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Willkommen auf der Homepage von
Paul Huerlimann / weidli21@bluewin.ch

!!!!  Ende gut Alles gut  !!!!

Nun kann ich zurückschauen auf fast 3 Jahre unglaublicher Erlebnisse und Eindrücke. Die vielen Menschen die ich kennen lernen durfte und die gewaltigen Landschaften, riesen Städte und einsamen Pfade. Was das allerwichtigste aber war, ich wurde nie krank, wurde nie bedroht oder beraubt und auch mein Landy hat mich nie im Stich gelassen. Er hat mich auch bei den kleineren und grösseren Pannen, dank meiner Selbsthilfe oder dem Erreichen einer Werkstatt, immer ans Ziel gebracht. Ich denke, dass ich viel, viel Glück auf meiner ganzen Reise gehabt habe. Wie heisst doch ein treffendes Sprichwort : Die Dummen haben immer Glück!

21.11.2017

Der Flug war eine Sensation. Das Flugzeug nicht mal halb gefüllt. Da mir der Preis für Business überrissen vorkam, habe ich nur Economy gebucht. Beim elektronischen einchecken waren nur noch 5 Plätze frei, wo ich noch einen Platz am Fenster ergattern konnte. Aber alle Passagiere in Economy haben eine ganze dreier Sitzgruppe für sich gehabt. So konnte ich mich flach legen und habe den ganzen Flug geschlafen. Eine halbe Stunde vor Paris wurde ich geweckt. Das Frühstück war schon vorbei und das Flugzeug war schon im Sinkflug und obendrein noch zur Zeit unterwegs. Vom Flughafen Orly ging es mit dem Taxi zum Gare de Lion, wo der TGV schon wartete. In 4 Stunden war Zürich schon erreicht und um 17.10 war auch Bregenz erreicht, wo mich Helene abholte. Das ging flott. Von der Abfahrt in Paris um 10.20 bis Bregenz brauchte ich nur 7 Stunden und musste nur 3 Mal umsteigen. Zürich, St. Gallen, St. Margreten. Jetzt heisst es, sich wieder ein anderes Laben anzugewöhnen. Die Kälte, ist schon mal das Erste!

20.11.2017

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Um 08.00 hiess es den Landy abgeben und noch ein paar Formalitäten erledigen. Dann hiess es Abschied nehmen vom Weggefährten, der mich fast 3 Jahre lang kreuz und quer durch Amerika gebracht hat. Herve, der Chef von Somatrans brachte mich dann auf den Flughafen, wo ich noch viele Sachen über Internet erledigen konnte und auf meinen Flug um 20.30 gewartet habe. So habe ich auch über Internet den TGV von Paris nach Zürich gebucht und herausgefunden, dass die Überweisung des Rechnungsbetrages an Somatrans gar nicht stattgefunden hat. So hatte ich Zeit, alles zu erledigen, bevor ich Französisch Guyana verlassen habe. Der Abflug sollte termingerecht stattfinden. Ich hoffe, dass die Ankunft auch zeitig ist, sonst verpasse ich den TGV, der 1 Stunde nach Ankunft Paris verlässt.

19.11.2017

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N4.846892 W52.335036               Hotel La Marmotte in der Näe vom Abgabeort vom Landy.

Heute war wieder putzen angesagt. Um 14.00 habe ich mich mit meiner Arbeit zufrieden erklärt und habe mich von der ganzen Crew verabschiedet. Gemütlich ging es zum Hotel Marmotte in Matoury in der Nähe von Cayenne. Das Hotel liegt in der Nähe vom Abgabeort des Landy liegt. So habe ich Morgen nur ca. 5 Minuten um dort hin zu fahren. Schönes Hotel und für 69€ sehr günstig für Französisch Guyana.

18.11.2017

N5.15037 W52.69730                   Camping Kalawachi in der Nähe von Kourou

Heute war Innenreinigung des Landy angesagt. Ich durfte Strom, Wasser und den Staubsauger gebrauchen. Es ist kaum zu glauben, wieviel Schmutz und Staub sich in einem Auto ablagern kann. So habe ich bis zum Einnachten geputzt und entstaubt und bin nicht einmal fertig geworden. Den Rest kann ich ja Morgen noch machen.

17.11.2017

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N5.15037 W52.69730                   Camping Kalawachi in der Nähe von Kourou

Am nächsten Morgen habe ich es gemütlich genommen. So konnte ich auch beobachten, wie der Wasserstand immer mehr zurückging. Auch eine richtige Strömung ist aufgekommen. Gestern hat es so ausgesehen, wie wenn es ein See wäre. Um 12.00 hat es sich aber geändert, der Fluss lief in die andere Richtung. So habe ich bemerkt, dass die s die Ebbe und Flut ist und der Fluss in beiden Richtungen fliest. Das habe ich auch beim Baden bemerkt, dass das Wasser salzig war. Bei Ebbe war es Süsswasser, bei Flut war es Salzwasser und die Richtung des Flusses hat sich geändert. Nach diesen interessanten Erkenntnissen habe ich einen Besuch im Zoo gemacht. Es war zwar früher Nachmittag, da sind die Tiere nicht wirklich aktiv, aber es hat doch interessante Tiere vom Regenwald zusehen gegeben. So habe ich mich aufgemacht, um in Kourou den Landy zu Waschen und auch unten so gut wie möglich zu reinigen. Darauf bin ich wieder auf den bekannten Camping gefahren.

16.11.2017

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N4.942518 W52484894                Wild Camp am Fluss beim Zoo von Monsinery

Vom schönen Wild Camp ging es zuerst an die Grenze zu Brasilien. Die anderen sind schon früher weggefahren und sind rüber nach Brasilien. Ich wollte nur die Brücke sehen und fotografieren. Am Zoll haben sie mich zu Fuss ohne Probleme durch gelassen, ohne einen Pass anzuschauen. Von der Brücke ging es dann ins Grenzstädtchen St. Georges. Dies war früher, als die Fähre noch in Betrieb war, der Knotenpunkt zwischen Brasilien und Französisch Guyana. Die Brücke wäre auch schon länger in Betrieb gegangen, wenn sich die Fährgesellschaft sich nicht so gegen die Brücke gewehrt hätte. Jetzt ist das Städtchen ein ziemlich verlassenes Kaff. Nichts Besonderes zu sehen. Es verkehren nur noch Boote, die Fussgänger über den Fluss bringen. Von hier ging es zum bekannten Marktdorf Cacao. Der bunte Markt findet aber nur am Sonntag statt. Auch ein interessantes, auf privater Basis eröffnetes Museum mit Schmetterlingen und alten Fundgegenständen gibt es hier. Auch dieses ist nur am Sonntag geöffnet. Der Markt hat nur aus 4 oder 5 Ständen bestanden. Auch in der gemeinsamen Essenshalle war nichts los. Dort waren 2 Familien, die gepicknickt haben. Schade, wäre interessant gewesen. Auch die Vorbereitungen für ein grosses Fest waren im Gange. Das nächste Wochenende wird Trubel ohne Ende sein. In diesem Dorf gibt es sehr viele Chinesen eine richtige Chinesen Siedlung. So habe ich mich aufgemacht zum nationalen Zoo von Französisch Guyana. Dort soll in der Nähe ein schönes Wild Camp am Fluss sein. Der Weg an den Fluss ist aber schwierig und nur 4x4 können den Weg bewältigen. So habe ich auch einem jungen Paar geholfen, ihren Wagen aus dem Sumpf zu ziehen. Die Stelle am Fluss ist aber richtig schön. Es waren nur 2 Familien anwesend. Die haben mich bei ihrem Weggehen gefragt, ob ich auch bald wegfahre. Sie waren ganz erstaunt, als ich ihnen erzählte, dass ich hier schlafe.

15.11.2017

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N3.80325 W5188609                     Wild camp in Saut Maripa

In Cayenne und Kourou habe ich gesehen, was ich sehen wollte. Also ging es heute an die Grenze von Brasilien. Diesel tanken und einkaufen war zuerst angesagt. Natürlich habe ich wieder den Lebensmittelladen mit der grossen Käseauswahl angesteuert. Die Fahrt nach St. Georges war eine richtig schöne Strecke. Ich dachte manches Mal, dass ich mit dem Motorrad unterwegs sein sollte. Eine Kurve reiht sich an die andere und hoch und runter, wie auf einer Achterbahn. Bis zu 10% waren zu bewältigen. Alles im Regenwald. Kurz vor St. Georges zweigt der Weg ab und nach ca. 20 Kilometern erreicht man einen super schönen Übernachtungsplatz am Rio Oyapoque. Und wen treffe ich hier, die zwei Deutschen, die ich beim Start der Rakete in Kourou getroffen habe und zwei Amerikaner. Beide fahren denselben Land Cruiser. Die Deutschen haben ihn von der KFOR in Bosnien und die Amerikaner von Südafrika. Sie haben den Wagen auch dort einrichten lassen und haben auch ein Hubdach wie ich. Auf ihrer 7 jährigen Reise, mit Unterbrüchen, ist es schon ihr 3. Land Cruiser.

14.11.2017

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N5.15037 W52.69730                   Camping Kalawachi in der Nähe von Kourou

Die Tour durch das Space Center ging um 08.30 los und ging bis 11.00. Hat mich richtig beindruckt. War schön, einen Einblick in ein, uns so fremde Materie zu bekommen. Wobei man sich auch fragen muss, für was man so einen riesigen Aufwand macht. Das wichtigste ist ja immer das Militär und die zivile Nutzung läuft nebenbei mit. Die Technik hat mich aber begeistert. Was braucht es doch für Forscher, um so etwas auf die Beine zu stellen. Und wie ist es möglich, so viel Geld zusammen zu bringen, um einen solch teuren Betrieb am Laufen zu halten. Am Golfplatz von Kourou habe ich Mittag gegessen und es mir ein bisschen gemütlich gemacht. Habe einen Waschplatz gesucht und die 2 Boxen unter den Landy mit Inhalt gereinigt. Die waren voll mit Schlamm und Dreck. Dann bin ich wieder auf den Camping und habe die Halterund für den Hightjack verstärkt. Jetzt kann ich ihn wieder vorne auf der Haube montieren.

13.11.2017

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N5.15037 W52.69730                   Camping Kalawachi in der Nähe von Kourou

Habe von Carole immer noch keine Antwort bekommen. Bin nach Cayenne gefahren. Auf dem Weg habe ich noch eingekauft und wieder einmal guten Käse bekommen. Bin vor dem Käsegestell gestanden wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum. Dann habe ich am Strand eine Mittagspause eingelegt und bin dann zur Verschiffungs-Gesellschaft gefahren, um zu erfahren, was jetzt läuft. Heute habe ich auch Hreve dort angetroffen. Muss am Montag den 20. Den Landy bringen und der Sohn von Herve bringt mich dann auf den Flughafen. Sollte eigentlich alles funktionieren. Nur mit dem verzollen haben sie noch Probleme. Für mich unverständlich, denn ich komme von einem Französischen Departement nach Frankreich und fahre dann in die Schweiz, und sollte Zoll bezahlen???? Das war in keinem anderen Land auf dem Kontinent Amerika eine Frage, und jetzt in Europa sollte dies ein Problem sein und dies mit einem im Schengen-Raum registriertem Fahrzeug und mit Schweizer Nummernschild. Wo stehen wir denn in Europa? In ganz Europa kann man rumfahren, ohne eine Grenze und jetzt soll die Fahrt von Frankreich in die Schweiz oder in ein anderes Land ein Zollproblem sein. Komische Ideen. Weil ich Morgen schon um 08.00 auf dem Raumfahrt Gelände sein muss, bin ich wieder auf den Camping Kalawachi gefahren.

12.11.2017

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N5.15037 W52.69730                   Camping Kalawachi in der Nähe von Kourou

Maria-Paul wollte Frühstücken, aber hier gibt es nichts zu essen. Wir sind mit einander in den letzten Weiler gefahren. Ich konnte noch ein paar Bilder schiessen und sie frühstücken. Hier am Ende der Strasse kommen die Schildkröten auch um die Eier zu legen und der Strand ist sehr einfach zugänglich. Schade, dass ich zur falschen Zeit hier bin. Dieses Schauspiel hätte ich gerne gesehen. So fuhr ich wieder zurück nach Kourou. Unterwegs bin ich rechts abgebogen. Dort gibt es einen der höchsten Hügel von Französisch Guiana und weiter südlich einen schönen Picknick Platz am Fluss. Die Flüsse in dieser Gegend verlaufen von einer Kurve zur anderen. Bin auf den Hügel Montagne des Singes hinauf gewandert. Man hat eine herrliche Aussicht hier oben. Man sieht auch die Arianne Rakete gut von hier oben. Dies ist auch ein guter Platz, um die Starts der Raketen zu beobachten. Darauf bin ich wieder in Camp Kalawachi gefahren, wo ich mit Freuden wieder aufgenommen wurde.

11.11.2017

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N5.74611 W53.93395                   Fuaj, Auberge de Jeunesse de Simili in Awala

Oscar und ich haben uns aufgemacht um nach Saint Laurent zu kommen. Das erste dort war natürlich das Konsulat von Suriname. Heute ist aber Samstag und das Konsulat öffnet erst am Montag wieder. So haben wir für Oscar ein Zimmer gesucht. Im ersten Hotel hiess es wie gewohnt : ausgebucht. Die freundliche Rezeptionistin hat aber rum telefoniert um doch noch etwas zu finden. Sie hat im Amazon Hotel noch freie Zimmer gefunden. Auch im Booking waren dort noch Zimmer frei. Da die Frau aber gleich reserviert hat, mussten wir es nicht selber machen. Im Hotel Amazon wurde ich ja auch vor ein paar Tagen abgewiesen. Nach einem kurzen Besuch im dortigen Gefängnis, das wegen nationalem Feiertag aber geschlossen war, und der Landestelle, wo alle Gefangenen ankamen, haben Oscar und ich verabschiedet. Er muss hier bis Montag warten und ich bin nach Norden gefahren, wo die Riesenschildkröten ihre Eier legen. Dort war ein grosses Fest im Gange. Eine Ureinwohner Musik hat gespielt und getanzt wurde dazu. Auch Marktstände mit lokalen Gütern waren aufgestellt. Hinter den Versammlungsplatz war auch ein Carpet und kleine Häuser. Habe gefragt, ob man hier übernachten kann. Sie meinte man könne hier Campen, mit der Hängematte im Carpet übernachten oder in einem Zimmer mit Dusche und WC nehmen. 15 Euro für ein Zimmer. Ich musste 2 Mal fragen, da solche Preise in Französisch Guyana nicht üblich sind. Neben meinem Zimmer war eine Frau untergebracht. Sie hat die Musik gehört, die ich laufen liess und ist rüber gekommen und gefragt, ob sie auch mithören darf. Ihr gefallen diese Lieder und Melodien. Sie ist Französin, heisst Marie-Paul und möchte hier ein Jahr bleiben und arbeiten. Sie hat über das Wochenende auch einen Ausflug hier raus gemacht.

10.11.2017

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N5.173296 W52.657322               Hotel Atlantis in Kourou

Heute ging es mit einem Katamaran auf die Gefangeneninsel Iles du Salut. Dort wurden die Französischen Gefangenen inhaftiert. Die Flucht war auch fast unmöglich. Der Film Papillon handelt von diesem Ort. Die Museumsinsel ist nicht so der Hammer. Auch sehr wenig Informationen werden geboten. Am Abend haben wir im noblen Hotel Atlantis übernachtet. Natürlich mit Booking.com, weil man hier in keinem Hotel ein Zimmer bekommt, wenn man einfach vorbei geht und frägt. Man sollte sich nur gut angezogen zeigen und sonst heisst es : Alles ausgebucht! Auch wenn man nachher in Booking sieht, dass noch Zimmer frei sind. Habe dort 3 Schweizer getroffen, die in Kourou für Ruag arbeiten. Junge Leute, haben super Job. Ruag macht die Hitzeschilder für die Arianne Racketen.

9.11.2017

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N5.15037 W52.69730                   Camping Kalawachi in der Nähe von Kourou

Der Morgen war reserviert um den Landy zu verschiffen. Habe die Adresse von Herve, den ich an der Fähre in St. Laurent getroffen habe, aufgesucht. Er war nicht da, aber Carole, die gut englisch spricht, hat sich meinem Problem angenommen. Am 20. soll er verladen werden. So werde ich auf den 20. auch einen Flug suchen. Als Alles erledigt war und Carole versprochen hat, dass alle Unterlagen Morgen per Mail geschickt werden, haben Oscar und ich uns auf den Weg zum Space Center in Kourou aufgemacht. Dort natürlich die obligaten Fotos mit der Arianne Rakete und dem Landy. Dann haben wir das Museum angeschaut und ich habe noch eine Führung durch das Space Center gebucht. Die nächste freie Führung ist am 14. So fahre ich mit Oscar nach St. Laurent und dort kann ich auch an die Küste hoch, wo die riesen Lederschildkröten ihre Eierlegen. Sind nachher ins Camping Kalawachi, Essen gegangen und Oscar hat in der Hängematte übernachtet, was ihm zwar nicht gefallen hat.

8.11.2017

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N4.879358 W52.366364               Hotel La Chaumiere in der Nähe von Cayenne

Heute ist Oscar der Argentinier, der in Mexiko ein Hotel hat, in Cayenne eingetroffen. Habe ihn das letzte Mal in Kolumbien gesehen. Wir haben einander im Stadt Zentrum getroffen und hatten einander natürlich viel zu erzählen. Haben eine Stadtbesichtigung gemacht und bemerkt, dass es hier nicht viel zu sehen gibt. Am Abend haben wir im Hotel La Caumiere übernachtet und beschlossen, dass wir Morgen zuerst die Verschiffung vom Landy organisieren und nachher nach Kourou fahren. Sandra hat ein Whatsapp geschrieben und hat mitgeteilt, dass sie im Hotel gleich nebenan wohnen. So sind sie für ein rüber gekommen und bei einer Flasche Wein haben wir uns noch lange unterhalten.

