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Paul Huerlimann / weidli21@bluewin.ch

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15. und 16.10.2016

Flug nach Madrid und Zürich

Am 4.1.2017 geht es dann wieder zurück nach Santiago.

14.10.2016

S33.438724 W70.633329      Hotel Prinzipado de Asturias in Santiago

Habe zuerst zu Pablo und Christian besucht, alles abgesprochen wegen dem Landy und die Vollmacht für Christian bei einem Advokaten bestätigen lassen. Dann bin ich zu Ditec gefahren und den Wagen dort für die Instandstellung der Probleme abgeliefert.

13.10.2016

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S33.438724 W70.633329      Hotel Prinzipado de Asturias in Santiago

Gemütliche Fahrt nach Santiago wo ich wieder im Hotel Prinzipado abstieg. Habe Pablo und Christian vom Land Rover Club kontaktiert und ein Treffen auf Morgen vereinbart.

12.10.2016

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 S32.827591 W70.605171     Hotel Los Andes in Los Andes

Heute habe ich mir vorgenommen, den Aconcagua am Morgen zu sehen, weil am Nachmittag immer Wolken aufziehen. Da habe ich aber die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Der Himmel war schon am Morgen bewölkt und vom Aconcagua war gar nichts zu sehen. Also bin ich weiter nach Las Cuevas um zum Denkmal Cristo Redentor hinauf zu wandern. Der Weg ist im Sommer mit dem Auto zu machen. Er liegt an der Grenze Argentinien und Chile. Das war die Passstrasse, bevor der Tunnel gebaut wurde. Das Denkmal wurde zur Versöhnung der beiden Länder gebaut. Ich hatte erst 2/3 der Strecke gemacht, als es zu schneien begann. Bin trotzdem hinauf, ein paar Bilder im Schneesturm geschossen und bin schleunigst wieder abgestiegen. Unten angekommen wollte ich wieder nach Chile. Hier oben weiss man nie, wann der Pass wegen Schneefall geschlossen wird. Am Tunnel angekommen hiess es er sei geschlossen wegen eines Defektes. Ein Wettlauf mit dem Schneetreiben war lanciert. Ist doch noch gut abgelaufen und ich bin noch vor Anbruch der Dunkelheit in Los Andes angekommen. Wegen der Kälte und schlechtem Wetter und auch meinen müden Knochen zu Liebe habe ich dort ein gutes Hotel bezogen.

11.10.2016

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Camping Municipal in Uspallata

Heute habe ich eine Rundfahrt durch die Berge von Mendoza, Uspallata gemacht. Fast alles Naturstrasse. Super schöne Bergwelt. Zuerst auf der RP52 nach Mendoza. Im Gebiet des Pumas, habe ich aber keine Spur von ihm gesehen. Dann auf der RP13 des Camino las Lajas zurück nach Uspallata. Vor allem die Strecke von Mendoza bis auf den ersten Pass auf 3000 Metern Höhe war ein Ereignis besonderer Art. Wer testen möchte, ob er und sein Wagen 4x4 tauglich sind, sollte diese Strecke fahren. Am Anfang sehr anspruchsvoll und am Ende schön mit den Cerro 7 Collores. Auf dieser Strecke ist mir kein Auto begegnet nur auf einer Pferdewechselstation habe ich 2 Personen gesehen, die die Lasten der Pferde umgeladen haben. Sonst habe ich nur Guanacas, Hasen, Pferde, Mullis und Vögel aller Art gesehen. Eindrückliche Fahrt. Unterwegs habe ich festgestellt, dass ich am hinteren rechten Reifen Luft verliere. Habe ihn wieder auf 2.5 Bar gepumpt und Dichtungsmittel eingesprüht. An der Tankstelle in Uspallata habe ich alle reifen wieder auf normalen Druck gebracht. Beim Verlassen der Station habe ich beim Rückwärtsfahren ein anderes Auto touchiert und im Dellen an Kofferraumdeckel und Stossstange zugefügt. Er war genau hinter mir und ich konnte ihn nicht sehen, weil er auch rückwärtsfuhr und mich auch zu spät sah. Ich wollte kein Theater machen und habe gesagt, er solle sagen was es kostet. 300 Dollar hat er genommen und war ganz zufrieden. Wieder einmal Glück im Unglück gehabt. Von dort bin ich auf den nahegelegenen Camping. Auf die Frage was es kostet, war die Antwort : nichts. Hört man gerne und selten. Die Toiletten und Duschanlagen sind aber auch nichts wert sonst ist es ein schöner Camping unter hohen Bäumen.

10.10.2016

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S32.59081 W69.35321          Camping Ranquil in Upsallata

Noch auf chilenischem Boden aufgetankt, denn hier ist es viel billiger. Dann die versicherung. Die habe ich in einem Coffeshop bei der Polizeikontrolle bekommen. Dann weiter zum Zoll. Das ist hier ganz praktisch. Der chilenische und der argentinische sind im selben Gebäude. Für mein Visa war es kein Problem. Für den Landy hätte es schon mehr gebraucht. Da hätte ich hinter 50 Personen anstehen müssen. Der Zöllner ist mit mir an den Schalter gegangen und hat die Papiere hinein gebracht. Ich musste draussen 10 Minuten warten und die Papiere waren fertig. In der Schlange stehen hätte 2 Stunden gedauert. Es waren über 30 Busse am Zoll. Dann bin ich wieder zurück zum Aussichtspunkt zum Aconcagua. Wie gewöhnlich hatte er eine Wolkenkappe angezogen. So hiess es Geduld haben und abwarten. Tatsächlich hat sich der Nebel nach etwa 1 Stunde fast gänzlich verzogen. Ich konnte beide Spitzen sehen und fotografieren. Wollte noch warten bis der Nebel sich ganz verzogen hat. Vom Westen her ist aber eine Wolkenwand gekommen und hat den Berg wieder eingehüllt. Bin dann talwärts gefahren und in Uspallata einen schönen Camping gefunden. Habe ich im 3. Anlauf die Aconcagua Spitzen doch noch zu Gesicht bekommen.

9.10.2016

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S32.83623 W70.54709          Camping El Sauce in Los Andes

Habe auf dem Parkplatz bis 11.00 gewartet, bis Christian oder Pablo mich abholt für das Land Rover Treffen. Christian hat sich dann um 13.30 gemeldet, dass seine Mutter Geburtstag hätte und ich dort eingeladen sei. Wollte dort aber nicht stören. Ich bin in das von Santiago nahegelegene Skigebiet Valle Nevada gefahren und habe mir angeschaut, wie ein bekanntes Skigebiet hier ausschaut. Nicht viel anders, nur bei uns wird viel mehr drum herum geboten. Auch die Anlagen sind teilweise sehr alt. Skifahren konnte man nicht mehr. Der Frühling kehrt auch in 3000 Metern oben ein. Es hat eine kurvenreiche Strasse hier hoch. Mich wundert es, wie man bei Schneefahrbahn hier noch hoch kommt. Auch wenn die Schilder „Ketten obligatorisch“ immer noch stehen, ist es sicher ein Abenteuer hier Skifahren zu gehen. Hat einige Hotels und Wohnungen an den Skipisten. Jetzt ist schon fast alles geschlossen. Dann ging es die abenteuerliche Strecke wieder runter Richtung Santiago und weiter nach Los Andes auf den Campingplatz El Sauce. Hier hat es sogar Rasen, auf dem man campieren kann. Eine richtige Abwechslung nach all den staubigen Plätzen. Die Versicherung für den Landy kann ich am Zoll oder an der letzten Tankstelle auf Chilenischem Boden kaufen. Dies hat mir auch Christian noch per WhatsApp mitgeteilt. Alles OK für Argentinien.

8.10.2016

S33.415217 W70.616068      Parkplatz beim Park Cerro San Cristobal

Bin heute mit dem Fahrrad zu Pablo und Christian gefahren. Dort habe ich gutes Internet. Habe eine Versicherung gesucht aber nichts gefunden. Christian blieb auch erfolglos. Er ist mit mir sogar auf 3 Versicherungen gefahren, erfolglos! An einem Ort haben sie gesagt, dass man die Versicherung am Zoll machen kann. In der Garage habe ich einen Mann kennen gelernt, der einen Angestellten hat, der seine Oldtimer unterhält und restauriert. Er kennt sich gut bei Ditec und dem Personal aus. Er sagte mir, er hätte von meinem Problem gehört und gleich den Manager von Ditec kontaktiert. Den muss er anscheinend auch persönlich kennen. Muss ein einflussreicher Mann in Santiago sein. Am Abend habe ich noch den Vater von Christian kennen gelernt. Der besitzt den grossen Range Rover und kennt Ditec auch gut, da er schon viele Jahre die Autos bei Ditec kauft. So habe ich gute Hilfe, wenn Ditec die Arbeiten nicht auf Garantie machen würde. Die Familie von Christian hat auch schon in den USA, Kolumbien und Venezuela gelebt. Interessante Geschichte, die mir Christian erzählt hat. Er wurde in Venezuela entführt und die Familie musste Lösegeld bezahlen. Dass sie dort gepanzerte Fahrzeuge fahren. Bei der Entführung fuhr er nur ein normales. Dadurch hatten die Entführer einfaches Spiel. Er hat mir dringend abgeraten, Venezuela zu bereisen. Mit dem guten internet habe ich dann den Flug nach Zürich und zurück gebucht. So fliege ich jetzt am 15. nach Zürich und am 4. Januar wieder zurück nach Santiago. Der Landy sollte dann wirklich wieder tadellos fahrbar sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Jose und Erik habe ich die Neuigkeit auch mitgeteilt. Schade, es hätte gut gepasst mit Jose und seiner Freundin die Carratera Austral zu machen. Die möchten an Weihnachten schon in Montevideo sein und ihren Camper nach Afrika verschiffen. Mir ist die Durquerung Afrikas noch zu riskant. Ich lasse Afrika aus und verschiffe den Landy nach Hause und mache den fernen Osten zuerst. Afrika muss warten, bis bessere Bedingungen zum Reisen gegeben sind. Es ist ja von Europa aus einfach und schnell zu erreichen. Mal abwarten was die Zeit bringt.

7.10.2016

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S33.415217 W70.616068      Parkplatz beim Park Cerro San Cristobal

Am Morgen mache ich mich auf um Pablo Martinez und Christian Carrasco zu treffen. Sie wollen mir helfen, dass Ditec, die Land Rover Garage, mir die Kupplung und die Bremsen auf Garantie neu machen. An ihrem Arbeitsplatz angekommen, habe ich gesehen, dass sie auch eine Garage besitzen. Jetzt bekomme ich natürlich wieder Probleme mit Jose Lopez. Ihm habe ich gestern versprochen, dass er die Arbeiten machen könne. Die Sprache ist aber das Problem. Er kann mir mit Ditec nicht helfen. Ich brauche jemanden der Englisch spricht. Auch das wird sich regeln. Christian sagte mir, dass er die Arbeiten an Kupplung und Bremsen nicht machen könne. Dies seien Garantie Arbeiten. Er hat Rücksprache mit Ditec gehabt und die haben ihm gesagt, dass sie die Arbeiten machen. Am Nachmittag bin ich zu Ditec gefahren und wie gehabt, niemand spricht englisch. Ich habe dann die Telefonnummer von Christian gegeben und der hat dann am Telefon alles erklärt. Der Manager wollte sich auch nicht zeigen, ist aber dann am Schluss der Verhandlungen doch noch gekommen und hat halbwegs für die Garantie zugesagt. Wie es jetzt aussieht, fliege ich nächste Woche nach Hause. Davor muss ich aber mit dem Auto nach Argentinien rüber. Beim Zurückkommen bekomme ich dann wieder ein 3 monatiges Visum für das Auto. Dies reicht dann bis Mitte Januar. Aber zuerst brauche ich auf die Schnelle wieder eine Versicherung für Argentinien. Das ist auch wieder eine Angelegenheit, die ohne Spanisch nicht zu lösen ist. Ich hoffe Christian kann mir dabei helfen. Dann noch eine Verkaufsstelle suchen, die mir die Maut für die Strassengebühr für Santiago verkauft. Am Abend habe ich mich auf dem Parkplatz am Cerro San Cristobal niedergelassen und bin noch im riesigen Shopingzenter beim grossen Turm, Einkaufen gegangen. Wie hat doch der Manager von Ditec gesagt : Solche Sachen gehören zum Abendteuer einer so grossen Reise in Südamerika. Könnte gut darauf verzichten, dass am Landy solche Böcke eingebaut werden. Bei mir geht das nicht mehr unter Abendteuer.

6.10.2016

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S33.641924 W70.356751      Camping Parque del Rio in San Jose de Maipo

Schöne Fahrt über Tiltil nach Santiago. Dort habe ich aber 3 Stunden die Garage gesucht, wo der Mechaniker, Jose Lopez, ist, der mir von Anibal empfohlen wurde. Der hat sich die Probleme angeschaut. Wegen dem Spiel in der Hinterachse meinte er, es seien nur die Kreuzgelenke von der Kardanwelle. Die müssten ersetzt werden. Mit 150‘000 Kilometern auf schlechten Strassen, seien die fällig. Habe ihn nach einem Camping in der Nähe gefragt. Er hat mir gesagt, dass man am Cerro San Cristobal campieren könne. Er ist mit mir sogar dort hingefahren, aber am Eingang haben sie verneint. Ein Mann am Eingang, der sehr gut englisch sprach, hat mir dann vom Valle de Maipo erzählt. Dort soll es schön sein und einige Campingplätze haben. War mir auch egal ein bisschen raus zu fahren, raus aus der Hektik von Santiago. Es gibt dort einen Parkplatz, wo Overlander stehen können. Das habe ich aber erst am Abend dank iOverlander herausgefunden. Kann ja Morgen dort übernachten. Heute bin ich froh, die Ruhe in den Bergen und am rauschenden Bach zu geniessen. Habe wieder Kontakt mit Pablo und Christian gehabt. Heute sind sie unterwegs, Morgen aber sind sie in der Stadt. Habe am Abend herausgefunden, dass ich nur 2 Kilometer an ihnen vorbeigefahren bin. Schade, hätte sie gleich in ihrer Garage treffen können. Hat nicht sollen sein.

5.10.2016

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S32.99102 W71.25353 Camping La Higuera in Limache Viejo

Heute bin ich nur gefahren. Es war dieselbe Strecke Richtung Santiago, wie letztes Mal. Dieses Mal wollte ich aber Anstatt den Tunnel den Pass nehmen. Dort habe ich aber das Pech gehabt, dass ich in einen Schwertransport rein geriet. Der ist mit 2 bis 3 Km/h den Pass hochgeschlichen. Überholen nicht möglich. So habe ich umgedreht und habe doch den Tunnel genommen. Die Fahrt vor 2 Monaten war schöner mit der weissen Bergkette auf der linken Seite und immer wieder das Meer auf der rechten Seite. Jetzt hat es nur noch auf den ganz hohen Spitzen der Berge ein bisschen Schnee. Der Frühling hält Einzug in Chile. Am Abend habe ich mich per WhatsApp mit den leuten in Santiago in Vervindung gesetzt, um Treffpunkt und Zeit zu vereinbaren.

4.10.2016

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S30.267504 W71.495112      Camping Ripipal in Tongoy

Wieder schönster Sonnenschein. Die Fahrt nach La Serena war dieselbe, die ich letztes Mal gefahren bin. Diesmal hat sie mir aber nicht mehr so gut gefallen, weil die Berge im Hintergrund nicht mehr weiss waren. Habe in La Serena Halt gemacht, den Leuchtturm und das Kreuz zum III Jahrhundert besucht. Vom Kreuz oben hat man schöne Aussicht auf La Serena und Coquimbo. La Serena hat einen Strand dem Meer entlang durch die ganze Stadt bis nach Coquimbo. Nur Strand und Strandpromenade mit Restaurants, Strandbars und Vergnügungs- und Einkaufs-Möglichkeiten. Nacher bin ich der Küste entlang nach Tongoy, ein stilles Dorf auf einen ruhigen Camping. Sehr starker Wind, der aber beim Einnachten abgeklungen hat. Dort konnte ich einem Ehepaar zuschauen, wie sie Shrimps gesucht und gesammelt haben. Für ein Nachtessen brauchten sie 40 Stück, was er in 30 Minuten erledigt hatte. Jedes Mal, wenn er mit seiner Handpumpe gestochen hat, hatten sie wieder einen aus dem Sandboden geholt. Interessant, habe ich noch nie gesehen.

3.10.2016

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S28.41432 W71.19552          Wild Camp am Meer in der Nähe von Huasco

Den ganzen Tag war es trüb. In Chanaral hat es im Dorfzentrum freies, gutes Internet. Habe dort meine Mails angeschaut, und siehe da, Pablo Martinez vom Land Rover Club Chile hat sich gemeldet. Habe auch den Mechaniker in Santiogo kontaktiert und auch er hat sich gemeldet. Daraufhin hat sich auch noch Christian gemeldet, der beim Mechaniker ist und mir auch helfen will. Am Freitag hoffe ich in Santiago bei der Garage zu sein. Unglaublich, wie so etwas die Runde macht und geholfen wird. War aber schöne Fahrt dem Meer entlang nach Huasco. Dort habe ich eingekauft und Nachtgegessen. Auf dem Parkplatz beim Leuchtturm wollte ich Übernachten. Habe fast geschlafen, als der Wirbel losging. Nur 100 Meter weg ist ein grosses Buschfeuer entbrannt. Dann wurde der grosse Platz für die Feuerwehr gebraucht. Als ich von Feuerwehrautos umringt war habe ich mich dann auch aus dem Staub gemacht und habe mich an einem ruhigen Ort am Meer ausserhalb von Huasco niedergelassen. Musste schauen, dass ich aus den Feuerwehrautos und den Autos der Schaulustigen wieder rauskam.

2.10.2016

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S26.149478 W70.666704      Camping Los Yecos in Caleta Pan de Azucar

Heute ging es der Küste entlang bis nach Caleta Pan de Azucar. Einen Teil davon ich schon letztes Mal gesehen. Stellenweise habe ich die Wüste einmal im Nebel gesehen. Ich habe damals gedacht, was die mit den nebelschildern denn wollen. Es sieht ganz mystisch aus, wenn der Nebel so über der Wüste und zwischen den Hügelzügen hängt. Viele Badestrände und schöne Übernachtungsmöglichkeiten hat es auf dieser Strecke. Strände gibt es mit Sand von schwarz bis schneeweiss. Auch Felsen und ganze Gegenden die wie mit Puderzucker überstreut sind, darum auch Pan de Azucar. Schöner Camping direkt am Meer und Strand. Der Himmel war am Nachmittag bedeckt und es hatte nur noch 15 Grad. Seit langer Zeit habe ich heute Nacht keinen einzigen Stern am Himmel gesehen.

1.10.2016

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S23.478846 W70.288736      Wüsten Camp in der Nähe von Antofagasta

Habe heute versucht eine Versicherung für Argentinien zu bekommen. Samstag, keine Chance. Habe Anibal von Peru kontaktiert, ob er jemanden vom Land Rover Club Chile kennt. Er  hat mir auch gleich geantwortet und wollte wissen was in Santiago passiert ist und hat gleich einen Bekannten in Chile angerufen und seine WhatsApp Nummer durchgegeben. Er soll Mechaniker sein und Mitglied vom Club sein. Er würde mich per WhatsApp kontaktieren. Super, wie Anibal reagiert hat und mir hilft. Habe zusammengepackt und habe Oscar noch das Valle de Luna und Valle de la Muerte gezeigt. Weil ich keine Versicherung mehr für Argentinien habe, bin ich Richtung Salama und Antofagasta weiter gezogen. Ausserhalb von Antofagasta habe ich in der Wüste übernachtet.

30.9.2016

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S22.907832 W68.196896      Backpackers San Pedro Hostel

Heute habe ich mein Augenmerk auf die Weiterreise gelegt. Ich wollte auch am Auto das Loch bohren und wegen der Versicherung schauen. Auch den Kontakt zum Land Rover Club wollte ich heute noch finden. Mit der Versicherung von Klaus Schulze hat es geklappt. Die sollte in etwa 2 Wochen IO sein. Erik hat die E-Mail Adresse vom Land Rover Club gefunden und jetzt warte ich ab, ob jemand auf mein Mail reagiert. Am Landy habe ich ein 30 mm grosses Loch ins Kupplungsgehäuse gebohrt und ich konnte ein 45mm grosses Metallteil rausholen. Das Loch habe ich noch nicht verschlossen, es könnten ja noch mehr Teile drinnen sein. Auch bei der Kupplungspedal Einstellung habe ich bemerkt, dass das Gestänge nicht gesichert war. Darum bekam ich auch immer mehr Spiel am Pedal. Was sind das für Handwerker? Unverständlich, denn für die Arbeit musste ich happige Stundenlöhne bezahlen. Ich hoffe, dass mir der Land Rover Club hilft, einen Teil des Geldes zurück zu bekommen. Vom einzigen Mann in der Garage, der englisch spricht, kann ich nicht viel erwarten. Ich habe ihm ein WhatsApp geschickt, aber er reagiert nicht, obwohl er es gelesen hat. Da ich herausgefunden habe, dass Jose mit seiner Freundin in 10 bis15 Tagen schon in Puerto Montt ist und die Carratera Austral beginnen will, komme ich ein bisschen in ein Dilemma. Erik würde mir in Santiago auch helfen, aber er ist auch erst in 14 Tagen in Santiago. Er hätte dort auch einen Freund, der auf Auto Tuning arbeitet, und etwas von Autos versteht. Es gibt sicher wieder ein Lösung. Am Abend hat mich ein junger Spanier angesprochen und wollte das Auto anschauen. Es wäre sein Traum so durch die Welt zu reisen. Oscar sein Name.

29.9.2016

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S22.907832 W68.196896      Backpackers San Pedro Hostel

Am Morgen sind Erik und ich mit dem Landy nach Calama gefahren. Vieles war zu erledigen. Zuerst zur Polizei die Busse bezahlen. Zuerst Parkplatz Suche. Dann den richtigen Ort finden, wo mein Ausweis abgeholt werden kann. Was dann hier ablief, hätte einen guten Film abgegeben. Erik hat den Damen hinter dem Konter die gestrige Begegnung mit den Polizisten erzählt, und ich habe die Fotos von der Kreuzung, wo sich alles abgespielt hat gezeigt. Als die Damen von der rohen Vorgehensweise der Polizisten gegenüber uns gehört haben, meinten sie nur : typisch Polizei von San Pedro. Sie sind dann mit unseren Argumenten beim Chef vorstellig geworden und der hat dann das OK für die Aufhebung der Busse gegeben. Die Damen wollten nachher natürlich noch wissen, was wir eigentlich hier in Chile unternehmen. Wir haben dann unsere Reise erklärt und da hat natürlich keine mehr gearbeitet. Die waren so begeistert von den Unternehmen, dass eine meinte, sie würde am liebsten mit mir mitreisen. Es ist ein richtiges Vergnügen, Erik zuzuschauen, wie er zuerst mit Fragen, dann mit Argumenten und dann mit Erzählungen das weibliche Geschlecht um den Finger wickelt. Von dort ging es auf Versicherungs-Suche. Unterwegs haben wir einen Claro-Handyladen gefunden, wo ich meine Sim nachladen konnte und Erik sein Problem mit seinem Vertrag lösen konnte. Hat aber 1 Stunde gedauert. Was natürlich zur Folge hatte, dass die Versicherungen für die Mittagszeit geschlossen waren. Mittagessen und noch einmal bei der Versicherung nachfragen. Die haben uns natürlich wieder nur eine Versicherung für Chile anbieten können, und nicht für ganz Südamerika. Beide haben dann die Versicherung für Chile gemacht. Die Versicherung für die restlichen Länder Südamerikas erledige ich dann Morgen mit Herr Schulze über Internet. Dann noch Einkaufen und Diesel tanken und zurück nach San Pedro. Auf unserem Strassen Camping hat Erik noch ein Nachtessen für 2 gekocht.

28.9.2016

152747            152918            171

S22.907832 W68.196896      Backpackers San Pedro Hostel

Schöne Fahrt über den Paso Jama nach San Pedro de Atacama. Dort habe ich Erik getroffen, der bei einem Hostel übernachtet, und für mich dort auch einen Platz organisiert hat. Wir sind Mittagessen gegangen und nachher einen Mechaniker gesucht, der am Landy ein Loch ins Kupplungsgehäuse bohren kann um die Teile, die da drinnen Lärm machen, raus zu holen. Er hat es aber nicht gut gemacht, und erst noch viel dafür verlangt. Erik kennt in Calama einen Mechaniker und Morgen fahren wir dort hin. Beim Mechaniker suchen bin ich an einer Kreuzung einer Polizeistreife zu scharf vor ihr Auto gefahren. Dafür muss ich Morgen auch nach Calama, um die Busse zu bezahlen. Es ist die erste Busse, die ich auf meiner Reise bezahlen muss. Mal schauen ob ich sie zahlen muss, weil ich so einige Argumente dagegen habe. Die Sicht von einer Mauer verdeckt, Polizei war zu schnell, keine Beschilderung, etc. Auch laufen die Versicherungen für Chile und Argentinien bald aus. Einkaufen muss ich auch noch. Viel zu tun Morgen. Erik kommt mit und hilft mir bei den Erledigungen.

27.9.2016

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S23.23814 W67.01917          Hotel YPF in Paso de Jama

Geweckt wurde ich heute vom Geschrei einer Schar Papageien. Es ist fast wie im Zoo. Es hat viele Arten verschiedener Vögel auf dem Camp und im benachbarten Wald. Habe gestern kein Internet gehabt, weil ich zu weit weg parkiert habe. Heute Morgen musste ich zur Rezeption, aber auch hier war langsames Netz. Konnte wenigstens meine Homepage updaten und wegen der Versicherung für Mittelamerika nachfragen. Habe schon am Abend die Antwort von Herr Schubert bekommen. Ich kann aber die gewünschten Unterlagen nicht schicken, weil das Internet hier noch langsamer ist. Ich bin nach der mühsamen Internet Geschichte Richtung Paso de Jama losgefahren. Wow, war das eine Strecke. In einem Tal, dem Fluss entlang durch die farbigen Berge. An der Kreuzung zur Grenze ging es dann den Berg hoch bis auf 4200 Meter hinauf zum Paso Jama. Super Passstrasse auf die erste Hochebene hinauf zum Salzsee Salinas Grande. Der See ist aber kein See, sondern eine riesige Salzfläche. Von dort ging es noch weiter rauf auf eine zweite Hochebene an 2 kleinere Salzseen. Auf der ganzen Strecke musste ich immer wieder aussteigen und die Landschaft fotografieren. Eine abwechslungsreiche Fahrt war dies. Vor dem Zoll habe ich ein Hotelzimmer genommen, weil es so starken Wind hatte und es auf dieser Höhe nachts sau kalt wird.

26.9.2016

152138            152441            303

S24.11812 W65.40484          Camping El Refugio in Yala

Schöne Fahrt durch die farbigen Berge auf der RN68 und der RN9 nach San Salvador de Jujuy und Yala. Die RN9 besteht nur aus Kurven. Sie ist auch sehr eng. Es war wieder interessant, wie auf der westlichen Seite des Bergzuges alles Fels, Stein und Sand ist und die Flüsse fast ausgetrocknet, und auf der östlichen Seite ist dichter Wald mit vielen Seen und Flüssen, die viel Wasser führen. Ich habe ein paar Sachen, die ich sehen möchte, ausgelassen, weil ich noch einmal in diese Gegend kommen möchte. Muss aber wegen der Versicherung schauen, die läuft in einer Woche aus.

