mexiko zu reisen. Er kennt Mexiko sehr gut, war schon etliche dort. Auch kamen noch zwei dazu, ein Ami und ein Schwede, sie wollten auch einen Blick auf den Landy werfen und vor allem hat ihnen die Karte mit der Weltreise gefallen. Er wohnt in der Nähe von San Franzisco und hat mich zu ihm nach Hause eingeladen. Vielleicht passt es. Er ist auch mit dem Schweden unterwegs und zeigt ihm die USA. Auch der Schwede ist begeistert von all den unterschiedlichsten Schönheiten, die die USA bietet. Bin dann erst um 12.30 weggekommen. Überraschung 2 waren dann die gesperrten Passübergänge in den Yosemite National Park. Ich musste bis nach Minden fahren, bis ich einen offenen Übergang Richtung Westen gefunden habe. Ein Umweg von fast 300 Kilometern. Auch die 395 in Richtung Norden hatte Schneeketten oder 4x4 mit Winterreifen Vorschrift. Die ganze Strecke war aber Schneefrei und trocken bei schönstem Sonnenschein. Überraschung 3 waren die jetzt schon geschlossenen Camping. In diesem Gebiet hat es viele State und National Park Camps. Aber alle sind ab letztem Wochenende geschlossen. Da es schon dunkel war und kalt dazu, als ich in Minden ankam, habe ich ein Motel genommen. 45$, der RV Park daneben hätte 30$ gekostet. Doch noch guter Tages Abschluss!!!
Schönes Wetter 0-15 Grad.

11.11.2015                    113940                          114139                        199
N38.21813 W120.93014                                    Valley Springs, CA
Bin auf der 88 Richtung Yosemite Park gefahren. Schöne Gegend durch die verschneiten Berge. Der höchste Pass war 2600Meter über Meer. In Jackson habe ich eine Werkstatt gesehen, die Solarpanel verkauft. Habe angehalten und nach Solarpanel gefragt. Er hat alles an Lager gehabt und mir offeriert, dass ich alles in seinem Hof montieren kann. So hatte ich alles Material und Werkzeug zur Verfügung. Auch konnte ich immer jemanden fragen, wenn ich Hilfe brauchte. Hat alles super geklappt und alles funktioniert. Musste nicht einmal die Hilfe, die Werkstattbenützung und das Kleinmaterial bezahlen. Alles zusammen hat $650 gekostet. 1500 Watt Solarpanel und Kontrollmodul für 2 Batterien. Ich denke, habe wieder einmal richtig Glück gehabt. Es musste wohl so sein, dass ich diesen grossen Umweg fahren musste.
Ganzer Tag schönes Wetter. Am Morgen unter Null Grad, am Nachmittag um 20 Grad.

12.11.2015                    114139                          114462                        321
N37.46608 W119.94606                                    RV Park in Fairground in Mariposa
Das Solarpanel funktioniert gut. Es bringt genügend Strom, um den Kühlschrank am Laufen zu halten. Habe zuerst das alte Jackson angeschaut. Auf dem Weg in den Yosemite Park bin ich an einem See vorbei gekommen, wo ich geglaubt habe. Die Ufer sind seit Jahrhunderten so geformt worden. Ein Mann, der in der Umgebung wohnt, hat mir aber erklärt, dass der See das ganze Wasser in den letzten 4 Jahren verloren hat. Weil es immer trocken war hat man all das Wasser für San Francisco gebraucht. Wenn es soweiter gehe, sei der See in 4 Jahren leer. Dann bin weiter zum Yosemite Park gefahren. Gewaltige Wasserfälle und eigenartige Bergformationen. Am Abend habe ich wieder einmal verpasst, vor dem einnachten einen Camp zu finden. Ein riesen Camp und nur etwa 10 Camper da.
Ganzer Tag schönes Wetter, aber nicht über 16 Grad. Jetzt geht es dann in tiefere Gegenden, dort ist es wärmer.

13.11.2015                    114462                          114808                        346
N37.93652 W122.51524
Bis nach San Francisco gefahren und über die doppelstöckige San Rafael Brücke zur Golden Gate Bridge gefahren, wo ich die weltbekannte Brücke wieder einmal besichtigen konnte.
Schönes Wetter, am Morgen ca 8, am Nachmittag ca 22 Grad.

14.11.2015                    114808                          114947                        155
N37.15656 W122.34929                                    KOA Camp bei Santa Cruz
Heute bin ich wieder in den Park bei der Golden Gate Bridge gefahren. Die ganze Gegend war im Smog oder Nebel. Die Gebäude der Stadt hat man kaum noch gesehen. Alcatraz war gestern so gut sichtbar und heute kaum mehr auszumachen. Hätte gestern Fotos machen sollen. Habe den Park erkundet und bin mit dem Fahrrad über die Golden Gate gefahren. Dann mit dem Landy über die Brücke. Dies kostet aber 5$. Da es keine Zahlstelle mehr gibt, muss man im Büro am Ende der Brücke bezahlen, was geschlossen war. Der Security nebenan sage zu mir, dass er da auch nichts machen kann und der Computer akzeptiert das Schweizernummernschild nicht. So soll ich warten bis eine Rechnung zu Hause eintrifft. Gute Aussichten, vielleicht dann mit Busse! Bin dann in der Stadt rum gefahren und Freude wie kleiner Bub gehabt an diesem Berg auf und runter. Weiter ging es dann der Küste entlang Richtung Süden bis Pescadero in der Nähe von Santa Cruz. Der Koa Camp dort ist sau teuer, ohne dass spezielles geboten wird, keine Feuerschalen, kein Holz, schlechtes Wifi, keinen direkten Strand Zugang, 60$ die Nacht aber Sauber.
Ganzer Tag schönes Wetter ca 20 Grad.

15.11.2015                    114947                          115189                        242
N35.99047 W121.49545                                    Camp Kirk Creek in Big Sur
Überraschung heute Nacht, es hat geregnet. Am Nachmittag hat es dann gestürmt, aber wenigstens nicht mehr geregnet. Wunder schöne Strecke der Küste entlang. Komme fast nicht vorwärts, weil ich immer wieder aussteige und Fotos mache. Auch die 17 Meilen  Loop bin ich gefahren. Das ist eine Strasse an der Küste entlang einer Halbinsel, die fast nur aus Golfplätzen, teuren Häusern und Pinien Wäldern besteht. Muss richtig teure Gegend sein. Um 16.00 habe ich Halt auf einen Camp am Meer gemacht. Hat immer noch gestürmt, aber beim Dunkel werden, hat der Wind dann nachgelassen.
Heute Regen, starker Wind und Sonne, ein richtiges Durcheinander. 8 – 18 Grad.

16.11.2015                    115189                          115590                        399
N34.40321 W119.07848                                    Camp KOA in Santa Paula
Der Küste entlang über Pismo Beach, Santa Barbara nach Santa Paula in der Nähe von Los Angeles. Schöne, interessante Strecke. Vor allen den Seehunden zuzuschauen. Das waren über 100 Stück in der dieser Bucht drin. Landschaftlich interessant, das Meer, die Landwirtschaft ist am Ernten und die Städte sind nicht so riesig und richtige Bade Orte. Nach Santa Paula bin ich wegen des KOA gefahren, dass ich sicher Internet habe. Muss noch bisschen für Mexiko vorbereiten.
Schönes Wetter ca 18 Grad und zeitweilig Wind.