7.11.2017

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N5.15037 W52.69730                   Camping Kalawachi in der Nähe von Kourou

Gemütlich ging es Richtung Kourou. Dort möchte ich heute Abend den Start einer Vega Rakete anschauen. Bin auf einen Camping in der Nähe, wo ich mit Sandra und Theo ausgemacht habe. Sie waren aber nicht da und haben sich auch nicht gemeldet. Erst später haben sie mir ein Whatsapp geschrieben, dass sie sich auf einem anderen Platz aufhalten. Wir haben uns dann auf dem Gelände für Zuschauer auf einem Hügel, der das Startgelände überragt, getroffen. War ein super Spektakel, das ich noch nie gesehen habe. Auch ein Deutsche Paar habe ich hier getroffen, die mit einem Land Cruiser unterwegs sind. War intersessant Erfahrungen auszutauschen. Auf dem Camping habe ich auch einen Deutschen, der hier ein Praktikum absolviert, kennengelernt. Wir hatten gute Zeit miteinander.

6.11.2017

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N5.48724 W54.04077                   Wild camp bei Polizeistation in St. Laurent du Maroni

Runter ging es wieder nach Paramaribo und weiter an die Grenze von Französisch Guyana nach Albina. Die Zollformalitäten waren sehr schnell erledigt. Die Versicherung für Französisch Guyana nötig ist hat er nicht sehen wollen. Er hat nur gesagt, dass es ja für einen Europäer sowieso normal sei, dass alle Papiere vorhanden seien. Die verlangte Grüne Karte hatte ich aber nicht. So konnte ich ins Gelände der Fähre einfahren. Dort hat man aber nach langer Warterei vernommen, dass die Fähre ein technisches Problem habe. So standen wir 5 Stunden herum und warteten. Dort habe ich Leute von Französisch Guyana kennen gelernt, die natürlich den Landy auch von innen sehen wollten. Unter den Gesprächen miteinander habe ich auch gefragt, ob sie eine Firma kennen die Autos nach Europa verschifft. Da sagte mir ein Mann, der an der Relay durch den Amazonas teilnahm, dass er so etwas macht und hat mir seine Karte gegeben. Er verschifft jegliche Waren zwischen Cayenne und Le Havre in Frankreich. Das war für mich schon wieder eine grosse Erleichterung und ein Problem weniger. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese oder Anfang nächster Woche in seiner Firma auftauchen werde und wir die Verschiffung organisieren werden. Er meinte, er hätte jede Woche ein Containerschiff und jeden Monat ein RO-RO Schiff. Kurz vor dem Dunkel werden kam ich dann auf der anderen Seite des Flusses, in Französisch Guyana an. Die Papiere von meiner Versicherung wurden ohne Probleme anerkannt und die Zollformalitäten haben nicht einmal 5 Minuten gedauert. Die 2 Polizisten, die alle Autos auf Schmuggelwaren untersuchen müssen, wollten auch nur meine Einrichtung im Landy sehen und meine Reise hat sie natürlich interessiert. Dann habe ich die 3 Hotels in St Laurent du Maroni abgeklappert, aber es hiess immer : voll ausgebucht. Da ich auch an einem Handyshop vorbeikam, habe ich mir gleich eine Simkarte gekauft. Dann habe ich in den Hotels über Booking nachgeschaut, ob wirklich alles ausgebucht ist. 2 Hotels konnte ich finden und beide hatten noch freie Zimmer. So war es meine Bekleidung, die ihnen nicht gepasst hat. Dies ist das erste Mal auf Meiner Reise, dass ich von Hotels abgewiesen wurde. Das muss wohl Standard in Französisch Guyana sein, dass man sich in einem vornehmen Hotel auch vornehm zeigt. Wer in solchen Kleidern kommt, hat kein Geld. Auch gut so, und ich habe auf dem Polizeiposten gefragt, ob ich auf der anderen Strassenseite übernachten dürfe. Schöne Wiese am Fluss und von der Polizei überwacht. Mehr brauche ich ja nicht und habe obendrauf noch die 150 Euro für das Hotel gespart.

5.11.2017

N4.94755 W55.18223                   Camping Brownsberg Nature Reserve auf Brownsberg

In der Nacht hat es schön abgekühlt und auch ein bisschen geregnet. Den Morgen habe ich mit Entstauben des Landy begonnen. Ich denke, dass ich jetzt keine oder nur wenig Naturstrassen fahren werde. Dann habe ich einen Wanderweg gewählt, der an den Weissen Bach führt. Alles im Urwald führte der Pfad an einen Bach, der in der Sonne ganz weiss aussah. Das kommt von den Ölen, die gewisse Bäume aussondern. Riesige Bäume mit Riesen Wurzeln und Stämmen gibt es da noch. Der Geheule von Brüllaffen war von zwei Orten zu hören. Unglaubliche Töne klingen da durch den Urwald. Am Schluss ein lautes WUW, und alles war still. Dann war alles still, bis die verschiedensten Vogelstimmen den Wald wieder zum Konzertsaal gemacht haben. Im Bach habe ich ein kühlendes Bad genommen, ein paar Fotos gemacht und dann ging es wieder auf den Rückweg. Die ca. 600 Höhenmeter müssen diesmal hinauf geschafft werden. Kaum im Camping angekommen, ist ein deutsches Ehepaar auf mich zugekommen. Sie kannten sogar das Obwaldner Nummernschild. Sie hätten 10 Jahre in Luzern gewohnt und kannten das Melchtal und die Melchsee Frutt. Da es dann zu regnen begonnen hat, habe ich mich in den Landy verkrochen und gewartet bis es vorbei war. Bevor es dunkel wurde konnte ich draussen den Kocher aufstellen und mein Nachtessen zubereiten. Alles wie bestellt, denn auch die Temperatur ging markant zurück. Hervorragendes Timing.

4.11.2017

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N4.94755 W55.18223                   Camping Brownsberg Nature Reserve auf Brownsberg

Es galt heute Abschied nehmen von einer gemütlichen und schönen Unterkunft. Auch von Sandra, Theo, Anneke und Ries. Sandra und Theo werde ich wahrscheinlich auf dem Camping in Kourou wieder treffen. Für die 10 Kilometer zur Stadt raus, habe ich mehr als eine Stunde gebraucht. Stau, Stau. Dann rollte es ganz gut und die letzten 10 Kilometer nach Brownsberg hoch waren nur im 1. Und 2. Gang zu meistern. Richtige Landy Strecke. Oben auf Brownsberg wurde man freundlich empfangen und ich habe den besten Platz auf dem Camping zugewiesen bekommen. Nur von diesem Platz aus sieht man direkt auf den Stausee runter. Nachts war ich dann ganz alleine auf dem Camping. Nur die Tiere, ich und die Natur. Es hat sich gelohnt den Weg hier hoch unter die Räder zu nehmen. Nachts hat es dann bis 22 Grad abgekühlt und ein laues Lüftchen hat geweht. Gute Temperatur zum Schlafen.

3.11.2017

N5.836064 W55.139068               B&B Famiri in Paramaribo

Heute ging es gemütlich durch den Tag. Da ich bei Anneke und Ries gutes Internet hatte, wurde meine Homepage auf Vordermann gebracht und nach Möglichkeiten den Landy zu verschiffen gesucht. Auch Tea, die die Verschiffung von Panama nach Kolumbien Organisiert hat, habe ich kontaktiert. Sie macht aber nichts von Französisch Guyana aus. Sie konnte aber einige Tipps geben. Wäsche wurde heute auch gewaschen, dass Morgen Alles trocken ist. Der Tag war im Fluge vergangen. Mit Sandra, Theo, Anneke und Ries gingen wir in einem schönen Restaurant am Hafen zum Nachtessen.

2.11.2017

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N5.836064 W55.139068               B&B Famiri in Paramaribo

Gemütlich ging es zur Hauptstadt von Suriname. Durch weite Ebenen, die mit vielen Kanälen durchzogen sind. Reis, Getreide, Mais und Bananen Plantagen lösen einander ab. In Paramaribo habe ich zuerst einmal die Burg und die Stadt besichtigt. Es herrschen die Holzhäuser aus vergangener Zeit vor. Hier gibt es sogar eine frisch renovierte Kirche. Das habe ich auf der ganzen Fahrt nirgendwo gesehen. Nur Moschen, Tempel und Synagogen. Auch die Regierungsgebäude sind recht gut erhalten, so auch die Burg, die am Fluss, inmitten der Stadt steht. Es fällt auf, dass es viele Denkmäler von gefallenen Soldaten gibt, sei es vom 1. und 2. Weltkrieg oder von Revolutionen. Sonst sieht die Stadt aufgeräumt aus. Viele Strassen und viele der Gebäude lassen aber sehr zu wünschen übrig. Man sieht, dass das Land nicht mit Wohlstand gesegnet ist. Am Abend habe ich mich im B&B Famiri bei Anneke und Ries. Ries ist der Bruder von Theo, den ich An der Fähre kennengelernt habe. Theo und Sandra haben mir diesen Tipp gegeben und wohnen auch hier. Auch  andere Holländische Ehepaare machen hier Urlaub. Ist natürlich ideal, wenn man in der eigenen Sprache in Südamerika reden kann. Am Abend durfte ich mit Anneke, Ries, Sandra und Theo in einem schönen Restaurant am Fluss essen gehen.

1.11.2017

N5.592592 W57.006465               Hotel Tyche in Nieuw Nickerie

Das Wetter war heute nicht so freundlich. Eigentlich sollte man die Ibize bei Sonnenaufgang wieder weg fliegen sehen. Wegen dem Wetter hat man aber nichts davon gesehen. Es hat dann auch angefangen zu schütten. Dies ging den ganzen Vormittag so. Als es aber Zeit wurde zurück zu fahren, hat Petrus mit uns Erbarmen gehabt, und hat die Schleusen geschlossen. Zurück ging es wieder mit dem Boot durch den Kanal und die Schleuse, die als Damm gebaut ist. Mit dem Boot fährt man mit Schuss auf ein Rollenband, das über den Damm gelegt ist. Habe ich auch noch nicht gesehen, ist aber eine viel billigere Variante mit dem Boot verschiedene Wasserhöhen zu bewältigen. Stephany hat mich wieder ins Hotel gebracht und die anderen sind nach Paramaribo gefahren. Morgen werde ich auch dorthin fahren. Der Bruder von Theo hat dort eine Pension und die Schwägerin ein Reisebüro. Das passt eigentlich ganz gut, dann könnte ich eventuell dort noch einmal einen Ausflug buchen.

31.10.2017

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N5.959056 W56.862967               Stephany Eco Lodge auf dem Bigi Pan See

Am Morgen habe ich in der Stadt noch einige Dinge erledigt. Um 02.00 hat uns Stephany von der Stephany Eco Lodge im Hotel abgeholt. Zuerst mit dem Auto zum Bootssteg , wo auf das Boot gewechselt wurde. Dort hat auch schon eine Familie gewartet. Vater Mutter und ihre 2 erwachsenen Kinder. Der Sohn macht momentan ein Ausland Praktikum in Suriname. So waren es 6 Holländer und ich. Durch einen 8 Kilometer langen Kanal ging es zum See raus in eine ganz einfache Unterkunft. Auf dem Kanal durch den Dschungel haben wir schon viele Vögel gesehen. Vor dem Dunkel werden, ging es per Boot ans andere See Ende. Was dann folgte, habe ich noch nie gesehen. Tausende von roten und weissen Ibizen kamen angeflogen um hier die Nacht zu verbringen. Es war ein gewaltiges Schauspiel. In der Nacht war es angenehm kühl hier draussen, aber es hat hie und da auch ein wenig geregnet.

30.10.2017

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N5.592592 W57.006465               Hotel Tyche in Nieuw Nickerie

05.00 Tagwache und den Landy an den Eingang zum Zollgelände stellen. Um 06.30 wurde dann das Tor geöffnet und ich konnte als erster vor dem Polizeiposten vorfahren und alles prüfen lassen, bis ich dann in die Abfertigung einfahren konnte. Hinter mir hat sich ein holländisches Ehepaar eingereiht. Sandra und Theo. Sie wollten mit dem Auto ihres Bruders, der in Suriname wohnt, nach Brasilien fahren, wo sie aber am Grenzüberschritt gehindert wurden. So mussten sie wieder umdrehen und sind jetzt auch auf dem Weg nach Suriname. Für sie ist Suriname wie zuhause. Hier spricht man auch Holländisch. Der ganze Zollablauf hat etwa 3 Stunden gedauert, inklusive Ausreisegenehmigung für den Landy, Autokontrolle, Ticket lösen, Ausreisestempel für Guyana und nochmalige Überprüfung des Wagens. Etwa um 12.00 konnte man dann rückwärts auf die Fähre auffahren und es ging rüber nach Suriname. Nicht einmal eine halbe Stunde ist die Fähre unterwegs und kostet aber fast 70 US$. Drüben in  Suriname angekommen, ging die Zollabfertigung ganz zügig voran. Der Stempel war schnell im Pass und die Wagenabfertigung war auch in 10 Minuten gemacht. Den Landy wollten sie aber nur sehen, weil sie interessiert waren, wie das Ding innen ausgebaut ist. Zu viert sind sie dann um den Landy rum gestanden und haben ihn bestaunt. Von mitgeführten Sachen wollten sie gar nichts wissen. Alles war nach der Besichtigung IO und ich konnte in Suriname einreisen. Weil ich das einzige Auto war, das eine Bewilligung brauchte, war ich dann auch der Letzte, der aus dem Zoll raus kam. Ich habe dann den Spurwechsel von links fahren auf die rechte Seite gesucht und nicht gefunden. So habe ich mich auf die Seite der Strasse gestellt und gewartet bis das nächste Auto kam, um zu schauen, auf welcher Seite es fährt. Zu meinem Erstaunen, fahren sie in Suriname wie in Guyana auch links. Mit Sandra und Theo habe ich in Nieuw Nickerie im Hotel Tyche abgemacht und wir haben dort auch übernachtet. Auch wollten sie auch an den Bigi Pan See. Dort kann man in Lodges auf dem See übernachten und es soll viele und verschieden Vögel geben. Sandra hat für mich auch gebucht.

29.10.2017

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N5.78052 W57.1711                      Wilde Camp an der Fähre nach Suriname

Gemütlich ging es heute Richtung Fähre, die nach Suriname übersetzt. Die ganze Strecke führt von einem Dorf zum andern. Die Dörfer sind fast komplett zusammen hängend. Interessante Baustile sind hier zu sehen. Je nachdem welche Religion sich in einem Dorf angesiedelt hat, so sind die Häuser und Gebetsstätten gebaut. Auch an den Strand bin ich gefahren. Jetzt am Sonntag hat es viele Leute, aber niemand badet. Alle sitzen nur da oder fahren den Strand hoch und runter. Ganz komisch, so viele Leute und keiner badet. Habe mich dann im lauwarmen Wasser abgekühlt. Das Wasser ist nicht sauber, deswegen die Leute auch nicht ins Wasser gehen. Ich habe ja eine Dusche im Landy, so war es für mich kein Problem. Am Abend bin ich an der Fähre angekommen. Die fährt aber nur 1 oder 2 Mal am Tag. So habe ich mit den diensthabende Personen gesprochen und sie habe mich ins Zollgelände rein fahren lassen und haben für mich die Toiletten geöffnet. Sehr freundliche Leute. Der Chef hat dann auch meine Papiere kontrolliert und gesagt, dass alles IO sei. Morgen hätte ich keine Probleme. Das war schon mal beruhigend. Suriname ist das einzige Land in Amerika, das ein Visum verlangt, das nicht am Zoll eingeholt werden kann. Auch ist es das einzige Land, das die Gelbfieber Impfung verlangt und die Versicherung für den Landy kann auch nicht am Zoll gemacht werden, muss aber abgeschlossen sein, sonst kann man nicht auf die Fähre fahren. So konnte ich beruhigt schlafen und Morgen um 05.00 muss ich dann meinen Landy aus dem Zollgelände raus fahren und auf die Einfahrspur ins Zollgelände stellen.

28.10.2017

206035                206154                119

N6.825183 W58.161769               Hotel Pegasus in Georgtown

Das Versicherungsbüro war natürlich heute geschlossen. Der Wächter hat mir aber erklärt, dass es in einem Shopping Center noch eine Vertretung gäbe. Die sei heute geöffnet. Mit einem Taxi bin ich hingefahren. Dort habe ich vernommen, dass das Center erst um 10.00 öffnet. So bin ich mit dem Taxi zurück zum Landy und war um 10.00 mit dem Auto dort. Die Versicherung habe ich gefunden, aber die öffnet erst um14.00. So habe ich meine Entdeckungsfahrt durch Georgetown weiter gesetzt. Zuerst wollte ich die Brücke nach den Westen der Stadt überqueren, die sei aber in Reparatur und für die nächsten 8 Stunden gesperrt. Weiter ging es zum Flughafen. Dort wollte ich sehen, wie es aussieht und wie es funktioniert. Aussen könnte man nicht meinen, dass es ein Flughafen ist. Auch keine Schilder zeigen an, wo er zu finden ist. Innen ist aber alles da wie auf allen Flughäfen. Danach war es Zeit wieder ins Shopping Center zurück zu gehen und die Versicherung zu machen. Als ich wieder zum Landy zurückkehre, spricht mich ein Mann in schweizerdeutsch an. Ich bin zuerst gar nicht mitgekommen, was da passiert. Ein einheimischer, der perfekt schweizerdeutsch spricht. Er hat sich dann als Schweizer Konsul vorgestellt und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Dann hat er vorgeschlagen, dass wir uns am Abend Treffen. Ich habe ihm aus Versehen das falsche Hotel angegeben. Ist mir aber erst später in den Sinn gekommen, dass es ja das Hotel Ocean Spray ist. In diesem Hotel wollte ich noch eine Nacht verbringen, aber es war komplett ausgebucht. So bin ich zum Hotel Pegasus gefahren, weil man dort zwei Möglichkeiten hat. Entweder ein Zimmer oder Campen. Dort habe ich ein Zimmer bekommen. Ich wollte natürlich sofort Dean anrufen, habe aber keine Verbindung bekommen. So habe ich auf seinen Anruf gewartet. Er war aber am Hoteltelefon. Er sei unten in der Lobby. Das war eine Überraschung! Er hat die Hotels die ich benannt hatte abgefahren, mich aber nicht gefunden. Dann sei er noch Richtung Marriott gefahren, und vor dem Hotel Pegasus habe er mein Auto gesehen. So haben wir einen schönen und informativen Abend miteinander verbracht.