25.9.2016

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W26.08097 S65.97685          Camping Luz y Fuerza in Cafayate

Als ich vom Camping losfahren wollte hat mir einer gesagt, dass ich hinten rechts zuwenig Luft im Reifen habe. Habe mit meinem Minikompressor den Reifen gepumpt und Dichtungsmittel eingegeben. Bin zur nächsten Reifenreparatur Werkstatt, aber der Reifen war wieder dicht. Den richtigen Reifendruck eingegeben und weiter ging es Richtung Tafi del Valle. Dies ist ein Ort für reichere Herrschaften. Interessant ist, dass die Westseite des Passes Wüste ist, die Ostseite aber richtig grün. Interessante Gegend mit so unterschiedlicher Vegetation. Habe dann umgedreht, weil ich nach Cafayate und Salta will. In Cafayate habe ich auf dem Camping Halt gemacht. Dort war schon ein Schweizer Paar abgestiegen. Claudia und Martin. Sie sind schon länger unterwegs und wollen auch nach Ushuaia runter. Sie haben mir erzählt, dass ein deutsches Ehepaar von mir erzählt hätte. Edda und Helmut aus Lindau habe ich schon einmal in San Agustin in Kolumbien getroffen. Sie kämen heute auch noch hier her. Auch ein Ehepaar aus Namibia, die aus Österreich stammen und mit einem grossen Mercedes Truck mit deutschem Nummernschild unterwegs sind. Haben einen schönen Abend miteinander verbracht.

24.9.2016

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S26.695991 W66.041068      Camping Municipal in Santa Maria

Nach dem Frühstück haben wir uns verabschiedet. Er möchte alle Minen abfahren, 9 Stück, was eine fast unmachbares Ding sein wird. Er wird es schon schaffen. Viel Glück! Ich bin runter ins Tal, wo ich erwartet habe, dass beim Ausgang wegen meiner Campiererei reklamiert wird. Nichts ist passiert. Der Schlagbaum wurde ohne Wenn und Aber geöffnet und mir eine gute Fahrt gewünscht. So ging es auf meist langweiliger Strecke weiter nach Santa Maria. Hier habe ich auf dem Municipal Campingplatz übernachtet und habe noch Zeit gehabt einzukaufen. Die Heizung wollte ich auch wieder in Gang bringen, aber die will nicht mehr. Ich muss sie wahrscheinlich wieder zerlegen und reinigen.

23.9.2016

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S28.962543 W67.69267        Übernachtung unterhalb Mine Mejicana Estacion IX bei Famatino

Weiter ging es zum oker farbigen Fluss bei Famatina. Über Los Palacios zum Camino del Inca, wo ich 2 Fahrradfahrer traf, die ganz Argentinien von zuoberst bis zuunterst in 4 Monaten durchfahren wollen.  Beides sind Ärzte, die noch etwas erleben wollen und ihre Gesundheit prüfen wollen. Sie haben mir den Tipp gegeben, ich solle sofort los, denn in etwa 10 Kilometern wird in einer halben Stunde die Strasse bis 17.00 gesperrt. So konnte ich die Fahrt bis Chilecito und Famatino ohne lange Warterei fortsetzen. Bin um 15.00 am Eingang zum Canyon und dem okerfarbigen Fluss angekommen. Dort wurde mir erklärt, man dürfe im Canyon nicht übernachten und es reiche nur noch bis zum Panorama Ost. Ich wollte natürlich bis zur Mine auf 4300 Meter hoch. Musste mich dem Schicksal ergeben und noch einen Tag anhängen. Bin dann trotzdem Richtung Aussichtspunkt gefahren und unterwegs einen Fahrradfahrer angetroffen. Gabriel Esteban. Er will doch tatsächlich mit dem Rad und Vollpackung auch in die Mine hoch. Er sagte mir, dass man wohl im Canyon campieren kann. Er muss ja auch, weil er heute gar nicht mehr zur Mine kommt. Habe mich darauf entschlossen, hoch zu fahren und beim zurück fahren habe ich gesehen wie er sein Nachtquartier bereit macht. Habe auch dort campiert und wir haben einen gemütlichen Abend im Landy verbracht, den es wurde sau kalt. Am Morgen war alles gefroren. Die Fahrt zur Mine war eine richtige 4x4 Strecke. Ohne dies, keine Chance. Konnte wieder einmal so richtig Freude am Können meines Landy’s haben. Über Stock und Stein und Bachbett auf und runter ging es, dass es ein richtiges Vergnügen war. Weil wir aber so hoch gecampt haben, ist natürlich mitten in der Nacht die Heizung wieder ausgestiegen. Muss schauen, was da zu machen ist.

22.9.2016

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S30.163569 W67.842238 Camping Parque Provincional Ischigualasto

Spät am Abend sind noch 2 Jungs auf den Camping gekommen. Am Morgen sind sie rüber gekommen und wollten den Landy sehen und etwas über meine Tour erfahren. Sie haben sehr gut Englisch gesprochen. Sie haben mich gefragt, ob ich mit ihnen mitfahren möchte, sie würden die Tour auch machen. Habe natürlich gerne Ja gesagt. Um 9.00 ist die geführte Tour mit dem Auto durch den Park gestartet. Da die Erklärungen nur auf Spanisch gesprochen wurden, haben Maximo und Nicolas mir immer wieder übersetzt. Ist nicht selbstverständlich, dass so junge Leute sich mit einem so alten Mann abgeben. Danke Jungs, es hat Spass gemacht mit euch die Tour zu machen. Super Felsformationen im Valle de Luna und im ganzen Park. Die verschieden Farben sind in der Mittagssonne richtig zum Leuchten gekommen. Den Nachmittag habe ich dann gemütlich angegangen und noch das und jenes erledigt. Die Jungs sind weitergezogen. Auch die Filmer waren weg als wir von der Tour zurück kamen. So campiere ich heute Nacht wieder alleine mit den Füchsen, die vor dem Landy auf ein bisschen Futter warten.

21.9.2016

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S30.163569 W67.842238 Camping Parque Provincional Ischigualasto

Fahrt über die RN46 nach Corral Isaac, Chepes, San Agustin zum Parque Provincional Ischigualasto. Auf der RN46 konnte ich auf etwa 100 Kilometern die Carratera Austral üben. So wie diese Strasse, soll die Carratera Austral sein. Ich konnte es aber bei trockener Piste machen. Zeitweise wurde die Strasse zum Feldweg. Von dort bin ich aber dann alles auf geteerter Strasse bis zum Park gefahren. Dort habe ich mich über die Möglichkeiten im Park orientiert und habe mich anschliessend auf dem Camping eingerichtet. Kaum war ich fertig ist ein Argentinier gekommen und wollte den Landy sehen. Er hat dann gefragt, ob er Filmaufnahmen machen dürfe die er auf YouTube veröffentlicht. Seine Tochter hat gefilmt und er hat gesprochen. Ein Interview kann man das nicht nennen, was wir gemacht haben. Ich kann kein Spanisch und er konnte keine andere Sprache. Danach haben sie mich zum Nachtessen eingeladen. Während dem Nachtessen haben wir 9 Füchse gesehen, die den Braten von weitem gerochen haben. Während des Tages ist die Temperatur über 30 Grad gestiegen, Nachts aber wurde es kalt. Bin gerne im Landy verschwunden und habe wieder geheizt.

20.9.2016

150425            150694            269

S32.473709 W66.96213        Camping im Parque National Sierra de las Quijadas

Auf ging es, nach Valecito zum Grabmahl der Frau, die ihrem Mann mit ihrem Kind folgte, der mit der Armee gegen die Rebellen kämpfte. In der Wüste verdurstete die Frau. Ihr Kind überlebte, weil es noch Milch von der toten Mutter drinken konnte, bis es gefunden wurde. Unglaubliche Aufmachung. Viele grosse Picknick Plätze, Restaurants und Verkaufsläden. Hundert Tausende von Andenken und Dankesinschriften sind hier aufgehängt oder niedergelegt. Wasser und Dankesbänder, kleine Häuschen stehen und hängen überall herum. So etwas habe ich noch nie gesehen. Dann ging es auf der RN20 weiter zum Parque National Sierra de las Quijadas. Diese Strasse geht auf 200 Kilometern nur gerade aus. Hie und da in kleiner Bogen und dann wieder gerade aus. Langweilig so durch die Steppe zu fahren. Im Park habe ich noch eine Wanderung zu einem schönen Aussichtspunkt gemacht. Beeindruckende Felsformationen. Im Park habe ich auf dem Camping übernachtet.

19.9.2016

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S31.563725 W68.449402      Camping in San Juan

Der Besitzer vom Camping hat mich zum Schlosser gebracht. Der wollte, dass ich erst am Abend um 17.00 den Landy wieder abhole. Da hat aber der Campingbesitzer Einspruch erhoben, und es wurde gleich mit der Arbeit begonnen. Um 12.30 war der Landy wieder Reisefertig. Die Arbeit wurde super gemacht. Jetzt bricht die Halterung sicher nicht mehr. 2 ½ Stunden meist 2 Personen haben daran gearbeitet und es hat ca. 35 US$ gekostet. Dazu hat mich der Schlosser zu sich nach Hause zum Mittagessen eingeladen. Er wollte natürlich, dass wir mit dem Landy zu ihm nach Hause fahren und seine Tochter von der Uni abholen. Die hat ein typisches Argentinisches Essen zubereitet. Fleisch, Gemüse und Juice mit Orangen und Rüben dazu. Während wir bei ihm zu Hause waren, haben 2 Nachbaren angerufen, ob er ein neues Auto habe. Dann habe ich ihn wieder in seine Werkstatt gebracht und habe dem Landy wieder einmal eine Wäsche gegönnt. Dort habe ich einen Fiat 600 gesehen, der aber einen 1,8 Liter Motor eingebaut hatte. Der Mechaniker hat mir dann stolz seien Rennwagen gezeigt. In San Juan hat es eine Rennstrecke und er hätte in seiner Kategorie die schnellste Rundenzeit. Dann noch Einkaufen, wo natürlich die Kreditkarte wieder ein Problem gemacht hat. Während die Kassiererin mit der Karte ins Büro ging, haben die wartenden Kunden und ich über meine Reise diskutiert. Einer hat die Weltkarte im Reserverad gesehen und gefragt ob ich diese Reise mache. Als Alles erledigt war,  war mir keiner der Wartenden böse, und Alle haben mir eine gute Reise gewünscht.  6 Büchsen Bier kosten fast so viel wie eine Flasche J+B Whisky. Dann bin ich zurück zum Camping, wo ich dem Besitzer etwas geben wollte, weil er mir so geholfen hat. Er hat aber nichts angenommen. Wollte nur die 3 US$ für die Nacht auf dem Camping.

18.9.2016

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S31.563725 W68.449402      Camping in San Juan

Bin zuerst zum Wasserfall im Park. Ist zwar ein schöner Ort, aber der Wasserfall ist nicht der Hammer. Weiter ging es nach Barreal, wo man den Aconcagua sieht. Heute war er aber nicht so klar zu sehen wie gestern. Dann wollte ich die P12 nach San Juan nehmen, aber die ist geschlossen. Wäre eine schöne Fahrt durch eine lange Schlucht. Bin dann die normale Route nach San Juan gefahren. Auch die war schön und interessant. Dort bin ich auf einen Camping, der von vielen LKW-Fahrern benützt wird. Weil ich so früh dran war, habe ich die hintere Türe reparieren wollen. Ich bin schon 2 Mal rückwärts in etwas reingefahren und wollte die Türe wieder nach assen biegen. Habe den Baum hinter dem Landy benützt. Mit einem Seil habe ich das Reserverad am Baum hinter dem Landy befestigt und bin vorwärts gefahren. Päng hat es gemacht, und die Halterung vom Reserverad war abgebrochen. Habe es dann notdürftig repariert, sodass ich wieder fahren kann. Der Besitzer vom Camping hat es gesehen und hat mir anerboten, mich Morgen zu einem Schlosser zu bringen. Dort kann ich die Halterung richtig befestigen lassen.

17.9.2016

S31.795066 W69.33275        Camping del Parque National El Leoncito in der Nähe von Barreal

Wieder ein wunderschöner Tag. Da es auf dem Camping heisses Wasser hat, habe ich mich entschlossen, noch einen Tag hier zu bleiben und einen Wäschetag einzulegen. Die Kanadier sind weitergezogen Richtung Mendoza. Ich habe gewaschen und am Nachmittag habe ich eine Wanderung auf den Cerro El Leoncito gemacht. Hier hat es auch Sternwarten, weil die Luft so klar ist. Man hat auch eine sehr gute Fernsicht. Die Bergketten sind ganz klar zu sehen. Sogar die Rückseite des Aconcagua ist von hier aus gut zu sehen. Nicht einmal ein kleines Wölklein hat ihn verdeckt.  Die Wäsche war auch trocken als ich zurück kam. Dann habe ich gefaulenzt und meine morgige Strecke geplant. Heute Abend hat es mehr Leute auf dem Camping, weil es Samstagabend ist. Alles Argentinier die das Wochenende hier verbringen.

16.9.2016

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S31.795066 W69.33275        Camping del Parque National El Leoncito in der Nähe von Barreal

Heute hoffte ich den Aconcagua bei Sonnenschein zu sehen. Aber es hat Nebel gehabt und es hat angefangen zu schneien. Habe mich so schnell wie möglich aus dem Staub gemacht. Wollte wieder im Tal sein, bevor der Schnee auf der Strasse ansetzt. Unten in Uspallata war wieder schönster Sonnenschein. Der Nebel aber blieb in den Bergen hängen. Diesel tanken und dann Richtung Calingasta, wo der interessante Canyon anfängt. Habe aber unterwegs einen schönen Camping ausgekundschaftet und bin dort geblieben. Dort habe ich die 2 Kanadier getroffen, die mit mir auf demselben Camp in Calama waren. Wir haben miteinander gegessen und nachher noch lange am Feuer gesessen. Wie es sich gehört, ein Kanadischer Camper muss Abends am Feuer sitzen.

15.9.2016

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S32.841984 W69.839514      Parkplatz vor Skirent in Villa de Penitentes

Da ich gestern Abend keine Lust mehr hatte irgend etwas zu schreiben oder zu unternehmen, musste ich alles heute nachholen. Und da es sehr gutes Internet hatte, habe ich auch noch gleich meine Homepage nachgetragen. Dann war ich natürlich gespannt, ob der Landy wieder richtig tickt. Auf zum Aconcagua. Siehe da alles lief wieder, wie wenn nichts gewesen wäre. Zuerst durch die Ebene des bekannten Weingebietes in die Berge Richtung Chile. Unterwegs habe ich immer wieder Ausschau nach dem Land Cruiser von Eric und seiner Frau gehalten. Sie sollten eigentlich auch hier oben sein. Habe sie aber nicht gefunden. Als ich an der Information vom Aconcagua ankam, habe ich ihn noch bis andie Spitze hoch sehen können. Bis ich aber bereit war ein Foto zu machen, hat er sich schon hinter den Wolken versteckt. Habe den Weg bis zum ersten Camp gewandert und dort 1 Stunde ausgeharrt und gehofft, dass einmal ein grösseres Loch in der Wolkendecke daherkommt. Wurde nichts draus und musste unverrichteter Dinge wieder abziehen. Dann noch zum Puente del Indio und auf Unterkunft Suche. Da es im Winter keinen Camping hier oben gibt, suchte ich ein Hotel. Eine Frau sagte mir, dass es in Villa de Penitentes eines gibt das offen sei. So bin ich dorthin gefahren. Alles war aber zu. Habe 2 Männer gefragt wo das offene Hotel sei. Es war gleich gegen über. Sie haben es mir aber nicht empfohlen. Sie haben mir den Platz vor ihrem Ski Rent angeboten und haben mich eingeladen rein zu kommen. Haben dort lange gesessen. Haben zuerst ein Bier getrunken und dann haben sie mir Mate angeboten. Das ist wie Tee, aber die Tasse wird gefüllt mit Kräutern und dann heisses Wasser nachgegossen. Sie haben mir dann gezeigt, wie man dies überhaupt trinkt (mit einem Röhrchen, das unten einen Filter hat) und es hier üblich ist, es zu geniessen wenn man gemütlich zusammen sitzt. Danke Diego und Maxi, habe wieder etwas gelernt.

14.9.2016

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S32.85500 W68.89667          Camping Suiza in Mendoza

Bevor ich wegfuhr, habe ich noch ein paar Fotos vom Camping gemacht. Will es dann im iOverlander registrieren, wenn ich gutes Internet habe. Beim Wegfahren hat mir Marcelo noch einen Sack Nüsse mitgegeben. Die seien von seinem eigenen Hof. Ist ja lieb von ihm, aber was will ich mit so einem grossen Sack voller Nüsse. Wo soll ich den noch verstauen? Gibt unterwegs sicher noch Abnehmer. Dann gings Richtung Mendoza. Zuerst habe ich mir die Stadt angeschaut. Es Hat fast keine alten Autos mehr, die vor 8 Jahren das Strassenbild beherrscht haben. Auch alles sieht viel sauberer aus. Alls ich weiter auf den Camping fahren wollte, hat die Traktion Kontrolllampe wieder aufgeleuchtet. Nicht schon wieder. Auf dem Camping habe ich dann versucht das Ding zu reinigen wie beim letzten Mal. Hat auch wieder Späne gehabt, aber alles Putzen hat nicht geholfen. Habe alle anderen Sensoren ausgebaut und gereinigt, aber ohne Erfolg. Als ich nach 3 Stunden vergeblicher Bemühungen kein Erfolgserlebnis hatte, bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, mal die Sicherung rauszunehmen um das TC System zu reseten. Und es hat geholfen! Welch ein Glück. Habe es dann mit Whisky und Wein gefeiert.

13.9.2016

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S33.823165 W69.043548 Camping La Libelula in Tres Esquinas

Weil es gestern so gestürmt hat und auch die Fotos von gestern verloren gingen, bin ich heute noch einmal ins Valle Grande gefahren. Bei schönstem Sonnenschein und kein Wind mehr. Konnte super schöne Fotos schiessen. Am Mittag habe ich auf einem Picknick Platz Rast gemacht. Ein Mann kam auch auf den Platz und hat mich gefragt, ob ich das Foto auf seinem Handy kenne. Es kam mir so bekannt vor, aber ich wusste nicht, wo es in Wirklichkeit ist. Dann hat er von Englisch auf Schweizerdeutsch umgestellt und hat gesagt, dass es Engelberg sei. Das war es was mir so bekannt vorkam, der Titlis! Wir haben uns eine Weile unterhalten, und er hat mich eingeladen mit ihnen Mittag zu Essen. Wir hatten ein super Zeit zusammen. Sein Sohn und seine Tochter waren dabei. Sein Sohn war jetzt an der Olympiade und hat im Hochsprung mit gemacht. Das ist das erste Mal, dass ich einen Olympia Teilnehmer kennen lerne. Ich bin dann erst um 16.00 Richtung Mendosa losgefahren. In Villa San Carlos soll es laut Schild einen Camping geben. Den habe ich aber nicht gefunden. Habe 4 Jungs gefragt wo der Camp sein soll, aber sie haben es auch nicht gewusst. Sie wüssten aber einen ausserhalb des Dorfes der aber geschlossen sei. Sie kennen aber den Besitzer und könnten dies für mich organisieren. Hat auch gut geklappt und sie fuhren mit mir dort hin. Sie haben dann einen Grillabend auf dem Camp gemacht und mich dazu eingeladen. Super Abend war es mit den 3 Jungs und dem Besitzer des Camps. Richtig Argentinisches BBQ hat es gegeben, Rippli, Steak, Blutwurst, Darm, argentinischen Wein, Fernet und alles was so zu einem argentinischen BBQ dazugehört. Habe versprochen, sein Camp im iOverlander zu registrieren. Ein Tag den man nicht so schnell wieder vergisst, einfach wunderschön, von wildfremden Menschen so aufgenommen zu werden. Sie haben ja keinen Profit davon, kennen mich nicht, es ist nur Gastfreundschaft! Schön, so etwas erleben zu können! Ich konnte von diesen Menschen wieder viel lernen.

12.9.2016

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S34.614464 W68.341027      Hotel Cavis in San Rafael

Die Nacht war ruhig nur der Wind hat in den Felsen oben sein Lied gesungen. Habe es gemütlich angegangen. Habe meine Weiterreise aussortiert, das und jenes gereinigt etc. Am Mittag sind 2 Schweizer, xxx und yyy, mit einem Land Cruiser auf denselben Picknickplatz gekommen. Wir haben uns unterhalten und sie haben mich zum Mittagessen eingeladen. Langsam ist aber der Wind immer stärker geworden. Haben noch bis 16.00 gequascht und haben uns dann auf den Weiterweg gemacht. Ich wollte eigentlich im Valle Grande noch einmal übernachten, aber der Wind war so stark, dass ich mich entschlossen habe nach San Rafael zu fahren. Ich hoffte, dass der Wind in der Stadt nicht so stark bläst, was dann auch so war. Die 2 Welschen fahren etwa dieselbe Strecke wie ich. So sehen wir uns vielleicht in Mendosa wieder.

11.9.2016

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S34.890671 W68.589205      Picknick Platz im Valle Grande

In Malargüe Diesel geholt und Eingekauft. Dann weiter auf langweiliger Strecke nach El Nihuil. Dort wollte ich übernachten, aber beide Camping waren geschlossen. Wurde mir gesagt, dass im Valle Grande oder Atuel Canyon am Fluss Atuel, schöne Picknick Plätze seien. Bin dann los, runter ins Tal dem Fluss entlang. Beeindruckende Gegend, super Fahrt in den Felsen drin. Habe schon beim ersten Platz Halt gemacht. Hier ist es ein schöner Platz in der Schlucht am Fluss. Es waren viele Einheimische hier zum Grillieren. Um 20.00 ist der Letzte weggefahren und ich war alleine. Nur noch 3 Autos habe ich gehört, dann war endgültig Ruhe. Auch einer war hier mit einem Wohnwagen ganz spezieller Art. Bin zu ihm hin und nach dem Model gefragt. Er hätte in selber gebaut und hat ihn an Wochenende getestet. Er hat mir alles gezeigt und erklärt wie er es gemacht hat. Sieht futuristisch aus und ist sehr gross. Als ich den Landy zum Übernachten bereit gemacht habe, sind wieder 10 Leute gekommen und wollten das Vehikel sehen. Was die Leute immer wieder überrascht,  dass man dies Alleine machen kann. Finde mal Jemanden in diesem Alter, der noch so etwas unternimmt. Auf diese Frage haben sie dann keine Antwort mehr.

10.9.2016

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S35.80209 W69.81912          Wild Camping bei der Höhle Las Brujas bei Bardas Blancas

Heute wollte ich die Höhle Las Brujas in den Bergen von Bardas Blancas anschauen. Bin wieder auf der RN40 gefahren. Habe heute aber über 100 Kilometer Schotterstrasse gehabt. Aber schöne Umgebung und bin gut bei der Höhle angekommen. Konnte gleich mit 2 Anderen an der Führung teilnehmen. Ist etwa wie die Höhle in Schönenbach, nur bisschen grösser. Nicht zu vergleichen mit den Höhlen in Kroatien oder sogar Australien. Trotzdem interessant. Ist noch eine Familie gekommen und haben die Höhle besucht. Die Frau und die kleinste Tochter sind nicht mitgegangen. Wir haben uns auf dem Parkplatz unterhalten, bis die andern zurück waren. Für sie ist der Land Rover das einzige richtige Auto für Argentinien und hat geschwärmt von diesem Auto. Ihre andern 3 Kinder haben englisch gesprochen, was für eine Überraschung. Durfte dann auf dem Parkplatz übernachten. Nach dem Essen durfte ich zum Ranger in seine Wohnung und wir haben ein Bier miteinander getrunken. Seine Kumpanen sind später auch noch gekommen und wir haben zusammen eine Flasche Wein getrunken. Gut dass man immer etwas Reserve dabei hat. Für das Campieren muss ich nichts bezahlen.

9.9.2016

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S37.37011 W70.27702          Wild Camping am Fluss in Chos Malal

Weiter kommen war heute Trumpf. Bin zuerst Richtung Oelfelder gefahren um ein paar Bilder zu schiessen. Dann ging es Richtung RN40. Zuerst richtig langweilig, dann hat sich die Gegend geändert. Es wurde immer interessanter und bald habe ich das Denkmal für die Mitte der Routa40 angefahren. Sie ist ja über 5000 Kilometer lang. Im Dorf wollte ich dann auf den staatlichen Camping, der war aber geschlossen. Habe den Verwalter gesehen und ihn gefragt, ob es nicht möglich sei hier abzustellen, auch ohne Service. Er hat verneint und mir gesagt, ich soll doch über den Fluss auf den Picnicplatz. War bisschen Betrieb am Freitagabend, aber sonst OK.

8.9.2016

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Heute geht die Reise zum grössten Dinosaurier , der je auf dieser Erde gefunden wurde. In Neuquen ist man immer noch am Ausgraben. Man könnte sogar mit den Archäologen zusammen selber ausgraben. Die ganze Stätte oder das Ausgraben braucht aber zum Voraus eine Anmeldung. Weil es hier auch keinen Camping gibt, bin ich vorbei gefahren und nach Plaza Huincul gefahren. In dieser geegend sind grosse Ölfelder. Überall sieht man die Pumpen. Auch die ganze Umgebung ist von den Ölfirmen geprägt. In Cutral Co habe ich ein neues kleines Hotel gefunden. Einen Camping gibt es hier nicht. Die Temperatur steigt immer höher. Heute war es schon über 20 Grad. Auch Nachts geht es nicht unter 15 Grad. Man spürt, das man sich in der Wüste befindet.

7.9.2016

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S39.261645 W68.790081      Camping La Huella in Villa El Chocon

Wieder über fast unendlich lange gerade Strassen, durch Steppe die hie und da von einem See oder einem Hügel unterbrochen wurde. In Villa El Chocon kann man das ausgegrabene Skelet und das nachgestellte Skelet eines Dinos im Museum betrachten. Das müssen ja riesen Viecher gewesen sein. Da kommt man sich daneben ganz klein vor. Dies ist aber noch nicht einmal der Grösste. Auch kann man unten am See Dinosaurierspuren sehen. Die sind wie Fossilien im felsigen Boden zu sehen. Sie sind zwar nicht so sauber gereinigt, aber sie sind wenigstens erkennbar und sichtbar. Im Sommer kann man sie nicht sehen, weil der Wasserspiegel höher ist und die Spuren von Schlamm und Wasser bedeckt sind. Hier im Dorf ist alles auf Tourismus ausgelegt. Viele Hotels, Hospedajes, Hostels und Campings. Alles ist um diese Zeit aber geschlossen oder leer. Ich war wieder der Einzige auf dem geöffneten, grossen Camping. Langsam sieht man aber schon die Vorboten vom Frühling. Es wird auch wärmer und die Sonne ging heute erst um 19.00 unter. Es war wieder hell bis fast 20.00. Habe nichts dagegen, wenn die Tage länger und wärmer werden. Ich bin aber auch wieder 10 Grad nördlicher als in Puerto Montt.

6.9.2016

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S40.052621 W70.030762      Camping Piedras de Aquilar

Zuerst Sim-Karte besorgen. Den Bahnhof musste ich natürlich auch noch sehen. In der Schalterhalle fühlt man sich wie im letzten Jahrhundert. Züge standen auch keine da. Der Bahnhof wird aber auch nicht täglich angefahren. Sie fahren von hier aus bis an die Ostküste und dies im Schlafabteil für nur etwa US$ 100, im normal Zugabteil nur etwa US$ 45. Die Strecke ist nach San Antonio aber mehr als 1100 Kilometer lang und der Zug braucht 18 Stunden. Dann Einkaufen, Diesel auffülle und los nach Chocon zu den Dinos. Der erste Teil der Strecke war landschaftlich interessant, dann aber war nur noch Steppe, riesige Farmen und hie und da ein See. In Piedras de Aquila habe ich eine Unterkunft gesucht. Es gibt einen schönen Camping am See, ausserhalb vom Dorf. Der war aber geschlossen. Gleich 100 Meter weiter war ein zweiter Eingang in ein öffentliches Gelände, von wo aus man in den Camping gelangen konnte. Der Wachmann  Sagte dass alles OK sei. Ich war wieder mal ganz alleine auf einem riesigen Camping. Am Abend sind noch 3 junge Leute gekommen, mit denen ich mich unterhalten konnte. Als sie mein Alter erfuhren, waren sie erstaunt, dass man in diesem Alter noch so etwas unternehmen kann und haben mir viel Glück gewünscht. War sehr ruhig hier draussen. Kein Hundegebell, kein Verkehr, war richtig erholsam. Nur der See und Enten, Gänse und andere Vögel haben mir Gesellschaft geleistet. Da hat es nicht gestört, dass noch ein zusätzlicher Wandervogel übernachtet hat.