17.11.2015                    115590                          115943                        353
N32.65469 W117.07993                                    Camp Koa in Chula Vista bei San Diego
Heute habe ich Los Angeles und Hollywood und Disneyland kurz einen Besuch abgestattet. War aber nach etwa 3 Stunden wieder auf der Fahrt Richtung San Diego. Unglaublicher Verkehr rund um diese Stadt, nur rein und raus fahren hat mehr als 2 Stunden gedauert. Ich glaube die haben Dauerstau, obwohl die Autobahnen haben, wie ich es noch nie gesehen habe. Manchmal 3 und 4 Stöckig. Die Landschaft ändert sich zusehends. Jetzt sieht man viele Palmen, Zitronen und Früchte aller Art, die viel Sonne brauchen. Auf dem Camp war Vorbereitung für Mexiko angesagt. Alle USA Reiseführer sind jetzt verstaut. Dabei habe ich bemerkt, dass ich gar keinen Führer für Mexiko habe. Wusste nicht, dass Mexiko zu Nordamerika gehöhrt. Habe das wichtigste, was ich sehen möchte, aus dem Internet geholt. Über der Stadt kreisen immer Hubschrauber zur Überwachung der Grenze.
Ganzer Tag schönes Wetter ca 20 Grad, aber am Morgen nur 7.

18.11.2015                    115943                          116110                        167
N3166073 W116.52222                                     Camp Las Canadas südlich von Ensenada an der 1
Die USA war grossartig. Viel erlebt und viel gesehen. Heute geht es nach Mexiko. Noch Kopien von Pass, Führerschein und Fahrzeugausweis machen, Passfotos auf Reserve machen, und dann los Richtung Zoll. Vor dem Zoll soll eine Versicherungsagentur für Autoversicherung sein, die ich natürlich verpasst habe. Aber egal, im Zollgelände, nach der Kontrolle, wo man das Visum holen muss, ist die Banjercity Bank, die macht diese Versicherung auch. Man muss auch das Visum dort bezahlen. Zollablauf : Formular holen und ausfüllen, 23$ auf der Bank bezahlen, zurück zum Ausgabeschalter des Formulars, dort gibt es das Visum, dann zurück zur Bank und die Versicherung für das Auto machen. Dies alles ist in einem Umkreis von 20 Metern. Gut organisiert, und dauert keine halbe Stunde. Auch 2 Bankomaten stehen daneben, um sich noch mit Pesos zu versorgen. Alles lief reibungslos mit freundlichem Zollperonal, die einem willkommen heissen. Was für ein Gegensatz mit meiner letzten Einreise in die USA. In Mexiko ist man willkommen, in den USA ein Terrorist. Bin dann noch nach Esenada gefahren, Geld geholt und eingekauft. Dann weiter nach Süden und ausserhalb der Stadt einen Camp bezogen. Riesiger schöner Camp und nur 3 Camper da. Mit Dusche, WC, Strom und schlechtem Wifi $12,50. Noch eine Stunde mit dem Nachbar gequatscht, Rapporte geschrieben, Ordnung in die Geldbeutel gemacht und dann Gute Nacht.

19.11.2015                    116110                          116488                        378
N29.65942 W114.64362                                    RV Park südlich von Catavina
Hier auf der Halbinsel dreht sich dieses Wochenende alles nur um das Rennen von Morgen. Das Baja 1000. Die Fahrt von Ensenada bis Catavina war aber auch ohne Rennvorbereitung ein richtiger Augenschmaus. Zuerst Weinberge und Felder, dann Kaktus Plantagen, dann Berge und Täler übersäht mit den verschiedensten Kakteen und immer wieder richtige mexikanische Dörfer. Um 16.00 habe ich Halt bei einem gottverlassenem Restaurant mitten in den Bergen / Wüste gemacht. Bier war keines zu haben, aber ein anderer Gast hat es mitbekommen und hat aus seinem Auto gleich ein Bier geholt, und mir geschenkt. Dann hat man vom 10 Kilometer entfernten Catvina gleich Bier organisiert. Hinter dem Restaurant, das 24 Stunden geöffnet ist, befindet sich ein Camping Platz, wenn man das so nennen darf. Kommt mir so vor wie bei Mamma und Papa. Nachtessen hat Mamma gemacht, und die Rechnung, Essen und Camp, war $14.- 12 Dosen Bier von Catanvina geholt, $20.- Konnte gleich neben ihrem Haus (Unterkunft) schlafen, und wurde von ihren Hunden bewacht. Allerdings auf das Duschen verzichte ich morgen früh. Morgen möchte ich auch ein bisschen weiter fahren. In einem Monat muss ich Panama sein.

20.11.2015                    116488                          116568                        Baha1000 Rally
N26.00672 W111.34972                                    Baha 1000 Rally
Bin heute schon um 7.00 weggefahren. Bin aber nicht weit gekommen, weil ich einen Posten der Baha 1000 gesehen habe. Bin hin und habe die Crew gefragt wann die Durchfahrt beginnt. Erst abends um 16.00. Sie haben mir Kaffee angeboten und ich solle doch bleiben, ich könne mich in der Crew integrieren. Nach langem hin und her habe ich mich dann doch entschlossen zu bleiben. Ist doch wieder mal was anderes so eine Rally mitzuerleben. und dazu wieder einmal Pit-Luft zu schnuppern. Konnte mit ihnen Essen und Trinken, wie wenn ich dazu gehören würde. Die haben eine super Crew beieinander und super Stimmung. Konnte alles mitverfolgen mit dem Rennverlauf und Ausfällen etc. Morgen ca 10.00 kommen auf diesem Posten die letzten Fahrer durch.
Die ganze Nacht Rennstimmung. Ich habe mich zwischen durch mal hingelegt und geschlafen. Um 8.00 habe ich mich verabschiedet.

21.11.2015                    116568                          117140                        572
N26.00672 W111.34972                                    Motel Salvatierre in Loretto
Bin heute viel gefahren, obwohl ich müde war. Musste 2 Mal anhalten um ein bisschen zu schlafen. Schöne Fahrt durch die Berge und dann wieder ans Meer, bis Loretto. Dort bin ich in ein einfaches Motel und habe nur noch geduscht, Essen gegangen und ins Bett.

22.11.2015                    117140                          117562                        422
N24.07097 W110.30707                                    Hotel Los Delfines mit Garage in La Paz
Habe am Morgen im Motel einen Australier kennen gelernt. Er will Mexiko mit dem Motorrad erkunden. Dann will er auch runder bis Guatemala. Die ersten 100 Kilometer war noch schöne Strecke, dann nur noch Ebene und eintönig. Bin schon um 15.00 in La Paz angekommen und direkt das Ticket Büro von der Fähre aufgesucht. Dort habe ich die Montag Fähre bekommen. Die läuft nur 3 Mal pro Woche aus. Habe auch gleich eine Kabine mit bestellt, dann kann ich ein bisschen ruhen. Kosten für 7 Stunden Überfahrt mit Kabine SFr. 200.- In diesem Büro habe ich 2 junge Frauen aus Kuwait kennen gelernt. Die haben nicht schlecht gestaunt, dass jemand Kuwait kennt. Sie wollten dann auch noch einiges über meine Reise wissen. Auch die Angestellten wollten den Landy sehen und etwas über meine Reise erfahren. Darauf habe ich mich auf die Suche nach einem Camp gemacht. Nur weit ausserhalb der Stadt gibt es einen. Soweit wollte ich nicht mehr fahren, und habe ein schönes Hotel am Stadtrand gefunden. Zimmer mit Garage nur SFr. 35.- und alles Tip Top sauber und schön. Habe dann rausgefunden, dass dies so ein Sek-Hotel mit allem dazu Gehörigen ist. Strip-Bar, Sex-Shop, Treff-Restaurant Call-Service etc. Nur mit der Garage hatte ich aber Pech, weil der Landy nur gerate 5 Zentimeter zu hoch war hat er gar nicht reingepasst. Spätestens heute in einem Monat sollte ich in Panama sein. Das sind noch ca 5000 Kilometer

23.11.2015                    117562                          117602                        40  
N25.583972 W109.061480                                Parkplatz von Fähre in Topolobampo bei Mochis
Habe vor dem Wegfahren noch lange mit einem Angestellten des Hotels über meine Reise geredet (wenn man das so nennen kann). Bin dann in die Stadt und habe ein paar bilder von der Promenade gemacht. Schöne, lange Promenade. Dann ging es raus an den Hafen. Musste ja 3 Stunden vor Abfahrt mich dort melden. Das ganze Prozedere hat aber nur ¼ Stunde gedauert und ich war durch. Die Abfahrt hat sich auch um 1 Stunde verzögert. Lustig fast 4 Stunden rum zu hocken. Habe dort ein Schweizer Ehepaar getroffen, die mit einem grossen MAN nach Argentinien reisen. Eventuell trifft man sich ja wieder auf der Strecke. Auf der Fähre habe ich einen Kanadier getroffen, der mir gute Tipps gab, wie man Camps in Mexiko finden kann. Über das App iOverlander.
Schönes Wetter ca 25 Grad.