27.10.2017

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N6.82488 W58.14289                   Hotel Ocean Spray in Georgetown

Morgens um 06.00 ging der Rummel auf dem Gelände schon wieder los. Ich habe um etwa 08.00 den Platz geräumt und mich noch einmal für alles bedankt. Los ging es, denn heute wollte ich die Umgebung von Georgetown erkundigen. Zuerst fiel mir auf, dass es viele Moscheen und Frauen mit Schleier gab. In einer anderen Gegend Synagogen und entsprechend gekleidete Leute. Wieder in einer anderen Gegend waren Inder angesiedelt mit ihren Tempeln. Die Christlichen Gebiete waren mit meist baufälligen Kirchen zu erkennen. Da es aber in Georgetown fast nur 2 Richtungen gibt, entweder nach Lethem oder nach Suriname, habe ich wieder umgedreht und habe ein Hotel in der Hauptstadt genommen. Morgen muss ich die Versicherung für Suriname noch einholen. Und die gibt es nur in Georgetown.

26.10.2017

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N6.80854 W58.12944                   Camping im Ausstellungsgelände in Georgetown

Im Hotel wollten mich die Angestellten gar nicht mehr gehen lassen. Fragen über Fragen hatte ich zu beantworten. Die waren so begeistert von dem, was ich unternehme. Nach einer Stunde Fragerei habe ich mich doch entschlossen zu gehen. Zuerst musste die Verlängerung für den Landy gemacht werden. Am Eingang habe ich einen Aufseher nach dem Schalter und Herr Wils gefragt. Ich solle ihm nur folgen meinte er. Ohne Anmeldung oder Besucherkarte ging es in den oberen Stock, direkt zum Büro von Herr Wils. Da er nicht da war, hat seine Sekretärin alles erledigt. In 15 Minuten hatte ich die Papiere in Händen. Wow, das ging schnell. Also weiter zur Botschaft von Suriname. Dort war anfangs niemand da und eine Glocke gab es auch nicht. Ein Chinese und eine Koreanerin wollten auch ein Visum und so standen wir verlegen rum und keiner wusste was machen. Dann hat sich aber etwas bewegt und eine ältere dicke Frau hat nach langem hin und her die Türe aufgemacht. Dann Anmeldung bei ihr und nach 5Minuten hiess es schon eintreten. Das Visum war auch in 10 Minuten erledigt. Noch einmal wow! Wie ich gelesen habe, haben andere Antragsteller andere Erfahrungen mit beiden Büros gemacht. Fein, so kann es losgehen, die Stadt ein bisschen zu erforschen. Strand, Botanischer Garten, Zoo, Denkmal für die Sklaverei, Unabhängigkeitsbogen, Meeresdamm zum Schutz der Stadt und anderes. Gegen Abend bin ich zum Expo Gelände gefahren. Es heisst, dass man hier campieren kann. Da aber Morgen eine Ausstellung beginnt, war man voll mit den Vorbereitungsarbeiten beschäftigt. Niemand wollte mir eine Bewilligung zum campen geben. So musste ich im Gelände drin auf Antwort warten. Dies haben 2 Leute gesehen und haben mich in ihr klimatisiertes Büro eingeladen. Sie wollten natürlich wissen, was es mit dem fremden Nummernschild auf sich hat. So musste ich meine ganze Geschichte erzählen und es hat sich herausgestellt, dass diese 2 Herren die grössten Aussteller auf der Expo sind. Der Chef hat mich dann eingeladen auf seinem Ausstellungsgelände zu Campieren. Wenn jemand etwas dagegen hätte, solle ich nur seine Karte zeigen und sagen, er hätte mich eingeladen. So bin ich doch noch zu meiner Unterkunft gekommen.

25.10.2017

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N6.814539 W58.147705               Hotel Herdmanston Lodge in Georgetown

Habe gut geschlafen. Nachts hört man im Urwald keinen Ton. Das fängt aber bei Sonnenaufgang ganz plötzlich an. Ein richtiges Konzert ist innerhalb von 5 Minuten in vollem Gange. Weil es heute Nacht geregnet hat, war die Piste bis fast nach Leiden aufgeweicht. Löcher, Schlamm und Pfützen bis zu 50 Zentimeter Tiefe und dies auf 200 Kilometern. War das ein Fahren. Ich habe vielmals überlegt, warum eine solche Regelung getroffen wird, dass man in 3 Tagen in Georgetown sein muss. Man könnte es ja gemütlich nehmen und Zwischenhalte einlegen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich für diese Strecke 5 Tage gebraucht. Unterwegs hat es schöne Hotels und man könnte auch geführte Touren in den Urwald und interessante Orte machen. Auch Ureinwohner Dörfer könnte man besuchen. Es soll nicht sein. Vor Gerorgetown habe ich den Landy noch waschen lassen. Die teuerste Wäsche auf meiner Reise. Hier ist Alles teuer, ob Hotel, Essen oder irgendetwas anderes. In Guyana wird der Tourist gemolken wie eine Kuh.

24.10.2017

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N493254 W58.6249                       Wild camp im Dschungel

Heute und Morgen muss ich fahren, was das Zeug hält. Die Strecke nach Georgetown ist schlimmer als ich erwartet habe. Im Brasilianischen Amazonas habe ich schon gedacht, die Fahrt sei schlimm. Hier wird aber noch alles gedopt! Staub seit der Wegfahrt und hat nicht aufgehöhrt bis am Abend. Marode Brücken, Löcher und Rinnen en Masse. Die Umgebung war auch nicht interessant bis ich am Abend den Urwald erreicht habe. Der hat nach einer Fähre angefangen, wo es dann aber nass und matschig wurde. Die Fähre ist auch so ein Ding. Wer von Norden nach Süden fährt, muss für einen Landy fast 50 Dollar bezahlen, fährt man aber von Süden nach Norden, ist sie gratis. Sachen gibt es in Guyana! Da am Abend kein Hotel weit und breit zu finden ist, habe ich im Regenwald übernachtet. Ein schöner Platz, den ich im dem iOverlander gefunden habe.

23.10.2017

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N3.375147 W59.792961               Hotel Amazonas in Lethem, Guyana

Um 08.00 war ich beim Guyanischen Konsulat. Die wussten genau Bescheid, was ich brauche und es sah so aus, dass dies eine kurze Routinesache sei. Dann sind aber 2 Personen eingetroffen, die mir als Minister vorgestellt wurden. Da habe ich mir gleich gedacht, dass mein Anliegen sicher 2. Priorität hatte. Es hat dann auch 1 ½ Stunden gedauert, bis ich mich auf den Weg nach Lethem machen konnte. Es war kein Verkehr da raus und auch am Brasilianischen Zoll war ich der einzige, der den Exitstempel wollte. Beim Guyanischen war ich auch der einzige. Das Visum für mich zu bekommen war in 5 Minuten erledigt. Dann aber das Visum für den Landy! Zuerst nach Lethem rein um eine Versicherung zu machen. Die Frau am Zoll hat mir freundlich erklärt, wo ich so etwas machen kann. Da Lethem nicht gross ist, war das Büro schnell gefunden. Auch die Versicherung war kein Problem. Das Bezahlen aber schon. Guyanisches Geld gibt es nicht ausserhalb des Landes und Bankomaten geben ausländischen Karten kein Geld. So kann man nur Geld wechseln. Ich wollte auf der Bank, die im Erdgeschoss ist Argentinische Reals wechseln. Die Frau am Schalter sagte aber gleich, dass es auf der Bank einen sehr schlechten Kurs gibt. Für 1 Reals hätte ich nur 40 Guyanes bekommen. Ich habe aber am Zoll mit einem Mann gesprochen, und er hätte mir 65 gegeben. So war ich in einer Zwickmühle. Ich musste Geld haben, wollte aber nicht für so einen schlechten Kurs wechseln. Dann hat die Frau auf einen Kunden gedeutet und mir gesagt, dass er für einen besseren Kurs Geld tausche. So habe ich ihn angesprochen und er hat mir gesagt, ich solle ins Hotel Amazonas kommen, dort könnten wir dies besprechen. Bin dorthin und er hat mir auch 65 gegeben. So hatte ich Geld und konnte zurück ins Versicherungsbüro, wo alles schon bereit war und ich bezahlen konnte. Dann noch ins Kaufhaus um Kopien zu machen und zurück zum Zoll. Dort lief alles in kurzer Zeit ab, aber die Zöllnerin erklärte mir, dass sie das Visum für den Landy nur für 3 Tage machen könne. In Georgetown müsse ich dann auf dem Hauptbüro eine Verlängerung machen lassen. Ich habe ihr erklärt, dass ich in 3 Tagen nie in Georgetown sein werde und sie könne doch einen so alten Mann in 3 Tagen nach Georgetown hetzen. Es bleibe ihr nichts anderes übrig, meinte sie. Ich habe aber von Anderen gelesen, dass sie bis 4 Wochen bekommen haben. Alles hat nichts gebracht und ein anderer Beamter meinte, dass es nichts mache, wenn ich dort zu spät erscheine. Aber eben, es bedeutet, dass man wieder auf ein Amt muss und was dies in diesen Ländern bedeutet, habe ich kennen gelernt. Mal wieder einen halben Tag futsch. Gehört zum individuellen Reisen! Im Hotel Amazonas habe ich dann die Nacht verbracht, obwohl die Temperatur Abends schön angenehm ist. Das Städtchen ist aber so staubig, dass ich nicht Campieren wollte. Ende gut, Alles gut, ich bin in Guyana angekommen!

22.10.2017

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N2.818925 W60.672369               Hotel Aipana Plaza in Boa Vista

Zuerst habe ich vom Zentrum von Boa Vista ein paar Fotos gemacht. Dann ging e zur guyanischen Grenze. Schöne Strasse aber keine interessante Umgebung. Grosse landwirtschaftliche Betriebe auf unendlicher Ebene. Richtung Guyana sieht man dann einige Hügel. Der Hammer aber kam am Zoll. Zuerst fand ich den Brasilianischen Zoll für den Ausreisestempel nicht und dann am Guyanischen Zoll wird mir klar gemacht, dass ich auf dem Konsulat in Boa Vista ein Beglaubigungsschreiben für den Landy holen müsse. Ohne dieses Schreiben des Konsulates, keine Einreise für den Landy. So war ich froh, dass ich das Visum für Brasilien noch hatte. Und es hiess die 120 Kilometer zurück nach Boa Vista und Morgen das Konsulat aufsuchen. Bin zurück gefahren und habe gleich mal das Konsulat gesucht, dass ich Morgen wenn es öffnet gleich da sein kann. Dann habe ich ein einem der Grossen Parks den Kindern zugeschaut, wie sie die Drachen fliegen lassen und andere mit langen Bambusstangen die Drachen stehlen. So musste jeder vorsichtig sein, dass er den Drachen schnell einziehen konnte bevor Unheil drohte. Dann habe ich mir ein Top Hotel ausgesucht um mein doch ein bisschen strapaziertes Gemüt zu beruhigen. Nirgends konnte ich etwas lesen, dass man das Visum für mich und den Landy nicht an der Grenze kriege. Gehört auch zum Reisen.

21.10.2017

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N2.81829 W60.673327                 Hotel Ideal in Boa Vista

Wieder super Strasse. Bin gut vorwärts gekommen in der jetzt schon gewohnten Umgebung. Zuweilen auch durch Brandgebiet. Da kümmert sich niemand um so einen Brand, auch wenn er direkt an der Strasse lodert. Keine Polizei oder Feuerwehr ist zu sehen. Das muss hier normal sein. So bin ich wieder schnell vorwärts gekommen und habe in Manaus auch wieder Handy Empfang bekommen. Konnte wieder von der nördlichen Weltkugel zu Hause anrufen und habe eine Stadtrundfahrt in Boa Vista unternommen. Wieder schöne und saubere Stadt. Es fällt auf, wie alle Städte hier im Amazonas sauber und Aufgeräumt sind. Vor allem Boa Vista. Dis ist eine Retortenstadt. Hier wurde und wird viel Gold gefunden. Man sieht es den Gebäuden und Strassen an, dass hier viel Geld vorhanden ist. Die Strassen und Parks, und solche gibt es viele und grosse, sind sehr grosszügig angelegt. Muss Morgen bei Tageslicht noch einmal eine Fotosafari machen. Das Hotel wo ich mich niederliess, heisst zwar Ideal, hat aber schon bessere Zeiten erlebt, ist aber mitten im Zentrum und günstig.

20.10.2017

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S0.0 W60.649326            Wild Camp am Äquator

Heute geht es zum Äquator. Was für eine Überraschung, die Strasse auf dieser Strecke ist komplett asphaltiert und fast keine Schlaglöcher. Es ist eine richtige Wohltat, wieder einmal normale Strasse zu fahren. So ging es auch flott vorwärts. Natürlich wieder dasselbe Bild wie gehabt. Abgebrannter Urwald und Landwirtschaft. Nur ein Teilstück geht durch Ureinwohnergebiet. Dort ist der Wald noch intakt. In diesem Gebiet darf man weder Anhalten, Fotografieren, Filmen oder die Geschwindigkeit übertreten. Überall sind Kameras aufgestellt. Habe auch eine Familie auf dem Weg gesehen. Die Meisten fast oder ganz nackt. Mit Kind und Kegel sind sie der Strasse entlang gewandert. Die Männer mit Speeren bewaffnet, die Frauen mit Kindern und Utensilien auf dem Kopf. Schon um 16.00 habe ich mein Ziel erreicht. Ich habe mich entschlossen hier zu Übernachten. Habe im kleinen Restaurant etwas getrunken, Fotos geschossen und habe mich bei einem ungebrauchten Gebäude auf die Terrasse gesetzt und mein Nachtessen gekocht.

19.10.2017

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S3.128972 W59.982674 Hotel Ibis Distrito in Manaus

Habe mir heute vorgenommen, einen ganz gemütlichen Tag zu machen. Die Altstadt wollte ich besichtigen und die bekannte Brücke über den Rio Negro wollte ich passieren. Die Altstadt idt voller Kleingeschäfte und es herrscht ein reges Treiben. Mich erstaunt immer wieder, wie sich die Händler über Wasser halten können. Es gibt 100 Buden, die dasselbe verkaufen. Vor allem, wie man mit dieser Ware ein Geschäft machen kann. Es war interessant dem Treiben zu zuschauen. In der Altstadt hat es auch viele alte sehenswerte Gebäude, aber leider sind die meisten in einem erbärmlichen Zustand. Nach diesen Erfahrungen habe ich zur Brücke über den Rio Negro aufgemacht. Sie dient als Denkmal für den Fortschritt und den Unternehmergeist im Amazonas. Riesige und schöne Brücke. Der Rio Negro ist hier etwa 5 Kilometer breit, daher gut vorstellbar, dass es eine lange Brücke sein muss. Kurz nach der Brücke vereinigt er sich mit dem Rio Solimoes, was dann der Rio Amazonas ist. Auf diesem Zusammenfluss ist gestern die Fähre nach Manaus getuckert. Dann wollte ich noch mit einem Kleinflugzeug über Manaus fliegen, um diesen speziellen Teil der Erde von oben zu besichtigen. Dies habe ich aber nicht zustande gekriegt. Bräuchte wahrscheinlich mehr Zeit zum Recherchieren. Habe mir dann die Gegen in Google Maps angeschaut und mir ein Bild davon gemacht. Da sieht man auch ganz schön warum der Fluss Rio Negro heisst. Auch ein schönes Bild von der Brücke habe ich dabei entdeckt.

18.10.2017

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S3.128972 W59.982674 Hotel Ibis Distrito in Manaus

Der Morgen war anfangs noch bewölkt, aber bald kam die Sonne durch. Der Regen hat sich verzogen und der See, in dem ich in der Nacht noch stand, hat sich auch in nichts aufgelöst. Die Wassermenge hat aber den ganzen Boden aufgeweicht. Das raus fahren im Sumpf wieder auf die Piste hat der Landy ohne Probleme geschafft. Die Piste war dann zu meinem Erstaunen kein Problem. Sie hat den Regenguss gut überstanden. So ging es dann gerüttelt und geschüttelt weiter Richtung Manaus. Die letzten 100 Kilometer waren wieder guter Asphalt, gespickt mit vielen Schlaglöchern, wie es sich gehört. Hier sind alle Häuser auf hohen Pfählen gebaut, weil zwischen Trocken- und Regenzeit die Wasserstände bis zu 14 Metern variieren. Dann noch die Fähre nach Manaus rüber. Voraussichtliche Wartezeit : 3 Stunden! Jedes Fahrzeug, ob LKW oder PW muss rückwärts auffahren, weil keine Durchfahrt auf der Fähre möglich ist. Nur die Beladung hat jeweils eine halbe Stunde gedauert und dann die Fahrt noch eine Stunde. Und dies mit nur zwei Fähren. Habe ich aber auch geschafft und habe mich im Ibis  Hotel in Manaus niedergelassen. Wieder einmal ein schönes Zimmer mit Klimaanlage, Dusche und WC und dies gleich für 2 Nächte. Denke hat mein durchgerüttelter Körper verdient.