5.9.2016

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S41.158669 W71.411447      Camping Los Coihhues in Bariloche

Habe mich in Bariloche umgesehen und den Cerro Otto mit der Gondelbahn bestiegen. Wunderschöne Aussicht. Von dort bin ich weiter zur Talstation der Sesselbahn auf den Cerro Campanario. Da oben ist die Aussicht auch wieder ein Traum. Gute Sicht und schönes Wetter machen die Sahne auf dem Kuchen. Habe hier junge 2 Deutsche Frauen getroffen und wir haben uns gut unterhalten. Sie haben erzählt, dass sie noch Llao Llao wandern gehen. Da ich geplant hatte, nach Llao Llao zu fahren, um diesen Teil der Region Bariloche zu sehen, habe ich sie eingeladen, mit mir dort raus zu fahren. Es hat sich den ergeben, dass ich die Wanderung mit ihnen mitmachte und ich habe es nicht bereut. War eine superschöne Wanderung durch den Wald mit 100 verschieden Bäumen, Sträuchern und Vogelstimmen. Paradiesische Aussichten auf die Seen, Inseln und die weiss bedeckten Berge im Hintergrund. Am Abend lag der See so ruhig da und die Spiegelungen im Wasser von der umliegenden Landschaft war wie eine gespiegelte Fotokopie. Diese Wanderung hat mir richtig gut getan, denn sportlich habe ich in letzter Zeit nicht viel unternommen. Danke ihr zwei, dass ihr den alten Mann mitgenommen habt!

4.9.2016

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S41.158669 W71.411447      Camping Los Coihhues in Bariloche

Habe zuerst auf dem Hauptplatz in San Martin meine Internet Sachen erledigt. Dort gibt es freien Zugang zum Internet. Dann ging es los Richtung Bariloche. Aber nicht direkt. Habe den Umweg über den Parque National Nahuel Huapi am Lago Traful entlang genommen. Super Strecke, abwechslungsreich und richtige Naturerlebnisse. Auch der Streckenabschnitt auf der RN40 war abwechslungsreich und sehenswert. In Bariloche ging es zuerst natürlich auf Camping Suche. Die meisten sind geschlossen. Das Wort CERADO verstehe ich jetzt und werde es garantiert nicht mehr vergessen! Beim 2. Camp hatte ich aber schon Glück und habe Unterschlupf gefunden. Mit warmer Dusche und Internet. Für US$ 11.

3.9.2016

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S40.17443 W71.39213          Camping at Lago Lacar in San Martin de los Andes

Heute habe ich San Martin erkundet. San Martin ist eine kleine Stadt mit vielen Touristen, im Winter mit Skifahrern und im Sommer die Wanderer und Bergsteiger. Habe für eine Sim-Karte geschaut, war aber wegen Ladenschlusses am Samstag zu spät um eine zu kaufen. Habe die Schokolade versucht, die hier gemacht wird. Sie kommt aber nicht an die Schweizer Schokolade ran (meine Meinung). Dann habe ich ein paar Kilometer auf der legendären Routa 40 gefahren und habe noch eingekauft. Bin noch einmal zurück auf denselben Camping, weil der andere mit Internet nicht offen war. Habe die zwei Camper neben mir kennengelernt. Sie kommen aus Neuseeland und sind hier zum Biken und Snowboarden.

2.9.2016

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S40.17443 W71.39213          Camping at Lago Lacar in San Martin de los Andes

Wieder schönes Wetter und stahlblauer Himmel. Auf dem Touristenbüro hiess es, alles OK. Fähre fährt, Pass ist offen und die Fähre Fährt in 2 Stunden, was leicht zu schaffen ist. Nach Puerto Fuy sind es nur 70 Kilometer. Also auf nach Argentinien. Die Fahrt mit der Fähre war sehr ruhig und interessant. Es waren nur 2 Autos auf der Fähre und nur etwa 10 Touristen, die gleich wieder zurück fuhren. Nur der andere Autofahrer und ich sind Ausgestiegen. Auf der Fähre durfte ich und eine Familie in den Kapitänsführerstand. Die Frau hat sehr gut englisch gesprochen. So hatte ich fast die ganze Fahrt Unterhaltung. Auch der Kapitän hat alle seine Geräte im Führerstand erklärt. In Puerto Pirehuelico habe ich Mittagspause gemacht und dann noch die 11 Kilometer bis zur Grenze gefahren. Der Chilenische Zoll war kein Problem. Ich war auch die einzige Person, die die Grenz passieren wollte. Alle haben sogar englisch gesprochen und waren sehr freundlich. Am Argentinischen Zoll lief alles auch sehr schnell ab und ohne Probleme. Ich war auch hier der einzige der etwas brauchte. Auch dort wird englisch gesprochen und man ist auch sehr freundlich. Bei der Autokontrolle hat mir aber die Versicherung für Argentinien gefehlt, was heisst, keine Einreise möglich! Die Zöllner haben mir erklärt, dass die Chilenischen Zöllner Internet haben, sie würden mir helfen eine Versicherung auf die Schnelle zu besorgen. Sie haben mir einen handgeschriebenen Zettel mitgegeben, worauf sie erklärten, was ich genau brauche. Also wieder zurück an den Chilenischen Zoll. Drei Zöllner haben sich dann meinem Problem angenommen und nach ½ Stunden hatte ich die Versicherungskopie in der Hand. Ich wollte ihnen ein Trinkgeld geben, aber sie haben nichts angenommen. Es sei ihr Job und dafür werden sie bezahlt. Eine grosse Ausnahme in Südamerika. Zurück am Argentinischen Zoll lagen alle Papiere schon bereit. Jetzt nur noch den Inhalt vom Auto kontrollieren. Ein sehr junger Zöllner hat dies gemacht. Ich musste nur alle Türen öffnen, er hat von der Ferne rein geschaut. Als ich schon bereit war zum Wegfahren hat er noch gefragt, ob ich Früchte oder Gemüse bei mir hätte. Nein, und Alles war erledigt. Hallo Argentinien ich bin angekommen. In San Martin de los Andes habe ich zuerst Geld aus dem Bankomaten geholt, mit grossen Gebühren und wenig Bargeld, nur ca. US$ 200 und US$ 9 Gebühren, mehr spuckte das Ding nicht aus. Dann ging es auf Camping Suche. Die ersten zwei waren geschlossen, beim 3. war ich erfolgreich. Schöner Camping am Lago Lagar gelegen. Hier waren wir sogar zu Zweit. Noch ein Argentinisches Paar die hier Winterurlaub machen. Was für ein herrlicher Tag mit so vielen Überraschungen und so vielen freundlichen und hilfsbereiten Menschen, die ich heute kennen lernen durfte! Vielmals überlege ich am Abend, warum ich immer so viel Glück habe. Es liegt wohl daran, dass sich jeder denkt, diesem alten Mann muss doch geholfen werden. Auf eine andere Antwort bin ich noch nicht gekommen. Aber ein Sprichwort vergesse ich in den schwierigsten Momenten auch nicht : wie man in den Wald hinein brüllt, so kommt es zurück!

1.9.2016

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S39.65459 W72.32309          Camping Puchaley Laequen in Panguipulli

Heute habe ich mich entschlossen einen faulen Tag einzulegen. Habe das Städtchen mit dem Fahrrad erkundet und mich auf die Fahrt nach Argentinien vorbereitet. Da mein Plan, die Carretera Austral zu machen, jetzt im Winter kaum möglich ist, habe ich mich entschlossen, zuerst den Nord-Westen von Argentinien zu erkunden. Wenn ich ihn jetzt nicht mache, bleibt nächstes Jahr kaum Zeit diese Gegend zu sehen. Muss Morgen nur noch auf dem Tourismus Büro fragen, ob Fähre und Pass nach San Martin de los Andes offen sind. Das Wetter war heute super schön aber nur etwa 15 Grad. An der Sonne und Windschatten war es schon ganz angenehm. Die Vulkane Villarica und Choshuenco haben sich prächtig präsentiert. Sogar die Rauchfahne vom Villarica war sehr gut zu sehen.

31.8.2016

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S39.65459 W72.32309          Camping Puchaley Laequen in Panguipulli

Heute wollte ich um den Lago Rinihue fahren. Die Strasse war aber durch einen Erdrutsch verschüttet. Also wieder umdrehen. Fuhr dann nach Panguipulli. Habe dort mein Sim aufladen lassen, eingekauft und einen super schönen Camping ausserhalb des Dorfes gefunden. Auf einer Anhöhe mit Sicht auf den See Panguipulli und in die Berge. Den ganzen Tag war schönster Sonnenschein. Ich konnte sogar noch draussen Nachtessen kochen. Ich hatte Sonne bis 18.30 und es war um diese Zeit noch angenehm warm. Als die Sonne aber weg war wurde es kalt.

30.8.2016

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S39.87338 W72.71931          Camping Los Suizos in der Nähe von Los Lagos

Heute Nacht hat es an meinem so genannten Paradies Plätzchen um etwa 05.00 ein richtiger Sturm eingesetzt und es hat wie aus Kübeln geregnet. Ich musste schleunigst die Sonnenstore, die ich als Garagendach für das Fahrrad benütze, einfahren und das Dach schliessen. Konnte dann bis 08.30 ruhig weiter schlafen. Die Fähre ist wegen des Sturmes und des rauen Sees nicht ausgelaufen. So musste ich wohl oder übel dieselbe Strecke zurück fahren. Habe es gemütlich angegangen und bin Richtung Rinihue am Lago Rinihue gefahren. In der Nähe von Los Lagos habe ich den Camping Los Suizos, der einem Schweizer gehört, gesehen und habe dort meine Tagestour unterbrochen. Ein von Europäern geführter Camping ist meistens das ganze Jahr geöffnet. Schöner Camping auf dem Cliff des Rio Calle Calla. Habe geglaubt, er hätte Internet, was sich aber nicht bewahrheitet hat. Muss Morgen dringend meine Sim-Karte aufladen und eine Übernachtungsgelegenheit finden, die gutes Internet hat. Habe die Zeit genützt um aus meiner Kamera schlau zu werden. In letzter Zeit lässt sie sich nicht mehr nicht mehr ausschalten. Habe 2 Stunden geübt, aber nichts gefunden. Muss im Internet nachlesen oder vom Händler Angaben bekommen. Habe mit Hans, dem Besitzer noch ein Bier getrunken. Beim Betreten des Lokales sind 5 kleine Hunde auf mich los geschossen und einer hat mich ins Bein gebissen. Der kleine Köter hat mir eine beträchtliche Wunde zugefügt. Habe sie sofort mit Desinfizier Salbe behandelt. Ich hoffe, dass nichts Weiteres passiert.

29.8.2016

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S40.31139 W71.98642          Wild Camp bei Hueinahue

Heute Morgen hat das Wetter noch mitgespielt, dann hat es aber angefangen zu regnen. Ist Schade, denn so sieht man die verschneiten Berge hinter den Seen nicht. War aber trotzdem interessant. Zuerst bin ich hinauf ins Skigebiet Antillanca gefahren. Auch wieder nur veraltete Schlepplifte und kaum jemand der Ski fährt. Bei der Talstation hat es keinen Schnee mehr zum Skifahren gehabt. Vorboten vom Frühling sieht man hier oben auch schon. Auf dem Weg dort hinauf bin ich auch an 4 Seen vorbeigekommen. Man kann die Seen gar nicht mehr zählen, so zahlreich sind sie in dieser Gegend vertreten. Bin dann wieder zurück am Lago Puyehue an den Lago Ranco und dort weiter an den Lago Maihue. Super schöner See umrahmt von Bergen. Ich wollte ihn eigentlich umrunden, aber der Weg war in Hueinahue zu Ende. Morgen frage ich an der Fähre, wo sie hin fährt. Habe dort am See einen super schönen Übernachtungsplatz gefunden. Man kommt sich hier vor wie im Paradies. Jetzt sollte nur noch die Sonne scheinen, dann wäre es perfekt. Aber das Wetter hat sich am Abend sowieso wieder ein bisschen versöhnlicher gezeigt.

28.8.2016

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S40.665453 W72.175991      Camping Catrue in Anticura

Habe mich heute entschlossen, die 7 Seen Tour zu machen. Zuerst um den Lago Llanquihue, mit Abstecher zum Skigebiet am Vulkan Osorno. Die Sichtverhältnisse waren nicht mehr so gut wie gestern. Die Spitzen von Vulkan Osorno und Calbuco waren heute nicht zu sehen. Die Sonne hat sich aber hie und da auch gezeigt. Dann ging es weiter an den Lago Rupanco mit den 4 Vulcanen Puyehue, Casablanca, Puntiagudo und Osorno im Hintergrund. Von dort dem Lago Puyehue entlang nach Anticura, wo ich im Camping Cature Nachtquartier bezogen habe. Schöner Camp inmitten von vielen Wasserfällen und vielen Wandermöglichkeiten, nahe am Chilenischen Zoll vor der Grenze. War aleine auf diesem grossen Camp. Einige Bungalows waren besetzt. Habe heute bemerkt, dass die Simkarte von Chile abgelaufen ist, und hatte daher kein WhatsApp mehr. Jetzt weiss ich, was die SMS bedeuteten, die ich von Claro bekommen habe. Muss wieder nachladen.

27.8.2016

145955            146085            120                 

S41.494909 W72.987552      Camping Paredes in Puerto Montt

Heute ist ein strahlender Sonnentag. Da wir noch Zeit bis um 13.00 hatten, sind wir Richtung den Vulkanen Osorno und Calbuco gefahren. Konnten schöne Aufnahmen von den 2 Vulkanen machen und sind darauf auf den Flughafen gefahren, wo es Abschied nehmen hiess. Toni fliegt nach Santiago zurück und in 2 Tagen zurück nach Hause. Ich bin Einkaufen gegangen und dann auf den Camping Paredes. Das schöne Wetter möchte ich zum Campieren nutzen. Dort angekommen habe ich den Landy wieder auf 1 Person umgerüstet. Schade fliegt Toni wieder zurück. Es war eine schöne Zeit, durch die Gegend chauffiert zu werden und die schönen und anderen (Autoreparaturen) Erlebnisse zu teilen. Danke Toni, es hat wieder Spass gemacht!

26.8.2016

145960

S41.473497 W72.944234 Hotel Presidente in Puerto Montt

Haben die Stadt erkundet. Sind auf die Insel Tenglo geschippert und zurück zum Fischmarkt gewandert. Sehr interessant und eigenartig. Sehr sehenswert. Haben dort in einem der kleinen Restaurants am Meer gegessen, den Kormoranen und Seelöwen zugeschaut. Wollten noch einen Helikopterflug über Puerto Montt machen, der war aber nur für die Marine und nicht für touristische Zwecke. Am Abend sind wir in der Stadt Essen gegangen und bei der Feuerwehr 2. Kompanie haben wir uns erkundigt, warum die Jacken und Autos alle auf Deutsch angeschrieben sind. Es hat sehr viele Deutsch stämmige Leute hier und in der Umgebung. Diese Kompanie wird von Deutschen organisiert.

25.8.2016

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S41.473497 W72.944234 Hotel Presidente in Puerto Montt

Auf der ganzen Fahrt von Huilo Huilo nach Puerto Montt haben wir Regen und Nebel gehabt. So sind wir dann auf der Routa 5 direkt zum Hotel gefahren. Nachher noch ein Spaziergang mit plötzlichem Regenguss, Einkehrschwung, Feuerwehr, Nachtessen und Gutnachtdrink (Whisky natürlich und ein bisschen zu viel). Bei der Feuerwehr hat Toni bemerkt, dass die Feuerwehr Wagen alle von Rosenberger waren. Beim Betrachten der Fahrzeuge hat uns ein Feuerwehrmann eingeladen hinein zu kommen. Er hat uns alles gezeigt und erklärt. Auch Türen und Tore wurden geöffnet, sodass wir die ganze Ausrüstung sehen konnten. Er hat uns auch erklärt, dass sie alles freiwillig und ohne Bezahlung machen. Sogar die Ausrüstung, wie Helm, Anzug, Schuhe, sogar das Funkgerät, müssen sie selber bezahlen. Wir haben einen guten Einblick bekommen, wie die Feuerwehr hier funktioniert.

24.8.2016

145565            145640            75

S39.869242 W71.914469 Hotel in Huilo Huilo

Haben gemütlich am See gefrühstückt und sind in das 50 Kilometer entfernte  Huilo Huilo gefahren. Im gleichnamigen Hotel haben wir übernachtet. Dieses Hotel ist ein richtig aussergewöhnliches Gebäude. Draussen im Wald und aus Holz gebaut. Bin noch zum Wasserfall und zum Museum der Vulkane gewandert. Toni hat den Wellness Bereich genossen. Heute haben wir zum ersten Mal die Sonne nicht gesehen.

23.8.2016

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S39.569915 W72.00603        Am Strand von Conaripe

Haben Ruka Rayen erst um 11.00 verlassen. In Pucon sind wir ins Dorf reingefahren, weil ich endlich das aggresiefe Zeug vom Tränengas in Santiago los werden wollte. Gleich neben der Waschanlage war eine Reifenfirma, wo ich nach Preisen für Reifen nachgefragt habe, weil mir in Santiago gesagt wurde, dass Reifen für diesen Wagen US$ 500 kosten. Hier bekam ich Preise zwischen 140 und 300 US$. Sind dann nach Conaripe zur Therme Geometricas gefahren und dort die Therme genossen. Sie ist in einer Schlucht eingebettet und hat verschiede Wasserbecken mit verschiedenen Temperaturen. Habe noch nie so etwas gesehen, Nach dem Besuch haben wir uns auf dem äusseren Parkplatz niedergelassen um dort die Nacht zu verbringen. Als wir dann gemütlich im Auto für die Nacht eingerichtet waren, kam der Boss von der Therme und hat uns erklärt, dass es auf dem Gelände der Therme nicht gestattet sei zu campieren. Also mussten wir wieder einpacken und verschwinden. Sind dann nach Conaripe runter. Am Strand haben wir ein ruhiges Plätzchen direkt am See gefunden. Schöner Platz und viel wärmer als oben bei der Therme. Auch wegweisen von einem schönen Plätzchen kann seine Vorteile haben!

22.8.2016

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S39.331822 W71.756131 Hostel und Camping Ruka Rayen in Pucon

Vor dem Einschlafen habe ich an unser Problem vom Landy nachgedacht. Am Morgen hatte ich dann eine Idee wie ich das Problem angehen könnte. Zuerst Frühstück, dann ging hiess es unser Problem anzupacken. Weil ich in Santiago gesehen habe, dass sie Probleme mit der hinteren, rechten Bremsscheibe hatten und das EPS Zeichen geleuchtet hat, habe ich mal dieses Rad demontiert und den Impulsgeber  von diesem Rad demontiert. Siehe da, der Impulsgeber war voll mit Eisenspänen. So musste ich ihn nur reinigen und testen. Alles lief wieder wie es sein sollte! Das Glück hat mich doch noch nicht verlassen! Toni konnte kaum verstehen, wie man auf solche Ideen kommen kann. So konnten wir unsere Reise nach Puchon fortsetzen. In Puchon wollten wir eigentlich ein gutes Hotel, das ich von meiner letzten Chile Reise kannte, beziehen. Im iOverlander habe ich aber ein Hostel gefunden, das  einem Österreicher gehört und sehr sauber und gut geführt sei. Also haben wir an dieser Stelle angeklopft. Muss nur bemerken : ALLES SUPER. Peter, der Besitzer, war nicht da, wird aber von Maca mehr als nur gut vertreten. Wir hatten eine schöne Zeit im Hostel Ruka Rayen. Danke Maca!

21.8.2016

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S38.46112 W71.61695 Hotel Camping Suizandina in Malalcahuello

Durch riesige Wälder ging es heute nach Los Angeles, Victoria und Malalcahuello zum Hotel Suizandia, das von einem Chilenen und seiner Frau aus der Schweiz betrieben wird. Seit dem letztes Mal als ich hier war, hat der Besitzer gewechselt. Aber alles ist immer noch tip top wie vor 8 Jahren. Es liegt immer noch Schnee auf den Feldern, und das Skigebiet liegt auch nicht weit weg von hier. Weil es in der Nacht so kalt ist, haben wir ein Zimmer genommen. Vor Sonnenuntergang sind wir noch ins Skigebiet gefahren, und wollten den Sonnenuntergang fotografieren und die umliegenden Vulkane betrachten. Dort sahen wir aber nur einen Vulkan, und die weissen Berghänge sind im Schatten des Vulcans von der Abendsonne nicht beleuchtet worden. Mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. Nicht aber ohne ein paar Fotos vom Skigebiet zu machen. Die Einrichtungen sind wie bei uns vor 30 Jahren. Auf dem Weg zurück ins Hotel haben am Landy die Kontrolllampen von Motorenfehler und Tractioncontrol aufgeleuchtet und der Motor ging auf Notlauf. Keine Kraft mehr, wie wenn der Turbo nicht mehr funktioniert. Es ist seltsam, ohne dass der Wagen überfordert oder im schlechten Gelände bewegt wurde. Alles waren nur schöne, geteerte Strassen. Ich hoffe das Problem ist Morgen wieder weg!

20.8.2016

145

S36.60781 S72.101637 Hotel Las Terrazas in Chilan

Heute war fahren angesagt. Um am Samstag in Port Montt zu sein, müssen wir ein bisschen Gas geben. Zuerst über Landstrassen, dann auf der Routa 5 nach Chilan. An vielen Sägereien, Zimmerein und riesigen Traubenfeldern vorbei und immer die prächtigen, schneebedeckten Berge links von uns. Den ganzen Tag war es schön. Von Chilan habe ich noch die Spezielle Kirche in Erinnerung. Das alte Chilan haben wir auch besucht und auf dem kleinen Markt rumgeschlendert. Auch die neue Stadt hat viel Fussgängerzone, ist aber nichts Besonderes.

19.8.2016

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S33.941193 W71.739441 Camping in Rapel

Am Morgen habe ich das Auto, Rucksack und Tasche noch einmal durchsucht. Von den Geräten keine Spur. Die Wirtin im Brighton hat mir dann geholfen die 2 Hotels anzurufen und nach zu fragen, ob ich die Geräte eventuell dort liegen gelassen habe. Beide Hotels negativer Bescheid. So müssen mir die Geräte gestohlen worden sein. Eventuell im Taxi oder im Einkaufszentren. Ich habe nur während des Tages bemerkt. Dass der Reissverschluss von der Tasche am Rucksack offen war, und habe ihn wieder geschlossen. Nichts zu machen. Helene hat dann die Nummer sperren lassen. Wir sind mit einer anderen Seilbahn auf eine grosse Aussichtsterasse über dem Hafen gefahren und haben dort einen Frau und einen Mann vom Touristik Büro getroffen. Sie wollten wissen ob es uns hier gefällt, würden uns mit Instruktionen zur Seite stehen oder Stadtpläne schenken. Ich habe von den gestohlenen Geräten erzählt, und sie hat gleich auch noch einmal in den Hotels angerufen, aber auch keine anderen Antworten bekommen. Also muss ich die Geräte abschreiben! Es ist das erste Mal in meinem Leben, das mir etwas grösseres gestohlen wurde. Wir sind dann zuerst dem Meer entlang Richtung Süden gefahren und in Rapel auf dem ersten Zeltplatz Halt gemacht. Der war aber geschlossen. Gleich auf der anderen Seite des Flusses ist aber ein Zweiter, der geöffnet war. Wir waren die einzigen Gäste. Während des Tages ist es ganz angenehm mit ca. 15 – 20 Grad. Nachts nach Sonnenuntergang wird es aber noch ganz schön kühl. Etwa 5 bis 10 Grad.

18.8.2016

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S33.941186 W71.739423 Camping in Rapel

Haben am Morgen auf dem Parkplatz des Hotels den Landy für 2 Personen eingerichtet. Habe immer noch das Navigationgerät gesucht. Zusätzlich hat mir auch das Ö-Handy gefehlt. Es war einfach nicht aufzutreiben und ich habe mir bis am Abend Zeit gegeben, um nach zu denken, wo ich es verstaut haben könnte. Ist mir aber nicht eingefallen. Ärgerlich! Sind nach Valparaiso gefahren und im weltbekannten Hotel Brighton Unterkunft bezogen. Dann mit einem Finuculär runter in die Stadt. Auf dem Weg dorthin hat mich eine Frau angesprochen, ich solle auf die Kamera aufpassen. Es sei gefährich solch teure Sachen zu zeigen. Sie hat uns eingeladen, dass sie uns die Stadt zeigt. Wir sind in ihren Wagen gestiegen, und sie hat uns durch halb Valparaiso chauffiert und uns alles erklärt. Als wir dann auf eigene Faust die Stadt noch erkunden wollten, hat Toni ihr noch einen Kaffee mit Kuchen spendiert. Ich wollte ihr für die spontane Führung etwas Geld geben, aber sie war strickte dagegen. Ich durfte ihr nichts geben. War eine wirklich nette Frau. So einen netten Menschen trifft man selten. Wir haben uns verabschiedet, was ihr ziemlich schwer fiel, und haben uns den Hauptplatz, die Innenstadt und unser Hotel (von unten) angeschaut. Imposant wie das Hotel auf dem Felsen oben sitzt. Im Hotel gab es dann noch einen Whisky und für mich ging dann grosse Nachdenken wegen des vermissten Handy’s und des Navigationsgerätes los.

17.8.2016

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S32.825865 W70.68751 Hotel Vina Monasterio in Los Andes

Am Morgen wieder zu Land Rover, aber das Getriebe lag immer noch am Boden. Ein Teil für die Kupplung sei falsch geliefert worden und es sei aber in einer Stunde hier, was aber 3 Stunden gedauert hat. Bis 14.00 sind wir herum gestanden, ohne eine Information, auch von Daniel nicht, der den Wagen und den Auftrag entgegen genommen hat. Ich habe mich wie schon lange nicht mehr richtig heftig geärgert. Sie haben uns dann das Taxi zum Einkaufszentrum beim hohen Turm bezahlt, und wir haben dort gegessen und eingekauft. Da versprochen wurde, dass der Landy um 18.00 fertig sei, waren wir dieser Zeit zur Stelle. Fehlanzeige! Der Landy war dann um 21.30 Übernahme bereit. Als ich das Navigationsgerät montieren wollte, habe ich es nicht gefunden, was kein Problem war, da ich auch mit dem Handy navigieren kann. So hben wir dann die Stadt verlassen. Der Landy schnurrt wieder wie zu Anfangszeiten. Sind ins Hotel Vina Monasterio in Los Andes gefahren und die erste Fahrt mit 2 Whisky’s abklingen lassen.

16.8.2016

Am Morgen ging es mit dem Taxi Richtung Land Rover Garage. Das Getriebe lag immer noch am Boden. Der Landy sei erst am späten Abend fertig. Wir haben uns geeinigt, dass wir am nächsten Morgen das Auto abholen. Land Rover hat uns das Taxi zum Funicular bezahlt, und wir sind auf den San Cristobal gefahren. Anschliessend haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht. Beim grössten Turm Südamerikas sind wir ausgestiegen und haben von der 62. Stockwerk die Aussicht auf die Stadt genossen. Den letzten Bus beim Turm haben wir natürlich verpasst. Am Fluss entlang sind wir am Fliegerdenkmal vorbei zum Hotel gewandert. Vorher haben wir aber noch in der Nähe vom San Cristobal Talstation ein grosses Bier bestellt (die Flasche hat einen Liter Inhalt), haben Leute kennengelernt und mit ihnen getrunken, bis es bei mir nicht mehr ging. Anschliessend noch etwas kleines gegessen und dann ab ins Hotel.