24.11.2015                    117562                          118080                        515
N25.58914 W109.06051                                    Camp Cerritos Resort in Mazatlan
Heute bin ich viel gefahren. Alles auf der 15D. Das waren mehr als SFr.30.- Der Polizei gefällt der Landy hier auch. Sie haben mich gestoppt und wollten den Wagen, keine Papiere sehen oder in der Stadt, an der Ampel wollten sie mit mir über das Auto sprechen. Schade kann ich kein Spanisch!!! Kommt auch noch, bis ich in Zentral und Süd-Amerika durch bin!?!? In Mazatlan habe ich per Zufall einen ganz schönen Camp gefunden. Bewacht, Dusche, Waschküche, Wifi und Strom, war Zeit wieder einmal zu Waschen. Es sind fast alles Kanadier und USler. Man spricht auch Englisch hier.
Fast den ganzen Tag bewölkt, aber bis 30Grad. Am Nachmittag schön.

25.11.2015                    118080                          118575                        495
N20.88039 W193.82680                                    Hotel Delicias in Tequila
Heute ist wieder Fahren angesagt. Es geht Richtung Süden, wo die Maya Tempel sind. Die Hälfte der Heutigen Strecke bin ich auf der Autobahn gefahren und die andere Hälfte auf der normalen Strasse, wo es auch interessanter ist. Am Abend wollte ich in Guadalajara übernachten. Bin aber in Tequila gelandet. Schöne Stadt mit vielen Läden, die Fässer, Fässchen und natürlich Tequila verkaufen. Schöne Innenstadt. Muss Morgen noch einmal schnell rein und ein paar Fotos schiessen. Habe im Hotel Delicias übernachtet. Einfache Zimmer, sauber mit Dusche, Fernseher und Wifi für SFr. 20.- Das Auto kann man auch im Innenhof parkieren.
Heute Morgen war es schwül mit 30 Grad und am Nachmittag hat es sogar ein bisschen geregnet.

26.11.2015                    118575                          119074                        499
N19.80839 W099.75153                                    Camp im Park El Ocatal bei Santiago Acutzilapan
Nochmals in die Stadt und einige Fotos gemacht. Dann war wieder Fahren angesagt. Auf der Autobahn, die gar nicht so billig ist (ca. 7 Rappen/Km), bis Atlacomulco de Fabela und den Rest auf normalen Strassen nach Santiogo Acutzilapa. Dort in einem grossen Park hat es 4 verschiede Campingplätze. Alles zusammen über 120 Plätze. Ich war der Einzige auf dem Camp. Wollte dann im Hotel, das gleich neben dem Camp ist, Essen gehen. War aber geschlossen. Ein Wachmann hat mir die Türe geöffnet und einen Kellner organisiert der mir wenigstens ein Bier gebracht hat. Super schönes Hotel im Park an einem kleinen See. Ab Morgen bis Sonntag sei jedes Zimmer ausgebucht.

27.11.2015                    109074                          119264                        190
N19.68291 W098.87061                                    Camp Teotihuacan in Puxtla bei den Pyramiden
Habe am Morgen zuerst das Dorf Santiago Acutzilapan angeschaut. Richtiges Mexikanerdorf mit vielen Läden der Hauptstrasse entlang. Dann bin ich auf Landstrassen zu den Teotihuacan Pyramiden im Norden von Mexiko City gefahren. Für die 120 Kilometer habe ich mehr als 4 Stunden gebraucht. Stau und Bump‘s am laufenden Band. Es ist super über Land zu fahren, wenn nicht die ewigen Staus und Bumps nicht wären. Unglaublich, aber das waren sicher 200 - 300 Bump’s! Das ist kein Autofahren mehr. Dafür wurde ich dann mit dem grandiosen Anblick der Pyramiden von Teotihuacan belohnt. Die grüssten, den Sonnentempel (245 Stiegentritte) und den Mondtempel musste ich natürlich hoch steigen. Nur ca 2 Kilometer neben den Pyramiden ist ein kleiner Camp, wo ich mich dann niedergelassen habe und Renate und Eugen kennen gelernt habe. Sie haben mich zum Essen eingeladen und wir haben einen netten Abend in ihrem Wohnmobil verbracht. Danke. Sie wollen auch runter nach Ushuaia. Habe auch Flugmöglichkeiten nach Panama oder Flug von Cancun nach Zürich gesucht. Ein Flug von Cancun nach Panama kostet 300 € und ein Direktflug von Cancun nach München 520 €. Auch brauche ich keine spezielle Stornierung des Landy in Mexiko. Mal darüber schlafen.

28.11.2015                    119264                          119710                        446
N18.36593 W95.79874                                       Hotel Roble in Cosamaloapan
Wollte zuerst nach Mexiko City rein fahren, einfach dass ich mal in der Stadt war. Der Stau hat aber schon vor dem Camp angefangen. Ich habe mich dann entschlossen, das Unterfangen abzublasen und habe mich dann auf den Weg nach Osten aufgemacht. Beim Verlassen der Hochebene hat es auf ca 10 Kilometern starken Nebel gehabt. Dann ging es von 2500 Metern auf etwa 1000 runter. Bin auf der Autobahn bis Cosamaloapan gefahren und habe dort ein Hotel bezogen. Es ist aber nicht der grösste Wurf. Alt und sehr lärmig. Habe das Hotel aus dem iOverlander raus geholt.
Schön und streckenweise starker Nebel.

29.11.2015                    119710                          120207                        497
N17.48459 W91.97417                                      Hotel / Camp Nututum in Palenque
Heute ging es durch die Landenge, nicht Meerenge, nach Palenque, Chiapas. Dies ist eine grosse Ebene mit kleiner Landwirtschaft und viel Urwald und Gewässer. Es ist alles grün und es ist feucht heiss Nur die grösseren Städte haben alle Services. Habe heute auf der Autobahn wieder viele junge Männer mit ihren Fahrrädern und der Hl. Maria oder einem Kreuz mit allerlei anderen Sachen auf dem Buckel gesehen. An der Abzweigung zu Palenque ist ein Zoll für Südmexiko. Dort wurde ich angehalten und die Wagenpapiere wurden geprüft. Beim ersten Zoll hat er nur Spanisch gesprochen und es wurde ihm zu blöd weil ich ihn nicht verstanden habe und hat mich passieren lassen. Beim zweiten Zoll war ein sehr freundlicher Zöllner der mich kontrolliert hat und hat auch ein bisschen englisch gesprochen. Er hat mir erklärt, dass die Wagenpapiere sehr wichtig seien und ich solle sie gut aufbewahren. Alles war OK. Am Abend bin ich in Palenque ins 4 Sterne Hotel Nututum, das auch einen Camping hat. Camp M$ 300 und ein Zimmer M$900. Da ich heute auf dem Weg Fleisch, frische Früchte und Salat eingekauft habe, habe ich „campiert“, auf dem Parkplatz des Hotels mit Zugang zu den Toiletten und Wifi in der Lobby. Die 12‘000 Kilometer habe ich heute überschritten. Muss Morgen eine Garage finden, die mir Öl Wechsel macht.
Schönes Wetter aber feuchtes Klima bei ca 28 Grad.