17.10.2017

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S5.112814 W61.7194                    Wild camp auf der BR-319

Am Morgen habe ich nocheinmal eine Rundfahrt durch Humaita gemacht. Ich habe gehofft, vielleicht andere Overländer anzutreffen, die auch die berüchtigte Strasse BR-319 nach Manaus fahren wollen. Man sagt, dass man diese Strecke eigentlich nicht Alleine fahren solle. Bei Regen verwandelt sich die Piste in ein Schlammbett und bei Trockenheit in eine Hitze und Staub Hölle. Habe aber niemanden gefunden. Ich war ganz erstaunt, wie sauber und aufgeräumt dieser Ort, weit draussen im Amazonas, ist. So habe ich noch Diessel nachgefüllt und habe mich auf die Strecke gemacht. Die ersten 80 Kilometer liefen ganz gut auf asphaltierter Strasse. Ausser die tausenden von Schlaglöchern! Die sind teilweise mehr als 2 Meter im Durchmesser und Tiefen bis zu 40 Zentimeter. Da heisst es jede Sekunde aufpassen, sonst knallt es! Das Wetter hat aber mitgespielt und es ist trocken geblieben. Nach dem Asphalt kam Rüttelpiste vom schlimmsten. Habe gedacht, die Trans-Amazonia ist schlimm, aber dies übertrifft sie noch. Da ich aber einen Landy habe, ist auch dies zu bewältigen. Am Abend habe ich in einer Pousada nach einem Zimmer gefragt. Beim Anschauen habe ich aber gleich Rückzug geblasen. Eine Holzhütte, zwischen den Brettern konnte man die Natur betrachten und weder Klimaanlage, WC oder Dusche. Da schlafe ich lieber im Landy, da habe ich Fliegengitter und muss mich nicht von 100 Stechmücken beissen lassen. Habe einen ruhigen Ort an der BR-319 gefunden. Nur noch ich und die Natur und Geräusche von Tieren aller Art. Gesehen habe ich keine, nur die leuchtenden Augen hat man im Wald gesehen. Die werden sich über den fremden Besucher gewundert haben. Um 20.00 habe ich in der Ferne die ersten Blitze gesehen. Ein herrliches Schauspiel hat am Himmel begonnen. Es kam aber immer näher bis es dann richtig gekracht hat. Denn nur 100 Meter von meiner Schlafstätte steht ein grosser Richtmasten. Der hat die Blitze angezogen und es hat gekracht, dass ich glaubte es versetzt den Landy um 2 Meter. Habe dann schnell das Dach runter gezogen, um im Auto drin geschützt zu sein. Später ist das Schauspiel weiter gezogen, aber es hat begonnen zu schütten. Ja prima denke ich, das wird Morgen eine Schlammschlacht. Das Gute daran war aber, dass ich die beste Dusche auf meiner Reise geniessen konnte.

16.10.2017

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S7.515541 W63.029242 Hotel Macedonia in Humaita

Habe sehr gut geschlafen. War auch sehr ruhiger Platz um Regenwald. Nur der Wald, die Tiere und ich. Auch die Lösung für die Aufhängung war schnell mit einem Stück Förderbandgummi gelöst. Alle lachen mich zwar aus, wenn ich wieder einmal etwas auflese, sei es eine Schraube, Unterlagscheibe oder ein Stück Eisen, etc., das ich eventuell einmal brauchen kann! Es hat geholfen und das Klopfen war weg. Aufhängung wieder wie neu! Der Landy musste mit mir über diese 200‘000 Kilometer wüste Erfahrungen machten, da kann ich es ihm nicht übelnehmen, dass so nach und nach die Gummis und Gelenke ausgetauscht werden müssen. Der Service hat natürlich auch in allen Land Rover Garagen versagt, ausser der in Vancouver bei 100‘000 Kilometern. Auch die letzte Reifenwahl war nicht die beste. In Vancouver habe ich die weit aus Besseren bekommen. So ging die Fahrt auf heute trockener Fahrbahn weiter Richtung Humaita. Trocken heisst auch Staub. Es war auch wieder mehr als 30 Grad. Die Fahrt ging wieder durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet und alle 100 Kilometer ein Dorf, die aussehen wie im wilden Westen. Auch einige Dörfer von Ureinwohnern passiert man und kann noch sehen, wie sie am Fluss waschen und die Kinder und Jugendlichen spielen. Auch dutzende von kleineren und Grösseren Sägereien waren zu sehen. Woher wohl das viele Holz kommt? Nach endlos vielen Brücken und der letzten Fähre vor den Toren von Humaita war mein heutiges Ziel erreicht. Zu aller erstwurde natürlich mit zu Hause telefoniert und das Neueste ausgetauscht. Dann bekam natürlich der Landy eine Wäsche und es ging auf eine kleine Stadtrundfahrt und ab in die Kühle eines schönen Hotels. Sogar mit Internet! Seit 3 Tagen hatte ich kein Internet und kein Handyempfang mehr. Jetzt kann ich meine Eindrücke von Amazonas auch wieder ins Netz stellen.

15.10.2017

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S7.85476 W61.34066                    Grillplatz im Regenwald

Heute kein Staub, weil es in der Nacht geregnet hat. Kaum war ich 1 Stunde unterwegs, kommt mir ein Iveco mit NW Nummernschild entgegen. Wir haben beide bemerkt, dass wir Schweizer sind und haben natürlich angehalten. Also bin ich nicht der einzige Verrückte, der die Trans-Amazonia fährt. Toni und Nelly Blättler aus Ennetbürgen haben mich gleich zu einem Kaffee eingeladen. Die sind super ausgerüstet und sind auch schon lange unterwegs. Nach langem was macht ihr und was mache ich haben wir uns beide wieder auf unsere Fahrt in die Entgegen gesetzte Richtung gemacht. Ich hoffe wir können uns mal zu Hause treffen und unsere Erlebnisse austauschen. So ging es auf schmierigen Pfaden weiter. Der Landy hat natürlich seinen Dreck und Schlamm abbekommen. Mir war es eigentlich egal, denn den kann man wieder waschen. Der Staub geht in jede Ritze rein und den kriegt man kaum mehr raus. Am Abend habe ich an einem schönen Platz an einem Fluss Halt gemacht. Er wird von Einheimischen als Bade- und Grill-Platz benutzt. Habe auch ein kühlendes Bad genommen, aber erst, als ich gefragt hatte, ob es hier keine Piranhas hätte. Eine Familie war auch da und hat gestaunt, dass ich hier schlafen will. Als sie aber den Landy von innen sahen und war für sie eine Übernachtung in diesem Gefährt gar nicht mehr so undenkbar. An der Hinterachsaufhängung habe ich im Verlaufe des Tages auch ein Klopfen gehört. Auf diesen holperigen Pfaden ja kein abnormales Ereignis, aber wollte doch wissen was es bedeutet. Habe gesehen. Dass die Gummis der Längsverstrebung auch schon ihren Teil meiner Expeditionen abbekommen haben und nicht mehr taufrisch aussehen. So hatte die Hinterachse links und rechts ein bisschen Spiel, was zu diesem Klopfen führte. Mal überlegen was man da unternehmen kann und ich habe es wie früher bei Problemen auf einen guten Schlaf rauskommen lassen und Morgen ist die Lösung dann da.

14.10.2017

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S6.796999 W59.045896 Hotel Manobra in Sucunduri

Die ersten Lastwagen donnerten schon um 07.00 über die Holzbrücke. Tagwache. Den ganzen Tag war fahren angesagt. Die Gegend war fast nur abgebrannter Urwald und Viehzucht. Auch Gold wird hier geschürft. Es muss ein gutes Geschäft sein, denn es wird mit Kleinflugzeugen hier raus geflogen. Die Strasse, wenn man dem so sagen kann, dient als Start und Landebahn. Es soll viel Gold im Regenwald vorhanden sein. Die einzige Abwechslung war heute die Abzweigung nach Jacareacanga und die Fähre rüber nach Sucunduri. Dort gibt e ein einfaches Hotel, wo ich mich niederliess. Kein Internet und kein Handy Netz in diesem Kaff. Sieht aus wie ein Dorf im wilden Westen. Es hat aber Einkaufsläden, Bars und an 2 Einkaufsläden gibt es sogar Diesel. Bei einem nur aus Kanistern, beim Anderen nur mit Bargeld. So habe ich mich entschieden in Apui, dem nächsten Dorf, Diesel auf zu füllen, den ich mit der Karte bezahlen kann und es gäbe dort auch eine Bank, wo ich Geld abheben könne. Hier draussen geht nicht viel mit der Kreditkarte. Alle wollen nur Bares. Der bekannte Spruch kommt immer wieder, nur Bares ist Wahres! Am Abend hat es dann ein heftiges Gewitter gegeben. Ich hoffe, dass es auf Morgen ein bisschen abtrocknet, sonst ist die Fahrerei ein einziger Kampf mit dem Schlamm und der schlechten Strasse. Die letzten 30 Kilometer heute waren bei trockener Strasse ein Kampf mit den Schlaglöchern und den ausgewaschenen Rinnen. Durchschnitt etwa 15 Kilometer pro Stunde.

13.10.2017

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S5.363544 W57.137889 Wild Camp bei Brücke

Am Morgen habe ich gleich einen Autoteilehändler aufgesucht und nach den Gummis für die hinteren Stossdämpfer gefragt. Beim 3. Wurde ich fündig. Da es mir aber zu heiss und zu staubig war, um unter den Landy zu kriechen und die Dinger selber zu wechseln habe ich gleich nebenan den Mechaniker gefragt. Der hat den Wagen gleich auf den Lift genommen und das Problem inspiziert. Er hat aber gemeint, dass die Gummis, die ich gekauft habe nicht die Richtigen seien. Er ist selber zum Nachbarn und hat meine erworbenen Teile getauscht. Dann erst ging es ans wechseln. Habe auch das Gefühl, dass diese Gummis besser sind. Nach 2 Stunden Suche und Wechseln, war der Landy schon wieder fahrtüchtig und es ging weiter auf der Rodovia Transamazonica. Meist durch abgebranntes Gebiet, was jetzt Landwirtschaft ist, aber auch hie und da sieht man auch den Dschungel noch. Vor allem im Nationalpark, den man durch fährt. Gegen 16.00 habe ich mich für ein Nachtlager umgeschaut. Neben einer Brücke habe ich einen schönen Platz an einem Bach gefunden. Dort habe ich mit 2 Schnitzel den Tag ausklingen lassen. Da es am Nachmittag kurz geregnet hatte, hat sich auch die Temperatur um 10 Grad verringert. War nur noch 21 Grad, gut so zum Schlafen.

12.10.2017

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S4.275539 W55.985116 Hotel Campos in Itaituba

Fast alles war heute schlechte Strasse. Rumpel, Rumpel und viel, viel Staub den ganzen Tag. Wenn mal ein Stück Asphalt kam war es eine richtige Erholung. Mit der Fähre habe ich übergesetzt nach Itaituba. Auf der Fähre habe ich ein paar Jungs nach einem Hotel in der Stadt gefragt. Von den 7 Jungs konnte keiner ein Wort Englisch oder eine  andere Sprache. Hier draussen brauche man nur Portugiesisch. Sie sind mir voraus gefahren und haben mir ein schönes Hotel, gezeigt, wo ich abgestiegen bin. Dann noch Quai Besichtigung und Nachtessen. Gegen Abend habe ich bei jeder Bodenwelle ein Klopfen an der Hinterachse gehört. Habe nachgeschaut und siehe da, die Stossdämpfergummi, die ich in Sao Paulo bei Rene gewechselt habe sind schon wieder hin. Muss Morgen andere besorgen sonst geht der Stossdämpfer noch kaputt.

11.10.2017

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S3.717377 W53.737087 Hotel Paris in Uruara

Kaum war ich auf der Strecke, habe ich eine riesige Echse am Strassenrand gesehen. Sie war etwa 2 Meter lang. Bin vorsichtig zurück gefahren, um ein Foto zu schiessen. Wäre super Bild geworden aber als sie mich sah, ist sie schnell im Dickicht verschwunden. Schade war eine richtig farbige und grosse Echse. So ging es dahin, die ertsen 200 Kilometer waren noch Asphalt und der Rest Rumpel und Staub Piste. Am berüchtigten, berühmten Kraftwerk, Belo Monte vorbei ging es holpperig weiter. Es ist nur halb in Betrieb und es wurde vorläufig ein Baustop verhängt. Es liegen aber schon alle Turbinen und das nötige Material hier. Ist gut für die Lieferanten, denn bis es weitergeht, ist alles kaputt. Dann kann neu geliefert werden. Freut sich der EU Export, und der brasilianische Steuerzahler muss noch einmal bezahlen. Super! Am Abend habe ich in Uruara das Hotel Paris gefunden. Dort spricht aber niemand Französisch, aber Englisch. Habe ihm erklärt, dass wenn ich in Paris sei, immer Französisch sprechen müsse. Er hat nur gelacht.

10.10.2017

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S3.83584 W50.62628                    Hotel Paulista in Pacaja

Der Lärm auf einer Tankstelle ist natürlich enorm. Trotz der Ohrenpfropfen bin ich um 05.30 erwacht und konnte wegen des Motorenlärmes nicht mehr schlafen. Habe noch geduscht, gefrühstückt und bin um 07.30 losgefahren. Zuerst auf schöner Strasse, ohne viele Löcher, aber vielen Bumps. Langsam gehen mir diese Dinger auf den Kecks. Über riesige Brücken, kleine Lanwirtschaften und Dörfer, am grossen Staudamm Tucurui vorbei und die letzten 60 Kilometer auf staubiger und schlechter Schotterstrasse ging es zur BR-230. In Novo Repartimento bin ich dann auf die BR-230 gestossen. Sie wird jetzt mein Begleiter bis Humaita sein, der berühmte Transamaconien highway. Fing schon gut an. Mit einspurigen Holzbrücken, staubigen Strassenabschnitten und Viehtrieben. Plötzlich stand ich in einer Herde von ein paar hundert Rindern. Habe einen Viehtreiber nach dem Ziel gefragt. Dies sei in Novo Repartimento. Dies ist aber noch ca. 50 Kilometer. Das müssen alle diese Viecher in den nächsten 3 Tagen bewältigen. Einige hatten jetzt schon Mühe mit zu gehen. Er hat mir dann erklärt, dass diese Tiere am Abend mit dem Transporter ans Ziel gebrachtwerden. Am Abend habe ich wieder ein schönes Hotel gefunden. Es ist voll mit Polizei. Die haben hier einen Kongress. „ kamen auf mich zu und haben erklärt, dass sie mich unterwegs schon gesehen hätten. Der Wagen sei ihnen aufgefallen, ob sie ihn von innen anschauen dürfen. So war ich schnell in der Polizei Klicke aufgenommen und haben den Fussball Match Brasilien gegen Chile am Fernseher angeschaut. Dann hat Celso noch angerufen und wollte wissen, wann ich wieder in Florionapolis vorbeikomme. Es gehe doch nicht, dass ich mich ohne einen nochmaligen Besuch bei Ihnen von Brasilien verabschiede.

9.10.2017

200205                200595                390

S1.891503 W48.756434 Tankstelle Moju in Moju

Zuerst einmal Einkaufen in Belem. Dann Stadtbesichtigung. Die Stadt hat mir nicht gut gefallen. Schmutzig und ärmlich. Auch die schönen Sachen sind schlecht unterhalten und von Sprayern verunstaltet. Dann hat sich auch noch ein Tropengewitter über der Stadt entladen. Innert 15 Minuten waren die Strassen unter Wasser. So habe ich mich auf den Weg zur BR-230 gemacht. Der Trans-Amazonian highway, Rodovia Transamazonica. Das ist die berühmte Strasse, die einmal die 2 Meere miteinander verbinden soll. Die Peruaner wollen aber nichts davon wissen, weil sie darin einen wirtschaftlichen Nachteil sehen. So endet die Strasse im Brasilianischen Regenwald, bei Labrea. Wann es weiter geht, weiss niemand. Als es anfing dunkel zu werden, habe ich an einer Tankstelle Halt gemacht. Die Toiletten und Duschen sind sehr sauber und ich habe mich entschlossen hier zu Übernachten.

8.10.2017

199870                200205                345

S1.542941 W46.884207 Hotel Santa Luzia in Der Nähe von Santa Luzia

Am Morgen bin ich schon um 08.00 weg. Die Anderen haben noch geschlafen. Habe mich wieder auf den Weg nach Belem gemacht. 20 Kilometer nach Alcantara ist dann der Kilometerzähler auf 200‘000 gesprungen. Wieder ein Meilenstein auf meiner Reise. Was habe ich alles auf diesen 200‘000 Kilometern alles erlebt!!!  So hing ich auf der ganzen heutigen Fahrt meinen Gedanken nach, und durfte die Schlaglöcher und Pumps dabei nicht vergessen. Am Abend habe ich ein schönes Hotel gefunden. Richtig zum verwöhnen und sich auf den Amazonas vorzubereiten.

7.10.2017

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S2.408816 W44.408054 Pousada dos Guaras in Alcantara

Nach Alcantara ist es heute nicht mehr weit. So konnte ich es gemütlich nehmen und Alcantara anschauen. Zuerst habe ich in einer Pousada am Meer eine Reservation gemacht und habe mich darauf in den alten Dorf Teil begeben. Hat viele Ruinen im Dorf. Ist schön darin rum zu spazieren, und immer wieder wird der Blick auf das Meer frei. Das Dorf liegt auf einem Hügel am Meer. Beim Mittagessen kam der Wirt auf mich zu und wollte natürlich wissen, was so ein Fremder hier sucht. Er spricht englisch und habe ihm meine Story erzählt. Dann hat er mich zu einem Konzert am Abend eingeladen und mir seine Pousada gezeigt. Auch ganz schöne Unterkunft, mitten im Dorf. Habe es bereut, dass ich die Andere schon reserviert hatte. Bin dann in meine Unterkunft, um mich frisch zu machen und das Nachtessen einzunehmen. Mit dem Nachtessen hat es aber nicht geklappt, der Koch sei schon gegangen.  Die Wirtin war komplett Blau. Anstatt des Koches waren aber etwa 6 besoffene Typen da, die mich dauernd nach Alkohol oder Geld fragten. Auch wollten sie mit mir ins Dorf zum Konzert. Bin wieder ins Zimmer und habe mich eingeschlossen, denn sie sind da noch an der Türe klopfen gekommen. So wurde aus den Konzert und der Einladung nichts. Es ist das erste Mal, dass ich auf meiner Reise so angegangen und bedrängt wurde. Habe den Bärenspray aus dem Auto geholt, und fühlte mich dann ein bisschen sicherer. Abzuhauen und ins Dorf zu fahren hat auch nicht funktioniert, da ich an der Ausfahrt an Denen vorbeifahren müsste.