15.8.2016

War super Flug. Abflug und Ankunft immer zur richtigen Zeit, gute Bedienung, gutes Essen und bequeme Sitze mit viel Platz. Dann ging es mit dem Taxi zum Hotel, wo meine Umbuchung natürlich nicht angekommen ist. Wir wurden dann im Hotel Principado um die Ecke einquartiert. Auch gutes Hotel wie das Erste. Darauf sind wir ins Zentrum marschiert, bei nahezu ausgestorbener City. Erst so um 12.00 wurde die Stadt langsam lebendig. Am Abend sind wir im Foodquarter Essen gegangen. Hier haben sie gestern auf Sommerzeit umgestellt, das heisst nur noch 5 Stunden Differenz zu Europa.

14.8.2016

Flug von Zürich nach Paris und Santiago. Ankunft in Santiago am 15. August um 9.00. Toni fliegt auch mit und wir werden wieder 2 Wochen miteinander Chile südlich von Santiago erleben. In Port Montt wird er dann wieder zurück nach Santiago, Paris und Zürich fliegen.

2. – 14. August in Österreich

31.7.2016

Flug nach Paris, Genf und Zürich. In Paris hat das Flugpersonal gestreikt. War ein riesen Gedränge auf dem Flughafen. Darum bin ich erst am 1. August um 21.30 in Zürich angekommen. Bin dann mit dem Zug nach St. Gallen, St. Margreten nach Bregenz (Ankunft 2. August 00.10) gefahren, wo mich Helene abgeholt hat.

30.7.2016

S33.43872 W70.63487          Hotel Principado in Santiago

Stadtbesichtigung mit dem Hopp-on Hopp-off Bus und Besuch auf dem höchsten Turm von Südamerika, dem Sky Constanera. Am Abend noch Besichtigung des Stadtzentrums bei Nacht.

29.7.2016

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S33.43872 W70.63487          Hotel Principado in Santiago

Friseur war heute angesagt. Zuerst habe ich mehr als 1 Stunde gesucht und dann waren gleich ein Dutzend am selben Fleck. Dann noch einkaufen was im Landy noch fehlt und die nötigen Sachen, die ich zu Hause brauche, aus dem Landy genommen. Habe natürlich das Euro und Schweizer Portemonnaies vergessen. Muss ich zuerst wieder abheben wenn ich in Zürich lande. Das Fahrrad habe ich jetzt doch im Landy belassen. Erstens ist es kompliziert das Ding zu verpacken und auf den Flughafen zu bringen und dort einzuchecken und zweitens kann ich es sicher wieder brauchen. Hier in Santiago war es dienlich. Von der gestrigen Demo hat das Auto ganz schön was abgekriegt. Alles ist bedeck mit dem Zeug, das die Polizei gestern versprüht hat. Das Auto ist jetzt gelb wie voll mit Blütenstaub und es stinkt fürchterlich und es treibt heute noch das Wasser in die Augen. Den Landy habe ich in der Garage abgegeben und er meinte, dass die Zeit wahrscheinlich nicht reiche. Habe ihm erklärt, dass es wichtig sei, dass er auf den 16. August fertig wird. Dann will ich meine Reise fortsetzen. Er solle die Kupplung so belassen, um Zeit zu sparen. Das wollte er natürlich nicht, weil dies viel Geld bringt. Das Rasseln vom Motor ist der Turboschlauch und die Ölpumpe. Dies sei ein Garantiefall. Komisch, dass dieses Problem in der Schweiz und Österreich niemand kennt!

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28.7.2016

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S33.43872 W70.63487          Hotel Principado in Santiago

Bin auf den Cerro San Cristobal gewandert und dabei in eine Demonstration der Lehrer geraten. Dank der Polizei bin ich ihr knapp entkommen. Hat mich aber auch noch mit dem Tränengas erwischt. Die Wanderung war dann ruhig und das Wetter hat mitgespielt. Oben ist eine super Aussicht auf die Staadt und die umliegenden Berge. Die Gondelbahn fährt im Winter nicht aber die Standseilbahn hat dafür Massen von Touristen. Habe mit dem Ticket für die Stadtrundfahrt, die ich anschliessend gemacht habe, auch ein Ticket für die Standseilbahn bekommen. Habe es nicht einmal benützt, weil so viele Leute anstanden. Habe anschliessend einen Bummel im Park entlang des Flusses Mapocho zu den Wasserspielen gemacht. Dann wollte ich wieder einmal so richtig gediegen Essen gehen. Im Restaurantviertel zwischen Hotel und dem Cerro San Cristobal hat es alles was man will. Von der Sandwichbude, Bier- oder Wein-Lokal bis zum vornehmen Restaurant. Von McDonald Preisen bis zu Schweizer Preisen ist alles zu haben!

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27.6.2016

143970            144025            55       

S33.43872 W70.63487          Hotel Principado in Santiago

Bei Air France alles erledigt und Stadtbummel gemacht.

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26.7.2016

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S33.43872 W70.63487          Hotel Principado in Santiago

Bin heute von Valparaiso nach santiago gefahren. Fuhr zuerst zur Hauptvertretung von Land Rover. Die haben mich an ihre Servicestelle in einem anderen Stadtteil verwiesen. Dort angekommen wurde mir erklärt, dass ich die zweite Servicestelle anpeilen müsse, da mein Landy zu hoch sei um in die Garage rein zu fahren. Also noch einmal ins Auto und die nächste Garage versuchen. Hier hatte ich auch ein gutes Gefühl, gute Aufnahme, guter Mann (Daniel Caceres) mit guten englisch Kenntnissen und gutem Wissen von Defender! Es standen auch etliche Defender da, einer sogar von der letzten Serie. Allgemeiner Eindruck : sehr gut. Ich habe das Gefühl, der Mann weiss wovon er redet. Auch die Ersatzteile sollten hier sein. Werde den Wagen am Freitag abliefern und er gibt mir dann einen ungefähren Preis, den ich dann bei der Abholung am 16. August per Kreditkarte bezahlen kann. Am 15. Ist in Chile Feiertag! Auch die Autobahn Vignette musste ich mir besorgen. Rund um Santiago braucht es für gewisse Strecken eine separate Gebühr! Daniel hat mir mitten in der Stadt ein gutes Hotel empfohlen, und dies für nur $80 mit Frühstück und Parkplatz. Das können wir auch nehmen wenn wir zurück sind. Gute Lage die Stadt zu besichtigen. Viel erledig heute und alles gut gelaufen. Am Abend als ich am Computer sass, hat das ganze Hotel gezittert. Es sei ein Erdbeben gewesen, aber das sei ganz normal hier in Santiago.

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25.7.2016

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S33.03114 W71.63834          Villa Kunterbunt in Valparaiso

Gemütlich dem Meer entlang nach Valparaiso gefahren. In der Villa Kunterbund ist kein Hostel mehr, aber ich durfte trotzdem hier übernachten. Für den Landy gab es auch einen sicheren Platz zum Übernachten. Bin am Abend noch in die Stadt runter um Geld zu holen, natürlich mit der bekannten Standseilbahn zum Hauptplatz von Valparaiso. Hier habe ich endlich wieder einmal Internet. Die richtige Stadtbesichtigung gibt es dann mit Toni, wenn wir zurück sind.

24.7.2016

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S32.23748 W71.50036          Camping Quebrada del Chivato in Los Molles

Zuerst ging es zu den Petroglifen im Valle del Encanto. Im Tal wäre auch ein super schöner Camping gewesen. Mit WC, Wasser und Picknicktischen. Wenn man alles vorher wüsste. Schönes Tal zum Wandern und viele Petroglifen. In den Park rein war keine Kontrolle. Beim rausfahren bin ich dann einen anderen Weg gefahren, und dort war eine Kontrolle mit Zahlstelle. Beim rein fahren habe ich mir gedacht, dass im iOverlander was von Gebühren zu lesen war. Dann ging es Richtung Meer. Auf der 5 dem Meer entlang bis nach Los Molles. Viele Windräder sind an der Küste zu sehen. In Los Molles auf den Camping Quebrada del Chivato, weil in Lorraine’s Place niemand zu Hause war. Alles war verschlossen. Hätte zwar gleich dort an der Beach viele Plätze zum wild campieren gehabt, wollte aber wieder mal warme Dusche und Internet. Dieser Camp hat aber auch kein Wifi. Muss schauen wie ich wiedermal zu Wifi komme. Ach das Internet auf dem Handy ist glaube ich aufgebraucht, habe heute keine richtige Verbindung mit Helene hingekriegt. Habe in Santiago viel zu erledigen. Heute Abend hat es seit langem wieder einmal kurz geregnet, auch während des ganzen Tages habe ich die Sonne nur kurz gesehen.

23.7.2016

143250            143423            173

S30.23748 W71.34521          Camping Sendero del Molle in Los Nogales

Das Nachbartal vom Elqui Tal ist das Valle del Rio Hurtado, die Routa des las Estrellas, die Route der Sterne. Beide Täler sind bekannt für die klare Luft. Viele Sternwarten gibt es hier. Hier sieht man Nachts viel mehr Sterne als bei uns. Die Fahrt durch das Tal ist abwechslungsreich. Vielen Motoradfahrern bin ich auf dieser Strecke begegnet, obwohl es Naturstrasse ist. Bin bis nach Ovalle gefahren und ausserhalb auf einen Camping übernachtet, der ganz in der Nähe von einem Park mit vielen Petroglifen ist. Als ich bezahlen wollte sagt er zu mir, dass es nichts kostet. Habe ihm aber trotzdem etwas gegeben. Habe in der Nähe einer Familie geparkt, und sie wollten natürlich den Landy sehen und meine Reise hat sie begeistert. Sie haben mich dann zum Nachtessen eingeladen. Schweine Steak gab es, ein Traum. Die waren so butterweich, dass man glaubte, man esse ein zartes Filet. So lasse ich mich gerne einladen. Ich konnte wenigstens eine Flasche Rotwein offerieren, die ich vor kurzem in einem Weinladen gekauft hatte. Sollte ich eigentlich immer dabei haben, vorallem wenn man in einem Land unterwegs ist, wo so guter Wein herstellt wird.

22.7.2016

142986            143250            264

S30.03016 W70.52315          Camping Glarus in Paihuano

In dieser Gegend sind die Täler schon wieder grün. Darüber ist alles Stein, Sand, Schnee und Eis. Es geht auch über 6000 Meter hoch. Bis auf über 2500 Meter hinauf werden Trauben angepflanzt und mit Netzen vor dem Wind geschützt. Ein ungewohntes Bild. Wollte heute auf den Passo del Agua Negra. Dies ist der höchste Pass von Chile nach Argentinien. Beim Chilenischen Zoll war aber Schluss. Der ist etwa 100 Kilometer vor der Grenze. Die Strasse wird neu gemacht und Sprengungen fanden heute statt. Auf dem Weg dorthin hätte man auch den Zweit höchsten Vulkan der Welt sehen können. Durfte nicht sein. Bin dann ins Tal der geomagnetischen Energien, nach Alcohuas hinauf gefahren. Vorbei an Monte Grande, wo Gabriela Mistral Lehrerin war, nach Pisco Elqui, das ein Eldorado für Hippies war und immer noch ist. Hippie Kneipen und Häuser überall. Typen sieht man hier, Jung und Alt wie anno dazumal. Der eine bietet Drogen an, der andere hält dir den Arm hin und bittet dich um einen Schuss. In Horcon sind dann die Künstler zuhause und bieten in einem grossen Areal ihre Sachen an. Überhaupt das ganze Tal ist ein bisschen überdreht. Wie habe ich gesagt, geomagnetische Energien. Hoffentlich war ich nicht ein allzu grosses Magnet für diese Energien. Versuche trotzdem im Tal auf einem Camping zu schlafen, sieht hier ganz normal aus. Fast, denn die Besitzerin verstehe ich überhaupt nicht. Die andere Frau muss immer nachsprechen was sie gesagt hat. Kunststück, mit nur noch einem Zahn im Mund, unten vorne, geht das Sprechen nicht mehr so gut, dafür ein bisschen nass. Die andere Frau hat erzählt, dass ihr Vater in Glarus gearbeitet hat und daher von der Schweiz ein bisschen was weiss. Darum heisst der Camping auch Glarus. Sie hat mir von ihrem eigenen Garten Orangen gebracht. Das halbe Auto ist jetzt voller Orangen. In 2 bis 3 Tagen kommt dann wieder ein Zonenwechsel, dann muss ich wieder alle Früchte abgeben. Wie gesagt, in diesem Tal ist alles normal was nicht normal ist. Bei längerem Nachdenken kommt mir ab und zu der Gedanke, dass ich ja auch ein bisschen ins Tal rein passe. Mit meinem Reisetick bin ich ja auch nicht weit von denen entfernt?!

21.7.2016

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S30.00568 W71.02650          Camping El Titon vor Quebrada de Talca

Alles auf der Routa 5 ging es nach La Serena, mit Zwischenhalt in Vallenar zum Auftanken und Wagenwäsche mit Unterboden Wäsche. Dann Richtung Vicuna auf der Routa Gabriela Mistral. Dies ist die bekannteste Schriftstellerin und Lehrerin von Chile. Diese Route führt an die Orte, wo sie gewirkt hat. Auch führt diese Route an den Fuss des zweit höchsten Vulkans der Erde, den Las Tortolas, 6155 Meter hoch. Der Camping ist gut ausgeschildert und ich habe ihn vom iOverlander. Als ich ankam war alles geschlossen. Hatte aber Glück, da der Besitzer genau zu dieser Zeit in die Stadt musste und zum Tor rausfahren wollte, wo ich davor stand. Er erklärte mir, dass der Camp geschlossen sei. Nach längerem diskutieren, und weil ich alleine und nur eine Nacht bleiben wollte konnte ich doch bleiben. Super Camp mit allem was es zum campieren braucht. Alles super sauber. Mit Stromanschluss und warmer Dusche. Als ich bezahlen wollte, wollte er kein Geld. Anstelle meiner Bezahlung hat er mir eine grosse Plastiktasche voller Orangen geschenkt. Sie seien aus seinem eigenen Garten. Ich weiss nicht, wie das kommt, dass ich immer so freundliche Menschen treffen darf! Durfte ihm dann doch noch 3000 Pesos geben. Ca. 5$.

20.7.2016

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S28.18607 W71.15884          Conaf Camping im National Park Llanos de Challe

An diesem Tag wird nur auf guten Strassen gefahren. Ich habe die Schnauze voll von schlechten Strassen. Sicher mal für heute! Bin über Chanaral, Caldera, Barranquilla in den National Park Llanos de Challe gefahren, wo es einen schönen Camping am Meer zwischen grossen Steinen gibt. Die Steine bieten guten Schutz gegen den Wind. Gemütliche Fahrt mit vielen schönen Dingen zu sehen. Sanddünen, Kakteen, verschieden farbige Berge etc. Wenn nur nicht der Schmutz überall wäre. Alles wird nur weggeworfen. An einem Aussichtspunkt wurden sogar die Fotovoltaik-Anlage mit Masten, Batterien und allem Drum und Dran abmontiert. Die Schilder, die die Umgebung erklären sind zerstört. Dreck rundherum. Macht nicht den besten Eindruck auf Touristen. Habe heute unterwegs das Schild gesehen : Santiago 1000 Km.

19.7.2016

141956            142239            283

S25.38700 W70.46026          öffentlicher Camping am Strand von Taltal

Von Antofagasta ging südlich nach Taltal. Dies aber nicht auf der schnellen Strecke der Routa 5 oder über El Medano, sondern durch die Sierra Vicuna. Dies ist Mitten in der Atacama Wüste. Im ersten Teil war wirkliche Wüste und im 2. Teil Mine an Mine, die ganze Gegend ist durchwühlt und durchlöchert. Wie wenn im Garten 100 Maulwürfe den Rasen durchlöchert haben. Einfach unglaublich wie die Suche nach Salpeter, Gold, Silber und Kupfer eine riesige Gegend verändert und verschandelt. Die Strasse war sehr schlecht. Ich war froh, endlich wieder auf Salz- oder Teer-Strassen fahren zu können. Nach 6 Stunden Holpper und Waschbrett fahren hatte ich genug und der Landy tat mir langsam leid. Morgen fahre ich keine unbefestigten Strassen! Im Norden von Taltal gibt es einen grossen öffentlichen Strand mit Bade-, Fitness-, Kinder-, Grill- und Camping-Teil. Aber wie so überall in Südamerika, die  Sauberkeit lässt zu wünschen übrig. Schade, denn es ist ein ganz schöner Platz am Strand.

18.7.2016

141882            141956            74

S23.75041 W70.44769          Camping Ruca Movil in Antofagasta

Heute habe ich gefaulenzt, eingekauft und die Stadt besichtigt. Im Norden der Stadt ist das Wahrzeichen von Antofagasta. Ein grosser Steinbogen im Meer, nahe der Küste. Schöne und saubere Stadt mit ihren Stränden und Strandpromenaden. Auch die alte Hafenanlage und alte Kräne zeugen davon, dass es schon früher eine wichtige Hafenstadt war. Hier hat es auch wieder einmal Grosse Einkaufsmärkte und man bekommt hier fast Alles. Sogar Toblerone und Milka Schokolade! Die müssen aber eine Warnung aufgedruckt haben, dass viel Zucker, Fett und Kalorien enthalten sind. Wie bei uns die Zigaretten eine Warnung drauf haben müssen. Ich habe sie aber trotzdem gekauft und genossen! Habe am Abend wieder auf demselben Camping übernachtet. Habe vom Chef des Campings Holz und Holzkohle bekommen und konnte wieder einmal grillieren. Grillwurst und Filet hat es gegeben. Habe mich richtig gefreut, wieder einmal ein Feuer zu machen und ein Stück Fleisch drauf zu werfen, wie ein richtiger Camper!

17.7.2016

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S23.75041 W70.44769          Camping Ruca Movil in Antofagasta

Heute ging es durch und über die Salzwüste Atacama. Es sind alles gute Strassen aber nicht geteert. Es sind alles Salzpisten. Auf dieser Strecke fahren nur noch Lastwagen von den Minen. Salz, Salpeter, Gold, Silber und Kupfer wird abgebaut. Eindrücklich diese Wüste. Heute habe ich in San Pedro Diesel auftanken sollen. Ich habe geglaubt, dass auf der Strecke sicher noch Tankstellen kommen. Das war aber eine böse Täuschung! Ich habe sogar den Reservekanister gebraucht, ohne die 10 Liter wäre ich stehen geblieben. Wäre zwar kein Problem gewesen, denn alle Lastwagenfahrer haben sofort gewusst, dass ich nachgefüllt habe und haben mich mit „Daumen hoch“ gefragt ob alles OK sei. Ich vermute, dass schon der erste der mich gesehen hat, den Andern gefunkt hat, dass da einer Probleme hat. Mit den letzten Litern bin ich der Wüste entronnen. War eine gute Lehre. Werde in Zukunft die Karte besser studieren! Beim Dunkel werden bin ich in Antofagasta eingetroffen und habe auf dem Camping Ruca Movil übernachtet.

16.7.2016

141230            141352            122

S22.89483 W68.21281          Camping Altos de Quitor in San Pedro de Atacama

Das war eine Nacht. Habe nur etwa 2 Stunden geschlafen. Habe die ganze Nacht gefroren und die anderen ging es auch so. Es war -20 Grad!!! Da die Landy Zusatzheizung über 2000 Metern nicht mehr funktioniert, hat sich sogar im Auto drin Eis gebildet. Um etwa 3 ½ Uhr habe ich so gefroren, dass ich aufstand und den Motor laufen liess. Aber der kam nicht einmal auf Normaltemperatur, aber es hat wenigstens ein bisschen geholfen. Am Morgen 5 ½ Uhr standen wir dann alle durchfroren auf und haben auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen gewartet. Natürlich konnten wir das Schauspiel der Geysire auch nebenbei mitverfolgen. Sie sind etwa um 7.00 am meisten aktiv. Ab 6.00 sind massenweise Busse mit Touristen eingetroffen. Dann ging es ans zusammenpacken und Tschüss kalte Gegen auf 4300 Metern, wir fahren wieder an die Wärme in San Pedro. Dort haben wir noch miteinander Mittag gegessen und haben uns voneinander verabschiedet. Ich habe noch das Valle de Luna und das Valle de la Muerte besucht und bin auf den Camping von vorgestern gefahren. Dort hat es Stromanschluss und ich werde heute Nacht sicher ein bisschen früher ins Bett und die Heizung 1 bis 2 Grad höher stellen als normal. Weil gestern Abend auch meine Kochgelegenheit nicht funktioniert hat, habe ich sie zerlegt, und wieder auf Vordermann gebracht. Auch die Heizung habe ich auf 2400 Metern wieder zum Laufen gebracht. Muss mit Blasen in den Ansaugstutzen der Verbrennung zusätzlich Luft beigeben, so funktioniert es wieder und reinigt den Brennraum.

15.7.2016

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S22.341576 W68.011832      Geysire El Tatio

Habe die 2 jungen Deutschen in ihrem Camp abgeholt. Zuerst Einkaufen, dann zu den Flamingos und von dort zu den Tatio Geysiren. Wir haben die richtige Abzweigung verpasst und sind dann auf abenteuerlicher Fahrt über Schneefelder auf Nebenwegen zu den Geysiren gelangt. Unterwegs sind wir 3 Autos begegnet, die wieder zurück kamen. Ein Französisches Paar war ganz aufgebracht, weil sie 6 Stunden im Schnee steckten. Die Andern in den 2 Autos haben sie aus ihrer misslichen Lage befreit. Sie haben uns empfohlen auch wieder zurück zu fahren. Habe aber gesagt, dass wir es weiter versuchen. War auch kein Problem für den Landy, und wir sind vorsichtig und ohne grosse Schwierigkeiten auf die Zufahrt zu den Geysiren gestossen. Verrückt, was man mit diesem Auto alles bewältigen kann. War aber trotzdem froh, wieder eine normale Strasse unter den Rädern zu haben. Bei den Geysiren haben wir uns einen schönen Übernachtungsplatz gesucht, und uns auf die Nacht vorbereitet. Haben den zweien gesagt, dass sie im Auto im oberen Stock schlafen können. Im Zelt wäre es zu kalt. Zu Dritt haben wir dann im Landy Nachtessen zubereitet und gegessen und uns nach einer Flasche Wein aufs Ohr gehauen. Was für ein abenteuerlicher Tag geht da zu Ende! (und das Abenteuer ist noch nicht zu Ende!)

14.7.2016

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S22.89483 W68.21281          Camping Altos de Quitor in San Pedro de Atacama

Wollte heute auf Nebenstrassen und an den Geisyren vorbei nach San Pedro de Atacama fahren. Auf dem Weg (wenn man dies so nennen kann) nach Linzor war dann aber Schluss. Der Landy hat sich zwar immer noch durchgekämpft, aber ich habe dann genug gehabt und habe umgedreht. Ich möchte ja den Landy nicht hier schon verschrotten. Der Weg führte nur noch über Geröll und komplett ausgewaschene, bis 50 cm tiefe Gräben. Vor lauter Arbeit mit dem Durchkommen, habe ich vergessen ein paar Fotos zu schiessen. Habe die B245 genommen, die geteert ist aber über 3900 Metern schneebedeckt war. Der Pass führt auf über 4500 Meter, und dies alles im Schnee. Dann ging es aber flott Richtung San Pedro. Schöne Gegend mit viel Abwechslung. Schnee bedeckte Altiplano, Vulkane, Lamas, riesen Enten, verschiedenen Vögeln, Eseln etc.

13.7.2016

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S22.46762 W68.91447          Camping Extraccion in Calama

Wieder einmal richtig Glück gehabt. Wollte heute die Kupfermine Chuquicamata besuchen und bin raus gefahren. Dort hiess es aber, man könne nur durch ein Reisebüro oder direkt beim Minenbetreiber, der die Führungen macht, buchen. Also wieder zurück in die Stadt und habe mich im Büro des Minenbetreibers gemeldet. Dort hiess es aber, dass heute alles ausgebucht sei. Zufällig kam der Chef der Führungen rein und hat gefragt was ich wolle, woher ich komme und es sei heute alles ausgebucht. Es ist mit sofort aufgefallen, dass er eine Roger Federer Mütze trug, und er hat mich gefragt, ob der Landy da draussen mein Auto sei. Wir haben über seine Reise in die Schweiz und meine Weltreise berichtet, und schlussendlich hat er doch noch einen Platz für mich gefunden. Was doch so eine RF Mütze ausmachen kann. Die Mine ist einfach gewaltig. Man muss so etwas gesehen haben, um die Ausmasse zu realisieren. Die ganze Umgebung ist voller künstlicher Berge vom Material, das aus der Grube raus geschafft wurde. Sie ist 4,7 Kilometer lang, 3 Kilometer breit und 1 Kilometer tief. 90 Lastwagen sind täglich 24 Stunden unterwegs, um das Material aus der Grube zu holen. Die Dinger sind 90 und 120 Tonnen schwer und brauchen im Tag 4500 Liter Diesel. Alles ist einfach gigantisch. Da die Führung bis fast 17.00 gedauert hat, und das Fotoshooting mit der RF Mützeauch noch Zeit inanspruch nahm, bin ich am Abend noch einmal auf denselben Camping. Habe 2 junge Deutsch getroffen, die auch auf der Führung waren und auch nach San Pedro fahren. Vielleicht sehen wir uns dort wieder.

12.7.2016

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S22.46762 W68.91447          Camping Extraccion in Calama

Heute war Autofahren angesagt. Zuerst dem Meer entlang, dann zur Routa 5 und weiter Richtung Calama. Alles Wüste. Auf der Routa 5 Begegnet man immer wieder verlassenen Dörfern, von denen nur noch die Mauern stehen. Zeugen von einstigen Salpeterabbaustätten. Diese Dörfer wurden verlassen, als es sich nicht mehr lohnte Salpeter abzubauen. Heute sind nur noch die Friedhöfe und die Mauern der Häuser übriggeblieben. Bei der Einfahrt nach Calama fällt vor allem die riesige Kupfermine auf. Es ist die grösste Kupfermine der Welt, die im Tageabbau betrieben wird. Seit der Kupferpreis aber zusammengefallen ist, haben sie grosse Mühe, das riesen Ding in Betrieb zu halten. Überall muss gespart werden. Die ganze Gegend ist eine riesige Umwelt Verschmutzung. Arbeiter sollten nicht länger als 7 Jahre in der Mine arbeiten, sonst sind sie krank für den Rest ihres Lebens. Der ganze Reichtum dieser Gegend kam von den Minen in dieser Umgebung

11.7.2016

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S20.28373 W70.12473          Iquique Hanggliding School

Wollte den Camping für die 2 Nächte bezahlen, aber die Frau wollte kein Geld. Es sei kostenlos. Gab ihr etwa $8. Sie hat sich riesig gefreut. Dann ging es Richtung der Routa 5 nach Huara zu den Scharrbildern. Dort habe ich einen Franzosen in einem alten, grünen Mercedes Lastwagen getroffen. Er ist schon seit Jahren unterwegs, und kennt sich in Südamerika bestens aus. Er wohnt in French Guiana seit über 30 Jahren. Habe ihn auch über die Möglichkeit den Landy aus Guiana nach Frankreich zu verschiffen, befragt. Sollte eigentlich sehr einfach sein, da ja Frech Guiana schon Frankreich ist. Von Huara ging es nach Iquique zum Einkaufen, Übergangstecker kaufen, Diesel auffüllen und Autowäsche. Niemand wollte den Landy waschen, weil er so voller Schmutz war. Schlussendlich hat sich doch noch einer erbarmt und hat den Landy wieder auf Vordermann gebracht. Der Preis war auch nicht wenig, $20. Soviel habe ich in Mittel- und Süd-Amerika noch nie für eine Autowäsche bezahlt. Hat aber auch 1 ½ Stunden gedauert, und der Landy hat wieder geglänzt. Auf dem Camping habe ich 2 junge Kärntner getroffen. Sie sind auch schon länger in Südamerika unterwegs und machen sich bald wieder bereit nach Hause zu verschiffen. Wo und wann wissen sie noch nicht. Gefällt mir, wenn junge Leute so intuitiv handeln können.