30.11.2015                    120207                          120517                        310
N18.78204 W91.49473                                      Camp Freedom Shores in Isla Aguada
Zuerst habe ich die Maya Stadt besichtigt. Einfach gewaltig, was die damals gebaut haben. Während der Besichtigung wurde das Auto gewaschen und darauf aufgepasst, dass nichts passiert. Es war richtig interessant, wie die damals schon gelebt haben. Es ist fast so wie bei den alten Römern. Mit Saunas, Bädern, Tempeln und Palästen. In der Stadt habe ich eine Werkstatt gesehen, die Ölwechsel macht. Da der Landy jetzt 12‘000 drauf hat musste er wiedermal neue Schmierung haben. Wurde gleich gemacht und der Filter wurde auch noch gewechselt. Nachher habe ich mich auf den Weg nach Cancun gemacht. Im iOverlander habe ich einen schönen Camp in Isla Aguada gefunden und habe mich für diese Nacht hier niedergelassen obwohl es ein Umweg von 50 Kilometern ist. Aber was sollen die 100 Kilometer im Vergleich mit den Kilometern, die ich jetzt schon gefahren habe. Das ist bis jetzt der schönste Camp, den ich in Mexiko gefunden habe. Ein bisschen teuer, aber super Lage am Meer und sehr sauber, mit Restaurant und Hotel angegliedert. Die Besitzerin spricht perfekt Englisch und hat mir erzählt, dass ihr Mann, ein Schweizer aus Basel, diesen Camp aufgebaut habe, aber vor 4 Jahren gestorben sei. Jetzt führt sie in seinem Sinne alles weiter.
Schönes Wetter. Schwül und warm bis 29 Grad.

1.12.2015                      120517                          120934                        417
N20.92930 W89.00829                                      Camp Hazienda Hotel Santo Domingo in Izamal
Bevor ich wegfuhr, wurde ich von der Chefin noch zum Kaffee eingeladen. Das hat dann aber sehr lange gedauert, und ich bin erst um 11.00 weggekommen. Auf dem Weg von Isla Aguada nach Izamal war fahren angesagt. Unterwegs waren wieder Kontrollen, und einmal wurde ich aufgehalten, aber die wollten nur das Auto sehen. Kennt man ja von vorherigen Kontrollen. Diesmal waren es junge, freundliche Polizisten. Einer sprach gut Englisch und hat wie Lous Hamilton ausgesehen. Ich habe ihn für ein Foto gefragt und seine Ähnlichkeit erklärt. Formel 1 war aber für ihn kein Begriff. Habe am Abend einen schönen Camp gefunden, der von Harald ein Östrecher gemanagt wird. Sauber und super Essen von seiner Frau gemacht.
Schön aber Schwül und warm. In der Nacht hat es geregnet.

2.12.2015
N20.92930 W89.00829                                       Camp Hazienda Hotel Santo Domingo in Izamal
Habe heute Morgen die Möglichkeiten der Heimreise im Internet herausgesucht. Bei meiner Buchung komme ich nicht rein, um etwas umzubuchen und Condor hat noch nicht reagiert. Am Nachmittag habe ich Stadtbesichtigung gemacht. Schönes mexikanisches Städtchen, schade das mit den vielen Markständen der ganze Dorfplatz überstellt war.

3.12.2015                      120934                          121197                        265
N21.08633 W87.00384                                       Camp Cancun RV in Cancun
Auf dem Weg nach Cancun habe ich die Pyramiden von Chichen Itza angeschaut. Wieder was ganz anderes als die 2 Anderen, die angeschaut habe. Diese hat einen grossen Sport und Versammlungsplatz und die so genannten 1000 Soldaten. Alles Säulen, die Krieger darstellen und den Palast bewachen. Dann ging es nach Cancun auf einen ganz neu eröffneten Camping. Dieser gehört einem Kanadier mit seiner Frau. Sehr sauber und sehr gutes Essen.
Am Morgen schön und schwül, am Nachmittag bedeckt und nachts Regen

4.12.2015                      121197                          121647                        450
N18.67275 W88.38929                                      Hotel El Paraiso in Bacalar
Wollte heute ein bisschen in Cancun einkaufen und am Strand im Hotelviertel flanieren. Hat aber unaufhörlich und stark geregnet. Die Strassen waren überschwemmt, und auf das spazieren gehen musste man gar nicht denken. Habe in der Stadt einen Neuseeländer getroffen, der dieselbe Strecke wie ich fährt. Wir haben ein bisschen Erfahrungen ausgetauscht. Werden einander über Whatsapp informieren. Er wird Ende April in Peru sein. Das Passt dann auch mit meinem Zeitplan überein. Wer weiss ob wir uns irgendwo wieder treffen. Konnte nicht einmal ein paar gute Fotos von der Stadt und vor allem den pompösen Hotels der Küste entlang machen. Vor lauter Regen und überschwemmten Strassen konnte man das Auto nicht verlassen. Die Leute, die trotzdem auf der Strasse waren, waren klatsch nass und wurden von den vorbei fahrenden Autos richtig abgeklatscht. So bin ich halt weiter gefahren Richtung Grenze von Belize. In Bacalar habe ich ein schönes Hotel direkt am Meer genommen, weil es wieder geregnet hat und kein Camping da ist. Es hätte einen Platz am Meer für Camper, aber dort wäre ich alleine gewesen, was mir nicht so zugesagt hat.
Sintflut artige Regenfälle, am Nachmittag ein bisschen Aufhellungen und am Abend wieder Regen

5.11.2015                        121647                       121853                          216

N17.30866 W88.13462                                      Hotel Best Western in Belize

Heute Nacht habe ich bis Morgens 5.00 am Navi rum gedoktert, um die Belize Karte zu aktivieren. Am Schluss ging gar nichts mehr. Hab dann noch etwa 3 Stunden geschlafen und bin zum Zoll gefahren. In Belize spricht man wieder Englisch. Da habe ich auch kein Problem mit der Zollabfertigung gehabt. Ist ziemlich aufwendig. Mexiko Seite : Zuerst das Visum von Mexiko abstempeln, dann das Depot das für den Landy bezahlt wurde zurückholen und den Ausfuhrstempel holen. Belize Zoll : Zuerst anstehen für das Einreise Formular, ausfüllen und wieder anstehen für den Einreisestempel, dann zum Wagen Import Schalter, zum Wagen wegen der Chassienummer, zurüch zum Eingang vom Zoll um den Landy zu desinfizieren, dann mit allen Papieren zum Einreisezoll und am Schluss noch auf die Bank für die Versicherung !!!!!!! Alles hat aber nur etwa 2 ½ Stunden gedauert. Gnädig abgelaufen HALLO BELIZE !!! Habe von andern gehört, dass sie bis zu 2 Tagen gebraucht hatten, weil die Dokumente für Mexiko nicht in Ordnung waren Bin dann nach Belize gefahren und dort im Best Western übernachtet. 140 SFr. pro Nacht, da bläst ein anderer Wind als in Mexiko!

Ganzer Tag bewölkt und angenehme Temperaturen.

6.12.2015                        121853                       122036                          184         

N17.16102 W89.06934                                      Camp in San Ignazio

Heute in die Hauptstadt von Belize, Belmopan, gefahren und mich dort umgeschaut. Nichts Besonderes. Es wäre kein Unglück diese Stadt nicht zu sehen. Habe einige Fotos gemacht, eingekauft und neue Schuhe gekauft. Gestern Abend habe ich meine Schuhe auf die Räder zum auslüften gelegt und sie beim wegfahren vergessen. Es kam mir erst100 Kilometer später in den Sinn. Muss ein System finden um das zu vermeiden! Ist das 2. Mal. Letztes Mal ist ein Camping Gast hinter mir her gerannt und hat sie mir gebracht. Wollte diePyramide von Caracol anschauen gehen. Als ich am Eingang des Parkes ankam wurde ich aufgeklärt, dass nur ein Konvoy am Morgen um 9 losfährt und ca 16.00 wieder zurück ist. Nachher geht es nicht mehr. Bin schon 20 Kilometer auf durchweichter Strasse dort raus gefahren und kann jetzt umkehren. Schade, das wäre ein Erlebnis gewesen. Es führt nur in Track durch den Urwald und ist ca. 30 Kilometer lang. Die Pyramiden wurden erst spät entdeckt und waren nur zu Fuss erreichbar. Es sollen die àltesten Pyramiden der Geschichte sein. In San Ignazio gibt es einen gut organisierten Camping. Bin dorthin gefahren und habe 2 Schweizer Paare, ein Deutsches, ein Neuseeländer und ein Paar aus Venezuela angetroffen. Selten zur jetzigen Zeit, dass so viele Camper auf demselben Camp sind. Bin sonst meistens alleine.