6.10.2017

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S2.701033 W44.844226 Pousada Laguna in Sao Bento

Wollte mit der Fähre von Sao Luis nach Alcantara übersetzten. Habe fast 3 Stunden gewartet und esging kaum vorwärts. Habe nachgefragt und die Erklärung bekommen, dass zuerst diejenigen auf die Fähre kommen, die eine Reservierung hätten. Heute seien aber die Boote fast ausgebucht und die Chance auf eine Überfahrt sei gering. So habe ich mir gedacht, dass ich den Landweg nehme und dabei das Landleben von der Strasse aus anschauen kann. Fing gut an. Hier in Sao Luis gibt es riesige Hafenanlagen. Gigantisch diese Förderanlagen. Dann war aber mit dem Ausflug schnell vorbei. Die Strasse wurde immer schlechter und von der Umgebung anschauen blieb nicht viel übrig. Habe am Abend eine kleine Pousada gefunden. Unterkünfte sind auf dieser Strecke nicht viele vorhanden. Die Gegend ist sehr arm. Die meisten Behausungen sind Hütten aus Lehm oder ganz primitv aus Backsteinen gebaut.

5.10.2017.

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S2.512361 W44.303711 Hotel Skina Express in Sao Luis

Die Reise geht weiter nach Sao Luis. Sao Luis ist ein Weltkulturerbe, was meiner Meinung nach aber den Namen nicht so ganz gerecht wird. Nur einige Gebäude sind hergerichtet, das meiste ist aber am zerfallen. So bin ich durch die Altstadt geschlendert und habe ein paar Fotos gemacht. Darauf bin ich wieder einmal in ein Hotel. Wollte wieder einmal ein kühles Zimmer und mein eigenes Badezimmer. Habe über Booking gebucht, als ich dort aber ankam, war es geschlossen. Habe dann im Hotel neben an nachgefragt. Dort bekam ich die Antwort, dass sie die Buchungen vom anderen Hotel handhaben und ich bei ihnen für denselben Preis ein Zimmer haben könne. Auch nicht schlecht, denn dieses Hotel ist eine Kategorie höher.

4.10.2017

S2.87877 W40.45443                    Camping Paraiso do Cajuo in Barreirinhas

Wir wurden für den Flug über die Dünen auf dem Camping abgeholt. Beim ersten Flugzeug, das wir bestiegen haben ist der Pilotensitz beim Start aus den Führungen gefallen und der Pilot lag mit dem Sitz auf meinen Beinen. So ging es wieder zurück zum Hangar und das Flugzeug musste gewechselt werden. Bis wir über den Dünen waren, ist das Abendlicht aber schon ein bisschen schlechter geworden. War aber trotzdem ein schönes Erlebniss, die Seen in den Dünen von oben zu sehen. Ganz eigenartig. Zurück in der Stadt sind Christian und ich zum Nachtessen in die Stadt, wo wir eine Familie aus Uetendorf bei Thun getroffen. Er ist in Brasilien aufgewachsen, aber lebt seit seinem 15. Lebensjahr in der Schweiz.

3.10.2017

S2.87877 W40.45443                    Camping Paraiso do Cajuo in Barreirinhas

Mit einem Tourbus ging es heute eine Stunde lang durch den Busch bis zur Wüste. Die ist wie abgeschnitten vom Busch. Die erste Düne ist die Grenze. Es ist wie ein Wunder, wie sich Lagunen in jeder Senke der Dünen ausbreiten. Überall Wasser zwischen den Dünen. Wegen der grossen Menge von Regen, den es dieses Jahr gegeben hat, existieren die Seen immer noch. Sonst sind um diese Jahreszeit nur noch wenige mit Wasser gefüllt. Aber wie sagt man doch so schön : die Dummen haben immer Glück! Man kann nur da stehen und staunen und in den Dünen wandern und baden. Ein einmaliges Erlebnis, das ich heute wieder erleben durfte! Morgen wird es dann noch besser, da fliegen Christian, ein Franzose und ich mit einem Kleinflugzeug über die Dünen.

2.10.2017

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S2.87877 W40.45443                    Camping Paraiso do Cajuo in Barreirinhas

Heute bin ich zwischen Schweinen, Kühen, Ziegen, Pferden und vielen verschiedenen Vögeln am meinem See Camp aufgewacht. Es galt heute fahren und Kilometer hinter mich zu bringen. Ein Brasilianer, den ich auf dem Camping in Jijoca de Jericoacoara getroffen habe hat mir zwar noch einige Tipps mitgegeben, die ich aber heute ausliess. Bin am Nachmittag im Camping Paraiso do Cajuo angekommen. Der Landy von Christian stand hier und er war auf einer Tour in die Dünen. Mit dem eigenen Auto darf man hier nicht rein. Wäre auch Schade für dieses einzigartige Naturschutzgebiet. Hier gibt es zwischen den Dünen überall Süsswasser Seen, aber keine Pflanzen, auch am Wasser nicht. Morgen nehme ich dann auch an einer Tour teil und Übermorgen hoffe ich, dass ich mit einem kleinen Flugzeug darüber fliegen kann. Es soll von oben noch viel schöner aussehen. Christian möchte auch mitkommen.

1.10.2017

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S2.93251 W41.04506      Wild Camp am Lagoa da Cangalha

Heute geht die Fahrt nach Villa de Jericoacoara, einen touristischen Küsten Badeort und von dort dem Strand entlang nach Guriu und Camocim auf ein Wild Camp am Lagoa da Amarela. Das war eine Fahrt die ich wohl nie vergessen werde. Dem Strand entlang war sehr interessant und abwechslungsreich. Dann habe ich aber Buggy’s gesehen, die durch die Dünen gefahren sind und bin denen gefolgt. Bald hatte ich sie natürlich verloren und habe die Dünen Tour alleine fortgesetzt. Die Spuren waren ja noch zu sehen. Super Fahrt mit dem Landy. Musste sogar unterwegs einen Buggy aus dem Sand ziehen. So zwischen den Dünen auf und ab, habe ich noch nie gemacht. Bis ich auf einer ca. 25 Meter hohen Düne oben ankam, die aber auf der anderen Seite steil abfiel. Das mussten ca. 45 Grad gewesen sein. Noch knapp konnte ich bremsen, sonst wäre ich da runder geschlittert. Das Herz ist mir fast in die Hosen gefallen. Ich habe Spuren gesehen, wo tatsächlich andere Fahrzeuge runter gefahren sind, das habe ich aber nicht gewagt und habe umgedreht. Beim Suchen eines anderen Weges dieser Passage wurde ich aber auch nicht fündig. Also wieder zurück zum Strand. Kaum hatte ich umgedreht sah ich einen Nissan Pickup mit 10 Personen geladen, der die oben benannte Düne hochfuhr. Ich habe ihn gefragt, ob er dies mit diesem Auto mache. Natürlich war die Antwort und ich habe ihn gefragt, ob ich ihn fotografieren dürfe, wenn er runter fährt. Natürlich, und ich soll auch runter fahren. Oben wieder angekommen hat er mir Instruktionen gegeben, wie ich es machen solle. Das sei nur eine Überwindungssache und nicht eine technische. Der Landy mache das ohne Probleme. Ich müsse nur ganz genau seine Spur halten, die er vorlegen werde und im 2. Gang und 4x4 die Düne runter rutschen. Hat aber gedauert, bis ich mich entschloss das Abenteuer in Angriff zu nehmen. Der Landy ist dann auch genau in seiner Spur wie in Kinder Bob die Düne runter gerutscht. Das musste ich zuerst einmal verdauen. Es ging aber gleich weiter zur Nächsten und Übernächsten. Die Hemmungen waren verflogen und es ging ganz flott von Statten. Wieder mal verrücktes, das auch nur mir einfallen kann. Gehört zum Abendteuer. Dann hat er mir den Weg zurück zum Strand gezeigt und ich bin weiter am Strand entlang nach Guriu gefahren, wo ich Richtung Inland nach Comacim fuhr. Städtchen schnell anschauen und dann Richtung Barreirinhas, wo Christian auf dem einzigen Camping im Dorf steht. Habe es aber nicht soweit geschafft und habe an einem schönen See Rast gemacht.

30.9.2017

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S2.87877 W40.45443                    Camping Do Tiao in Jijoca de Jericoacoara

Heute herrscht Aufbruchstimmung. Clayton und Dani hätten gerne gehabt, ich wäre noch länger geblieben. Zuerst wollte ich eigentlich noch in Guaramiranga bei den Wasserfällen und den Pools einen Tag relaxen. Dies habe ich aber verworfen, weil ich ja ausgeruht bin und Wasserfälle habe ich auch schon jede Menge gesehen. Also ging es los Richtung der Sahara von Brasilien. Eigentlich langweilige Strecke. In Baleia bin ich dann dem Strand entlang bis Sabiaguaba. Habe unterwegs einen Deutschen getroffen, der mit seinen Freunden da draussen für 5 Wochen am Kiten ist. War gar nicht so einfach, immer am Meer entlang zu fahren. Zwei Mal gab es so tiefen Sand, dass sogar der Landy stecken blieb. Aber schöne Gegend. Nach ca. 30 Kilometern bin ich dann wieder auf normalen Strassen nach Jijoca de Jericoacoara gefahren und dort auf dem Camping gerastet. Guter Camping mit Restaurant, aber da der Strom ausgefallen war, gab es kein Abendessen. Ein Campingnachbar kennt sich hier sehr gut aus und hat mir gute Tips gegeben Wo und wie man nach Vila de Jericoacoara kommt und nach Barreirinhas, den grössten Dünen Brasiliens mit ihren Seen und Lagunen zwischen den Dünen. Christian hat sich auch gemeldet. Er ist schon oben bei den Dünen angekommen. Mal schauen, ob wir uns Morgen dort treffen.

29.09.2017

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S3.626617 W38.734294 Camping Cumbuco in Cumbuco

Meine Aufgabe heute ist das Visum für den Landy. Erste Anlaufstation war das Büro der Receita Federal. Dies war falsch, aber ein sehr freundlicher Herr am Empfang hat alles für mich abgeklärt. Rene von Sao Paulo hat als Übersetzer geamtet. Von Receita Federal habe ich eine Adresse in der Nähe vom Hafen bekommen, was auch wieder nicht der richtige Ort war. Dort habe ich aber die richtige Adresse bekommen. Direkt am Eingang zum Haven fand ich dann den richtigen Mann, der die Verlängerung ohne Probleme bewerkstelligt hat. Das Visum hat das selbe Ablaufdatum wie mein Visum im Pass. 26.12 2017. Nun noch Geld besorgen, was auch so ein Problem in Brasilien ist. Man bekommt nur wenig, muss aber hohe Kommission bezahlen. Also von Bank zu Bank und versuchen, was dann auch beim 4. Bankkomaten gelang. Jetzt kann die Reise weitergehen. Habe den Nachmittag am Strand und den Abend in den Dünen verbracht. Sonnenuntergang in den Dünen von Cumbuco.

28.09.2017

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S3.626617 W38.734294 Camping Cumbuco in Cumbuco

Die Bremsen waren nicht richtig entlüftet. So habe ich es selber noch einmal gemacht. Habe wieder alles im Landy verstaut und noch ein paar Kleinigkeiten in Ordnung gestellt. Am Nachmittag hiess es Einkaufen und Wagenwäsche. Nachher bin ich noch an den Strand und habe schon den ersten Sonnenbrand aufgelesen. Alles wäre jetzt für die Weiterfahrt bereit, nur das Visum für den Landy fehlt noch. Das läuft in 3 Tagen aus. Morgen gehe ich dann zur Receita Federal und versuche eine Verlängerung zu bekommen. Ich hoffe , dass alles reibungslos läuft.

27.09.2017

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S3.626617 W38.734294 Camping Cumbuco in Cumbuco

War um 08.00 schon wieder wach. Dann bin ich mit dem Taxi zur Land Rover Garage. Der Landy war natürlich nicht fertig. So habe ich mit dem Mechaniker zusammen die Bremsen noch gemacht. Das Zündschloss wurde nicht gewechselt und der 200‘000er Service war auch so etwas von nichts, aber der Preis war ganz schön hoch. Fast 1400 Franken. Die Batterien wurden ausgebaut, aus welchem Grunde auch immer. Beim Einbau hat es natürlich 2 Mal einen Kurzen gegeben und der Landy hatte die obligate Fehlermeldung mit den TC- und Motoren Symbolen. Mit dem Computer fanden sie das Problem aber schnell. Der Tempomat, der am Gaspedal zwischen geschaltet ist, hat nicht mehr funktioniert. Der wurde kurzerhand weggeschaltet, und der Landy war wieder Fahrbereit. Bin wieder in den Camping in Cumbuco gefahren. War schon dunkel als ich dort ankam. Clayton hat mich mit Freuden wieder empfangen.

26.9.2017

Flug von Zürich über Frankfurt und Recife nach Fortaleza. Bin Nachts um 00.00 in Fortaleza angekommen und bin mit dem Uber Taxi ins Hotel Ibis gefahren.

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6.8.2017

Im Hotel noch das Internet und die Dusche genutzt und Berichte geschrieben, Flug einchecken etc. Dann ging es noch ein bisschen an den Strand und ab auf den Flughafen, der nur 10 Kilometer vom Hotel weg ist. Mit dem Uber App ist es ganz einfach und kostet viel weniger. Die halbe Strecke gestern von der Garage ins Hotel kostet gleich viel wie die doppelte Strecke vom Hotel zum Flughafen.

5.8.2017

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S3.72388 W38.508734                  Hotel Ibis in Fortaleza

Fertig zusammen packen und die Wäsche konnte ich auf dem Camping zum Waschen abgeben. Es ist dann alles frisch, wenn ich am 27. September den letzten Abschnitt meiner Amerikareise in Angriff nehme. Dann habe ich den Landy in der Land Rover Garage abgegeben und bin mit dem Taxi ins Hotel Ibis. Dort habe ich es mir zuerst mal gemütlich gemacht. Dann musste ich zuerst wieder einmal Geld organisieren, Essen und dann ging es an den Strand. Grosser, schöner Strand, aber auch riesige Hotels und Wohnhäuser entlang des Strandes. Bade Destination pur. Das muss ja im Sommer zu und her gehen, da möchte ich nicht hier sein. Vor der Küste verrostet ein altes Schmugglerschiff, das aufgebracht wurde als es Drogen an Land bringen wollte. Die Drogen wurden über Bord geworfen. Da das Wasser aber nicht mehr tief genug war, wurden die Schmuggler dingfest gemacht. Zur Warnung bleibt das Schiff jetzt dort liegen. Viele Leute sind an den Strand gekommen um den schönen Sonnenuntergang zu sehen.

4.8.2017

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S3.626617 W38.734294 Camping Cumbuco in Cumbuco

In der Nacht war es schön kühl. Der Tag wieder schön. Clayton, der Junge vom  kam mit mir zur Land Rover Vertretung und hat dort übersetzt. Ist wieder eine gross aufgemachte Vertretung wie in Santiago de Chile. Hoffentlich funktioniert es hier aber besser. Eine Sekretärin spricht ein wenig Englisch. Habe ihr erklärt was ich möchte und aber viel ist dabei nicht raus gekommen. Morgen kann ich den Landy bringen und dann wird wieder alles mit einer anderen Person aufgenommen. Wenn es nicht klappt, stelle ich den Landy im Camping ab und mache alle Arbeiten selber, wenn ich zurück bin. Das Material habe ich ja. Wenn es aber klappt, gehe ich von da noch eine Nacht ins Hotel Ibis und am nächsten Tag auf den Flughafen. Am Nachmittag habe ich die ganzen Sachen die ich brauche zusammen gepackt und ich hoffe ich habe nichts vergessen. Am Abend sind Freude der Familie auf dem Camping eingetroffen. Sie haben mich eingeladen zu ihnen zu sitzen und wir haben bis spät in die Nacht gequatscht, getrunken und gegessen. War schöner Abend. Da das reparierte Handy nicht mehr richtig funktioniert, habe ich mein Neues hervor geholt um meine Reise zu erklären und zu übersetzen. Als erstes ist es mir auf den Betonboden gefallen und das Glas ist auch schon zersplittert. Habe Jahrelang keine Probleme mit Handys gehabt und jetzt gleich in kurzer Zeit mit zwei von denen. Wenn es sein soll, dann muss es wohl so sein. Es gibt ja neue Gläser und es funktioniert zum Glück noch.

3.8.2017

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S3.626617 W38.734294 Camping Cumbuco in Cumbuco

War fast schade diesen schönen Platz zu verlassen. Aber was will ich hier draussen und am 6.8. am Sonntag habe ich einen Flug nach Hause gebucht. Möchte Helene zum Geburtstag überraschen. Den Flug habe ich zwar schon vor einem Monat gebucht, aber ich konnte ja nichts schreiben, sonst hätte sie es auch lesen können. Ich bleibe zu Hause bis Ende September, so kann ich den Sommer in Europa geniessen und mich für mein letztes Teilstück in Amerika erholen. Auch die Regenzeit sollte im Amazonas noch nicht eingesetzt haben. Der Landy hat bald 200‘000 Kilometer drauf und braucht dringend einen grossen Service. So sollte eigentlich alles passen, Erholung von dieser katastrophalen Fahrerei, zu Hause geniessen, Motorrad fahren, In die Berge gehen, Freunde und Verwandte sehen, und den Porsche wieder einmal aus der Garage holen. In Fortaleza habe ich keinen Camping gefunden, aber 30 Kilometer weiter nördlich. Schöner Camping. Hier könnte ich auch den Landy stehen lassen, bis ich wieder zurück bin. Der Junge der Familie spricht gut Englisch und kommt auch mit mir zur Garage um zu übersetzten. Die Wäsche kann ich auch hier lassen, und wenn ich zurück bin, ist Alles gewaschen. Muss nur noch schauen, dass ich den Landy erst am Sonntagnachmittag abgeben kann. Der Wochentag ist für diese Situation ein bisschen dumm gewählt, aber man lernt immer wieder.