10.7.2016

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S19.31145 W69.43130          Camping in Camina

Diesel in Camina aufzutreiben ist unmöglich.2 Dörfer zurück sollte es haben. Ein Taxifahrer, den ich in Camina aufhielt, hat mir das bestätigt. Er musste auch raus fahren und hat mir das Haus gezeigt, wo es angeblich Diesel geben soll. Alles war verschlossen. Sonntag. Im Dorf habe ich dann ein Mann und seine Frau bei der Gartenarbeit gesehen. Habe sie danach gefragt und die Frau liess ihre Arbeit stehen und kam mit mir zu dem Haus. Nach langem klopfen erschien ein junger Mann, der erklärte, dass sein Vater auf dem Feld arbeite und er kein Diesel geben kann. Darauf ist die Frau mit mir zu einem Restaurant. Die Wirtin ist so etwas wie das Auskunftsbüro des Dorfes. Sie weiss Alles. Und oh Wunder, auch das Restaurant verkauft Diesel. Schnell wurde ihr Mann geholt und er musste 40 Liter Diesel in Kanister abfüllen. Der Landy wurde geholt und die Frau brachte ihrem Mann die frohe Kunde. Beide kamen auch zum Restaurant und als die Kanister gefüllt waren, haben die 2 meinen Landy betankt. Ich durfte nicht einmal Hand anlegen. Danach habe ich sie zu einem Bier eingeladen, was sie dankend annahmen. Mit unserem Palaver hat das betanken mehr als 1 Stunde gedauert. Auch wollte die gesamte Gesellschaft im Restaurant den Landy auch von innen sehen. Habe den 2 Hilfreichen noch den Rotwein aus meiner Bar geschenkt. Dann konnte ich losfahren. Über Schotterpisten und ausgeschwemmte Track’s ging es über 50 Kilometer auf und über die Altiplano zur Laguna Roja. Sowas geht wirklich nur mit einem 4x4 mit grosser Überfahrhöhe. Aber was mich da erwartet hat ist überwältigend. Die Farben der 3 Seen, rot, grün und gelb. Der gelbe ist warm und läd zum Baden ein. Es waren noch 3 junge Leute dort und die haben mich gefragt, ob ich da schwimmen würde. Klar mache ich das wenn ich schon hier bin. Der Grund des kleinen Sees ist mit etwa 30 Zentimeter Schlamm bedeckt. Also hat man Badevergnügen und Schlammbad miteinander. Eine der 2 Frauen hat sich dann auch gewagt ins Wasser zu steigen. Der rote See färbt die Haut, wenn man ins Wasser steigt. War aber nur kurz drin, weil das Wasser kalt ist. Dasselbe im grünen See. So ein Naturereignis habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Auf so kleiner Fläche 3 Seen mit verschieden Farben. Das habe ich den 2 jungen Amerikanerinnen zu verdanken, die mich darauf aufmerksam gemacht haben. Dann wieder über die Rummpelpiste zurück nach Camina auf den Camping. Was für ein Tag durfte ich wieder erleben.

9.7.2016

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S19.31145 W69.43130          Camping in Camina

Fahrt zur Transamerikana und dann wieder abgebogen Richtung Camina. Morgen fahre und wandere ich zur Laguna Roja, Amarilla und Verde. Diese Lagunen kennt ausser den Einheimischen fast niemand. Man kommt auch nur mit 4x4 und zu Fuss dorthin. Auf der Transamerikana dachte ich eine Tankstelle zu finden. Musste aber feststellen, dass es auf dem Abschnitt Arica bis Iquique keine Tankstelle gibt. Habe dann auf der Kreuzung zu Camina in einem Schuppen Diesel bekommen. Habe aber nur 20 Liter getankt, und in Camina festgestellt, dass es von hier noch einmal 55 Kilometer bis zum Parkplatz zum Fussweg zu den Lagunen geht, was natürlich nicht reicht. Muss schauen, dass ich hier noch etwas auftreiben kann, sonst brauche ich auch den Diesel von der Heizung und den vom Reservekanister. Geh schon schief!

8.7.2016

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S18.183265 W69.74567        Hotel de Codpa in Codpa

Heute Morgen hat es geschneit. Wollte zuerst an die Lago Changari an der Bolivianischen Grenze, aber die Strasse dort hoch war wegen den vielen steckengebliebenen Lastwagen gesperrt. Ich habe mich mit durchschlängeln bis zur Abzweigung in den Park National Laucra durchgeboxt. Dann in den Park Las Vicunas an den Salar de Surire nach Suriere. Dann ein bisschen zurück und runter nach Itiza und Codpa ins Hotel de Codpa. Super Hotel aber nur Strom von 19.00 bis 21.00. Auf der ganzen Strecke war ich alleine unterwegs. Immer Schneefahrbahn bis Itiza. Von Schneetreiben bis schönster Sonnenschein war alles dabei. Nur die Lamas und ich waren hier in dieser schönen Landschaft unterwegs. Runter nach Itiza und Codpa ist keine Strasse. Es ist nur ein Track, der sogar im Bachbett endet und im Bach aber weiter verläuft. Kein Problem für den Landy. Alles Steinwüste von Surire nach Codpa in den Bergen auf und ab. War ein Erlebnis reicher Tag, mit allem was man sich vorstellen kann. Nur das Meer hat noch gefehlt, aber es wurde schon dunkel, als ich in Codpa ankam, sonst wäre ich noch ans Meer gefahren. Vom Schnee und -5 Grad auf 4500 Metern bis ans Meer mit 25 Grad, das wäre es doch gewesen!

7.7.2016

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S18.19579 W69.55405          Hotel Las Vicunas in Putre

Zuerst mal in die Stadt gefahren. Versicherung für das Auto gemacht, dann Geld gewechselt und abgehoben, Simkarte für Chile gekauft, Stadtbummel und Mittagessen und los ging es Richtung dem Nationalpark Las Vicunas. Die Fahrt dorthin wurde aber schnell mal gestoppt, weil die Strasse wegen Bauarbeiten den ganzen Tag gesperrt ist. Habe die Strasse über Codpa nach Pultre genommen. Unglaublich grosse Flächen in den beiden Tälern Azapa und Lluta wurden buchstäblich mit Treibhäusern zugedeckt. Dann unglaubliche Wüstenlandschaft und eine Berglandschaft vom feinsten. Wollte wild campieren, aber das Wetter hat nicht mitgespielt. Es wurde kalt und es hat angefangen zu regnen. Habe im Hotel Las Vicunas in Putre übernachtet. Ein Teil dieser Strecke ist der Weg der Missionen. Hier wurden von den Spaniern Missionen errichtet und die damaligen Bewohner dieser Gebiete zum christlichen Glauben bekehrt. Die Kirchen sind noch alle erhalten. Im Hotel habe ich die nächste Überraschung entdeckt. Die Stromstecker passen nicht mehr. Da das Zimmer nicht geheizt war wollte ich natürlich meinen neu gekauften Heizlüfter zum Einsatz bringen. Ich müsste ja nicht Paul heissen, wenn ich das nicht zu Stande bringen würde. Die Werkzeugkoffer wurde geholt und aus dem Problem eine Lösung gemacht. Dann konnte geheizt und gekocht werden.

6.7.2016

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S18.39392 W70.31399          Camping Josefina in Chacalluta, Arica

Tschau PERU !!!

Ich habe so viele schöne und interessante Gegenden, Inca-Stätten und Menschen kennen lernen dürfen, dass ich jetzt schon nachschlagen muss, was wo gewesen ist. Danke Peru, für alle die schönen Dinge die ich erleben durfte.

Hallo CHILE !!!

Es fing schon gut an. Am Zoll gab es keine Schwierigkeiten. Wo man was machen muss wurde mir immer erklärt. Zuerst vom Zöllner mit dem Drogenhund, dann von dem Mann an der Information, in Englisch! Alles nur Formalitäten und keine Schwierigkeiten. Früchte und Eier dürfen nicht eingeführt werden. Vom Zoll bin ich auf den nächsten, offenen Camping gefahren. Um diese Jahreszeit sind nicht viele Camper unterwegs und nicht alle Camping sind offen. Habe am Nachmittag das Chile-Buch zur Hand genommen und mir die interessanten Erklärungen und Markierungen, die mir Vorgestern die chilenische Familie in Arequipa gegeben hat, nachgelesen. Nach Einbruch der Dunkelheit, ist Josefina zum Landy gekommen und hat mir heisse Suppe und Brot gebracht. Es werde kalt heute Nacht, ich bräuchte etwas Warmes. Muchas Gracias, Josefina!!! Kann den gestern gekauften Heizlüfter heute Nacht schon gebrauchen!

5.7.2016

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S18.00903 W70.25327          Hostel 21 in Tacna

Oh Wunder, meine Zusatzheizung lief die ganze Nacht durch. Die Arbeit hat sich gelohnt. Heute bin ich auf der Panamerikana nach Tacna gefahren, mit Abstecher ans Meer. Hier fährt man alles durch die Wüste. Nur kleine Dörfer und Ölindustrie sieht man unterwegs. Tacna ist „klein Las Vegas“. Spielcasinos überall. Rummel, Restaurants, Hotels, eben wie Las Vegas im kleinen Stil. Habe in der Stadt sogar einen elektrischen Heizlüfter gefunden, zwar nur 1000 / 2000 Watt anstatt 500, weil mein Generator nur 800 Watt hat, aber besser als nichts. In Chile gibt es wieder richtige Camping‘s, dann kann ich mit Strom heizen, das funktioniert auch auf höheren Lagen. Morgen geht es nach Chile!

4.7.2016

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S15.40065      W71.54235     Hotel Las Mercedes in Arequipa

Heute habe ich mir vorgenommen, meine Heizung näher anzuschauen. Habe sie ausgebaut und zerlegt. In der Höhe hat sie nicht funktioniert, weil das Mischverhältnis von Luft und Diesel nicht stimmt. Aber hier unten sollte es doch funktionieren, obwohl Arequipa auf 2400 Metern liegt. Garantiert wird aber nur 2000. Habe herausgefunden, dass der ganze Brennraum total verölt ist und der Ansaugschlauch fast zu war, weil sich das Papier im Ansaugschlauch gelöst und ihn nahezu verschlossen hatte. Habe alles gereinigt, wieder eingebaut und neue Versuche ohne Ansaugschlauch gemacht. Siehe da es funktioniert wieder. Hoffentlich auch heute Nacht. Nachher wollte ich noch in die Stadt einkaufen, Nachtessen und den Hauptplatz anschauen und einen elektrischen Heizventilator suchen. Die Frau die noch auf dem Camping ist hat mir alles erklärt wie und wo was zu finden ist. Ich musste nur ihren Anweisungen folgen und alles war zu finden wie sie es gesagt hatte. Nur eine Heizung konnte ich nicht auftreiben. Es scheint schwierig zu sein in dieser Gegend so etwas zu finden, denn ich bin seit längerem auf der Suche. Hoffe, dass es jetzt mit der Dieselheizung funktioniert. Hätte vielleicht Benzin Heizung nehmen sollen. Wenn und Aber hilft mir jetzt auch nichts mehr!

3.7.2016

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S15.40065      W71.54235     Hotel Las Mercedes in Arequipa

Bin heute zuerst zurück auf den Pass gefahren. Schöner Sonnenschein und eine wunderschöne Bergwelt. Oben auf dem Pass ist es unter Null und es hat Schnee. Alles ist beinhart gefroren. Von dort bin ich dann ins Valle Colca gefahren. Das Tal wird mit dem Grand Canyon in den USA verglichen. Es ist aber länger und tiefer. Wirklich beeindruckend. Auch die Condore kann man hier beobachten. Ich habe nur 3 gesehen, man sagt aber, dass um 8.00 bis 10.00 viele zu sehen seien. Man könnte dort draussen Campieren, da ich aber nicht ewig Zeit habe, habe ich mich mit den 3 Condoren begnügt und bin über Huambo und El  Pedregal nach Arequipa gefahren. Alles Naturstrasse und zwischen durch auch Waschbrett. Bin auch wieder erst um 19.00 dort angekommen. Aber schöner Camping, mitten in der Stadt. Habe dort eine chilenische Familie und 2 deutsche Ehepaare getroffen. Vielleicht treffe ich die Chilenen wieder, wenn ich in Chile bin. Er hat mir gute Tip‘s für Chile gegeben.

2.7.2016

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S15.63940 W71.60249          Hostel El Valle in Chivay

Wollte heute noch einmal in Puno übernachten. Habe den Park Siliustani in der Nähe von Puna besucht. Mit der Besichtigung war ich aber schon um 13.00 fertig. Habe mich entschlossen weiter nach Chivay zu fahren und unterwegs zu campieren. Da aber die ganze Strecke auf über 3000 Metern verläuft, ist es immer kalt und windig. Da ja meine Heizung hier oben nicht funktioniert, bin ich weiter bis Chivay gefahren und das Hostel El Valle aufgesucht. Es hat geschneit und war unter Null Grad. Bin aber erst bei Dunkelheit angekommen. Dank eines Einheimischen, der mir immer vorausfuhr, war es kein grosses Problem. Er hat zufällig im selben Hostel übernachtet und ich habe mich für die gute Führung bedankt. Er war ganz erstaunt. Aber als ich ihm die Situation erklärte, hat er den Landy wieder erkannt. 40 Kilometer vor Chivay ist einer der höchsten Pässe von Peru, über 4900 Meter hoch. Den möchte ich Morgen noch einmal hinauf fahren, um die Vulkane und die Bergwelt zu betrachten.

1.7.2016

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S15.89259 W69.89047          Hotel Las Cabanas in Chucuito

Gemütliche Fahrt nach Puna am Titicaca See. In Puno gibt es so steile Strassen, dass ich sogar die Untersetzung einschalten musste. Von Puno in ein ruhiges Hotel in Chucuito in der Nähe der Bolivianischen Grenze. Habe mich heute entschlossen, Bolivien aus zu lassen und Ende Oktober die Reise für 3 Monate zu unterbrechen und Ende Januar nach Ushuaia hinunter zu fahren und die anderen Länder anschliessend zu besuchen. 9 Monate sind einfach zu wenig um ganz Südamerika zu bereisen. Ich habe es in Mittelamerika erfahren, wo ich Ende des Jahres nur noch fahren musste, um an Weihnachten in Panama zu sein. Möchte es mit Südamerika besser machen. Heute hat es wieder einmal geblitzt und gedonnert. Habe ich in Südamerika noch nie gehabt.

30.6.2016

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S14.88138 W 70.59052         Hotel Lumonsa in Ayaviri

Die Heizung lief heute Nacht nicht mehr. Um ein bisschen Wärme in den Landy zu bringen, habe ich die Kochplatten schwach laufen lassen. Muss dringend einen kleinen Heizlüfter auftreiben, denn es ist nachts unter Null. Habe heute zuerst in Cusco eingekauft und bin dann auf der 3S bis nach Ayaviri gefahren. Gute Strasse und ein weites Tal. Muss heute irgend ein Feiertag sein, denn in allen grossen Ortschaften sind Kinder Umzüge. Tanzend gehen sie durch die Strassen. Schöne, Farbige Umzüge. Auch ist dieses Gebiet Hamsterland. Hier werden Hamster gezüchtet. Sie sind aber grösser als die, die wir bei uns als Haustiere halten. Sie werden hier wie bei uns die Kaninchen gezüchtet und gegessen. Am Abend bin ich in ein Hotel, weil es so kalt ist.

29.6.2016

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S13.50566 S71.98494           Camping Quinto Lala in Cusco

Wollte heute eigentlich Richtung Puno fahren. Bin dann aber doch auf dem Camping geblieben. Das Wetter war schön und ich habe versucht, die Heizung in Gang zu bringen. Nach langem hin und her habe ich sie zum Laufen gebracht. Wie es sich am Abend aber herausstellte, nur für ein paar Minuten. Es ist ganz schön kalt in der Nacht und ich könnte sie gut gebrauchen. Bin letzte Nacht 2 Mal erwacht, weil ich gefroren habe. Sie läuft auf dieser Höhe einfach nicht mehr. Konnte bei Susanne und Ernst Mittag- und Nacht-Essen, und habe wieder gute Tips von ihnen erhalten.

28.6.2016

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S13.50566 S71.98494           Camping Quinto Lala in Cusco

Habe heute erfahren, dass sowohl der Jean, der Franzose und Hermine die Östreicherin Atemprobleme in der Nacht haben. Jean ist zum Arzt gegangen, ist aber alles gut. Als sie in die Stadt gingen um Sauerstoff zu kaufen, bin ich mit ihnen gegangen und habe auch für mich und Hermine kleine Sauerstoffflaschen gekauft. Hermine war sehr dankbar, dass ich auch an sie gedacht habe. Wollte heute den Park beim Camping besuchen, aber die wollten 70 Sol für nur 2 Stunden Besuch. Die Begründung war, dass das Ticket für 4 verschiedene Parks gültig sei. Aber wie kann ich 4 Parks besuchen von 13.30 bis 17.00? Bin dann einfach um den Park rumgewandert und ihn von aussen angeschaut und fotografiert. Am Abend war ich bei Susanne und Ernst Berbert zum Nachtessen eingeladen. Ich habe gute Tips für die kommenden Länder von ihnen bekommen.

27.6.2016

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S13.50566 S71.98494           Camping Quinto Lala in Cusco

Habe heute Pisac besucht. Es war eine Stadt mit grosser Landwirtschaft. Riesige Terrassen wo angepflanzt wurde. Habe dort 2 junge Frauen getroffen, die mit ihrem Wohnmobil Südamerika erkunden. Von dort habe ich den Camping in Cusco aufgesucht. Dort treffen sich viele Overlander, weil es weit und breit keinen Camping hier gibt. Mal wieder campieren! Aber prompt hat es am Abend zu regnen begonnen. Die letzten 3 – 4 Wochen hatte ich keinen Regen mehr. Ist ja klar dass es genau heute regnen muss. Die Heizung funktioniert auch nicht. Wie ich erfahren habe, funktioniert sie wegen der Höhe nicht. Wir sind hier auf 3800 Metern. Auch andere hier haben dasselbe Problem. Bin von Francoise und Jean, einem französischem Paar, zum Nachtessen eingeladen worden. Auch ein Schweizer Paar Susanne und Ernst und eine Österreicherin, Hermine sind hier. Genügend Unterhaltung, wie ich mir das vorstelle. Auch gute Tips bekommt man immer. Wie heute Nachmittag habe ich mit 2 jungen Amerikanerinnen geplaudert und die haben mir den Tip gegeben in Chile die rote, gelbe und die blaue Lagune zu besuchen. Die sind in keinem Reiseführer vermerkt, weil man nur mit 4x4 hinkommt.

26.6.2016

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S13.52646 W71.97218          Hotel Villa Hermoza in Cusco

Heute habe ich den Landy wiedereinmal aus dem Parkplatz geholt und bin nach Moray gefahren, wo es Ausgrabungen gibt, wo die Inca eine landwirtschaftliche Versuchsanstalt hatten. Sie haben an Planzen in verschiedenen Höhenlagen und vom Wind geschützt geforscht. Einfach nur zum Stauenen. Von dort ging es nach Ollantaytambo. Oberhalb der Stadt war eine Inca Stadt fühster Inca Herkunft. Habe dort eine schöne Wanderung hinauf zu den Ruinen gemacht. Habe dort einen Peruaner getroffen der aber schon viele Jahre in Kanada lebt. Wir waren alleine hier oben. So gefällt es mir eine solche Stätte zu besuchen. Unten in der Stadt habe ich auch zwei Deutsche getroffen, die ein Auto gemietet haben und in Peru den Inca Stätten und Kultur nachgehen wollen. Bin erst bei Dunkelheit wieder zurück nach Cusco gekommen. Es ist katastrophal Nachts hier zu fahren. Jeder 2. fährt mit Volllicht, Fahrzeuge ohne Licht, Speedbumps, Personen, Viecher und Löcher auf der Strasse das schlimmste was wir uns vorstellen können. Alles das bei schlechten Strassen. Habe es aber ohne Zwischenfall geschafft.

25.6.2016

S13.52646 W71.97218          Hotel Villa Hermoza in Cusco

Um 3.30 hat es an der Türe geklopft. Ich habe vergessen den Weccker zu stellen. Zum Glück habe ich schon alles vorbereitet und konnte mich nur anziehen und runterrennen. Beim Abholen anderer Tourteilnehmer hat es vor einem Hostel ganz bösen Streit zwischen 2 Burschen und einer Frau gegeben. Etwa 40 Personen haben nur zugeschaut, wie die verschlagen haben. Auch als die Frau mit Füssen ins Gesicht getreten wurde, hat niemand etwas unternommen. Weil unser Wagen gleich neben der Szene war, wollte ich aussteigen und den Bärspray von Kanada einsetzen, aber der Fahrer hat die Türe geschlossen und gesagt ich solle sitzen bleiben. Es ist beschämend, was da ablief. Darum glaube ich auch, dass eine Warnanlage im Auto gar nichts nützt. Jeder würde nur zuschauen. Nicht einmal Mittag essen darf man an einem schönen Aussichtspunkt, ohne dass die Polizei kommt und erklärt, man solle ins nächste Dorf und dort anhalten. Gibt schon zu denken!! Dann ging es aber doch mit dem Bus auf den Bahnhof in Quillabamba, mit dem Zug nach Machu Pichu und mit dem Bus zu den Ausgrabungen hoch. Organisation ala Peru. Aber die Inca-Stätte ist sehenswert. Da kann man nur stauen, wenn man so etwas betrachten kann. Einfach gewaltig. Auch die Menge der Leute ist gewaltig. Es ist erstaunlich, da der Eintritt, die Zugfahrt und Busfahrt nicht billig ist. Nur der Eintritt kostet 120£. Um 16.00 ging es mit dem Zug wieder zurück. Schöne Zugfahrt. War ein langer Tag und ich war froh im Hotel einquartiert zu sein und einfach ins Bett zu fallen.

24.6.2016

S13.52646 W71.97218          Hotel Villa Hermoza in Cusco

Habe heute zuerst eine Tour nach Machu Pichu gebucht. Mit Zug und Bus und Führung in Machu Pichu. Es geht schon um 03.30 los und man ist um 21.00 wieder im Hotel. Dann wollte ich natürlich die Inka Zeremonien zum Sonnengott Inti auf dem Hauptplatz anschauen. Aber nur wollte, denn es hatte eine solche Masse Menschen, dass es unmöglich war in die Nähe zu kommen. Habe es dann von weiter oben mit dem Feldstecher betrachtet. Lieber nicht so viel sehen, als in dieser Menge untergehen. Danach wollte ich die Ausgrabungsstätte oberhalb Cuscu anschauen, dort in der Nähe werde ich dann noch 2 Nächte campieren. Dann ist aber die ganze Menge Menschen auch hier Hoch gekommen, weil der 2. Teil der Zeremonie bis zum Sonnenuntergang hier Stattfindet. Da habe ich mich wieder verzogen und bin auf den Hauptplatz runter, wo es jetzt natürlich genügend Platz hatte. Dann noch Stadt Rundgang, Essen und früh ins Bett, um 03.00 geht der Wecker!!!

23.6.2016

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S13.52646 W71.97218          Hotel Villa Hermoza in Cusco

Schöne Fahrt und gute Strassen nach Cusco. In Cusco zuerst ein Hotel mit Garage suchen. Es ist nicht einfach im Zentrum ein Hotel mit Garage zu finden. 4 oder 5 Sterne Hotel bieten dies. Bin im Hotel de la Villa Hermoza abgestiegen. Gleich einen halben Block nebenan ist ein bewachter Parking. Bin nach dem Essen ins Zentrum, aber wegen des Inca Festes hat es so viele Leute, das es kaum ein Durchkommen war. Ein buntes Treiben war im Gange, die meisten waren mit traditionellen Trachten bekleidet. Ein richtig farbenfroher Anblick. Morgen muss ich mir den Umzug anschauen und ein paar Fotos schiessen. Erik wusste, dass das grosse Fest am 24. steigt und hat mir diesen Tip zukommen lassen.

22.6.2016

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S13.63530 W72.88025          Hotel Qasikay in Abancay

Schöne Fahrt auf der 3S nach Abancay. Viel Landwirtschaft. Jetzt wird die Kartoffel-, Mais-, Getreide- und ??-Ernte eingebracht. Ich weiss nicht wie es genannt wird, ist aber wie die Sesam. Bin heute einfach Richtung Cusco gefahren ohne etwas zu besichtigen. Nur am Morgen habe ich noch ein paar Fotos von Ayacucho gemacht. Es geht Richtung verschneite Berge. Bin ihnen schon sehr nahe, ist schon kalt in der Höhe, nur noch 10 Grad auf 4000 Metern. Habe 3 Pässe gehabt die über 4000 sind.

21.6.2016

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S13.15882 W74.22888         Hotel Rivera in Ayacucho

Fahrt auf der 3S von La Esmeralda nach Ayacucho. Hier habe ich wieder einmal ein Hotel mitten in der Stadt genommen, das sogar gutes Internet und Garage gleich nebenan hat. Dann war angesagt, wieder mal meine Hausaufgaben zu machen und alle zuhause zu informieren. Am Abend bin ich noch 2 Stunden in die Stadt. Schöne Innenstadt. Auch wieder das gleiche Stadtbild wie in allen Städten hier in Peru. Grosser Platz, Kirche oder Kathedrale, Banken, Läden und Restaurants.

20.6.2016

135995            136278            283     

S12.68307 W74.58646          Hotel in La Esmeralda

Bin noch einmal die PE-24 nach Huancayo gefahren. War wieder super und wunderschönes Wetter. Habe in Huancayo Diesel getankt und was mir hier in Peru auffält, ist das schlechte Vertrauen das die Menschen einem entgegen bringen. Alles wird 2 Mal geprüft. Mastercard Belege brauchen Code, Unterschrift und Passnummer. Der Pass muss vorgelegt werden, etc. Sogar 20 Sol Scheine werden geprüft (20Sol = ca. 6€) Wenn man auf der Strasse jemanden nach einem Hotel frägt, gehen sie vorbei oder sagen ich soll die Polizei fragen. Auf dem Land ist es besser als in der Stadt. Weiter ging es auf der Carretera Central Sur nach La Esmeralda, wo ich im Hotel xx übernachtet habe. Das ist ein Erlebnis, in den Bergen auf 2500 bis 3500 Metern, dem Fluss Mantaro zu folgen. Die Gipfel sind 4000 und höher. Die Strasse ist zuerst wie eine Autobahn, wird dann aber zu einer schmalen Strasse, wo kreuzen mit andern Fahrzeugen zum Teil nur an Ausweichstellen möglich ist. Ist aber alles geteert und hat viele Ausweichstellen auch zum rasten und die Natur am Fluss zu geniessen. Campings gibt es auf weite Strecken keine. Ich habe fast immer in Hostels oder Hotels übernachtet. Die kosten zwischen 5 und 35 Euros.

19.6.2016

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S12.29825 W75.81452          Camping Villa de Arma in Tinco Alis

Rio Canete     Yauyos-Cochas

Heute bin ich zuerst nach Miraflores im Canon de Pongo gefahren und dann dem Fluss Canete entlang bis nach Vilca. Überall hat der Fluss Wasserfälle und Stromschnellen und windet sich durch das enge Tal. Alles Naturstrasse. Die Strasse verläuft aber immer oberhalb des Flusses und der Seeen. Immer schöne Aussichten. Eine Abzweigung geht nach Pachacayo, die aber über einen Pass geht, der 4825 Meter hoch ist. Wollte diesen auch noch sehen. Da oben ist man in einer anderen Welt. Es hat nur noch Felsen da oben und es hat sogar leicht geschneit. Dann fuhr ich wieder zurück auf den Camping in Tinco Alis.