Am Morgen hat es stark geregnet und am Nachmittag war es bewölkt.

7.12.2015                        122036                       122337                          300

N15.66550 W89.01705                                      Hotel Emy in Rio Dulce

Haben uns auf dem Camp verabschiedet weil ich den Landy noch abspritzen musste. Am Zoll haben sie es nicht gerne, wenn man mit so einem schmutzigen Wagen anrollt. Habe dann Alle am Zoll wieder getroffen. Die ganzen Formalitäten liefen schnell und ohne Probleme ab. Keine Kontrolle des Fahrzeuges oder des Inhaltes.

HALLO GUATEMALA !!!!

Bin auf der CA13 nicht weit gefahren und habe einen Motorfahrer, Bart, aus Holland angetroffen. Wir sind mitteinander Mittagessen gegangen und sind dann auf der CA13 weiter gefahren. Haben am Abend ein Hotel gesucht, aber wenn du eines brauchst, ist natürlich nichts zu finden. Es war schon dunkel als wir in Rio Dulce ankamen und ein Hotel gefunden haben. Das Hotel Ist rechts am Eingang von Rio Dulce und ein Zimmer mit kalter Dusche kostet 300 Quetzales. Es hat auch ein gutes Restaurant dabei. In der Nacht hat es geregnet, hat während des Tages aufgehellt und am Abend wieder geregnet.

8.12.2015                        122337                       122579                          242

N14.48855 W89.66727                                      Hotel Piscinas in Agua Blanca

In der Nacht hat es richtig stark geregnet. Bin am Morgen alleine los gefahren, weil Bart noch einkaufen musste. Bin nicht weit gekommen und im Stau gestanden. Vor mir war ein Mann aus Guatemala, der aber seit 20 Jahren in Kalifornien lebt. Als Bart auch an kam, sagt er zu uns, dass wir Touristen seien, und den Stau überholen sollen. Die Demonstranten würden uns passieren lassen. Er würde hinter mir herfahren und uns helfen, wenn sie uns stoppen. Was wir dann auch taten. Kilometer weise haben wir den Stau auf der Gegenseite überholt, und sind bis an die Blockade gefahren. Dort hiss es sie werden uns nicht durchlassen. Ich wollte den Chef der Organisation sprechen und habe ihn auch getroffen. Keiner denen sprach englisch. Plötzlich kam Bewegung ins Chaos, und die Barrikade wurde abgebaut. Dadurch waren wir die ersten, die passieren konnten. Aber das Chaos fing jetzt erst richtig an. Von der Gegenseite haben sie die ganze Strasse blockiert. Bart hat es mit dem Motorrad einigermassen geschafft durch zu kommen, aber ich mit dem Auto fast unmöglich. Irgendwie habe ich es aber auch geschafft. Vom rechten Strassengraben bis zum Gehsteig auf der linken Strassenseite war alles dabei! Unglaublich, wenn man dies nicht gesehen hat. Man würde nicht glauben, dass es so dumme Autofahrer gibt, die bei Stau die Gegenfahrbahn auch noch komplett blockieren. Nach 2 bis 3 Kilometern war dann meine Spur frei und man konnte wieder fahren, wenn es nicht wieder solche gab, die meine Fahrbahn auch blockierten. Der Stau war etwa 20 Kilometer lang. Die LKW Fahrer haben ihre Hängematten an ihren Fahrzeugen montiert und sich für eine lange Ruhepause eingerichtet. Weil ich der erste war, der ihnen entgegen kam, wurde ich immer wieder gefragt, wie lange der Stau bis an die Spitze sei. Hat sich eigentlich keiner richtig aufgeregt. Sie seien sich solche Demos gewöhnt. Habe dann vor der Abzweigung auf die CA10 Bart wieder getroffen. Er hat dort mit einem Italienischen Motorrad Fahrer gesprochen, der von der Gegenseite kam und den Stau auch an der Kreuzung CA9 / CA10 miterlebt hat. Er hatte Glück, dass ihm ein Einheimischer einen Schleichpfad dem Fluss entlang gezeigt hat, und so dem Stau entkommen konnte. Bart und ich sind dann Richtung Grenze gefahren, wo sich der Stau auf der Kreuzung aufgelöst hatte. Habe aber Bart verloren und habe mir in der Nähe der Grenze ein Hotel genommen. 100 Quetzales ( 12 US$ ) mit Nachtessen und Swimmingpool! Neben dem Hotel ist eine neu eröffnete Autogarage. Dort habe ich mir die Bremsen kontrollieren lassen, weil sie bei jedem Bremsen gequietscht haben. Glaubte schon, die Beläge seien bis auf das Eisen abgenützt. Entwarnung! Es war nur Sand der zwischen Bremsscheibe und Belag gekommen war, als ich vor 2 Tagen durch den hohen Morast gefahren bin. Das Beste kam aber erst als ich die Arbeit bezahlen wollte. Kostet nichts, es sei ihm eine Ehre gewesen, einem Weltenbummler zu helfen. Er und ein Kunde von ihm sprachen sehr gut English. Was für ein Tag geht heute wieder zu Ende, Erlebnis und Erfahrung pur!!!!

Heute schönes Wetter. Ca 20 Grad.

9.12.2015                        122579                       122908                          329

N13.63073 W87.88723                                      Hotel Larios in Santa Rosa de Lima

Wiedermal Zollabfertigung wie gehabt. Habe mir gleich zu Beginn einen Führer genommen. Die nehmen einem viel Fragerei ab und kennen den Ablauf und wissen was und wie und wo. Kopien machen, Ausfuhr des Wagens aus Guatemala, eigenes Visum von Guatemala abstempeln, Visum für El Salvador holen, Wagen in El Salvador anmelden, Kopien machen etc. Etwa 7 Schalter sind anzulaufen. Ein bisschen mehr als 1 Stunde hat es gedauert, dann war ich durch mit einem „WELCOME TO EL SALVADOR“. Von hier ging es auf der Panamericana nach Santa Ana, zur Hauptstadt San Salvador und weiter Richtung Zoll von Honduras zum Hotel Larios in Santa Rosa de Lima. Dies ist nur 20 Kilometer von der Grenze weg. Sehr starker Verkehr auf der ganzen Strecke es war kein grosses Vergnügen, immer auf den Verkehr und die Löcher in der Strasse zu achten. Morgen gibt es eine Neuauflage des ganzen Ablaufes. Immer dasselbe nur andere Länder, Ortschaften und Büros.

Schönes Wetter. Ca 22-25 Grad

10.12.2015                      122908                       123166                          258

N13.14840 W86.36791                                      Campestre Esteli 6Km nördlich von Esteli

War um 10.30 schon am Zoll, bereit El Salvador zu verlassen und in Honduras einzureisen. . Dort standen 100 Führer und jeder wollte mir die Arbeit abnehmen. Einer bot sogar an, er komme heute noch mit mir an den Nicaragua Zoll und mache dort alles für mich. Inklusive Fahrt durch die Berge. Das funktioniere gut, an einem Tag beide Zölle zu überschreiten. Am Anfang hat alles ganz gut ausgesehen, aber dann kam die Ernüchterung. Um überall schnell und ohne Kontrolle durchzukommen musste ich die Grenzbeamten überall bestechen. Da 5$ dort 10$ und so weiter. Die Führer haben wieder andere Helfer gehabt, die irgendetwas erledigt haben und wollten natürlich auch entschädigt werden. Und so weiter, und so weiter, bis es ganz schön teuer wurde und mir die Dollars ausgingen. Der Grenzübertritt kostet normal nicht einmal 50$, wenn man es selber macht, aber dauert ca. 3 Stunden. Den letzten habe ich dann noch mit 100 Euro bezahlt, weil kein Bankomat Geld ausgegeben hat. Weil er mir nicht geglaubt hat, dass 100€ gleich 110$ sind, musste ich mit ihm auf eine Bank in der naheliegenden Stadt, wo er die Euro tauschen konnte. Bankomaten gibt es dort, die geben aber kein Geld aus. Habe dann bei einem Strassengeldwechsler auch noch 100€ gewechselt, um wenigstens noch etwas in der Tasche zu haben. Ich habe es aber geschafft in einem Tag über beide Zölle zu kommen. Morgen muss ich schauen, wie ich zu Geld komme. Den nächsten Zoll versuche ich selber zu schaffen. Habe dann ein schönes Hotel mit Camp gefunden. Grosse grüne Wiese, wie ich glaube es noch nie angetroffen zu haben.