2.8.2017

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S5.61483 W36.824946                  Wild camp am See Ilhota bei Pataxos

Heute wollte ich auf dem Strand entlang einige Kilometer zurücklegen. Mit der Karte und ungefähren Erklärungen habe ich den Eingang zum Strand gesucht und gefunden. Über Dünen ging es dem Meer entlang. War super Erlebnis. Fischer haben nur gestaunt so ein Gefährt hier zu sehen. Normal kommt man nur mit Buggys hier raus. Dann bin ich aber in einen rieigsen Park mit Windkraftwerken geraten. Weil hier die Wege natürlich zu allen diesen Windrädern führen, kannte ich mich gar nicht mehr aus. In einer Produktionshalle, wo sie die Flügel reparieren konnte ich fragen wo ich hier wieder raus komme. Der wollte natürlich auch wissen, wie ich in den Park gelangt sei, da ja alle Eingänge bewacht sind. Auch er hat gestaunt, als ich ihm meine Route erklärte. Von hier ging es dann nach Galinhos zu den grossen Seen, wo Salz gewonnen wird. Dann nach Macau. Auch dort gibt es grosse Salzseen, viel Ölindustrie und Tourismus. Tausende von Buggys gibt es hier zum Mieten oder organisierte Touren in die Sanddünen werden angeboten. Vorbei ging es an einfachen Adobe Häusern und vielen Ziegelbrennereien. Mit dem roten Lehm und Sand werden hier überall Ziegel und Bachsteine gebraten. Dann war es an der Zeit eine Schlafstelle zu suchen. Im iOverlander habe ich ein wild camp am See gesehen. Da das Wetter wieder schön ist, und mein Husten vorbei, bin ich dorthin gefahren. Durch den Busch an einen Platz am See der das Paradies sein könnte. Ein Fischer hat auch dort übernachtet. So hatte ich ein bisschen Unterhaltung. Super schöner Sonnenuntergang draussen in der Natur.

1.8.2017

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S5.120814 W35.639006 Pousada Enseada do Gostoso in Sao Miguel do Gostoso

War schöne Pousada, gutes Essen und Michel bei Michel gibt es auch guten Wein und spezielle Getränke. Wie z.B. brasilianischer Cognac. Weiter ging es wieder nach Natal (Weihnachten), wo ich die Land Rover Hauptvertretung im Norden von Brasilien aufsuchte und fragen wollte, ob es in Fortaleza einen Mechaniker gäbe, der etwas von Landy’s versteht. Die erste Anlaufstelle war natürlich wieder falsch, aber der Man im Büro dort hat mir auf Google gezeigt, wo das Büro und die Werkstatt von Land Rover ist. Die Audi, Jaguar und Land Rover Vertretungen gehören zur selben Firma. Als ich vor der Audi Vertretung vorfuhr, hat man gleich das Tor vor meiner Nase geschlossen. Mittagszeit. Ich konnte nicht einmal mehr fragen, wo die Garage für Land Rover sei. Habe aber gleich um die Ecke das Büro gefunden. Dort hat man mich freundlich empfangen und ich konnte mein Anliegen unterbreiten. Da aber niemand da war der Englisch sprach, habe ich Luiz in Sao Paulo angerufen und er hat am Telefon dem Mann erklärt was ich brauche. Der Landy hat bald 200‘000 Kilometer auf dem Buckel und braucht einen grossen Service. So habe ich schlussendlich die Adresse von einem guten Landy Mechaniker in Fortaleza bekommen. Natürlich musste ich den Landy noch zeigen und wie es innen im Wagen aussieht. Auch das Dach mit dem Bett wollte man sehen und war erstaunt, dass es so was gibt. Dann bin ich an Strand runter und habe Mittagspause gemacht. Auch die hohe Brücke ausserhalb von Natal wurde noch auf Fotos festgehalten. Um Natal rum hat es am Strand Viele Dünen. Es ist ein grosser Hit, mit dem Buggy oder 4Rädler in den Dünen rum zu räubern. Musste ich natürlich mit dem Landy auch versuchen und wurde dann am Strand gefragt, wie ich es denn geschafft hätte hier her zu kommen. Die wissen nicht was ein Landy zu Stande bringt. So ging es auch wieder dem Abend zu und in Sao Miguel do Gostoso wurde noch eingekauft und Medikamente gegen meinen Husten besorgt. Am Meer habe ich eine kleine, schöne Pousada gefunden. Sie gehört einem älteren Ehepaar. Er spricht ein wenig Französisch. So haben wir uns lange unterhalten. Ich mit meinem wenigen Überbleibseln an Französich und er mit seinen 10 Wörtern.

31.7.2017

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S6.004155 W35.109611 Pousada Cocoa in Condominio Lisboa Village

Mein Husten plagt mich immer noch. Werde heute Nacht wieder in einem Hotel sclafen. Zuerst ging es nach Cabedelo. Dort ist der Start der berühmten PR230. Das ist die Strasse die durch ganz Südamerika von Osten nach Westen geht. Leider ist sie aber noch nicht fertig. Sie endet in Labrea im Amazonas. Auf dieser Route werde ich wahrscheinlich auch etliche Abenteuer erleben. Die Burg die dort zu besichtigen ist, habe ich nur von aussen fotografiert und bin weiter nach dem Strand Pipa. Auf dem Weg dahin ging es wieder möglichst dem Strand entlang. Die Überquerung eines Flusses bei Canguaretama nach Tibau do Sul war ein richtiges Abenteuer. Die Fähren sind nur Flosse, die vom Fährmann zu Fuss rüber gezogen werden. Da der Landy zu schwer war, ist das Floss an einer Stelle auf dem Sand aufgelaufen und ich musste auch ins Wasser um dem Fährmann zu helfen das Ding rüber zu bringen. Abenteuer pur. Der Badestrand Pipa ist was für Touristen und weniger für mich. Viele Einkaufsmöglichkeiten und schöne Strände. Hier habe ich nur eine Runde gedreht und bin an die Praia de Buzios gefahren. In Sao Jose de Mipibu bin ich an einem Friseurgeschäft vorbei gefahren und gesehen, dass der Barbier nichts zu tun hatte. Habe  den Rückwärtsgang eingelegt und gefragt ob er einen 12 Millimeterschnitt machen kann. Kein Problem und meine Haare wurden gekürzt. Nach 20 Minuten und 10 Ries weniger ging es weiter nach  der Praia Buzios. Dort habe ich eine schöne Pousada am Strand entdeckt und habe mich zuvor aber über Booking angemeldet. Nicht dass mir dasselbe wie gestern noch einmal passiert. Beim Empfang hat man aber nur portugiesisch gesprochen. Aber gleich kam der Chef des Hauses und hat sich in schweizerdeutsch vorgestellt. Welche Überraschung hier draussen Schweizerdeutsch zu hören. Michel aus Rüeschlikon hat die Liebe mit Zeneide in diese Gegend verschlagen. Es waren noch 2 Familien aus der Schweizer hier. 2 Schulfreunde vom Michel. War schöner Abend mit ihnen zusammen bei gutem Essen und Wein.

30.7.2017

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S7.111663 W34.822081 Tropical Hotel Tambau in Joao Pessao

Husten und Erkältung machen mir ein bisschen das Leben schwer. Zuerst habe ich den lagen Damm, der eine grosse Badebucht schütz angeschaut. Von dort sieht man die Skyline von Recife sehr gut. Dann ging es weiter nach Olinda. Olinda heisst : Oh schön. Hier gibt es auch fast kein Foto, ohne dass eine Kirche darauf zu sehen ist. Die Stadt hat aber viel mehr Charme als Recife obwohl es hier auch viele verlotterte Gebäude hat. Auf einem Hügel hat man eine schöne Sicht über den alten Stadtteil und den Strand. Von hier ging es zum Östlichsten Punkt von Kontinent Amerika, nach Joao Pessoa. An der östlichsten Bar habe ich eine Coco getrunken und musste natürlich auch erklären, was ich hier suche. Dann wollte ich noch ans Denkmal, das an diesen ausserordentlichen Platz erinnert. Weil es aber wieder zu regnen begonnen hat, habe ich mir ein schönes Hotel genommen. Mein Husten wird mir dankbar sein.

29.7.2017

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S8.14196 W34.90474                    Wild Campim Parque Dona Lindau in Boa Viagem, In der Nähe von Recife

Heute habe ich Recife angeschaut. Ein riesen Strand natürlich mit Hotels und Hochhäusern wie in allen bekannten Badeorten. Verteilt in der Stadt sind auch noch viele Zeugen des damaligen Reichtums. Vieles ist aber richtig verlottert. Dies viele Male direkt neben gut erhaltenen Gebäuden. Die ganze Altstadt ist wie ein grosser Markt. Überall kleine Läden, die alle erdenklichen Sachen verkaufen. Von der Waschmaschine bis zur rostigen Schraube ist alles zu finden. Im Eisenbahnmuseum habe ich xx und yy getroffen. Sie haben viel über die Schweiz erzählen können, weil sie schon öfters dort waren. Im Alten Markgebäude fand ich auch Handy Reparaturshops. Da ich das Glas von meinem S5 kaputt gemacht habe, habe ich nachgefragt ob es möglich sei, das Glas zu ersetzten. Sei kein Problem und es koste 200 Reais. So wurde das zerbrochene Glas entfernt. Beim Entfernen hat er aber das Flachband für den Bildschirm zerschnitten. Jetzt musste der Bildschirm auch noch ersetzt werden. Jetzt sei der Preis aber 500 Reais. Da ich das Handy brauche, auf ihm Alles installiert ist, was ich brauche, die Halterung im Landy dazu passt, blieb mir nichts anderes übrig als ja zu sagen. Zum Glück haben sie auf dem Markt bei einem anderen Handyhändler, einen Bildschirm gefunden. Als das Ding wieder lief, wollten sie noch einmal 100 Reais. Nach langem hin und her habe ich einfach bezahlt. Dann bin ich noch einmal auf den Parkplatz mit den freundlichen Polizisten gefahren und habe hier übernachtet. Beim ausprobieren des Handys habe ich aber bemerkt, dass es von Zeit zu Zeit immer wieder den Dienst versagt. Jetzt muss ich früher als geplant auf das neue Handy umstellen und die 175 US$ futsch. Hier steht niemand zu Sachen die er verbockt. In der Nacht hat es wieder geregnet und während des Tages hat es auch ein Paar mal geregnet, aber nach jeweils 5 Minuten war es wieder vorbei.

28.7.2017

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S8.14196 W34.90474                    Wild Campim Parque Dona Lindau in Boa Viagem, In der Nähe von Recife

Weiter ging es in das nicht weit entfernte Porto de Galinhas (Hafen der Hühner). Dort bilden sich bei Ebbe hinter dem Vorgalagerten Riff, kleine und grössere Seen. Ich wollte eigentlich mit einem Boot dort raus um die Seen zu sehen, aber erstens war Flut und zweitens konnte ich die Seen auf Bildern sehen. Es ist mir nicht so grossartig vorgekommen um auf die Ebbe zu warten und ein Boot anzuheuern. So bin ich weiter Richtung Recife gefahren. Dies ist ein bekanntes Reiseziel und Badeort. Auch in Europa werden für diesen Ort billige Badeferien angeboten. Es gibt aber auch eine schöne historische Altstadt. Die und den Strand möchte ich Morgen anschauen. Vor der Stadt, in Boa Viagem, auch ein Badeort, gibt es von Niemeyer ein Museum das der Mutter vom ehemaligen Präsidenten Lula gewidmet ist. Auf dem Parkplatz vom Theater und Museum Habe ich die Nacht verbracht. Er ist rund um die Uhr bewacht und die Wachleute sind sehr freundlich. Sie zeigen wo man am besten stehen kann, wo der Stromanschluss und die Toiletten sind. Alles ist sehr sauber.

27.7.2017

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S8.68132 W35.10278                    Wild Camp am Pier de Mariasu in der Nähe von Gamela

Bei der Wegfahrt von meinem Übernachtungsplatz habe ich den Vater mit seinem Sohn wieder gesehen und wir sind miteinander nach Sao Jose da Coroa Grande zur Pousada Barra Velha gefahren. Hier sind Freunde von Ihm, die er jedes Jahr besucht. Wir sind dort schwimmen gegangen und wir haben Miteinander noch Mittaggegessen. Ich durfte nicht einmal bezahlen. Dann bin ich weiter. Auf der Karte habe ich einen seltenen Namen von einem Bootssteg gesehen. Das hat mich interessiert und bin dort hingefahren. In der Karte heisst es Mann gemachter Pier. Alle Piers sind doch von Menschen gemacht. Der Pier ist am zusammen brechen, so dass kein Schiff mehr anlegen kann. Ein grosses Touristenboot kam an und Alle mussten durch das Wasser an Land gehen. Da es aber hier ein schöner Platz ist, habe ich mich entschlossen hier zu Übernachten. War super ruhig, aber in der Nacht hat es wieder leicht geregnet.

26.7.2017

196367                196574                207       

S9.282744 W35.384146 Wild camp auf dem Parkplatz von der Pousada ??? in Sao Miguel dos Milagres

Wie können sich doch Glück und Unglück am selben Tag so schnell aufeinanderfolgend treffen. Hat alles gut angefangen. Sonnenschein, dass es schöner gar nicht sein kann. Dann wollte ich die Mündung dess Rio Sao Miguel besichtigen. Dort trifft die Flut vom Meer auf das einströmende Wasser vom Fluss. Von der Flut wird das Wasser vom Fluss zurück gedrängt. So entstehen hohe Wellen. Im Norden werden diese Wellen dann mehr als 10 Meter hoch. Hier sind sie aber zum ersten Mal zu sehen. Am Eingang hiess es aber man müsse bezahlen, um an den Strand zu fahren. Dies wollte ich aber nicht, weil ich dieses Phänomen noch öfters zu Gesicht bekomme. Darauf hat er mir aber Einlass geboten und gesagt ich könne für eine halbe Stunde rein. Das Glück hat wieder zugeschlagen. Dann wollte ich die riesigen Zuckerrohrfelder anschauen. Über weite Strecken nur Zuckerrohr. Von dort ging es an den Französischen Strand ( Praia do Frances ). Dies ist ein Strand, der mit einer natürlichen Wand von den Meereswellen geschützt ist und auch wärmeres Wasser hat als das Meer. Der nächste Strand war aber katastrophal verschmutzt. Dies ist der Chemischen und der Ölindustrie zu verdanken. Die haben aber so viel Macht, dass hier gar nichts geschieht. Die Badegäste haben ja genügend andere Strände. Dann wollte ich in Barra de Santo Antonio die Küstenstrasse befahren, habe aber die Abzweigung verpasst. Bei nächster Gelegenheit wollte ich in eine Nebenstrasse abbiegen. Ein Motorfahrer hat aber nicht bemerkt, dass ich den Blinker gestellt hatte und bremste. Er ist hinten rein gefahren und hat sein Knie, Bein und seine Hände auf dem Asphalt aufgeschunden. Auch an seiner Wade hatte er eine 8 Zentimeter lange Verbrennung vom Auspuff. Sein Motorrad hat natürlich auch sehr unter dem Aufprall gelitten. Dies haben wir aber wieder notdürftig zu fahren gebracht. Zum Foto machen war mir nicht mehr zu Mute! Er wollte auch noch Geld für sein kaputtes Motorrad. Mit dem Google Übersetzter habe ich ihm klargemacht, dass es nicht meine Schuld sei, und wenn ich ihm Geld gebe, eine Schuld anerkenne. Ich hätte ihm aber am liebsten ein paar Hundert Dollars gegeben, dass er wieder alles in Ordnung bringen könnte. Ich habe wirklich Mitleid mit ihm gehabet und er war ja mit seinen Verletzungen schon genug bestraft. Die Küstenstrasse die ich befahren wollte war aber in so schlechtem Zustand, dass ich wieder Umdrehte und die normale Strasse nahm. Also der ganze Unfall für nichts, hätte ich dort doch nur nicht umdrehen wollen! Mit den Gedanken nur beim Unfall und diesem armen Mann hatte ich keine grosse Lust mehr Auto zu fahren. Wollte im nächsten Camping übernachten, der war aber geschlossen. 2 Einheimische haben aber die Campingaufsicht organisiert. Der hat aber nur gesagt, dass er für eine Person nicht öffnet. Da stand ich wieder wie der Esel am Berg. Einer der Einheimischen sprach Englisch und hat mir gesagt ich solle auf der Wiese daneben campieren. Er würde das mit dem Besitzer regeln. Auch wieder Glück gehabt. Weil diese Wiese aber direkt neben dem Eingang zum Strand ist, haben Viele wieder wissen wollen was und wie ich das Alleine mache. Einer Familie hat der Landy so gefallen und sie wollten alles erklärt haben und wie ich das so Alleine machen kann. Alle drei Jungen haben English gesprochen. Auch ein Mann, der deutsch sprach, ist mit seinem Jungen vorbei gekommen weil er das Nummernschild erkannte. Er war schon öfters in der Schweiz. Habe am späteren Abend noch 2 Caipirinhas in der nahe gelegene Pousada getrunken. Dort wollten sie mich aber nicht mehr einlassen, weil ich kein Gast bin und die Küche schon geschlossen sei. Habe den Deutsch sprechenden und seinen Sohn aber im offenen Restaurant gesehen und ihm zugewunken. Er hat interveniert und ich hatte freien Zugang und sogar die Küche wurde wieder geöffnet und ich habe einen guten Fisch bekommen. Es hat sich herausgestellt, dass er auch beruflich für eine Ölfirma schon auf der halben Welt rumgereist war. Dies hat ihm aber, nachdem er genügend Einblick in dieses Geschäft hatte, nicht mehr gefallen und forscht jetzt an verschiedenen Objekten. War ganz interessant für mich. Während des Unfalls und der Reparatur vom Motorrad habe ich gar nicht mehr auf die Mücken geachtet. Da ich am Morgen zum ersten Mal wieder kurze Hosen angezogen habe, hatten sie natürlich leichtes Spiel mit mir. Mein ganzes Bein war zerstochen. Der Wettergott war mir diese Nacht aber nicht hold, es hat die halbe Nacht geregnet und getürmt. Macht auch nicht viel, denn diese Nacht denke ich sowieso nur an den verunfalltem Mann und wie es ihm wohl ergeht. Das Wetter passt zu meinen Gedanken.