18.6.2016

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S12.29825 W75.81452          Camping Villa de Arma in Yauyos bei Alis

Bin auf der Carretera Central nach San Mateo, Huancayo gefahren. Von dort auf der Carretera Canete Yauyos nach Alis und Yauyos, wo ich auf einem schönen Camping übernachtet habe. Wieder einmal ein richtiger Camping! Die Carretera Central ist schon beeindruckend. Der höchste Pass geht auf mehr als 4800 Meter hoch. Was aber Carratera Canete bieten kann, das ist wahrlich der Hammer. Über eine Hochebene, die zwischen 3500 und 4200 Metern liegt, fährt man am Río Mantaro entlang auf 3000 Meter runter durch eine gewaltige Schlucht. Himmel hoch türmen sich die Felsen beidseits der Strasse und des Baches. Ich muss diese Schlucht noch einmal fahren, um ein paar schöne Bilder zu schiessen. Hier ist es um 18.00 schon dunkel. Habe herausgefunden, dass ich die Route LM-120 verpasst habe, weil ich heute keine Naturstrasse fahren wollte. Bin über die PE-24 nach Tinco Alis gekommen, über die muss ich das Tal auch wieder verlassen.

17.6,2016

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S11.97775 W76.77130          Bei Anibal zu Hause im Auto übernachtet

Anibal ist mit mir heute in die Stadt gefahren und hat mir Lima gezeigt. Super, wenn man so einen stadtkundigen Führer hat. Mit dem Fahrrad haben wir die ganze Stadt erkundet. Anibal ist Turistenführer und macht auch Fahrrad-, Mountainbike- und geführte Stadt-Touren mit dem Fahrrad. Am Abend war sein Landy fertig und wir haben ihn bei Nacho abgeholt und sind wieder zu Ihm nach Hause gefahren. Ich musste seinem Minibus mit nach Hause nehmen. Wir sind noch zusammengesessen und er hat mir interessante Orte auf dem Weg nach Cuzco aufgeschrieben. Wenn ich alles besuchen würde, hätte ich 1 Monat nach Cuzco! Die Nacht habe ich wieder bei ihm im Hof verbracht.

16.06.2016

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S11.97775 W76.77130          Bei Anibal zu Hause im Auto übernachtet

Rund um das Hostel war es so laut, dass ich nicht viel schlafen konnte. Ging zuerst mit der Werkstatt Crew Frühstücken. Dann hat mir der Elektriker die Heckleuchten gebracht und ich habe sie montiert. Um  10.00 kam Anibal und hat mir die LED Leuchten gebracht und wir sind miteinander auf Öl Suche gegangen. Es ist nicht einfach das richtige Öl für das Getriebe zu finden. Dann ging es zum Ölwechsel zu einem anderen Mechaniker, der eine Pumpe hat um das Getriebeöl einzufüllen. Die Suche nach Öl und der Ölwechsel hat ca. 5 Stunden in Anspruch genommen, aber ich habe wieder das richte Öl. Beim Zurückfahren zum Landymech hat uns die Polizei wieder angehalten. Die schwarzen Scheiben seien in Peru verboten. Zum Glück war Anibal dabei, er hat sich mit denen rumgeschlagen. An seinem Führerschein haben sie auch etwas auszusetzen gehabt, was er aber auch ohne Schmiergeld erledigen konnte. Dann habe ich mich von Allen in der Werkstatt verabschiedet und Anibal und ich sind zu ihm nach Hause gefahren, wo ich im Landy übernachtet habe.

15.6.2016

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S12.02703 W76.93825          Hostel bei Landymechaniker

Fahrt auf der Panamericana nach Lima. Unterwegs hat mich die Polizei 3 mal angehalten. Hier wollen sie aber nicht den Landy sehen, sondern wollen Schmiergeld. Die ersten 2 Mal habe ich Glück gehabt, und meine Nichtkenntnisse vom Spanisch hat geholfen. Sie haben mich ziehen lassen. Der 3. War aber hartnäckig. Er wollte zuerst $500, weil die Abblendung nicht eingeschaltet war. Das Tageslicht soll nicht gelten. Nach langem hin und her hat er sich dann mit 100 Sol, ca. $30, zufrieden gegeben. Habe ihm erklärt, dass er mir eine Busse schreiben soll, und ich werde bezahlen. Das wollte er natürlich nicht, sonst wäre das Geld ja nicht in seinem Sack gelandet. Nach 3 Stunden Stau fahren habe ich Nacho, den Land Rover Spezialisten gefunden und zu 6 haben wir das Problem in Angriff genommen. Mit der Einstellung des Pedales hat es dann wieder funktioniert. Morgen wird dann wieder das richtige Öl eingefüllt. Anibal Paredes, ein Kunde von Nacho spricht sehr gut English und hat immer übersetzt. Selber hat er auch einen Land Rover und versteht auch alles. Ein grosser Stein ist mir vom Herzen gefallen, sonst hätte ich hier 3 bis 4 Tage verloren. Das Auto war auch hier wieder eine Attraktion.

14.6.2016

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S10.04831 W78.15843          Hotel Miramar in Huarmey

Heute war Auto fahren angesagt. Erstens gibt es von Pacosmayo bis Lima nicht viel zu sehen und zweitens ist die Strecke auch gefährlich. Es gibt viele Überfälle auf diesem Streckenabschnitt und man sollte nicht campieren, sondern in einem Hotel übernachten. Die Fahrt war schön, dem Meer entlang durch Wüsten ähnliches Gebiet. Die Strasse wird auf 4 Spuren ausgebaut und ist schon zur Hälfte fertig. Bin zügig vorwärts gekommen und konnte das Getriebe schonen. Das meiste im 6. Gang. 300 Kilometer vor Lima habe ich eine Unterkunft gesucht. Ein schönes sauberes Hotel mit sauberen Zimmern und Bad für 15$. Zwar war das Nachtessen auch so teuer!

13.6.2016

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S7.39788 W79.56982 Hotel Mirador in Pacasmayo

Heute geht es ins Unterland. Möchte das Getriebe schonen und fahre an die Küste. Dort ist die Panamerikana und die ist einfach zu fahren, fast alles Autobahn. In Lima will ich eine Land Rover Werkstatt aufsuchen und schauen was zu machen ist. Unterwegs habe ich einen TG am Strassenrand gesehen, habe angehalten und wir haben uns geeinigt uns in Pacasmayo zu treffen. Haben den Parkplatz vom iOverlander gesucht, aber dort ist kein schlafen mehr erlaubt. Wollten dann am Friedhof übernachten, aber der Wärter vom Friedhof hat uns abgeraten. Dort sein wir nicht sicher und werden vielleicht überfallen. Sind ins Hotel Mirador, das er uns gezeigt hat. Ich habe ein Zimmer genommen und Peter und B (habe den Namen vergessen, muss warten, bis ich ein Mail von ihnen bekomme) haben vor dem Hotel übernachtet.

12.6.2016

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S7.15653 W78.51488 Hospedaje Jazmines in Cajamarca

Bin von Hostel noch einmal zurück an den Aussichtspunkt über Celendin gefahren. Schöne Sicht über die Stadt und Umgebung. Richtung Cajamarca bin ich am Viehmarkt vorbeigekommen und musste natürlich die Viecher auch begutachten. Interessant wie es zu und her ging. Etwa wie bei uns. Viele in Trachten und es war wie ein Volksfest, wo man sich trifft. Weiter ging es dann durch die Hochebene nach Pollac zur Mosaikkirche. Da kommt man zum Staunen nicht mehr raus. Innen und aussen, alles Mosaik und Goldaltar. Weiter nach Cajamarca, in die Stadt wo Atahualpa, der Herrscher des damaligen Reiches der Incas, von den Spaniern gefangen und getötet wurde. In der Umgebung hat es und gibt es viel Gold. Schöne Stadt und reich wegen dem Gold.

11.6.2016

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S6.86458 W78.14554 Hostel Celendin in Celendin

Frühstück bei der Lady und dann auf zur Burg. Es ist ein riesen Bauwerk, das ein grosses befestigtes Dorf war. Eindrücklich, was da vor so vielen Jahren gebaut wurde. Die Befestigungsmauern mit 3 Eingängen, die vielen Rundhäuser und natürlich wie überall die Opferstätte. Da ist die Baustelle nebenan, wo eine Seilbahn gebaut wird, nichts im Vergleich zu diesem imposanten Bauwerk. Nach der Besichtigung ging es los auf die langsamere aber spektakuläre Route nach Leimebamba, mit dem bekannten Museum, und Celendin. Ich bin noch nie eine so interessante Route gefahren. Man sollte sich einen ganzen Tag Zeit nehmen, diese Strecke zu fahren. Landschaftlich eine Traumgegend, über zwei 3000ender Pässe, mit Sonne, Wind, Nebel und Regen, aber fast alles geteert. In den Abendstunden war die Bergwelt wie eine unwirkliche Landschaft, wie in einem kitschigen, unrealem Film. Bin aus dem Staunen gar nicht mehr raus gekommen. Vor lauter Staunen, habe ich kaum Fotos gemacht, weil sie das wirklich Gesehene gar nicht wiedergeben könnten. Ich bin dann erst um 19.00, bei Dunkelheit in Celendin angekommen. Habe ein Zimmer im Hostel Celendin bezogen, das im Zentrum des Städtchens  liegt. Das Hostel ist alt und noch so wie einmal die vornehme Gesellschaft gelebt hat. Morgen möchte ich noch einmal ein Stück zurück fahren, es gibt da ca. 20 Minuten vor der Stadt einen Aussichtspunt, wo man die Stadt von oben und seine Umgebung sieht.

10.6.2016

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S6.42822 W77.92661 Camp bei einem Holzhaus neben den Ruinen Kuelap

Von Popayan ging es zu den Sarkophargen  von Karajia. War interessant aber die 3 Stunden unbefestigte Strasse war es meiner Meinung nach nicht wert. Auch die Aussicht war nicht wie der darauffolgende Abschnitt nach Kuelap. Das ist eine Hammerstrecke. Hoch oben am Fels entlang mit Aussicht in die Schluchten runter und in die Ferne. In Kuelap beim Eingang zu den Ruinen angekommen, wurde mir erklärt, dass man hier nicht übernachten darf, aber gleich im Holzhaus darunter könne man bei der Frau fragen. Auf dem grossen aufgeschütteten Platz unterhalb des Hauses konnte ich campieren. Die Frau kam schon aus dem Haus, als ich anhielt. Ganz freundlich und auf die Frage wieviel es kostet hat sie nur gesagt ich solle geben was ich für gut finde. Gab ihr 20 Sol und sie war überglücklich. Sie hat mich zum Nachtessen und Frühstück eingeladen. Arbeiter von der neuen Seilbahnstation, die gebaut wird, kamen auch noch zum Essen. Schade kann ich nicht spanisch! Es wäre viel interessanter, wenn man richtig reden könnte.

9.6.2016

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S6.23007 W77.87340 Hotel Kuelap in Chachpoyas

Bin zum Wasserfall gewandert. Es ist einer der höchsten Wasserfälle der Welt. Er war heute extra imposant, weil es gestern so stark geregnet hat. Dann ging es weiter nach Chachapoyas wieder am Fluss Utcubamba entlang durch die hohen Felsen, dass man kaum erahnen kann, dass hier Fluss und Strasse Platz haben. In Chachapoya habe ich am Landy das Öl wechseln lassen, was aber auch keine Besserung der Kuppelei gebracht hat. Schönes Städtchen und es war gerade ein Umzug mit den verschiedenen Trachten der Umgebung. Schade war es dunkel. So konnte ich keine Aufnahmen machen.

8.6.2016

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S6.05791 W77.89480 Hostel in Cocachimba

Habe von Jaen aus eine Abkürzung genommen die aber am Fluss Utcubamba zu Ende war, weil der Wasserstand zu hoch war. Es gibt da keine Brücke oder Fähre. Es geht nur durchs Wasser oder mit einem Boot rüber. Mit einem Motorrad wäre es möglich. Beim zurück fahren nach Jaen habe ich einen Polizeiwagen im Strassengraben angetroffen. Die fünf Polizisten haben mit einem Kleinlaster versucht das Fahrzeug wieder auf die Strasse zu bringen. Ohne Erfolg. Ich habe ihnen dann mit dem Landy aus der Patsche geholfen, denn sie sollten für einen hohen Besuch im nächsten Dorf bereit stehen. Bin dann am Fluss Utcubamba entlang nach Cocachimba gefahren und dort Christian getroffen, der gerade vom Wasserfall zurück kam. Die Strecke dem Fluss entlang ist fantastisch. Ein reissender Fluss der sich durch die Felsen einen Weg sucht und daneben noch eine Strasse. Auf einer Meereshöhe von 500 – 1500 Metern und die Felsen ragen bis zu 3000 Metern hoch hinauf. Am Abend habe ich noch eine Gruppe Deutsche getroffen, die mit 2 Reiseleitern auch am Wasserfall unterwegs waren. Einer lebt schon seit 20 Jahren in Chachpoyas. Interessante Geschichten konnte er erzählen.

7.6.2016

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S5.71003 W78.80887 Hotel Prim’s in Jaen

Heute wird gearbeitet. Mit dem Landy geht es zuerst zum Mechaniker, Kupplung entlüften. Musste ihnen zeigen wie so etwas überhaupt gemacht wird. Hat nicht viel gebracht! Dann ging es zur Waschanlage, dann Reifen umdrehen, auswuchten und wieder montieren. Bremsen kontrollieren. Diesel auffüllen, was nicht so einfach ist, weil die meisten Bio-Diesel haben, und der Landy verträgt das nicht. Weiter ging es zum Bremsen-Shop, wo ich neue Beläge aufziehen liess. Jetzt habe ich wieder Beläge auf Vorrat. Dann war der Tag auch schon gelaufen. Dann Nachtessen und im Internet schlau machen, wie die Kupplung überhaupt funktioniert und wie die Einstellungen sein müssen. Vielleicht bekomme ich so ein besseres Resultat. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

6.6.2016

133360            133480            120

S5.71003 W78.80887 Hotel Prim’s in Jaen

San Ignatio ist kein grosses Dorf und für alle meine Besorgungen nicht der richtige Ort. Bin in das 120Km entfernte Jaen gefahren, wo es alles gibt. Sim-Karte, Autoversicherung, Tankstellen, Mechaniker, Waschanlagen etc. Bin im Hotel Rim’s abgestiegen. Gutes Hotel mitten in der Stadt mit Garage, Restaurant und Pool. Habe am Nachmittag Stadt Erkundung gemacht. Habe alle nötigen Anlaufstellen gefunden und habe Sim-Karte und Autoversicherung schon erledigt. Claro wollte mir keine Sim verkaufen, weil der Pass 8 Zahen haben muss. Movil hat einfach eine ID Nummer eines anderen Kunden genommen. Läuft und ich habe wieder Mobil-Daten. Morgen muss ich wegen der Kupplung etwas unternehmen. Das Problem hat sich nicht mehr verbessert. Hoffe es ist nur das Entlüften der Anlage nötig, und nicht die ganze Kupplung.

5.6.2016

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S5.71003 W78.80887 Hotel Prim’s in Jaen

Heute Morgen habe ich die Kupplung wieder getestet. War dasselbe Problem. Bin zum Mechaniker gefahren, aber nicht dran gedacht, dass es ja Sonntag ist. Als ich dort wegfuhr, hat es einen Schnall getan und alles lief wieder wie normal. Bin dann weiter gefahren bis ca. 12.00. Helene hat angerufen und ich habe das Auto am Strassenrand abgestellt. Nach dem Telefonat wollte ich wieder wie normal weiterfahren, aber wie kann es anders sein, die Kupplung macht wieder Schwierigkeiten. Bin dann aber weiter, weil San Ignacio näher lag. An der Grenze zu Peru, in La Balsa ca. 20 Häuser, war ich wieder der Einzige, der ein Visum brauchte. Die Grenze ist erst seit Kurzem wieder offen. Zuerst Ausreisestempel, dann Fahrzeug Ausfuhr. Beide Ecuador Stempel waren in 5 Minuten erledigt. Dann Peru Einreise. Der Zöllner war noch am Mittagessen und hat mir zugewunken, ich solle auch ins Restaurant kommen. Also habe ich mit ihm Mittag gegessen und sind nachher ins Büro und das Visa war in 3 Minuten erledigt. Dann zur Autoeinfuhr ins andere Häuschen. Zuerst wird ein Stuhl angeboten und er hat mich höflich gefragt, ob ich ihm beim Ausfüllen des Formulars auf dem Computer helfen würde. Mit Switzerland hat er so seine Mühe gehabt. Einmal ist ihm Swaziland dann wieder Schweden oder Sambia eingefallen. Das ist es, wenn man unter so vielen Ländern auswählen muss und das aber etwa 6 Mal. Schliesslich hat alles geklappt und fertig war alles. Vom Zoll ging es weiter Richtung San Ignacio. Auf der Strecke habe ich gedacht, dass eventuell am Sonntag Autofahrverbot sei. Habe keine Autos gesehen, nur die 3Rad Fahrzeuge waren unterwegs. Dann ist aber doch hie und da ein Auto gekommen. In San Ignatio habe ich ein gutes Hotel genommen, $15 für Einzelzimmer und eigener Dusche und WC. Das Internet war aber nicht der Hammer, konnte nicht ins Facebook oder Homepage.

4.6.2016

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S4.25804 W79.21669 1580 müM       Camp in Vilcabamba

Heute war ein Tag zum vergessen! Habe bis jetzt nur immer Glück und gute  Zeiten gehabt. Dies ist auf einer so grossen Reise nicht immer möglich. Am Morgen bin ich in der dunklen Garage des Hotels gegen eine Holzwand gefahren und dabei hinten links eine grössere Beschädigung eingefangen. Die Gläser von Blinker und Stopplicht sind natürlich kaputt, konnte aber in der Stadt etwas Ähnliches auftreiben und habe das dann angepasst. Funktioniert wieder. Auf dem Weg nach Vilcabamba konnte ich plötzlich nicht mehr schalten, was dann aber wieder funktionierte. Dies ist aber immer häufiger aufgetreten. In Vilcabamba hat es im iOverlander 2 Campingplätze. Beide müssen falsche Koordinaten haben, denn ich habe sie nicht gefunden. Auch jeden den ich gefragt habe hat sie nicht gekannt. Bin dann auf die Touristen Information, die mir einen offiziellen Platz angeben konnte. Aber auch der war so versteckt, dass man ihn kaum findet, und die Zufahrt ist so eng und in der Höhe beschränkt, dass ich nicht einmal mit dem Landy hinfahren konnte und eine lange Strecke wieder rückwärts raus fahren musste. Bin dann zu Fuss zur Rezeption und habe mich dort angemeldet. Ich konnte den Landy oben stehen lassen und dort campen. Es sind sehr nette Leute und haben auch einen Defender. Ich habe ihr erzählt, dass ich Probleme habe mit der Kupplung, und sie hat mir die Adresse von ihrem Mechaniker gegeben. Dort fahre ich Morgen hin und frage mal, was da zu machen ist. Vilcabamba ist ein Ort dem man nachsagt, dass die Luft und das Klima das Beste von ganz Ecuador sei. Deshalb hat es auch so viele Ausländer hier, die hier auch Geschäfte betreiben. Überall wird englisch gesprochen.

3.6.2016

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S W     Hotel Casben in Loja

Daniel und B sind heute Richtung Westen abgereist. Sie werde ich kaum noch sehen, da sie Nordwärts fahren. Jose hat mir noch geholfen die Sauerstoff Flasche zu kaufen. Dann sind sie auch Richtung Westen weiter gezogen Sie fliegen am 5. Nach Galapagos. Vielleicht sehen wir uns in Chile wieder. Habe dann im grossen Einkaufscenter noch eingekauft und ein Batterieladegerät gefunden! Endlich. Von dort bin ich Richtung Loja weiter gefahren. Die Hostels, die im iOverlander angegeben sind, waren alle ohne Garage. So habe ich ein top modernes, neues Hotel gefunden. Zwar für Ecuador ein bisschen teuer, aber wieder einmal ein richtiges Hotel wie wir es uns gewöhnt sind. Das Nacht essen hat sogar Schweizer Preis erreicht. Ein Bier SFr 5.00.

2.6.2016

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S2.90434 W79.00261 Parkplatz beim Parque de la Madre

Jose hat mir geholfen einen Sauerstoff Zylinder zu organisieren. Im Falle, ich bekomme wieder Atembeschwerden, habe ich Sauerstoff bei mir. Wir haben auch Daniel und B auf dem Parkplatz getroffen. Sie kommen aus Basel und machen die Route von Süden nach Norden. Wir haben rausgefunden, wo man so etwas in Cuenca bekommt. Dann sind wir ins Museum, das die Geschichte dieser Umgebung erklärt und darauf in die Stadt und die Aussicht vom Turm der Kathedrale genossen. Darauf sind wir auf den Markt einkaufen und Essen gegangen. Per Zufall sind wir dann an die Prozession und das darauf folgende Feuerwerk geraten.

1.6.2016

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S2.90434 W79.00261 Parkplatz beim Parque de la Madre

Heute ging es nach Cuenca. Sie ist im Weltkultur Erbe Verzeichnis wegen ihrer schützenswerten Altstadt. Wir haben auf einem Parkplatz in der Nähe des Zentrums Lager bezogen. Bin in die Altstadt gegangen, habe die Kathedrale besucht und anschliessen eine Stadtrundfahrt gemacht. Dann habe ich den Süssigkeitsmarkt besichtigt und natürlich ein bisschen eingekauft. Am Abend haben Elia, Jose und ich die Suppe vom Vortag fertig gegessen. So viel Suppe haben wir für $5 bekommen, dass es für 2 Mahlzeiten für 3 Leute gereicht hat.

31.5.2016

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S2.54070 W78.87240 Ruinen Incapirca

Heute Morgen Tagwache um 6.30. Um 7.00 auf zum Bahnhof und Ticket für den Zug Nariz del Diablo (teufels Nase) gelöst. Um 8.00 ging es los durch die Schlucht runter nach Sibambe auf des Teufels Nase im Zig zag runter und wieder hinauf. In Sibambe gab es Tanz Vorführungen und ein Museum zu besichtigen. Interessantes Museum, das über die Entstehung der Bahn berichtet. Dann ging es wieder hinauf nach Alousi. Auf dem Zug habe ich das Pärchen, das ich im Hostel Oasis in Riobamba getroffen habe, wieder angetroffen. Auch ein Paar aus der Steiermark und 2 deutsch junge Frauen habe ich angetroffen. Von dort wieder im Auto zu den Ruinen Incapirca. Dort angekommen habe ich ein Ticket besorgt und auf Elia und Jose gewartet. Beim Ticketschalter wurde ich gefragt, wo ich her komme und welche Währung in der Schweiz sei. So kam es, dass ich Schweizergeld holte und jedem Münzen gab. Einer meinte, dass er Münzensammler sei. Darauf bin ich zum Auto und habe alle Münzen geholt, die ich in den verschieden Ländern übrig hatte. Habe sie dann in Hinterzimmer auf denm Tisch ausgeleert und jeder konnte sich bedienen. Das hat ihnen richtig Spass gemacht. Leute die eine Führung wollten, aber schon vor mir da waren, mussten warten, bis jeder seine Münzen gefunden hatte. Und weil ich gesagt habe, dass bald Freunde von mir eintreffen werden, meinte der Führer, dass wir auf die noch warten werden. Da alle so beschäftigt mit den Münzen waren, haben wir nicht bemerkt, dass Elia und Jose schon eingetroffen waren und in Restaurant schon Mittagessen bestellt hatten. Da ich auch noch Essen wollte hat der Führer gesagt, dass er noch ½ Stunden mit der Führung wartet. Haben sehr gute Suppe gegessen und die Führung konnte endlich beginnen. Erstaunlich was die andern für eine Geduld an den Tag gelegt hatten. Nach der Führung hat Jose noch Suppe für das Nachtessen organisiert und wir haben zusammen in ihrem Camper gegessen und gequatscht. Super gute Suppe. Der Führer hat mir noch ein Foto vom Sonneneinfall in den Tempel, der nur einmal im Jahr vorkommt, gebracht und eine schöne Widmung darauf geschrieben. Eine Französische Familie ist auch noch auf dem Parkplatz eingetroffen und steht die Nacht auch hier. Auch habe ich hier den Obwaldner mit seiner Deutschen Freundin wieder getroffen. Oh Mann, oh Mann, Helene hat glaube ich doch Recht, wenn sie sagt, dass ich ein richtiger Schwätzer bin.

30.5.2016

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S2.20045 W78.84650 Parque Central Alousi

Mit vielen Umwegen bin ich nach Alousi gefahren, zuerst zum Magdalena See und dann so richtig aufs Land raus. Unterwegs habe ich Elia und Jose getroffen. Sind dann miteinander zum Parque Central gefahren und auf dem Bahnhof nach den Zügen und den Tickets gefragt. War alles geschlossen. Morgen um 7.00 sollen wir wieder kommen und das Ticket lösen. Sind noch miteinander zur schwarzen Zugbrücke und zur St. Peter Statue hinauf um ein paar Fotos zu machen. Am Park ist ein kleines Restaurant, wo wir das Nachtessen einnahmen und das Internet gebrauchen konnten.

29.5.2016

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S1.67537 W78.64455 Hostel Oasis in Riobamba

Da es hier im Hotel ruhig und schön ist, habe ich einen Ruhetag eingelegt. Wäsche und PC Sicherungen gemacht. Spaziergang in der Stadt gemacht und eingekauft.

28.5.2016

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S1.67537 W78.64455 Hostel Oasis in Riobamba

Bin um 6.00 aufgestanden und habe die Milchanlieferung an die Käserei angeschaut. War richtig interessant. Mit Lamas, Eseln, zu Fuss, mit Auto oder Motorrad sind sie daher gekommen. Es hat auch eine Zuschauerraum wo man die Käseproduktion anschauen kann. Habe Käse eingekauft und mich beim Manager für die Übernachtung bedankt. Von hier ging es dann weiter zum Vulkan Chimbarazo. Habe bei der Anfahrt fast den ganzen Berg mit seinen Gletschern gesehen und konnte sogar Fotos schiessen. 30 Minuten später war er in den Wolken verschwunden. Wollte in der Nähe den Föhrenwald anschauen (auf über 4000 Meter Höhe), aber der Weg der dahin führt war zu stark ausgewaschen, sodass ich mich nicht einmal mehr mit dem Landy wagte weiter zu fahren! Zum Glück!!! Denn 10 Minuten später hat es zu regnen begonnen, und es hätte kein Zurück mehr gegeben! War trotzdem schön, denn beim rausfahren konnte ich am Wegrand eine grosse Herde Lamas beobachten. Weiter ging es nach Riobamba, wo ich das Auto wieder einmal waschen liess und habe das Hostel Oasis bezogen für $15 mit eigenem WC, Dusche und Garage. Schönes, sauberes Hostel, mitten in der Stadt, schönem Garten und freundliche Leute. Dann noch ein Stadtbummel und auf dem Markt Früchte einkaufen. Zum Haare  schneiden ging es auch noch, für $3. Ich weiss nicht warum ich heute so müde bin, bin schon um 19.00 ins Bett und habe bis 7.00 am nächsten Morgen geschlafen! Habe es wohl gebraucht. Auch das Atmen macht mir hier keine Probleme mehr. Es liegt wohl an der Höhe. Riobamba liegt nur auf 2800 Metern.