Schönes Wetter, bis 28 Grad.

11.12.2015                      123166                       123444                          276

N11.45963 W85.79207                                      Hotel Daliky in San Jorge

Heute galt meine ganze Aufmerksamkeit dem Geld. Kein Bargeld mehr und die Kreditkarte wird an den meisten Orten nicht akzeptiert. Zuerst habe ich es mit dem Diesel an einer grossen Tankstelle versuch, Vollerfolg! Dann das Bargeld, das hat ein paar Automaten gebraucht, bis ich was bekommen habe. In der City Bank in Managua hat es dann geklappt. Bin wieder ausgerüstet. Bin von Esteli über Managua nach San Jorge, 20 Kilometer vor der Grenze zu Costa Rica, alles auf der Transamericana. Die Strassen hier in Nicaragua sind viel besser als die in den vorherigen Ländern. Nicht mehr so viele Löcher und Bumps. Fast ein Fahrvergnügen durch die hügelige und bewaldete Landschaft. Das gestrige Debakel mit den Zollüberschreitungen habe ich auch verdaut. Es tut gut auch mal nicht so positive Erlebnisse zu haben, sonst meint man es sollte immer nur top sein. Ein Erlebnis war es allemal! Und geschafft habe ich es auch, trotz Geldmangel. Ideen braucht’s.

Schönes Wetter bei ca 28 Grad und am Abend ein bisschen Regen.

12.12.2015                      123444                       123579                          135

N11.12147 W85.59404                                      Camp Finca Canas Castilla in Sonzapote

Auf an den Zoll Nicaragua – Costa Rica. Bei der Ankunft am Portal zum Zoll waren wie üblich X sogenannte Guides vor Ort. Die wussten über mich schon Bescheid. Die kannten meinen Namen und welches Auto ich fahre. Mister Paul, Mister Paul tönte es aus allen Kehlen. Ich wollte keinen mehr nehmen und mache alles alleine. Der Zollbeamte am Eingangstor hat mir gleich angedeutet, ich solle keinen nehmen. Ich habe dem Aufdringlichsten erklärt, was sie mit mir an den vorherigen Zöllen gemacht haben und ich deswegen keinen mehr nehme. 2 Töfffahren sind auch da angekommen und die wurden auch bedrängt. Ich habe ihnen von meinen Erlebnissen erzählt und gesagt, dass sie mich dort ausgenommen haben und es mich 360$ gekostet hat. Einer der Guides wurde böse, weil ich gesagt habe dass ich ausgenommen wurde und hat sich mit lauter Stimme beschwert und wollte an mich ran. Der Zollbeamte hat ihn aber abgewiesen, aber er ging nicht weg. Dann wollten sie zu viert auf mich los. Auf dieses hin sind noch mehr Grenzbeamte gekommen und haben alle rausgeworfen. Von den Beamten wurde ich über den nächsten Vorgang orientiert, was dann auch durchgehend so lief, Ohne Schmiergelder und ohne Guide war ich in 2 ½ Stunden durch. Kosten hat es nur für die Versicherung und die Kopien gegeben. Alles andere war frei. Sehr freundlich Behandlung von Seiten des Personals. Nur Am letzten Schalter hat es noch gehapert, Mittagszeit! 1 Stunde ging nichts mehr und dies für den letzten Stempel! Habe am Zoll einen Deutschen angetroffen der mich gefragt hat, ob ich Paul sei. Er hatte den Namen von den Schweizern, die ich in Belize getroffen habe. Er spricht super English und Spanisch. Er hatte Probleme mit der Batterie von seinem Auto. Haben sie überbrückt, aber er kam nicht weit damit. Habe ihm meine 2. Gegeben und seine in meinem Auto geladen. Wir haben ausgemacht, dass wir uns in der Finca Canas Castilla treffen. Er musste noch in die nächste Stadt um Geld zu holen. Später hat er angerufen, dass die Batterie den Geist aufgegenen hat. Ich bin dann hingefahren und wir haben die Batterie wieder gewechselt. Mit der hat er es dann geschafft ins Camp zu fahren. Auf dem Weg zum Camp haben wir noch eine Angestellte vom Camp getroffen, die auch Probleme mit dem Auto hatte. Habe sie dann zurück ins Camp geschleppt. Und das alles an einem Tag.

Schönes Wetter ca 25 Grad.

13.12.2015                      123579

N11.12147 W85.59404                                      Camp Finca Canas Castilla in Sonzapote

Bin in der Finca Canas Castillas geblieben. Habe dort gefaulenzt, den roten Weg gwandert und meine Bremsen angeschaut, weil sie immer quitschen. Überraschung, einer der hinteren Bremsbeläge ist auf dem Eisen, es hat den Belag abgerissen! Mal drüber schlafen und überlegen was da zu machen ist. Habe Susi versprochen mit ihr Morgen ins nächste Dorf zu fahren und eine Batterie für ihren Patienten zu besorgen. Weil aber mein Wagen auch unfahrbar war, hat sich Bob, ein Amerikaner, bereit erklärt mit uns zu fahren. Danke Bob! Der Abend ging mit einem guten Nachtessen und einen Schwaz am Stammtisch zu Ende.

Schönes Wetter ca 25 Grad.

14.12.2015                      123579

N11.12147 W85.59404                                      Camp Finca Canas Castilla in Sonzapote

Heute war es ein arbeitsreicher Tag. Zuerst nach la Cruz um eine Batterie für Susi besorgen, dann Bremsbeläge besorgen für den Landy, Batterie einbauen und Anschluss Änderungen, wieder ins Dorf und Schleifscheiben besorgen. Zurück im Camp, Bremsbeläge abschleifen auf die Form des Orginals, einbauen und testen. Beide Wagen wieder IO. Klingt alles ganz einfach. Bis wir aber eine Batterie und Bremsbeläge hatten, war eine Geschichte wie aus einem Film in eine unwirkliche Zeit. Am 3. Ort haben wir eine passende Batterie gefunden, aber der Durchmesser der Pole war zu gross. Kein Problem denkste, grössere Polklemmen sind aber nicht so einfach zu finden. Zurück zu Shop 2. Haben wir nicht! Ein anwesender Kunde sagte aber, dass er hier auch schon solche Klemmen gekauft hat, und hat dem Besitzer gezeigt, wo die Schachtel mit den Klemmen zu finden ist Glück gehabt. Jetzt die Bremsbeläge. In Shop 2 zeigt er mir Beläge die viel zu lang und zu wenig breit sind, holt einen 2. Satz, mit den selben Abmessungen. Passt noch weniger. Dann wird an 5 verschieden Orte telefoniert, mit demselben Resultat, nicht verfügbar. Ich frage ihn nach dem 1. Satz, den er gezeigt hat, vielleicht lässt sich damit trotzdem was machen. Er sagt seiner Frau den Satz noch einmal zu holen. Sie kommt aber fälschlicherweise mit einem anderen Satz, und der ist brauchbar. Wieder Glück gehabt. Bob musste ich bestaunen, wie er alles mit Gelassenheit über sich ergehen lassen hat. Das ganze Prozedere hat mehr als 2 Stunden gedauert. Zurück zum Camp, Batterie einbauen und Bremsbelag abändern. Batterie war kein Problem, Auto läuft wieder. Am Morgen habe ich einen Arbeiter gesehen wie er mit der Flex etwas geschliffen hat. Also fragen nach der Flex. Flex OK aber keine Schleifscheiben mehr. Der Wagen von Susi läuft ja jetzt, also zurück ins Dorf und Schleifscheiben besorgen. Im Laden 3 haben wir welche gefunden. Susi geht noch auf die Bank und zum Abschluss unserer Einkaufstour zeigt sie mir noch eine Bar, mit schöner Aussicht auf die Umgebung von La Cruz. Weil ich das Batterieladegerät weggegeben habe, habe ich in 5 verschieden Läden nachgefragt, aber nichts gefunden. Entweder zu Gross oder nur 1 Ampere. Also zurück zum Camp. Der Bremsbelag war dann schnell angepasst und die Bremsen haben die Probefahrt mit Bravour bestanden. Bob hat mir in der Zwischenzeit Karten auf mein Navi gespielt, dass ich es auch in Zentralamerika gebrauchen kann. Am Abend wieder super Nachtessen und Schwatz am Stammtisch mit Willy und Guido. Adventure pur!!!!!!