25.7.2017

196018                196367                349                      

S9.84492 W35.90580                    Camping Beira Mar in Barra de Sao Miguel

In Aracaju sieht man, dass hier Öl vorhanden ist. Die Stadt hat eine schöne Promenade und ist sauber. Wenigstens wo die Touristen sind, so wie überall. So ging es immer wieder an Ölfeldern vorbei. Am Meer entlang ging es, über Naturstrassen, an grossen Dünen, blauen Seen und weissem Sand vorbei an den Rio San Francisco, wo ich die Fähre nehmen wollte. Hier muss man die Fähre wie ein Taxi bestellen. Da kommt ein Privater mit seinem Gefährt und bringt dich und das Auto den Fluss runter und rüber. Die Zeit ist unbestimmt. Es kann sein, dass erst Morgen jemand kommt. So habe ich mich entschlossen dem Fluss entlang zur nächsten Brücke zu fahren. Von dort habe ich fast alles nur noch Autobahn bis zu meinem vorgesehenen Camping gehabt. Kleiner und schöner Camping am Rio Sao Miguel.

24.7.2017

195690                196018                328

S11.000219 W37.057924              Camping Club de Aracaju in Aracaju

Am Morgen wollte ich zuerst zum Friseur. Da aber am Montag alle geschlossen haben, musste ich dieses Vorhaben fallen lassen. Habe zu Fuss im Ladenviertel noch eine kleine Runde gedreht, bevor ich Richtung Norden los gefahren bin. 50 Kilometer musste ich fahren, bis endlich der Verkehr nachliess und ich in ländliches Gebiet kam. Aber auch das war geschafft. Zwar mit ein paar Hupereien aber ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auf dem Weg nach Aracaju gibt es viele Strände, wovon ich aber erst diejenigen um Maceio herum wieder anschauen will. Ich habe die Strände gar nicht mitgezählt, die immer angezeigt sind und rechts ans Meer weggehen. Auf dem Weg hierher waren die hohen Brücken über die grossen Flüsse und die die grosse Ölraffinerie in Aracaju   sehenswert. Sonst hügeliges Gebiet und kleine Landwirtschaften und Früchte, Früchte. Auch ein Gebiet mit vielen Abgestorbenen Bäumen war zu sehen. Dort wurde speziell für dieses Naturereignis ein Aussichtspunkt gebaut.

23.7.2017

S12.972532 W38.507079              Hotel Mangueira in Salvador

Nach dem Frühstück ging es zu Fuss in die Altstadt. Die ist nur 5 Minuten entfernt. Der Bummel war am Anfang super, weil zu dieser Zeit noch fast keine Touristen unterwegs waren. Es ist unwahrschenlich, wie viele Kirchen es in dieser Stadt gibt. Jede ist schöner und mit mehr Gold verziert als die Andere. Hier hat man sehr viel Gold gefunden und die Goldbarone haben die Kirchen bezahlt. Wahrscheinlich um sich im Himmel einen Platz zu kaufen. Hier muss es früher wirklich luxeriös zugegangen sein. Viele der alten Herrschaftshäuser sind aber am zerfallen und Bäume wachsen schon auf den Dächern. Der Tourismusbereich ist aber gut erhalten und schön von einem interessanten Gebäude zum andern zu schlendern. Auch der Strand und die Strandpromenade sind auf 15 Kilometern sauber und immer Fussgängerzone dem Wasser entlang. Ausser auf einem kurzen Abschnitt sah es nicht besonders gut aus. Nadeln von Spritzen und dazugehörige Utensilien lagen rum. Ein Mann hat mir dann zugerufen, ich solle nicht dort entlang gehen, es sei gefährlich. Wenn ein Tourist käme, werde ausgeraubt. Zwei junge Frauen sind aber trotzdem dort lang gegangen und auf meine Frage warum er diesen die Warnung nicht gebe, meinte er nur die hätten nur minim Kleider an und sonst nichts dabei. So können sie auch nicht bestohlen werden. Viel gibt es in dieser Stadt zu sehnen. Ach natürlich neue und moderne Sachen. Zum Beispiel die Eiskunstbahn in einem Shoppingcenter. Die passt zwar zum Winter hier, aber die Aussentemperatur ist 28 Grad. Am Abend war ein wichtiges Fussballspiel im Gange. Überall in den Lokalen und den Strassencafés wurde Fussball geschaut. Die Erkundung der Stadt und des Strandes zu Fuss hat einige Kilometer ergeben. Muss wieder mehr trainieren und nicht nur immer Autofahren, denn die Beine habe ich ganz schön gespürt. Hauptsache ist, dass ich viel gesehen und erlebt habe.

22.7.2017

195530               

S12.972532 W38.507079              Hotel Mangueira in Salvador

Auf der BR001 geht es nach Salvador. Man passiert viel Naturwald, aber auch Waldwirtschaft. Die Dörfer sind nicht so schön anzuschauen. Sie sind fast alle in ärmlichem Zustand. Auch die Bevölkerung ist hier vernachlässigt. Viele junge Menschen lungern rum und haben keine Arbeit. Meistens ist die blau, weisse Kirche im Dorf das schönste und beste Gebäude. Mit der Fähre setzte ich über nach Salvador. Dort erkunde ich einmal die Stadt der Küste entlang und fahre dann ins vorbestellte Hotel. Normalerweise mache ich nie eine Reservation, aber dieses Hotel hat gute Bewertung ist ganz in der Nähe von Zentrum und historischer Altstadt. Bei der Ankunft wurde mir auch gesagt, dass ich das letzte Zimmer erwischt habe. Sie seien ausgebucht.

21.7.2017

195294                195530                236

S13.355683 W39.065182              Camping Sesi in Valenca

Alle die kleinen Städte hier an der Küste haben einen historischen Hintergrund. Aber je weiter es nördlich geht, sind sie nicht mehr so interessant. Die Gebäude zerfallen weil wahrscheinlich das Geld dazu fehlt. So werden nur die für Touristen gut zugänglich und sehenswerten Städte herausgeputzt. Ilheus, Itacare oder Itubera und wie sie alle heissen, gehören nicht dazu, obwohl es ganz schöne Fischerdörfer und schöne Badestrände hat. Aber Badestrände hat es natürlich Tausende. So putzt man für ein paar Fischer auch die Städtchen nicht heraus. Auf den Märkten merkt man auch, dass nicht wie in anderen Ländern, alte Frauen die Waren feil halten, sondern fast nur junge Menschen. Auch die Natur hat hier oben viel mehr das Sagen, als die Landwirtschaft und die Industrie. Hier hat es sehr viel Naturwald aber auch viel Waldwirtschaft. Je nördlicher ich fahre, bemerke ich, dass es immer mehr Dunkelhäutige Leute gibt und die Dörfer immer armseliger werden. Darauf haben mich aber schon einige Personen aufmerksam gemacht. Dies kommt davon, dass im Norden sehr viele Sklaven für die Feldarbeit gebraucht wurden. Zuckerrohr, Früchte und Gemüse jeglicher Art, und es musste damals viel Urwald gerodet werden. Auch Gold, Silber, Erz, Diamanten etc., hier gibt es ja alle Rohstoffe und die mussten damals von Hand abgebaut werden. Da hat man die Schiffe in Afrika mit Schwarzen gefüllt und hat Waren zurück nach Europa gebracht. Morgen geht es nach Salvador. Das gehört zum Weltkulturerbe. Diese Stadt ist von A bis Z auf Tourismus getrimmt. Aber sehr sehenswert. Werde 2 oder 3 Nächte dort übernachten.

20.7.2017

194964                195294                330

S14.835478 W39.025636              Hotel La Dolce Vita in Ilheus

Kaum losgefahren ging es auf die Fähre nach Santo Andre. Hier bin ich mir wie in einer anderen Welt vorgekommen. Vorher so viel Tourismus und hier nur alte, einfache Hütten. Kaum zu glauben wie armselig die Menschen hier leben. Dies sind keine Häuser mehr, dies nenne ich Hütten. Bei der nächsten Tankstelle habe ich nachgetankt, Landy waschen lassen und Mittag gegessen. Die Wäsche hätte ich mir ersparen können, denn 10 Minuten später hat die Teerstrasse nicht mehr existiert und der Landy sah so aus wie vorher.  Weiter ging es nach Ilheus. Zuerst wollte ich Campieren. Weil das Wetter mir aber nicht den besten Eindruck gemacht hat, habe ich ein Hotel gesucht. Glück gehabt, denn es tatsächlich zu regnen begonnen. Ileus ist auch eine historische Stadt, die ich mir Morgen anschauen werde, bevor es dann nach Salvador geht.

19.7.2017

194777                194964                177

S16.32505 W39.02043                  Camping Mutari Beach in der Nähe von Porto Seguro

Konnte heute Morgen Fotos vom gestern verhangenem Berg machen. Dann wollte ich zuerst das Dorf Arraial D’Ajuda besuchen. Dort gibt es grosse Klippen am weissen Strand. Da es gestern geregnet hatte, habe ich die Naturstrasse nicht benützt und wollte über Porto Seguro mit der Fähre rüber. Dort sind die Autos aber über einem Kilometer angestanden. Dies habe ich nicht auf mich genommen und bin zuerst zum Denkmal, wo der erste Portugiese in Brasilien gelandet ist. Eine Nachbildung seines Schiffes ist dort auch zu besichtigen. Von dort bin ich zum historischen Teil der Stadt gefahren und bin in den alten Gebäuden rumgeschlendert. Die alte Stadt wurde auf einem Hügel gebaut und hat einen schönen Blick auf Meer. Porto Seguro ist ein Badeort. Im Sommer muss hier was los sein. Alles ist auf Badetourismus ausgelegt. Aber auch jetzt im Winter hat es viele Gäste hier.Ich frage mich, wie das im Sommer aussieht. Dann bin ich auf einen 20 Kilometer entfernten Camping in Mutari gefahren und habe noch ein Bad im Meer genommen. Den ganzen Strand, soweit man sehen konnte, hatte ich für mich alleine. Auf dem Camping waren 10 grosse Wohnmobile. Alle diese Leute haben sich aber gekannt und waren wie eine grosse Familie. Sie haben mich auch gleich zu Boccia spielen eingeladen und wollten auch wissen, was ein Schweizer hier sucht. Zwei haben sogar ein bisschen Deutsch gesprochen.

18.7.2017

194341                194777                436

S17.011834 W39.542996              Hotel Vista do Pedra in Itamaraju

Der Tag hat wieder mit schönstem Sonnenschein begonnen. Zuerst ein Bad im Meer und dann auf die Reise Richtung Arraial D’Ajuda. Die ganze Strecke werde ich wohl kaum am heutigen Tag schaffen. Durch hügeliges Gebiet geht es durch das Hinterland. Farmen, Zuckerrohr und viel Industrie gibt es hier. An Bodenschätzen fehlt es hier nicht. So sind auch viele Fabriken zu sehen. Die Natur ist hier nicht mit viel Sehenswertem gesegnet. In diesem grossen Land ist es auch keine Seltenheit, dass ganze Tage Fahrt nicht viel zu sehen ist. Am Abend sind Wolken aufgezogen und es wurde recht kühl. Nur noch 14 Grad. In Itamaraju hat es dannn doch noch eine Sehenswürdigkeit gegeben. Der Berg hat keine Spitze, sondern einen Würfel oben drauf. Sieht ganz unnatürlich aus. Aber dadurch hat das Dorf auch seinen Tourismus und hat viele Hotels. Da es zu regnen begonnen hat bin ich im Hotel Vista da Pedra abgestiegen. Hoffentlich ist die Sicht auf den Berg Morgen besser als heute. Konnte nicht einmal ein schönes Foto schiessen.

17.7.2017

194053                194341                286

S19.90993 W40.09867                  Camping Club do Brasil in Mar Azul

Diejenigen, die meine Reise anhand der Koordinaten verfolgen, merken, dass es immer näher dem Äquator geht. Bald bin ich nur noch 20 Grad südlich. Auf dem Weg nach Norden sieht man natürlich nicht nur Strände. So wirkliche Sehenswürdigkeiten oder ausserordentliche Ausblicke hat es viele zu bewundern. Wie die Kirche von Vila Velha auf dem Hügel, die man schon von weitem sieht. Oder die hohe Brücke von Vila Velha nach Vitoria, wo die grössten Schiffe der Meere passieren können. Auch der Buddisten Tempel von Ibiracu. Ich glaube in dieser Gegend streiten sich die verschiedenen Gotteshäuser um die schönsten Plätze dieser Region. Jedes steht an einem speziellen Ort und präsentiert sich von seiner schönsten Seite. So geht die Fahrt so dahin, einmal am Meer, einmal durch die Berge mit ihren zum Teil eigenartigen Formen. Zum ersten Mal habe ich in Brasilien einen fahrenden Zug gesehen. Zwar nur ein Güterzug, aber sehr lang. Die Nacht verbringe ich am Meer auf dem Camping Club do Brasil in Mar Azul. Die schöne Lage wie die gestrige Übernachtung hat er aber bei weitem nicht.

16.7.2017

193771                194053                282

S21.35128 W40.96413                  Wild Camp beim Leuchtturm in der Nähe von Itabapoana

Die Reparatur von gestern hat sich bewährt. Keine Probleme mehr! So geht es weiter Nördlich. Immer schön der Küste entlang, soweit dies möglich ist. Die Berge auf der linken Seite, das Meer auf der rechten. Schöne Gegend und immer wieder die Badeorte und auch vorbei an der Stadt, wo in der Umgebung das meiste Öl gefördert und verschifft wird. Die Brasilianer exportieren immer noch alles Rohöl und importieren dann die fertigen Produkte. Was muss das für eine Organisation sein in so einem riesigen Land, das alles selber machen könnte. Mir kann es egal sein, Hauptsache ist, dass das Land mir viel zeigen und ich viel erleben kann. Am Abend mache ich Rast am Meer und bei einem ehemaligen Leuchtturm wird genächtigt. Wunderschöner Platz am Meer auf den Klippen nur das Meer, die Klippen, der Leuchtturm und ich.

15.7.2017

193588                193771                283       

S22.792283 W41.961007              Camping Fogo de Choa in der Nähe von Buzios

Es geht Richtung Norden und es wird immer wärmer. Die Temperaturen sind aber noch sehr angenehm, so 25 bis 28 Grad am Tag und 12 bis 18 in der Nacht. Dafür kommen aber auch mehr Mücken zum Vorschein. An Orten, wo der Wind weht ist es aber kein Problem. Ich fahre der Küste entlang und kann die verschiedenen Badeorte anschauen. Da gibt es grosse Unterschiede. Die einen sind noch wie eh und je, die anderen top modern und in jedem Ort versuchen sie etwas Besonderes zu zeigen oder zu machen. Geschlafen wird in einer Pousada mit Camping. Da der Chef nicht Englisch spricht, holt er ein Gäste Ehepaar, das übersetzt. Es sind Argentinier. Sie machen Musik auf Party’s und Veranstaltungen oder ganze Saisons in Badeorten. Sie waren auch schon in Ibiza. Hatten unterhaltsamen Abend zusammen. Am Landy musste ich die Kontakte wieder reparieren, da er auf holperiger Strasse immer wieder abgestellt hat. Ich wollte den ganzen Kontakt ersetzen und habe dabei bemerkt, dass nicht der Kontaktblock Wackel hatte, sondern ein Kabel. Es war schon fast durchgebrannt.

14.7.2017

193482                193588                106

S22.94907 W43.09810                  Camping Piratininga in Rio

Heute hat die Sonne den ganzen Tag gelacht. Bin zuerst zum Museum der neuen Künste. Dies ist ein ganz spezieller Bau von Niemeyer. Von dort ging es über die grosse Brücke zur Talstation der Zuckerhut Seilbahn. Wollte Rio bei schönem Wetter von oben sehen. Auf dem Parkplatz der Seilbahn habe ich auch das Wohnmobil von der Französischen Familie gesehen. Sie waren aber nicht da. Zurück im Camping war ein anderer Camper angekommen. So war ich einmal nicht alleine. Wir sind auf ein Bier zusammengesessen und hatten viel zu erzählen. Das Ehepaar hat sich einen Wohnwagen gekauft und campiert heute zum ersten Mal. Sie sind hier von der Stadt und probieren den Wohnwagen mal nahe ihrem zu Hause aus. Wenn was fehlt, können sie es zuhause holen oder noch etwas ändern, bevor es dann auf Reisen geht. Nette Leute.

13.7.2017

192926                193482                556       

S22.94907 W43.09810                  Camping Piratininga in Rio

Heute bin ich gemütlich nach Rio gefahren. Alles auf der Autobahn. Es ging immer gut vorwärts, bis kurz vor dem Ziel. Für die letzten 20 Kilometer habe ich mehr als eine Stunde gebraucht. Bin dann erst bei Dunkelheit am Camping angekommen. Das Tor war geschlossen und ich habe schon gedacht, was nun. Ein junger Mann ist auf mich zugekommen und hat gefragt was ich wolle. Er hat den Besitzer angerufen und gewartet bis er ankam und das Tor öffnete. Super Junge! Ganz schöner Camping mit Pousada. Bin aber wieder alleine auf dem Camping, obwohl vieler Orts in Brasilien jetzt Winterferien sind.

12.7.2017

S23.484724 W46.918489              Camping bei Rene in Sao Paulo

Die Franzosen sind heute Richtung Rio weggefahren. Ich habe ihnen den Camping in Rio angegeben, wo ich Morgen stehen werde. Vielleicht sehen wir uns dort wieder. Ich wollte eigentlich so viele Sachen am Landy ändern und verbessern. Da ich ja bei Rene bin und er alle möglichen Werkzeuge und viel verschiedenes Material hat, habe ich mich entschlossen hier zu bleiben und alle die pendenten Sachen zu erledigen. Rene hat den ganzen Tag mitgeholfen und konnte mir auch gute Ideen geben.  Am Abend sind wir zufrieden mit unserer Arbeit in der Stadt, in unserem Lieblingsrestaurant essen gegangen. Dies war ein richtiger Arbeitstag. Die ganze Einrichtung gefällt mir jetzt um einiges besser. Das Fahrrad habe ich Rene geschenkt, da ich es in Brasilien sicher nicht mehr verwenden kann. Der Verkehr ist so extrem, dass ich mich nicht wage aufs Rad zu steigen. Auch ist es für das viele wild campieren einfacher, wenn das Fahrrad nicht mehr im Landy drin ist. Er kann es gut gebrauchen oder verkaufen.