27.5.2016

132197            132445            248

S1.40871 W79.02441

Konnte heute Morgen den Cotopaxi nicht sehen, weil er in den Wolken versteckt war. Schade, aber es gibt ja noch mehr solcher Vulkane und gestern bei der Anfahrt habe ich ihn ja gesehen. Es ist der höchste Vulkan in Amerika. Bin über Sigchos, Quilotoaund, Saquisili, Guantuaia und Zumbahua die Quilotoa Loop gefahren. Schöne Fahrt durchs Hinterland. Dann bin ich auf 100 Kilometer auf Naturstrassen, teilweise Feldwegen nach Salinas gefahren. Das war wirklich Ecuador Hinterland. Auf und runter, 2500 bis 4000 Meter war alles dabei. Bauerncountry mit vielen Lamas, Kühen, Schafen und Schweinen. In Salinas habe ich die bekannte Käserei gesucht. Als ich sie gefunden habe war alles zugesperrt. Dann kam aber jemand angefahren und hat mich gefragt was ich wolle. Habe ihm gesagt, dass ich hier übernachten und Morgen die Käserei anschauen möchte. Habe Glück gehabt, es war der Manager der Käserei, der 2 Personen am Abend noch die Fabrik gezeigt hat. Möchte um 6.00 aufstehen und zuschauen, wenn die Bauern die Milch bringen. Soll interessant und farbenfroh sein.

26.5.2016

132013            132197            184

S0.69410 W78.58387 Hacienda San Joaquin in Cotopaxi

Zuerst ging es zum Kreuz über Bano. Hier ist eine schöne Aussicht über Bano. Dort hat mich ein Deutsches Ehepaar angesprochen, weil ihnen die Schweizer Nummer aufgefallen ist. Sie holen ikre Tochter in Südamerika ab, die dort ein Praktikum gemacht hat. Von dort ging es höher hinauf. Bei schönen und klarem Wetter sollte man von hier den Vulkan Cotopaxi sehen. Er war aber in den Wolken. Dort habe ich einen Landy von einem Östreicher gesehen. Beim Aussichtspunkt habe ich ihn reden gehört. Ich habe ihn darauf angesprochen. Er ist schon 4 Jahre in Südamerika unterwegs. Seine Tochter war auch mit ihm. Er hat mir super Tips für meine Reise gegeben. War super interessant. Seinen Landy hat er auch bei Hesch ausbauen lassen. Dann hat mich einer angesprochen, was denn ein Obwaldner hier mit seinem eigenen Auto hier mache. Wir sind dann draufgekommen, dass er aus St. Nicklausen, dem Nachbardorf von Melchtal kommt. Zufälle gibt es! Von dort bin ich dann ins Tal der Wasserfälle runter gefahren, zum grössten Fall in Tal. War gigantisch, weil es gestern geregnet hat, hat es grosse Menge Wasser gehabt, und sah fantastisch aus. Man konnte sogar hinter den Wasserfall gehen (teilweise kriechen). Aber Pudelnass wurde man da hinten. Die Sonne schien ja und man war schnell wieder trocken. Jose hat mich gewarnt, eine Regenschutz mit zu nehmen. Wie wahr! Am Wasserfall haben mich 2 junge Frauen angesprochen, ich sei doch der, der mit einem grauen Landy unterwegs sei. Sie hätten mich heute Morgen gesehen und ein Foto von meiner Reise gemacht. Wir waren dann zusammen am Wasserfall unterwegs und konnten gegenseitig Fotos voneinander machen. Von dort ging es dann wieder Richtung Cotopaxi. Wollte natürlich den bekanntesten Vulkan von Ecuador auch noch sehen. Schon bei der Anfahrt kann man diesen schönen, gleichmässigen Berg betrachten, wie er so heroisch da steht. Habe dann auf der Hacienda San Joaquin gecampt. Auch hier ist man auf 3200 Meter Höhe.

25.5.2016

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S1.399698 W78.420676 Parkplatz in Bano

Heute ging es an den Kraterrand. Was für ein Oh und Ah war das. Wunderschöner Ausblick auf die umliegenden Berge, den Kraterrand und der See im Krater. Habe eine Wanderung auf dem Kraterrand gemacht. Mit dem Atmen auf 4000 Metern habe ich schon einige Mühe. Bin auch schnell auf diese Höhe gekommen und dann noch diese Wanderung dazu. Muss mich das nächste Mal ein bisschen besser vorbereiten. Dann habe ich mich Richtung Bano aufgemacht und dort Elia und Jose getroffen. Viele interessante Sachen hat es hier. Bäder, Aussichtspunkte, langer Treppenaufstieg zu einer Marienstatue wie in Quito, Wasserfälle, alte Kathedrale, etc . Sind dann noch miteinander Essen gegangen. Haben auf einem Parkplatz in der Stadt übernachtet.

24.5.2016

131280            131833            440

S0.871927 W78.90012 Hostel in Quilotoa

Bin über San Vicente, Calceta, Quevedonach Quilotoa gefahren. Eine Strecke voller Unterschiede. Von Meereshöhe 2 Mal auf mehr als 4000 Meter. Von 33 Grad bis 2 Grad unter Null. Beste Strassen und ganz schlechte Strassen. Zu alle dem habe ich auf dem Navi eine Strecke bekommen, die es so heute gar nicht mehr gibt. Bin auf einem Schulhof gestrandet und der Weg hat an einem Abgrund geendet. Das heisst wieder 50 Kilometer zurück. Habe dann Quilotoa im Dunkeln erreicht und weil es kalt und regnerisch war, gleich das erste Hostel genommen. Gutes Hostel für $20 mit WC, Dusche, Nachtessen und Frühstück. Habe dort 10 junge Leute getroffen aus 6 Nationen. War interessanter Abend. Ich habe viel erfahren, was die Anderen schon erlebt haben. Einer war dabei, der auch schon China durchquert hat. Er hat mir viel von den Vorschriften von Visa und Führer durch China erzählt.

23.5.2016

131046            131280                       234     

S W     Hotel Mr. Robert in Pedernales

Mit dem Atmen habe ich keine Probleme mehr. Der Camping war auch in freier Natur, was in Quito natürlich nicht zutraf. In diesem riesigen Talkessel herrscht natürlich ewiger Smog. Heute bin ich nach Pedernales gefahren. Dies ist an der Küste wo das Erdbeben vor einem Monat gewütet hat. Vorher ein bekannter Badeort mit vielen Touristen, jetzt ist es ein riesiger Schutthaufen. Sieht schrecklich aus, und doch herrscht schon wieder so etwas wie Aufbruchsstimmung. Viele Leute sind in Zelten untergebracht entlang der Strasse und an sicheren Orten, wo rundherum nichts runterfallen kann. Viele Notunterkünfte wurden von den Japanern gespendet. Seit ihrem Erdbeben haben sie natürlich alles auf Lager und konnten sehr schnell reagieren. Die meisten Häuser haben Schäden. Nur die erdbebensicher gebauten Gebäude haben das Beben überstanden. In der Stadt haben nur noch 3 Hotels geöffnet. 2 sind aber auch teilweise beschädigt. Das Hotel Mr. Robert, wo ich Unterschlupf fand, ist intakt. Es wurde auch nach Vorschrift gebaut. Habe ein Zimmer mit Dusche und WC für $20 bekommen, Nachtessen für $3. Sollte hier sicher sein, denn einige Polizisten übernachtet auch hier. Bin erstaunt, dass es so günstig ist, denn in dieser Situation könnten sie ja richtig Geld machen. Wild campieren sollte man nicht, da die Menschen hier wirklich nichts mehr haben, und sich dort etwas beschaffen, wo es etwas zu beschaffen gibt.

22.5.2016        Tag 50

130905            131046            141

S-0.04968 W78.77410           Camping La Bicok in Mindo

Habe heute Nacht Probleme mit dem Atmen gehabt. Weiss nicht, ob es mit der Höhe von Quito zu tun hat oder mit dem Dauersmog, der hier herrscht. Habe zuerst der grossen Statue (el Panecillo einen Besuch abgestattet und bin dann weiter zur Seilbahn ausserhalb der Stadt und habe die Aussicht über Quito von hier oben genossen. Von dort ging es nach Mindo, einem Dorf wo Bergsteigen und Wildwasser Sport gross geschrieben wird. Mindo liegt auf ca. 1300 Meter. Mal schauen, ob das Atmen besser wird. Habe auf dem Camp 2 Franzosen getroffen, die schon 5 Jahre auf Weltreise sind. Sie konnten viel erzählen, was ich für meine Reisen gut gebrauchen kann.

21.5.2016        Tag 49

130881            130905            24

S0.0.21686 W78.50285         Hostel Rosario in Quito

Was für ein Rummel auf diesem Parkplatz nach 6.00! Hunderte von Leuten sind hier schon früh Morgens unterwegs. Werde heute Abend wieder ins Hostel Rosario gehen. Jose und Elia machen sich heute auf den Weg nach Osten. Diesen Weg, den ich vor 2 Tagen gekommen bin. Bei den Thermalquellen werden sie übernachten und baden gehen. Ich habe mich auf den Weg gemacht, um meine defekte Batterie zu tauschen und ein Ladegerät dafür zu suchen. Eine gute Batterie zu finden war sehr einfach, aber ein Ladegerät gibt es in Quito glaube ich keines! Habe es in 10 Shops versucht und stehe heute Abend ohne Ladegerät da! Bin dann ins Hostel gefahren, wo ich den Landy wieder in die Garage stellen konnte und bin zu Fuss in die Altstadt. Zuerst zur Kathedrale, wo man auf den Turm steigen kann. Auf steilen Treppen geht es im Freien hoch hinauf. Nicht Jeder Manns Sache, aber super Aussicht da oben. Darauf habe ich die schöne Altstadt besichtigt und einige Fotos gemacht. Die Stadt ist voller Leben und in den Parks wird gesungen und getanzt. Hat mir richtig gut gefallen, viele kleine Läden und schöne Kaffees zum Verweilen.

20.5.2016

130876            130881            5

S0.18318 W78.48634 Parque Carolina in Quito

Fuhr am Morgen zum Park Carolina und traf dort Jose und Elia. Bin mit ihnen per Bus zum „Mitad del Mundo“. Dies ist ausserhalb von Quito und ist die Äquator Linie. So habe ich, dank Jose und Elia, doch noch einen richtigen Äquator Übertritt machen können. Es ist eine richtig schöne Anlage mit guten Erklärungen und einigen Museen. Schöner Ausblick vom Turm, der auf der Linie steht. Haben noch eingekauft, Handy Karte und 1Gb Internet gekauft und wurde zum Nachtessen von Jose und Elia zum Nachtessen eingeladen. Feines spanisches Essen! Geschlafen habe ich auch im Parque Carolina.

19.5.2016

130xxx 130876

S0.0.21686 W78.50285         Hostel Rosario in Quito

Super Fahrt von Coca nach Quito. Vor allem in den Bergen war es eine gewaltige Szenerie. Der höchste Pass war über 4000 Meter hoch, und dies nur 50 Kilometer von Quito weg. Die Strassen sind auch gut. Es war eine Augenweide dieses Gebiet zu durchfahren. In Quito bin ich ins Hostel Rosario das schöne Zimmer, gutes Internet und eine Garage mit genügend Höhe hat.

18.5.2016

Jungletour

Das waren erlebnisreiche Tage im Dschungel, für mich einer der vielen Höhepunkte dieser Reise. Weit draussen Richtung Peruanischer Grenze im Dschungel biwakiert und nur die Natur um sich herum. Nur mit einem Boot kommt man dorthin. Sonne, Regen, heiss und kühl, alles war dabei. Die Touren mit Fredy waren einmalig. Er kennt diese Gegend und die Tiere und hat natürlich viel zu erzählen. Er wurde im Dschungel geboren, ist dann mit den Eltern nach Coca gekommen wegen der Schule und hat dann eine Deutsche, die Chirsten kennengelernt und geheiratet. Sie ist jetzt 7 Jahre in Coca und ist schon eine richtige Einheimische.

15. bis 18. 5. 2016 Urwald Aufenthalt

14.5.2015

130560

S0.46576 W77.00508 Bei Fredy und Kirsten in Puerto Francisco de Orellana

Heute Morgen hat es geregnet. Habe ausgeschlafen und dann mal versucht, anstatt das Heckzelt anzubauen, die Plane am Heck zu montieren, um den Eingang zum Landy trocken zu halten. War aber nichts gescheites zu machen und habe es dann aufgegeben. Muss ich doch das Heckzelt montieren, wenn es regnet. Nur das nasse Zelt einzupacken stört mich jedes Mal. Dann wurde wieder Mal neu eingebettet, Papiere in Ordnung gebracht, Alle Verbraucher neu aufgeladen, da ja Strom zur Verfügung steht und meine Berichte, Ausgaben und Fotos auf Vordermann gebracht.

13.5.2016

130430            130560            130

S0.46576 W77.00508 Bei Fredy und Kirsten in Puerto Francisco de Orellana

Zuerst war mal die Äquator Überschreitung das Wichtigste. Ich musste wieder zurück fahren, weil ich ihn verpasste. Nichts deutet auf dieser Strasse darauf hin, wo die Äquatorlinie ist! Nicht einmal ein Parkplatz oder Ausweichstelle war vorhanden. Habe dann einfach auf der Strasse angehalten, was natürlich ein Hupkonzert ausgelöst hat. Habe ich aber verstanden. Anhand der Koordinaten habe ich ein Foto vom Navi-Bildschirm gemacht. War ganz enttäuscht kein Foto einer Linie oder eines Schildes machen zu können! Aber ich bin jetzt auf der südlichen Seite der Weltkugel. Dann ging es weiter Richtung Puerto Francisco de Orellana. Dort suchte ich das Büro von Kirsten und Fredy, die Touren in den Jungle anbieten. Das Büro habe ich nicht gefunden, aber ihr Zuhause. Dort habe ich Fredy angetroffen und ihn nach Übernachtungsmöglichkeit und Jungletour gefragt. Übernachtung kein Problem und Morgen macht er eine 4 Tages Tour mit 5 Leuten. Da kann ich mich anschliessen. Kosten 480$. Später am Abend haben diese 5 Personen aber abgesagt. Er macht die Tour aber auch mit mir alleine aber für 600$. Ist auch kein Problem und so können wir am Sonntag früh um 7.00 starten. Er brauche einen Tag um Benzin zu organisieren und die Anmeldung zu machen. Hier in Ecuador sei es nicht so einfach eine grössere Menge Benzin zu erhalten. Wird dann noch lustig mit meinem Tankinhalt von 120 Litern! Wie wäre dies wohl abgelaufen, wenn die andern 5 angekommen wären? Abfahrt wahrscheinlich erst am Abend. 1 Gallone Benzin ist 3,8 Liter und kostet 1.50$, von solchen Preisen können wir in Europa nur träumen.

12.5.2016

Übertritt nach Ecuador

130340            130430            ?????

N W     Hotel El Cofan in Nueva Loja (Lago Agrio)

Heute ging es an die Grenze zu Ecuador. Etwa 15 Kilometer Rumpelstrecke, das andere ist geteert oder betoniert. Fast keine Polizei oder Militär mehr. Kontrollen gar keine mehr. An der Grenze war vor dem Fluss nur eine Kontrolle des Passes, dann musste man 3 Kilometer zum Zollgebäude fahren. Dort war der Zoll von Kolumbien und Ecuador im selben Gebäude und die Schalter für Migration und Auto neben einander, für beide Länder. Sehr einfach, und Kopien brauchte es auch nur 1! Ich war alleine mit den Beamten, sonst brauchte niemand ein Visum. Kolumbier und Ecuadorianer brauchen gegenseitig keines. Nach einer halben Stunde war alles erledigt, obwohl die Beamten vom Mittagessen geholt werden mussten! Weiter ging es nach Nueva Loja wo es sogar eine Touristen Information gibt. Habe dort für ein gutes Hotel gefragt und habe dann das El Cofan empfohlen bekommen. Einfaches Hotel mitten in der Stadt für $15 mit Parkplatz, konnte zu Fuss die Innenstadt besichtigen. Nichts Besonderes. Viel Leben und Handel und viel grösseres Angebot als in Kolumbien. Wahrscheinlich ist viel Handel über die Grenze.

11.5.2016

130144            130240            96

N1.12433 W76.63811 Camping Casa del Rio in Mocoa

Heute bin ich nicht weit gefahren. Es ist hier in Mocoa ein guter Ausgangspunkt um morgen an die Grenze zu fahren und zu passieren. Habe ein bisschen gefaulenzt und nötige Anrufe erledigt, da hier gutes Internet ist.

10.5.2016

129794            130144            350

N1.49678 W76.37910 Hotel Gilvar in Santa Rosa

Bin zuerst in die Stadt um ein paar Fotos zu schiessen. Schöne Innenstadt. Alles weisse Häuser. Habe dann den Landy im Parking abgeholt und bin aus Versehen, weil es 2 San Agustin gibt, in die Pampas raus gefahren und wieder zurück nach Popayan. War aber ein lohnender Abstecher. So richtig in die Dörfer raus, wo das Leben wirklich einfach abläuft. Autos kommen da glaube ich nicht alle Tage vorbei. Von dort ging es dann richtigerweise auf die 20 nach San Agustin und Santa Rosa ins Hotel, wo ich vorige Woche schon einmal war. Von der Strecke habe ich mehr erwartet. Laut Lonley Planet ist es eine sehr interessante Strecke. Die ersten 10 und letzten 10 Kilometer waren wirklich schön mit traumhafter Landschaft, der Rest war Schotterpiste und alles im Wald, sodass man nichts von der Umgebung sah. Am Abend wurde es schon dunkel, bevor ich in Santa Rosa ankam, habe aber Glück gehabt, dass ein anderer Autofahrer die genau gleiche Strecke fuhr, und sie auch kannte, und ich ihm nur folgen konnte.

9.5.2016

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N2.44105 W76.60250 Hostel Caracol in Popayan

Heute habe ich die Berghütte auf über 3600 Meter verlassen und bin nach Popayan gefahren. Wunderschöne Berglandschaft, hoch und runter von 1000 Metern bis 3000 Meter. Leider fahren auf dieser Strecke auch Lastwagen, und die machen nie Platz. Auch wenn sie mit 5 Km/h den Berg rauf schnaufen. In Popayan habe ich ein Hostel genommen, aber leider hat es keinen Parkplatz dabei. Um die Ecke wäre ein Hotel mit Parkplatz gewesen. Musste dann in der Stadt einen suchen, der eine Höhe von 2.25 Meter zulässt. Ist nicht einfach. Es hat auch zu regnen begonnen, was meinem Stadtbummel ein Ende setzte. Versuche es Morgen noch einmal.

8.5.2016

N1.09432 W77.68562 Berghütte am Ausgangspunkt zur Laguna Verde, Höhe 3652

Habe heute die Wanderung zum Vulkan Azufral (4000 Hoch) und zur Laguna Verde (3600 hoch) gemacht. Die Wanderung ist nur etwa 5 Kilometer bis zum Aussichtspunkt und noch einmal fast einen Kilometer runter an die Lagune. Der anstrengendste Teil ist aber dann der Rückweg vom See zum Kraterrand, wieder auf 4000 Meter hoch. Er ist sehr steil und das in dieser Höhe. Beim Aufstieg hatte ich viel Nebel und auf dem Kraterrand habe ich nicht einmal die Lagune gesehen. Er hat sich aber zum Glück verzogen und ich hatte die schönste Aussicht auf die unwirklich grüne Lagune. Dies, weil der Vulkan immer noch brodelt und Schwefel ins Wasser hoch stösst. Überall brodelt es im See und es stinkt wie auf einem aktiven Vulkan. Auf dem Weg habe ich eine Familie mit einem 8 jährigen Sohn getroffen. Der lief die ganze Strecke ohne Mühe bis runter zum See und zurück zum Ausgangspunkt. Auch einige Mountainbiker sind bis zum Krater „hochgefahren“ oder haben gestossen.  Bei der Berghütte war der Landy natürlich wieder der Anziehungspunkt für Jung und Alt. Jeder wollte den Wagen und die Ausrüstung sehen. Allerlei interessante Begegnungen. Der eine hat mich eingeladen bei ihm vorbei zu kommen, die andere hat mir Räucherholz geschenkt, wieder andere haben mich zum Salsa-Tanzkurs eingeladen, der andere hat mir Gottes Segen mit auf den Weg gegeben, etc. Ein Ereignis reicher Tag geht wieder zu Ende.

7.5.2016

129296            129444            147

N1.09432 W77.68562 Berghütte am Ausgangspunkt zur Laguna Verde, Höhe 3652

Bin nach Pasto zum Einkaufen gefahren und nachher über Tuquerres zur Berghütte am Ausgangspunkt der Wanderung zur Laguna Verde und zum Vulkan Azufral. Habe dort auf 3652 Meter über Meer übernachtet. Wurde in der Nacht ganz schön kalt, so 4 Grad. Wunder schöner Platz in der Bergwelt von Süd-Kolumbien und ruhiger kann es nicht sein. Die letzten 14 Kilometer Strasse waren nicht mehr geteert aber gut beschriftet. Entweder der Vulkan oder die Lagune war an jeder Abzweigung angegeben.

6.5.2016

129099            129296            195

N1.13617 W77.14023 Restaurant Jardin del Lago, San Jose

Bin von Santa Rosa  über Mocoa und das Trampolin des Totes (Trampolin de la Muerte) nach San Jose an der Laguna de la Cocha gefahren. Den Berichten zufolge soll es eine ganz gefährliche Strasse durch die Berge sein. War meiner Meinung nach gar nicht so schlimm, aber lange Fahrt, fast 5 Stunden. Sie verbindet Mocoa mit Pasto. 3250 Meter war der höchste Punkt des Passes. An der Lago de la Cocha haben wir in schönster Lage oberhalb des Sees beim Restaurant Jardin del Lago übernachtet. Für ein Nachtessen (ca. 5 Dollar) konnten wir auf dem Rasen vor dem Restaurant übernachten. Erik ist die Strecke auch mitgefahren.

5.5.2016

128980            129099            119

N1.49678 W76.37910 Hotel Gilvar in Santa Rosa

Heute wieder viel erlebt. Habe Erik meinen Pass vom Park gegeben, weil er ja 2 Tage gültig ist. So konnte er gratis in den Park. Wäre zwar nicht mehr gültig gewesen für den Archeologeschen Park, hat aber gesagt, dass er gestern die Kamera nicht dabei hatte und sie haben ihn eingelassen. Ich ging zuerst in die Stadt und habe versucht mein Batterieladegerät reparieren zu lassen. Habe einen Fernsehtechniker gefunden, aber er hat nach 1 Stunde aufgegeben, weil er den Umrichter nicht hatte. Er hat eine Stunde gearbeitet und wollte nichts dafür. Habe ihm dann 1 Franken gegeben. Von dort habe ich noch das Museum und die in Stein gehauenen Statuen in El Tablon angeschaut und bin wieder zurück in die Stadt. Beim Museum hat mich eine junge Frau angehauen, ob ich sie mit in die Stadt nehme. Hat ausgesehen wie eine verlauste Europäerin, was sie wahrscheinlich auch ist. Sie hat zwar erklärt, sie komme von einem Stamm im Süd-Osten von Kolumbien. Das Aussehen und das gute englisch das sie sprach, hat aber nicht dazu gepasst. Nach dem Mittagessen ist Erik und ich zur Stadt raus und wir haben ausgemacht, dass wir uns irgendwo an der Strasse bei einem Kaffee treffen. Habe ein einfaches Restaurant ausgesucht. Eine alte Frau hat dort den Laden und das Restaurant bedient. Habe Kaffee und 2 Meringue bestellt und Erik hat dann auch noch Kaffee bestellt. Als ich bezahlen wollte, hat sie uns noch Kuchen angeboten, und von Geld wollte sie nichts wissen. Ist mir in meinem ganzen Leben noch nie vorgekommen, dass ich in einem fremden Restaurant nichts bezahlen musste. Sie hat dann zum Abschied wie ein Pfarrer, mir den Segen erteilt. Sind dann über Pitalito nach Santa Rosa gefahren und ich habe ein Hotelzimmer für 7 Franken genommen und Erik hat im Auto übernachtet. Das Hotel ist ganz neu, das Zimmer mit eigenem Bad.

4.5.2016

128848            128980            132

N1.88816 W76.27691 Camping Gamcelat in San Agustin

Habe hier in San Agustin das archäologische Museum und Garten besucht. Interessante Geschichte, die sich vor 5000 Jahren abgespielt hat. Auch bin ich zum grossen Wasserfall auf dem Weg nach Isnos. Dort bin ich weiter gefahren, um den Strassenzustand der Routa 20 zu sehen. Dort wo der Teer aufhört, ist es wie Waschbrett fahren. Nicht angenehm. Daher habe ich mich entschlossen, die Totesstrasse 10 zu fahren und bei der Lagune treffe ich dann Erik wieder. Am Abend ruft er mich aber an und sagt er sei schon in San Agustin. Wir haben auf Morgen abgemacht, dass er zum Camping kommt.

3.5.2016

128284            128648            364

N1.88831 W76.27121 Casa de Francois in San Agustin

Heute ging‘s zurück nach Villavieja und dann auf der 45 Richtung San Agustin. Noch ein paar Bilder von der kleinen Wüste und Villavieja gemacht. Wollte zuerst über Huila nach Popayan. Habe dann aber unterwegs den Wegweiser nach San Agustin gesehen und meine Pläne wieder einmal über den Haufen geworfen. In San Agustin gibt es von den Ureinwohnern in Stein gehauene Figuren. Habe in San Agustin, bei Casa Francois, eine super schöne Unterkunft gefunden. Ähnlich dem Waldhotel in Chile, das wir mal mit Helene gefunden haben.

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2.5.2016

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N3.23447 W75.16711 Camp an der „Desierte de la Tatacoa“ in der Nähe von Villavieja

Habe heute Morgen mit Erik Kontakt gehabt. Er hat bei der Käserei „La Vacha que ride“ übernachtet. Bin dann dort hingefahren. Ist schöner Platz und kostenlos mit sauberen Toiletten. Wurden vom Platzmanager noch zum Frühstück eingeladen. Nach dem Käse Einkauf ging es los nach Villavieja und an den Rand der „ Desierta de la Tatacoa“. Super Aussicht auf die Gesteinsformationen. Der Camp, den ich ausgesucht habe war von einer Filmcrew besetzt. So musste ich auf den 200 Meter entfernten Platz ausweichen. Dieser ist nicht direkt am Abgrund zu den Felsformationen, Aber nur ein paar Schritte entfernt. Morgen zieht die Filmcrew weg, und es gibt evt. doch noch Bilder mit dem Auto am Abgrund. Erinnert mich ein bisschen an Badlands in den USA. Villavieja ist auch ein schönes Dorf, muss Morgen noch Fotos schiessen. Als es schon dunkel war ist Erik auch eingetroffen. Haben dann der Filmcrew (120 Mann) ein bisschen über die Schultern geschaut.

1.5.2016

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N4.500087 W74.365645        Santandercito

Los gefahren nach Bogota. Unterwegs bin ich an einem Schlachtfeld (Puente de Boyaca) von der Befreiung Kolumbiens von den Spaniern vorbei gekommen und habe das Panorama Gemälde, die Statue von Simon Bolivar und die Brücke mit der ewigen Flamme angeschaut. Zur selben Zeit hat eine Gruppe Folkloretänze aufgeführt. War super und farbenfroh. Von dort bin ich nach Bogota weiter gefahren. Bogota war ein Verkehrschaos wie man wohl kein zweites findet. Ich habe nicht mal Fotos von der Innenstadt machen können. Hat mich 5 Stunden gekostet, die Stadt zu durchqueren. Auf dem Weg nach Santandercito hat mich das Navi in die falsche Richtung gebracht. Ich weiss nicht, wie das kommen konnte. Die Daten waren richtig, der Ort aber falscch. So bin ich bei Nacht und Regen erst um 21.00 dort angekommen. Der Camping war geschlossen und die 2 Hotel im Dorf auch. Ein Motorradfahrer, den ich nach einem Hotel fragte, hat mich dann zu einer Pension gebracht. Liegt schön in einem grossen Garten mit Pool.