Schönes Wetter ca 27 Grad.

15.12.2015                      123579                       123857                          278         

N9.97735 W84.19952                                        Hotel El Rodeo in San Jose

Heute musste ich zuerst den Landy waschen. Den Affen hat es gefallen, wenn sie ihr Geschäft erledigten, dass es immer einen dumpfen Knall gab. Dies war natürlich mein Landy. Das Auto war komplett mit Affensch…….. bedeckt. Ich habe es in der Nacht schon gehört, glaubte aber, dass die Affen die gelben Früchte essen und die Überreste fallen lassen, wie ich es am Vortag gesehen habe. Zahlen und Tschüss sagen, dann einkaufen und auf der Panamericana ging es nach San Jose, Hauptstadt von Costa Rica. Dort habe ich in der Nähe von Flughafen und Walmart ein schönes, sauberes Hotel mit Top Restaurant gefunden. Hotelzimmer mit Frühstück und Wifi $70. Riesiges Zimmer mit grossem Bad. Auf der Panamericana hat es viel Verkehr gehabt und am Nachmittag hat es richtig stark geregnet.

Schönes schwüles Wetter ca30 Grad. Am Nachmittag Regenschauer und am Abend kühl.

16.12.2015                      123857                       124133                          276

NN9.15385 W83.73254                                      Camp El Tecal in Uvita

Heute habe ich sogar gefrühstückt! Vom Hotel ging es zum Walmart um nach einem Batterie-Ladegerät zu suchen. Fehlanzeige. Habe aber anstelle des Gerätes dieselben Badeschuhe gefunden die ich bei der Bachwanderung in xxx kaputt gemacht habe. Ganz in der Nähe vom Hotel habe ich einen Land Rover Mechaniker gesehen und habe nach Bremsbelägen gefragt. Er hat keine, aber hat rumtelefoniert und versucht mir zu helfen. Bei der Hauptvertretung von Land Rover gäbe es solche, meinte er und hat mir die Telefon Nummer gegeben. Dies half mir natürlich nicht weiter. Schaue heute Abend im Internet nach. Von hier ging es ans Meer. Unglaublicher Verkehr. San Jose ist dem Verkehrskollaps sehr nahe. Für 30 Kilometer habe ich mehr als 4 Stunden gebraucht!!!! Am Meer entlang hat der Verkehr nachgelassen und es war so etwas wie Auto fahren. Bin bis Uvita auf einen neu eröffneten Camp gefahren. 8$ die Nacht mit Strom und Wifi.

Schönes Wetter ca 30 Grad und am Nachmittag hat es wieder geregnet.

17.12.2015                      124133                       124297                          164

N8.60278 W83.10874                                        Camp Purruja Lodge & Campground in Golfito

Wenn es hier schon so schöne Strände hat, muss man wenigstens 1 mal im Meer schwimmen gehen. Habe heute einen Badetag eingelegt, und natürlich gleich einen Sonnenbrand eingefangen. Dann habe ich im Camp Purruja Lodge & Campground in Golfito gecampt. Schöner Camp, gehört Walter, einem Schweizer, der schon lange in Costa Rica ist und mit einer Einheimischen verheiratet ist. Er arbeitet zwischen durch für MAN in der halben Welt rum.

Schönes Wetter ca 30 Grad und am Abend hat es kurz geregnet.

18.12.2015                      124297                       124482                          185

N8.24005 W81.86948                                        B&B Casa Berlin in Las Lajas

Walter ist mit mir an den Zoll gekommen und hat dort noch ein wenig eingekauft. Er hat mir gezeigt, wo ich was machen muss. Sind vor mir 2 Busse angekommen und das Chaos war perfekt. Anstehen bis zum geht nicht mehr. Am Schalter in Panama, wo man den Wagen melden muss, ist  dann noch der Computer ausgestiegen. Das hat dann gedauert, weil alles von Hand ausgefüllt werden musste. Die Frau hinter dem Schalter hat nicht das fröhlichste Gesicht gemacht. Für jeden Kunden hat sie mehr als ¼ Stunden gebraucht. 6 Personen waren vor mir. Alles zusammen hat 4 Stunden gedauert, obwohl ich am Migrationsschalter dank Schmiergeld nicht anstehen musste. Bin ja pensioniert und im Urlaub. Weiter ging es über David nach Las Lajas ins B&B Casa Berlin. Schöne Unterkunft und freundliche Leute aus Deutschland. Ich habe raus gefunden, dass es immer sauber und freundlich abgeht, wenn die Besitzer Schweizer, Deutsche oder Oesterreicher sind.

Ganzer Tag schönes Wetter ca 28 Grad.

19.12.2015                      124482                       124512                          30

N8.24005 W81.86948                                        B&B Casa Berlin in Las Lajas

Am Morgen habe ich wieder einmal gefrühstückt, vor allem, weil es frische Früchte gab. Richtig fein, wie damals in Chile. Dann habe ich Stundenlang mich im Internet orientiert, wie man nach Kolumbien kommt. Am Nachmittag wollte ich auch den Strand noch sehen, 30 Kilometer nur Sandstrand. Habe am Strand einen Holländer getroffen, der hier so etwas wie auf Naturheilung macht, fast wie ein Shamane. Wie der sich über Wasser hält, weiss ich nicht, auf alle Fälle hat er mir erklärt, dass er das Geld nicht hat um nach Südamerika zu verschiffen. Super schöner Strand soweit das Auge reicht. Bärbl hat mir die Kleider gewaschen. Die waren feucht von der Schwitzerei, und sind nicht mehr trocken geworden. In diesem feuchten Klima gibt es keine Möglichkeit, ausser der Wäschetrockner.

Ganzer Tag schönes Wetter bei ca 25 Grad.

20.12.2015                      124512                       124910                          398

N8.97310 W79.53477                                        Hotel Marparaiso in Panama

Fahrt nach Panama und über den Panamakanal ins Hotel Marparaiso in der Nähe vom Zollgebäude. Günstiges Hotel $40. Morgen muss ich schauen wie es mit dem Landy funktioniert, dass ich ihn hier einstellen kann und ohne ihn nach Hause fliegen kann, weil ein Stempel im Pass drin ist, geht es nicht ohne Stornierung des Wagens.

Schönes Wetter ca 28 Grad.