30.4.2016

127956

N5.64861 W73.51877 Camping San Jorge, Villa de Leyva

Verschiedene Sachen am Fahrzeug und Zubehör gemacht, Wasser aufgefüllt etc. Am Mittag in die Stadt Mittagessen gegangen und ein paar Fotos gemacht. Zurück wieder auf dem Camp, hat mir Erik erzählt, dass der Land Rover Club von Villa de Leyva da war und natürlich den Landy sehen mussten und 1000 Fragen hatten. Erik wollte das Geld für eine weitere Nacht nicht ausgeben, und ist in der Stadt auf einen Parkplatz gefahren. Später habe ich über Facebook erfahren, dass er heute Geburtstag hat. Bin mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren und wir habe zur Feier dess Tages eine gute Flasche Wein getrunken und sind anschliessend in eine Bar, wo es rund herging bis Morgens 3.00.

29.4.2016

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N5.64861 W73.51877 Camping San Jorge, Villa de Leyva

Heute ging es jetzt nach Villa de Leyva. Schönes Städtchen. Habe hier Erik wieder getroffen und haben auf dem Campingplatz San Jorge übernachtet. Super Campingplatz wie es nur bei uns und Nordamerika vorkommt. Sogar ein Campfeuer konnten wir machen und Würste braten. Der Camp war aber fast so teuer wie das super schöne Zimmer die Nacht davor! 18‘000Pesos! Aber was soll es, wenn man mal wieder richtig campen kann. Am Abend hat es dann auch noch ein bisschen geregnet und warme Kleider mussten wir auch anziehen. Heute braucht es wieder einmal den Schlafsack.

28.4.2016

127716            127810            94                   

N6.09163 W73.38499 Hospedje El Mezon bei Mathias und Emilce

Wollte eigentlich nach Villa de Leyva fahren. Zum Mittagessen habe ich ein Restaurant gesehen, das eine Schweizer- und eine Deutsche-Fahne aufgehängt hatte. Habe mir gedacht, man unterstützt mal einen Europäer, der hier was aufgebaut hat. Mathias, ein Schweizer und seine Frau Emilce haben hier eine saubere, neue Unterkunft und Restaurant aufgebaut. Alles ist sauber und gut eingerichtet, mit Pool. Das Zimmer mit Dusche, warm und kalt, und WC für nur 20‘000 Pesos. Aber alles vom feinsten. Das Mittag und Abend-Essen hat mir auch hervorragend gemundet. Ein anderer Gast, Kolumbianer, hat den ganzen Nachmittag von seinen Erlebnissen von der Mafia-Zeit erzählt. War so interessant, dass ich geblieben bin. Auch die Erzählungen von Mathias waren so interessant, dass der Nachmittag und Abend im Fluge verging.

27.4.2016

127588            127716            128     

N6.52327 W73.12446 Camping Fogata, San Gil

Seilbahnfahrt an den Fluss runter und auf der anderen Seite wieder hinauf auf den gegenüberliegenden Berg. Richtige Touristen Attraktion ohne Touristen.   Beeindruckend. Oben habe ich Mittag gegessen und bin in den nahegelegenen Aussichtspunkt gewandert. Nichts Besonderes. Beim zurück fahren mit der Seilbahn habe ich einen Kolumpianer und einen Chilenen getroffen. Beide sprachen sehr gut Englisch. Beide haben mir auch bestätigt, dass nicht einmal Studierende eine 2. Sprache lernen. Für Beide ist Englisch sehr wichtig, um im Beruf weiter zu kommen und es öffne Türen, die nur Spanisch sprechenden verschlossen bleiben. Sie verstehen auch nicht, warum in ganz Südamerika nur Spanisch gelehrt wird. Dann bin ich wieder zurück nach San Gil auf den Camping Fogata gefahren. Sehr freundliche Besitzer, haben den ganzen Abend miteinander gequaselt, keiner hat den anderen verstanden. Aber mit Händen, Füssen und Übersetzer geht alles. Den ganzen Tag angenehme Temperaturen, Gewitter in der Nacht. Meine Unterkunft wurde wieder einmal nass.

26.4.2016

127588           

N6.55755 W73.10913 Hotel Ruitoque           

Habe das schöne Städtchen Barichara angeschaut und Fotos gemacht. Dann bin ich nach San Gil einkaufen gegangen und das Fahrrad reparieren lassen. Jetzt habe ich wieder ein neues Vorderrad ohne Achter und einen neuen Bremshebel. Weil es angefangen hat zu regnen, bin ich ausserhalb von San Gil in ein Hotel. Erik geht weiter nach Villa de Leyva und ich fahre nocheinmal zurück zum National Park Chicimoca um mit der Seilbahn zu fahren.

25.4.2016

127326            127588            262

N6.382744 W73.132427        Barichara, Wildcamp

Zuerst ging es Richtung Süden weiter. Im Parque Nacional del Chicimoche wollte ich mit der Seilbahn auf die andere Seite des Tales, wo es einen super schönen Ausblick über die umliegenden Berge und Täler gibt. Heute und Morgen ist die Bahn aber wegen Reparaturen geschlossen. So musste ich unverrichteter Dinge weiter ziehen und bin nach Barichara gefahren, wo ich Erik’s Auto vor der Kirche gefunden habe. Habe ihn aber erst am Abend mit Whatsapp erreicht. Bin dort den Camino Real nach Guane in der Mittagshitze hin und zurück gewandert. War gut für die Fitness. Habe in letzter Zeit nicht mehr so viel für meine Gesundheit getan. Am Abend habe ich Erik getroffen und er hatte schon einen schönen Platz zum Übernachten ausgekundschafftet.

25.4.2016

127326            127588            262

N6.382744 W73.132427        Barichara, Wildcamp

Zuerst ging es Richtung Süden weiter. Im Parque Nacional del Chicimoche wollte ich mit der Seilbahn auf die andere Seite des Tales, wo es einen super schönen Ausblick über die umliegenden Berge und Täler gibt. Heute und Morgen ist die Bahn aber wegen Reparaturen geschlossen. So musste ich unverrichteter Dinge weiter ziehen und bin nach Barichara gefahren, wo ich Erik’s Auto vor der Kirche gefunden habe. Habe ihn aber erst am Abend mit Whatsapp erreicht. Bin dort den Camino Real nach Guane in der Mittagshitze hin und zurück gewandert. War gut für die Fitness. Habe in letzter Zeit nicht mehr so viel für meine Gesundheit getan. Am Abend habe ich Erik getroffen und er hatte schon einen schönen Platz zum Übernachten ausgekundschafftet.

24.4.2016

126981            127326            345

N6.826568 W72.991182        Hotel bei der Tankstelle

Traumfahrt durch die Berge von Pamplona nach Bucaramango und in die Nähe vom Parque National del Chicimoche. Es ging über Pässe bis 3500 Meter hoch. Der Landy hat es ohne Probleme geschafft nur ein bisschen mehr Diesel Verbraucht. Ich habe auch nichts von der Höhe und der dünnen Luft gespürt. Schöne Hochebene und auch die Berghänge sind meistens bewirtschaftet. In Bucaramango habe ich kurz das Zentrum angeschaut, und den Ausgang Richtung San Gil wegen Bauarbeiten kaum gefunden. Hier werden keine Umfahrungen gekennzeichnet, musst du selber suchen. Eine grosse Delikatesse von dieser Gegend sind die riesen Ameisen. Sie werden gegrillt oder geröstet. Mal schauen, ob ich mal welche zum Essen kriege. Habe an einer Tankstelle ein ganz neues Hotel gefunden. Wieder einmal ein Zimmer mit gutem Standart, aber kein Internet!

23.4.2016

126981

N7.22579 W72.38849 Hotel El Alamo, Pamplona

Heute ging es durch die Berge nach Lourdes, Cucuta an der Venezuelanischen Grenze und weiter nach Pamplona auf fast 2300 Meter über Meer. Hier ist es richtig kühl. Nur im T-shirt und kurzer Hose geht nicht mehr. In der Nacht hat es nur noch 14 Grad. Richtig erholsam, mal nicht immer zu schwitzen. Habe für die ca. 300 Kilometer über 9 Stunden gebraucht. Immer viel Verkehr und viele Lastwagen, die mit 5 oder 10 Km/h die Pässe hochgekraxelt sind.

22.4.2016

126676            126981            305     

N8.23133 W73.49785 16 Km östlich von Aguachica bei der Zahlstelle

Heute Morgen haben wir noch lange das Internet im Hotel genutzt und sind erst um 11.00 weggefahren. Dann sind wir Richtung Aguachica gefahren und dort auf die Routa del Sole abgeschwenkt. Ausser einem Mittagsstopp sind wir alles durchgefahren. Hat sehr viel Lastwagen Verkehr gehabt. Am Abend haben wir bei der ersten Zahlstelle der Routa del Sole beim Restaurant gefragt, ob wir hier übernachten dürfen. Sehr freundlicher Mann, habe sogar Strom anschliessen dürfen, Toilette und Dusche hat es auch. Habe geglaubt, wenn es in die Berge geht, werde es kühler. Weit gefehlt, immer noch heiss, auch nachts. Der Ort hier liegt aber auch nur auf 280 Meter, da kann man noch keine Abkühlung erwarten.

21.4.2016

126109           

N12.203562 W72.149722      Cabo de la Vela – Faro Punta Gallinas

Heute mussten wir Geld besorgen, Diesel holen und Einkaufen, sowie Autowäsche. Es hat dicke Schichten gehabt. Dann weiter Richtung Süden nach Valledupar. Internet benutzen und Berichte Schreiben.

20.4.2016

126109           

N12.203562 W72.149722      Cabo de la Vela – Faro Punta Gallinas

Heute ging’s mit einem Führer durch die Wüste nach Faro Punta Gallinas. Das ist der Nördlichste Punkt von Südamerika. Dieser Punkt liegt in der nörlichen Wüste von Kolumbien.  Super Offroad Strecke. Alles hat es dabei gehabt : Sand, Schlamm, Steine und steile Bergauf- und Bergab-Strecken und ich kann sagen, ich war da. Erik ist mit seinem Misubishi auch mitgekommen, hat aber etliche Male Probleme bekommen. Wir sind erst Abend’s um 20.00 wieder ins Camp gekommen. War langer Tag. Wir haben aber auch viel Zeit verloren, weil es in der Nacht von gestern auf heute geregnet hatte. Der Führer musste eine andere Strecke ausfindig machen.

19.4.2016

126015            126109            94

N12.203562 W72.149722      Cabo de la Vela

In der Nacht habe ich bösen Durchfall bekommen. War nicht die beste Sache ohne Toilette.

Heute sind wir von Manaure durch die Wüste nach Cabo de la Vela gefahren. Dieser Ort ist ein bekannter Ort für Surf Kiter. War heiss und wir haben es gemütlich genommen. Habe einen Guide organisiert, der uns Morgen durch die Wüste an den nördlichsten Punkt von Südamerika bringt, Faro Punta Gallinas. Auch habe ich neben der Kite Schule gecampt, dass ich Zugang zur Toilette habe. Mein Durchfall ist noch nicht ganz überstanden. Keine Ahnung woher das gekommen ist.

18.4.2016

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N11.77815 W72.45171          am Strand Manaure

Am Morgen haben wir die Girl’s von gestern wieder getroffen. 2 mussten auf den Flughafen um wieder nach Hause zu fliegen. Die 3. wollte denselben Weg machen wie wir und ist dann mit Erik mitgefahren. Zuerst sind wir aber noch einmal hoch gefahren, um am höchsten Punkt der Umgebung die Aussicht zu geniessen. Als wir aber dort oben ankamen, sind wir im Nebel gestanden, und konnten nichts von Santa Marta und den Bergen sehen. So mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. In Santa Marta habe ich tanken und sind dann Richtung dem nördlichsten Punkt von Südamerika losgefahren. Unser Ziel, Cabo de la Vela, konnten wir nicht erreichen, weil es schon dunkel wurde, und geregnet hat, zeitweilig wie aus Kübeln geschüttet. In Manaure haben wir am Strand übernachtet.

17.4.2016

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N11.14244 W74.11667          Standplatz in Minca

Haben die schöne Beach Richtung Minca verlassen. Ist immer noch sehr heiss und schwül. Minca ist ein Turisten Dorf mit Bädern im Regenwald. Hier ist auch der Beginn des Urwaldpfades nach der verlorenen Inca Stadt. Wollte eigentlich den Pfad dorthin machen, aber es ist mir zu heiss und zu schwül. Hin und zurück würde es 5 Tage zu Fuss dauern. Wir haben hier Deutsche getroffen, die ausgezogen sind und sich hier niedergelassen haben. Sie  haben viel von ihren Erfahrungen erzählt Und ihr Kiosk Verkäufer hat uns viel von der Bier und Kaffee Herstellung erzählt. War sehr interessant. Am Abend haben wir dann einen ebenen Platz zum Übernachten gesucht, was in diesem Dorf nicht einfach ist, und Erik nicht gewillt ist ein bisschen für die Übernachtung zu bezahlen. Haben dann für 1 Franken mitten im Dorf auf einem Restaurant Parkplatz unsere Nacht verbracht

16.4.2016       

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N11.19310 W74.23074          am Strand von Rodsdadero

Heute konnte ich endlich wieder losfahren. Es ging Richtung Santa Marta. Erster Halt war Totumo, wo es Schlammbäder gibt. Erik und ich haben keines genommen, da es nicht einmal eine Dusche gibt. Der ganze See den es dort einmal gab ist ausgetrocknet. Mit dem Schlammbad ist auch kaum mehr etwas los. Muss früher mal ganz bekannt gewesen sein. Dann ging‘s weiter nach Rodsdadero, wo es einen schönen Strand gibt, wo wir über Nacht stehen wollten. Dort gibt es aber keine Übernachtungsmöglichkeit mehr. Überall ist Parkverbot. Sind dann dem Strand entlang gefahren. Bis wir einen schönen Platz am Meer gefunden haben. Nachher haben wir bemerkt, dass es nur 200 Meter daneben einen Campingplatz gibt. Beim herfahren haben wir ein Kolumbianisches Ehepaar getroffen, die nachher noch einmal vorbei gekommen sind und eine Flasche Wein mitgebracht haben. Sie haben gute Tip‘s von sehenswerten Städten gegeben.

15.4.2016

N10.39464 W75.55951          Camp hinter dem Hotel Hilton

Zuerst ging es mit dem Fahrrad zur Versicherung. Ein Argentinier und Erik mussten die Versicherung machen. Auf dem Weg dorthin ist mir die Kette kaputt gegangen und ich musste eine neue besorgen. Auf dem Weg zur Versicherung haben wir aber dann Erik verloren. Nachdem der Argentinier die Versicherung hatte, haben wir Erik wieder getroffen und sind mit ihm hin. Er hat beim umherirren, die 2 Polen getroffen, die auch die Versicherung suchten. Ich bin dann auf die Kreuzung gestanden und gewartet bis sie mit dem Motorrad angebraust kamen. Das Personal hat ganz schön gestaunt, dass ich so viele Leute hergeschleppt habe, und haben sich bei mir überaus freundlich bedankt. Von dort ging es zum einkaufen und wieder zurück zum Hilton. Dort habe ich erfahren, dass die Schlüssel bei der Firma Jansmar angekommen sind. Beim Wegfahren habe ich vergessen, dass das Fahrrad vor dem Auto steht, und habe es mit dem Landy überfahren. Das vordere Rad hat jetzt ein riesen Achter. Konnte es mit einem grossen Hammer so richten, dass es wenigstens wieder dreht. Die Schlüssel habe ich dann doch noch holen können und auch gleich den von Jose mit genommen, so musste er nicht auch noch durch die ganze Stadt fahren. War heute ein schlechter Fahrrad Tag!        

14.4.2016

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N10.39464 W75.55951          Camp hinter dem Hotel Hilton

Wir sind am Morgen noch einmal zum Shopping Center um meine SIM Karte mit Internet und Telefon zu laden. Dann sind wir auf die Versicherung, Jose brauchte eine für das Auto. Am Nachmittag habe ich ihm geholfen hinter seinem Auto die Kiste zu montieren, Fahrrad gepumpt etc. Die anderen sind am Hafen gewesen und haben ihre Fahrzeuge rausgeholt. Sie haben um 8.00 angefangen und haben die Fahrzeuge um 18.30 aus dem Hafen gefahren. Alle waren fix und fertig. Erick und das Girl mit dem alten VW-Bus kamen auch zum Hilton.

13.4.2016

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N10.39464 W75.55951          Camp hinter dem Hotel Hilton

Habe den ganzen Morgen mit ein- und aufräumen verbracht, Wäsche gewaschen und bin dann zum Hotel Hilton gefahren, wo man hinter dem Hotel gratis campen kann. Von den Schlüsseln ist weit und breit nichts in Sicht. Habe den ganzen Tag ein bisschen rumgelungert und bin mit Jose und seiner Japanischen Freundin, zu einem nahe gelegenen Shopping Center, wo mir Jose geholfen hat, eine Kolumbianische SIM-Karte mit Internet zu kaufen. Sie haben auch beim Hilton übernachtet.

12.4.2016

N10.42309 W75.54424          Hotel San Roque

In der Nacht habe ich ein E-Mail bekommen, dass die Schlüssel zu den Autos noch in Panama sind und ich mit dem Reseveschlüssel kommen soll. Bin um 9.00 zum Büro JansMar gefahren und bin dann mit der Dame vom Büro zum Zoll. In 2 ½ Stunden war alles erledigt, und ich war wieder im Besitze des Landy’s. Bin auf einen Parkplatz in der Nähe vom Hotel gefahren und habe die Anderen besucht. Ihr Schiff kommt erst Morgen. Danach habe ich noch die Versicherung (SOAT) bei der Sura Versicherung gemacht, die auch in der Nähe ist und in 10 Minuten zu erreichen ist. Habe mit Erik ausgemacht, dass wir als Erstes Richtung Nord-Osten an den nördlichsten Punkt von Südamerika fahren. Abwarten, bis er das Auto bekommt. Hoffentlich heute.

11.4.2016

N W     Hotel San Roqe

Das Hostel hat mir nicht gefallen. Ich hatte ein Zimmer ohne Fenster und im Gang haben 2 Jungs geschlafen. Es hat so fürchterlich gestunken, dass ich nicht einmal die Türe für frische Luft aufmachen konnte. Habe mir aber eine andere Bleibe gesucht und bin umgezogen.. Einfaches Hotel, aber sauber, Zimmer mit AC, Dusche und WC. Am Nachmittag bin ich zur Verschiffungsfirma gegangen und habe erfahren, dass das Siff schon hier ist und heute noch entladen wird. Morgen kann es mit dem rausholen losgehen. Weil es so kompliziert ist, habe ich den Chef vom Verschiffungsbüro angeheuert, um den ganzen undurchsichtigen Salat mit mir zu erledigen. Mal schauen ob er die US$ 200 wert war. Man sagt dem Zoll von Cartagena nach, dass die Auslösung bis zu 4 Tagen dauern kann. Viel Glück !!!!

10.4.2016

N10.25259 W75.32401          Hostel Las Tortugas

Heute geht es auf nach Kolumbien. Tagwache 5.00. Mit dem Taxi zum Flughafen und und ab geht es mit VivaColumbia Airline nach Medellin. Dort ist 7 Stunden Aufenthalt, was ich zum schreiben meiner Tagesberichte genutzt habe. Dann auf nach Cartagena auch mit der VivaColombia. In Cartagena haben sich Alle, die bei der Inspektion in Panama kennen gelernt haben, in einem Hostel getroffen.

9.4.2016

N8.949413 W79.555680        Hostel Amador

Mit Erik an den Panamakanal gefahren und gewartet bis die grossen Schiffe kamen. Überwältigend! Die ganzen Restaurants waren geschlossen, nur eines war offen. Dort sind wir gesessen bis das 1. grosse Schiff kam. Erik musste dann weg auf den Flughafen, weil er heute schon nach Kolumbien fliegt. Habe dann aber trotzdem noch gute Aufnahmen machen können und ein bisschen gefilmt. Beeindruckend! Als ich am Abend ins Hostel kam, sitzt Erik da. Er konnte auf dem Flughafen kein Retourticket vorweisen, und konnte daher nicht mitfliegen. Neue Buchung, Geld von der ersten Buchung futsch und Ärger runter spülen. Frederico hat mir am Abend noch das Kabel für den Kühlschrank gebracht und mich und Erik zum Shoping Center gefahren, wo wir die Flugbestätigungen ausdrucken konnten.

 

8.4.2016

N8.949413 W79.555680        Hostel Amador

Heute war mein Landy dran. Frühstücken und los geht es. Erik ist mit mir den ganzen Zirkus durchgegangen. Was gestern ein riesen Rummel war, war heute ohne Probleme machbar. In 2 ½ Stunden war mein Landy im Hafen abgegeben. Glück gehabt, und Erik hat natürlich gewusst wie es funktioniert. Auch die Beschreibung von Tea hat gepasst. Danke Erik! Wir haben im Hotel noch mittagessen gegangen und sind dann Richtung Panama ins Hostel Amador gefahren wo wir die Leidensgenossen vom Vortag wieder trafen. Relativ wenig Verkehr. Am Abend noch den Flug nach Medellin und Cartagena gebucht und ein paar Bierchen getrunken, zur Feier der gut verlaufenen Abgabe. Auch eine deutsche Radfahrerin ist im Hostel eingetroffen. Sie fährt durch den ganzen Kontinent alleine.

 

7.4.2016                                                  200

N9.364285, W79.883379       Hotel im Hafen von Colon

Seit gestern Abend kein Internet mehr im Hotel. Bin zur Verschiffungsfirma SCLine gefahren und den Bill of Lading abgeholt. Danach noch Colon gefahren und die Verschiffungsformalitäten mit den Bekannten von gestern durch geschaut. Riesen Chaos!! Habe dann mit den 7 im Zollgelände Taxi gemacht und bin dann mit einem Teil der Bekannten nach Panama in ihr Hotel gefahren. Erik und ich sind wieder zurück zum Hafen. Dort hat uns der Chef vom Hafen das Hotel reserviert, weil die andern so grosse Probleme hatten. Wir haben ihn am Eingang zum Hafen getroffen. Weil die Wagen viel zu spät abgeliefert wurden hat er dort gewartet. Als wir aber im Hotel einchecken wollten, hat es 1 Stunde gedauert, bis Fotos gemacht waren und der VIP Pass ausgestellt war. Ich habe ein super Zimmer bekommen, aber Erik hat man ein ungemachtes und völlig dreckiges Zimmer zugeteilt. Er musste bis 1 Uhr warten bis er einen neuen Schlüssel bekommen hat.

 

6.4.2016                                               100

N8.97227 W79.53477 Hotel Marparaiso, Panama City
Unvorstellbar was ich heute erlebt habe! Den ganzen Tag habe ich gebraucht, um eine Bestätigung von der Autoinspektion zu bekommen. Dieses Papier braucht man, um in den Hafen zu gelangen und den Landy zu verschiffen. Ich habe da noch 10 andere Reisende, die mit ihren Fahrzeugen nach Südamerika wollen, getroffen. Alle hatten dasselbe Problem. Zusätzliche Probleme gab es, bei den Landy’s, weil da keine Motornummer zu finden ist. Das wissen die Kontrolleure natürlich und schicken jeden zurück zum Zoll. Dies bedeutet, dass bis man wieder zurück ist, der Betrieb geschlossen ist. Das gilt aber nur, bis man Schmiergeld bezahlt hat. Hautsache, die Abnahme hat geklappt! Das Dokument kann Nachmittag‘s um 14.00 abgeholt werden. Das Abholen hat aber bis 17.30 gedauert. Keiner von uns wusste was das sein sollte!! Hautsache man hat das wichtige Dokument in den Händen. Von dort ging es wieder zur Garage, den Landy abholen. Ein Argentinier, Oscar Carrenio Samso, Musste auch einige Sachen reparieren lassen und hat seinen Landy auch ans selbe Ort gebracht. Am Abend war alles OK. Oscar hat mir den ganzen Tag geholfen mit übersetzen und mit den Beamten zu verhandeln. Er ist 74ig und ist auch alleine unterwegs, seine Frau macht das auch nicht mit. In der Garage habe ich vom Betriebsleiter noch ein selbstgemachtes Armband und einen Schlüssel Anhänger bekommen und wir sind noch miteinander Nachtessen gegangen.

 

5.4.2016

N8.97227 W79.53477 Hotel Marparaiso, Panama City
Zur Verschiffungsfirma SCLines gefahren und ein Schiff für Samstag nach Cartagena gebucht und bar bezahlt. Dann habe ich dem Landy wieder einmal eine Wäsche gegönnt. Dann ging es zur Autoinspektion, die aber schon geschlossen war. Es hies, komm Morgen um 6.00 wieder. Bin noch in der Garage vorbei, und den Termin für den Service auf Morgen nach der Abnahme vereinbart.

 

4.4.2016                     

N8.97227 W79.53477 Hotel Marparaiso, Panama City
Mit dem Taxi zur Versicherung International de Seguro in Calle 50, dann zum Zoll die Autopapiere neu machen lassen, was keine Probleme gibt, aber ca. 2 Stunden dauert. Von dort mit den Papieren zu Huza Kapital (das ist ein Zolllager in Via Ricardo J. Alfaro, El Machetazo de San Migualito N09.03064 W79.51009), wo ich die endgültigen Importpapiere und natürlich meinen Landy wieder bekommen habe. Die Batterie für den Motor war komplet entladen und die andere war voll, aber es hat nicht gereicht, den Motor zu starten. Habe mit dem Generator eine Stunde geladen und mit Hilfe eines LKW Fahrers überbrückt und so das Auto wieder zum Leben erweckt. Schön, das eigene Auto wieder zu spüren. Von dort bin ich zu Superservice (N8.99149 W 79.52103) gefahren, den bestellten Kühlschrank abgeholt, den Servicetermin besprochen und mit ihnen Nachtessen gegangen. Der Kühlschrank ist aber grösser als der Alte, daher muss ich schauen. Wie ich das mit dem Bike wieder hinkriege. Irgendwie fällt mir schon wieder etwas praktisches ein.

3.4.2016

N8.97227 W79.53477 Hotel Marparaiso, Panama City
Sonntag und Ruhetag. Habe Vorbereitungen für die Einfuhr des Landy getätigt, die Strand Promenade auf und ab gegangen und Kopien der Autopapiere gemacht. Viel Geschlafen. Fabian war zu müde, um am Abend noch Essen zu gehen, da er am nächsten Morgen wieder früh aus den Federn muss.

2.4.2016

N8.97227 W79.53477 Hotel Marparaiso, Panama City
Abschied vom Oberberg. Morgens um 4.00 holt mich Oli ab und bringt mich nach Zürich. Erste Ueberraschung, der Flug hat Verspätung. In Frankfurt wird es knapp mit Umsteigen! Zweite Ueberraschung, Condor will mich nicht mitnehmen, weil sie sagen, dass es in Panama ein Rückflug oder ein Busticket braucht, um einzureisen. Habe beides nicht, da ja dort der Landy wartet, mit dem ich dann ausreise. Wird nicht akzeptiert! Ein Mitreisender (Fabian Hächler) hatte dasselbe Problem und hat für sich vor 10 Minuten ein Busticket von Panama nach Costa Rica über Internet gebucht. Er hat mir angeboten für mich dasselbe zu machen, was dann in wirklich letzter Minute von Condor noch akzeptiert wurde. Als Letzter konnte ich dann das Flugzeug noch besteigen! In San Juan hiess es dann durch den Zoll und wieder durch die Pass und Gepäckkontrolle. Zum Glück war die Aufenthaltsdauer lang genug bei dieser Menschenmenge, sodass es gereicht hat den Anschlussflug nach Panama zeitig zu erreichen. In Panama hat kein Schwein nach einer Ausreise Möglichkeit gefragt. Der Abholdienst vom Hotel Marparaiso (N8.97227 W79.53477) hat bestens geklappt. Habe mich von Fabian und seiner Freundin verabschiedet, und mit ihm ausgemacht, dass wir uns morgen Abend zum Nachtessen bei ihnen im Hotel treffen. Das Gepäck wurde von Zürich bis Panama durchgecheckt und ist dort sogar mit mir angekommen. Es wurde aber irgendwo vom Zoll ausgepackt und kontrolliert.