21.12.2015                      124910                       124990                          80

N8.97310 W79.53477                                        Hotel Marparaiso in Panama

Heute bin ich den ganzen Tag herumgerannt wegen einem Storage Platz für den Landy. Zuerst auf den Zoll, Die brauchen die Papiere von einem Storage Platz. Alles andere ist OK. Im iOverlander heisst es, dass diese Leute so arrogant sind. Alle waren sehr hilfsbereit und freundlich. Ich wurde vom Parkplatz Einweiser bis zum Chef geführt, mit der Vorzeige und Registrierung des Passes beim Eingang. Der Chef konnte nicht English, ein Freund von ihm, ein Costa Ricaner, war auch am Schalter. Er hat alles übersetzt. Er kam sogar mit mir zum Storage Platz und bis zur verantwortlichen Dame und hat ihr erklärt, was ich alles brauche. Mit dem Übersetzer von Google haben wir uns dann durch die Offerte geschlagen. Anzahlung für 8 Monate = 2200 $. Rückzahlung der nicht gebrauchten Tage bei Abholung des Wagens. Kosten für 106 Tage : 1290$. Dies war mir zu viel und habe keinen Vertrag mit dieser Firma gemacht. Sie hat mir aber eine andere Firma angegeben. Ich soll es dort versuchen. Als ich wieder zum Auto kam, war eine Visitenkarte von einer Offroad Garage unter dem Scheibenwischer, mit der Notiz, er möchte den Landy sehen. Wollte ihn anrufen, aber mit meinem Handy hat es nicht geklappt. Habe 2 vorbeigende Personen gefragt, was es braucht, um diese Nummer anzurufen. Hat aber auch nicht geklappt, worauf der eine mit seinem Handy anrief. Konnte dann mit ihm englisch sprechen und er fragte, ob ich vorbei komme. Die 2 Passanten haben mir anerboten mit mir zu kommen und den Weg zu zeigen. Ich habe bei mir gedacht, die Garage kennt sich sicher in meinem Anliegen aus und sie könnten mir dabei helfen. Die haben auch Parkplätze für 2$ pro Tag, aber keinen Vertrag mit dem Zoll. Also wieder zum Zoll und fragen ob sein Vertrag akzeptiert wird. Beim Zoll angekommen, ist der Eingang blockiert! Eine Demo von unzufriedenen Leuten hat alles abgeriegelt und mit Lautsprechern riesen Lärm gemacht. Habe mit den Demonstrierenden gesprochen und erklärt, dass es für mich wichtig sei, die Formalitäten mit dem Zoll zu erledigen. Es gibt kein Durchkommen war die Antwort. Ein gut englisch sprechender Demonstrant ist dann auf mich zu gekommen. Er hat mir alles erklärt, um was es hier geht. Zugleich hat er mir einen Schleichweg gezeigt, wie ich hinter dem Gebäude zum Zoll komme. Hat geklappt und ich bin ohne Probleme wieder bei Dario gelandet. Dieser Vertrag sei nicht gültig, aber er hat die Offroad Firma angerufen und ihnen 2 Adressen gegeben, wo ich mich melden soll. Also wieder zur Offroad Firma Superservice. Auf dem Weg dorthin hat mich das Navi auf die gebührenpflichtige Autobahn gebracht. Eine Zahlstelle hat es beim Auffahren, aber niemand da. Die Schranke ging trotzdem auf, aber 2 Polizisten haben mich in Empfang genommen und ich musste 10$ Busse (oder Schmiergeld) bezahlen. Habe keinen Beleg erhalten. Weiter zum Offroader. Der hat dann mit den 2 Firmen gesprochen und einen Tarif von 5$ pro Tag ausgehandelt. Habe auch den Kühlschrank bei ihm gesehen, den ich schon in den USA kaufen wollte. Habe ihn bestellt und eine Anzahlung von 400$ gemacht. Bei meiner Ankunft im April ist dann alles bereit, und er hilft mir dann auch mit der Verschiffung nach Kolumbien. Jetzt nur noch zum nächsten Storage Platz und Konditionen aushandeln. Nach langem suchen habe ich die Firma gefunden und die Offerte war schnell ausgehandelt. Am 23.12. Morgens um 8 Uhr soll ich da sein. Es dauert 1 Stunde, dann mit dem Taxi und den Unterlagen zum Zoll zu Dario und es sollte dann erledigt sein. Hoffen wir es sonst verpasse ich dann den Flieger am 24. Habe immer so viel Glück, es wird schon klappen!!!! Was für ein Tag für so eine Kleinigkeit, und doch habe ich wieder Leute kennen gelernt, die mir im Frühling mit ihrem Wissen und ihrer Hilfsbereitschaft wieder zur Seite stehen werden. Auch einen Deutsch sprechenden Venezuelaner habe ich getroffen, der mir auch helfen will im April das Auto zu verschiffen. Seine Eltern sind von Deutschland ausgewandert, weshalb er deutsch spricht. Ich solle dann in Venezuela bei seinen Eltern vorbei gehen, sie würden sich freuen mich empfangen zu dürfen. Mal sehen was nächstes Jahr ist.

22.12.2015                      124990

N8.97310 W79.53477                                        Hotel Marparaiso in Panama

Heute ist organisieren angesagt. Zimmer noch eine Nacht länger, Hoteltaxi am 24. Um 5.00 bestellen, was muss ich für die Heimreise aus dem Auto nehmen, was kann ich im Rucksack verstauen und mitnehmen etc. etc. Dann ging es ab in die Stadt. Habe eine Stadtrundfahrt mit Hopon Hopoff gemacht und am Panamakanal das Museum angeschaut. Leider ist in den 2 Stunden die ich dort war kein Schiff durch die Schleuse gefahren. Muss ich dann im April noch anschauen. Es hat im Museum eine schöne Terrasse mit Sicht von oben auf die Schleusen. Am Abend im Hotel nahen McDonald gut gegessen, wird wohl für die nächsten Monate das letzte Mal gewesen sein? In dieser Umgebung hat es einige günstige Hotels, aber ich glaube ich habe das Beste gefunden. Günstig, sauber, Auto im bewachtem Hof parkiert, usw. Dann nochmals überlegen was ich noch alles brauche. Mit den Sandalen zu reisen haut nicht hin usw.

Schönes, schwüles Wetter bei ca 28 Grad. Am Nachmittag starker Regen für ca ½ Stunden.

23.12.2015                      124990

N8.97310 W79.53477                                        Hotel Marparaiso in Panama

Mit dem Landy zum Lagerplatz fahren, abgeben und 680$ zahlen. In 1 Stunde war alles erledigt und ich habe das Schreiben für den Zoll bekommen. Ein Mitarbeiter der Lagerfirma Huza Kapital S.A. hat mich zum Zoll gefahren, dort auf mich gewartet und dann ins Hotel gebracht. Super Service! Am Zoll hat alles gut geklappt. Nun waren alle nötigen Dokumente vorhanden und ich habe den Stempel im Pass bekommen. Bereit für den Flug nach Hause. Der Einweiser von Vorgestern hat mich wieder zu Senor Dario gebracht und auch der hat mich gleich wieder erkannt und sofort meinen Fall behandelt. Ist selber für mich auf die Einwanderungsbehörde gegangen, um alles einzutragen. Hat sich gelohnt, dass ich ihm vor 2 Tagen ein Schweizer Taschenmesser geschenkt habe und dem Einweiser 10$ geschmiert habe. Am Nachmittag bin ich noch zum Friseur und bin in der Umgebung des Hotels rumgeschlendert. Eine Gegend, wo Einheimische einkaufen und leben.

Schönes Wetter ca 28 Grad und am Nachmittag hat es wieder ein Gewitter gegeben.

24.12.2015

Der Shuttle Bus vom Hotel hat mich um 5.00 auf den Flughafen gebracht. Das war aber zu spät. In Panama muss man minimum 3 Stunden vorher dort sein. Das Einchecken geht so langsam. Für verschiedene Flüge wurde dann ein spezieller Schalter aufgemacht, dass die die in der langen Schlange noch Wartenden nicht ihre Flüge verpassen. Dann Flug nach Santo Domingo, Frankfurt und Zürich.

25.12.2015

Christian, Olli und Olli haben mich am Flughafen abgeholt und wir haben uns in der Ammenegg Stuoba auf der Terrasse ein paar Bierchen genehmigt. Es war warm wie an einem Frühlingstag. Dann hat man Oberberg 400 wieder genossen.

!!!!!!!!!    Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr     !!!!!!!!!