11.7.2017

192596                192926                330

S23.484724 W46.918489              Camping bei Rene in Sao Paulo

Schöner Morgen am See. Es war eine sehr ruhige Nacht. Kein Hundegebell, kein Auto und Motorrad Lärm und keine laute Musik. War auch der einzige auf dem Camping. So ging es dann gemütlich durch hügeliges Gelände auf den Camping von Rene in Sao Paulo. Dort wurde ich freudig empfangen. Da ich schon um 15.00 auf dem Camping war, habe ich noch den Kühlschrank umgebaut und dem Tisch eine bessere Transportposition zugeteilt und die Halterung angepasst. Mal schauen ob es sich bewährt. Zum Nachtessen bin ich mit Rene und Marcia zu unserem bekannten Lokal gefahren. Nachher sind wir noch mit den 2 Franzosen, die mit 3 Kindern auch auf dem Camping sind, ans Lagerfeuer gesessen und bis fast 24.00 miteinander gequatscht. Nette Familie, sie ist Neuseeländerin und er Franzose. Wir konnten viele Erfahrungen austauschen. Auch sie waren in Australien und die Erinnerungen an Australien wurden wieder aufgefrischt.

10.7.2017

192251                192596                345

S23.22587 W49.23191                  Camping Pedrinha in der Nähe von Piraju

Hinter dem Kiosk ist eine kleine Wiese, wo ich den Landy hinstellen durfte. Internet haben die Frauen eingeschaltet gelassen, auch die super saubere Toilette haben sie nicht abgeschlossen und an der Aussensteckdose durfte ich Strom beziehen. Besser kann man es nicht einmal auf einem Camping haben und das erst noch alles gratis. Am Morgen kam der Chef vom Kiosk vorbei und brachte den Führer für die Schlucht und den Wasserfall. Er wollte natürlich auch den Landy sehen und ich könne mehrere Tage hier bleiben, wenn ich wolle. Tuerst haben wir die Schlucht besichtigt. 1 Meter breit und bis zu 35 Meter hoch. Super Eindruck. Ein Brasilianisches Ehepaar aus Rio / Brasilia war auch dabei. Sie haben Englisch gesprochen und waren so freundlich und haben immer alles übersetzt, was der Führer erzählt hat. Danke! Dann ging es zum Wasserfall. Nichts überwältigendes, aber schön. Jetzt habe ich aber genug von Wasserfällen, Senklöchern und Canyons. So ging es weiter Richtung Sao Paulo. In der Nähe von Piraju habe ich einen schönen Camping am See gefunden.

9.7.2017

192133                192251                118

S24.582687 W50.26624 Hinter Kiosk beim Eingang zum Parque Estadual do Guartela

Zuerst mal Diesel auffüllen, man weiss ja nie wo man in diesem weitläufigen Land landet. Der Brasilianer von gestern hatte mir erklärt, dass es dort im Park Guartela einen grossen Wasserfall, ca. 200 Meter hoch, gebe. Also fuhr ich nochmals hin und habe an der Information nach dem Wasserfall gefragt. Den müsse man von Tibagi her anfahren. Also wieder raus aus dem Tal und Richtung Tibagi. Dort war es auch nicht schwierig den Park zu finden. Karten mit Wanderwegen oder Ähnliches gibt es hier nicht. Also wollte ich mich an der Information erkundigen. Da wird aber auch nur Portugisisch gesprochen. Eine freundliche Frau hat mir dann alles übersetzt und ein Reiseführer einer Gruppe hat mir sogar eine Karte mit den wichtigsten Punkten gegeben. Der Hammer war es wirklich nicht, denn den Wasserfall sieht man nur zu einem Drittel. Habe dann nachgefragt, wie man in den Canyon runter kommt um den Ganzen Wasserfall zu sehen. Das sei nicht möglich. Auch Helikopter oder Kleinflugzeuge gebe es nicht. Also vergessen. Am Eingang des Park‘s steht ein Kiosk und sie vermitteln auch geführte Touren. Eine Tour in eine enge Schlucht und einem schönen Wasserfall am Ende habe ich gleich gebucht. Im Kiosk konnte man auch Kleinigkeiten essen. Habe mein Nachtessen dort eingenommen und gefragt, ob ich hinter dem Kiosk schlafen dürfe, weil es hier weit und breit keinen Camping gibt. Das sei kein Problem. Diesen Tipp habe ich im iOverlander gefunden.

8.7.2017

191939                192133                194       

S24.790032 W50.005955              Hotel Buganville Express in Castro

Zuerst ging es in den Parque Estadual de Vila Velha. Dort gibt es eigenartige Felsformationen wie ein Kelch, eine Colaflasche oder ein Kamel. Auch 2 Senklöcher sind zu betrachten und einen goldenen See. Das grosse Senkloch ist 100 Meter tief und 80 Meter im Durchmesser. Der Grund des Loches kann man mit einem Lift erreichen. Nur leider wird er zurzeit überholt und man kann nicht runter. Der See schimmert im Winter auch nicht golden weil die gelben Blätter vom Herbst nicht mehr leuchten. Hat sich aber trotzdem gelohnt. Von dort ging es weiter nach dem Parque Guartela. Dieser Park ist im Privatbesitz und ein grosser Pousada Komplex steht mitten drin. Ist zum Wanderurlaub gemacht. Man sieht dort verschiedene Sachen, wie uralte Wandmalereien, Aussicht über den Canyon etc. Nichts Besonderes. Beim rausfahren aus dem Tal hat sich noch ein Motorunfall ereignet und auf dieser schmalen Strasse war kein Durchkommen mehr. Bin zurück bis Castro gefahren und habe dort ein schönes, neues Hotel bezogen. Zum Nachtessen ist ein anderer Gast mit seiner Frau und ich in die Stadt zum Nachtessen gegangen. Er sprach gut Englisch und wollte vieles über meine Reise wissen.

7.7.2017

191790                191939                149

S25.03633 W50.055203 Camping Parque National dos Campos Geraisin der Nähe von Ponta Grossa

Da es da draussen auf der Farm auch Wifi hat, konnte ich auch Helene anrufen. Dann ging es in die Stadt zum Frühstück. In einem guten Hotel haben sich Alvaro, sein Onkel und Zwei Freunde getroffen um von mir etwas über die Reise von Alaska bis Ushuaia zu erfahren. Sie möchten die Reise in die Gegenrichtung machen. Danach hat mir Alvaro die Fabrik für die Metallverarbeitung gezeigt. Sie fabrizieren Hochregallager und Metallgerüste zum Häuserbau. Auch eine Firma wird aufgebaut, die Förderanlagen herstellt sie haben ein ganz kluges Rollen förderband entwickeld, das nur die Rollen bewegt, wo ein Gegenstand daherkommt. Ist er vorbei, stellen sie wieder ab. So laufen die Rollen nicht den ganzen Tag. Das System bauen mit der Unterstützung der Universität. So profitieren sowohl die Uni und die Firma. Dann ging es zum Onkel auf die Farm zum Mittagessen. Dort habe ich auch seine Schwester und ihren Mann kennen gelernt. Alvaro und er sind immer miteinander am Motorrad fahren. Sie haben einen 7 Kilometer langen Parcour zum Trainieren und machen auch an Brasilianischen Traielrennen mit. Letztes Jahr wurden sie 2. und 3. Nach dem Mittagessen habe ich dann verabschiedet und wollte noch einen anderen Park besuchen, der aber auc geschlossen war. So bin ich auf den Camping von Vorgesten gefahren um dort zu Schlafen. Die ganze Familie wollte natürlich, dass ich noch länger bleibe und haben mich schon für Morgen zum Mittagessen eingeladen und beim Onkel hätte ich schlafen können. Aber ic kann ja nicht ewig in Ponta Grossa bleiben und mich dauernd von der Familie Scheffer verköstigen lassen. Auf dem Camping haben der Campingbesitzer und ich ein Feuer gemacht und wieder gab es Churrasco. Das Essen war noch nicht fertig, ist das lokale Fernsehen erschienen. Ob es erlaubt sei eine Sendung über mich zu machen. Es sei für Ponta Grossa und den Camping interessant etwas über mich zu hören und zu sehen. Ich wurde am Churasco essen gefilmt und interviewt. Dann wurde der Landy innen und aussen gefilmt und abgelichtet. Nächsten Freitagabend zur besten Sendezeit werde es ausgestrahlt.

6.7.2017

191670                191790                120       

S25.167079 W49.999538              Wochenendhaus von Alvaros Grossvater

Was für ein unglaublicher Tag geht wieder zu Ende! Wollte Furna (Dolina) Grande besuchen. Kurz vorher sah ich aber das Schild, das zum Buraco do Padre hinwies. Habe ich mir gedacht, ich besuche diese Senke mit dem Wasserfall zuerst und nachher mein eigentliches Ziel. Beim Eingang angekommen, war schon ein anderer Besucher da und wollte auch in den Park. Das Tor war aber geschlossen und der Wärter hat uns klar gemacht, dass der Park geschlossen sei. Auch ein Dritter kam und hat mit dem Wächter gesprochen. Dann kam er zu mir und sagte auf Englisch, ich solle warten bis der Andere weggefahren sei. Habe ich gemacht, und als er weg war hat er mir erklärt, seine Familie sei der Besitzer dieses Parkes. Er hätte den Landy mit Schweizer Nummernschid gesehen. Da sie gleich gestern von England mit den vielen Land Rover Defender, gesprochen hätten, musste er mich einfach treffen. In England seinen seinem sechs Jahre alter Sohn immer die Defender aufgefallen. Er hat sich anerboten, mir den Geschlossenen Park zu zeigen. Zusammen sind wir dann zum Wasserfall im Senkloch gefahren und gegangen. Super schön und natürlich ohne andere Besucher. Das war für mich eine riesen Überraschung. Nach dem Besuch des Park’s habe ich ihm den Landy gezeigt und das Dach geöffnet um mein Bett da oben zu zeigen. Darauf hat er mich eingeladen mit ihm auf die Farm zu kommen, er müsse dort etwas erledigen und nachher könnten wir in das erste Basislager, das sein Grossvater gebaut habe, zum Mittagessen gehen. Habe natürlich gerne Ja gesagt. Auf der Farm hatte er einige Besprechungen und dann fuhren wir zum Basiscamp Nummer 1. Im Camp angekommen, hat er mir seinen Grossvater und seinen Vater vorgestellt. Wir haben dort gut gegessen. Langsam, nach und nach hat er mir dann erzählt, dass seine Familie eine Fläche von 24‘000 Hektaren (ja 24‘000 Hektar)Land besitze. 15‘000 sein Waldwirtschaft und der Rest sei Agrarland und Fabrikgelände. Soweit man rundherum sehe, sei alles Familienbesitz. Unvorstellbar! Er hatte noch zwei andere Besprechungen in einem entfernteren Teil des Waldes. Dies sei aber 1 Stunde Fahrt. An einem Ort hätten sie Probleme mit dem Baumfällerfahrzeug. Am nächsten Ort müsse er abklären, ob man nächste Woche ernten könne. Er ist Forstingenieur und verantwortlich für den gesamten Wald. Ich sei eingeladen, mit ihm mitzufahren um zu sehen wie bei ihnen im Wald gearbeitet wird. An Ausstellungen habe ich ja diese Maschinen schon gesehen, aber die riesen Dinger in Aktion zu sehen ist einfach WOW! Da findet man kaum Worte. Im Vorbeifahren hat er mir ein Anwesen gezeigt wo ich hätte übernachten können. Zwei super Villen in einer Waldlichtung mit grossem Stausee wo Strom für seine Fabriken produziert wird. Fische hat es hier drinnen die länger als einen Meter sind. Einfach alles fast unwirklich, aber wahr! Weil aber  an diesem Tag Dung ausgetragen wurde hat die ganze Umgebung gestunken und er hat umorganisiert, dass das Churrasco heute Abend mit seiner Familie und mir im Weekendhaus seines Grossvaters stattfinde. Und dies alles weit draussen im Wald. Da ich kein Handynetz hatte, habe ich ihn gefragt, warum er Empfang hätte. Sie hätten ihr eigenes Handynetz aufgebaut und so hätten sie auf der ganzen Fläche ihres Besitzes auf ihren Handy’s Empfang. Für unsere Verhältnisse einfach unvorstellbar. Am Abend stieg dann die Churrasco Party mit der ganzen Familie. Zum Schlafen war ein Zimmer hergerichtet. So hatte ich die grosse Villa für mich alleine. 4 Angestellte für dieses Grundstück haben ihre eigene Unterkunft. Neben der Villa natürlich der Swimmingpool und ein Fussballplatz in Orginalgrösse! Dass wäre was für den FC Bizau! Ich wurde darauf hingewiesen, dass Nachts hie und da ein Motorrad vorbeifahre. Dies sei der Wachmann, der seine Runden drehe. Er hat ihn angewiesen, heute Nacht nicht so nahe ans Haus ran zu fahren, um mich nicht zu stören. Musste mich vor dem Einschlafen an den Haaren ziehen, um zu sehen ob ich wirklich hier bin und noch in der Wirklichkeit lebe. Das sind wir uns nicht gewohnt, dass ein Hergelaufener eine solche Gastfreundschaft geniessen kann. Vielen herzlichen Dank an Alvaro und seine Familie!!!!!

5.7.2017

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S25.153344 W50.13924 Hotel 10 in Ponta Grossa

Fuhr heute Morgen voller Erwartungen zum Parque Estadual de Vila Velha. Dort hiess es aber der Park sei nur Freitag, Samstag und Sonntag offen. Wenn ich trotzdem rein möchte, müsse ich einen Führer haben. Der kostet aber etwa 50 US$. Habe mich anders entschieden und bin zum Cannyon e Cachoeira do Rio Sao Jorge gefahren. Dort war zuerst einmal Offroad fahren angesagt. War super Fahrt und der Landy macht es wieder ohne Murren. Beim Mittagessen habe ich noch schnell den Landy umgestellt, dass ich die Sonne im Windschatten hatte. Habe dabei aber vergessen, dass mein Handy nur auf der Sitzbank lag und die hintere Türe offen war. So ist es raus gefallen und ich bin sogar noch drüber gefahren. Muss ja auch noch sein, wenn schon, dann schon! Das Glas hat natürlich 100 Risse, aber es läuft noch. Dann ging es zu Fuss in die Schlucht runter. Ein Wasserfall, der aus einer Höhle raus kommt, ist die Attraktion. Sieht auch super aus. Am Ausgangspunkt der Wanderung ist ein ganz einfacher Camping. Dort habe ich mir ein Bier genehmigt und im Gespräch mit dem Besitzer haben wir bemerkt, dass von der andern Seite des Flusses, auf einer Anhöhe, super Fotos zu machen währen. Also in den Landy rein und durch den Fluss ging es trockenen Fusses auf die andere Seite. Dann eine schöne Wanderung durch Wald und Wiesen. Der Aussichtspunkt war gar nicht so einfach zu finden, da kein Wanderweg existiert und ich den Erklärungen nicht ganz folgen konnte. Hauptsache, ich habe es geschafft. Als ich zurück kam waren 4 Radfahrer auch anwesend. 3 davon waren Polizisten. Jeder hatte in seiner Rückentasche die Pistole dabei. Auf der engen, holperigen Strasse zurück ins Hotel ist mir ein anderer Landy entgegen gekommen, Ronald Ansbach. Wir haben natürlich angehalten und über wie und was des Anderen etwas hören wollen. Er sprachperfekt Englisch, weil er 15 Jahre in Kanada gearbeitet hatte. Er ist jetzt auch pensioniert und ist wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Hat mir seine Adresse in Sao Paulo gegeben und seine Hilfe angeboten, wenn ich Probleme hätte.

4.7.2017

191256                191599                343

S25.153344 W50.13924 Hotel 10 in Ponta Grossa

Heute wollte ich einfach ein bisschen vorwärts kommen. In Ponta Grossa möchte ich nämlich ein paar interessante Sachen besichtigen. Die Fahrt ging zuerst über eine holprige Stracke. Da hat der Landy reklamiert und hat einfach abgestellt. Das Problem kenne ich zwar, es hat sich ja schon einmal in Bolivien bemerkbar gemacht. Also nachschauen, was jetzt wieder mit dem Schloss nicht in Ordnung ist. Diesmal hat es den ganzen Kontaktblock rausgeschüttelt. Also Werkzeug raus, den Kontaktblock wieder in Position bringen und mit Kabelbindern befestigen. Das ganze Zündschloss möchte ich nicht ersetzen, da es jetzt einen Trick braucht, um den Landy zu starten. Ist ganz gute Diebstahlsicherung. Nach der Kabelbinder Reparatur lief das Ding wieder wie am Schnürchen. So ging es durch hügeliges Gebiet, an Schweinemästereien und Farmen, die nicht mehr so riesige Ausmasse haben, nach Ponta Grossa in ein schönes Hotel, da es hier weit und breit keinen Camping gibt. Habe gutes Hotel mit sehr gutem und freundlichem Personal gefunden. Der junge Mann an der Rezeption hat sogar Englisch gesprochen und hat mir wie in einer Touristeninformation alles Interessante von dieser Umgebung am Computer gezeigt. Er hätte vor nicht allzu langer Zeit sein Tourismus Studium beendet und dies sei sein erster Job. Macht er gut meine ich.

3.7.2017

191064                191256                192

S26.996819 W51.409889              Hotel Alpenrose in 13 Linden ( Treze Tilias )

Zuerst wieder einmal Einkaufen. Dann Besichtigung der Innenstadt von Erechin. Hat eine ganz neue Kathedrale. Ganz unüblich für eine Brasilianische Stadt. Ganz modern innen und aussen. Bei der Besichtigung hat mich ein Priester angesprochen und wollte wissen, was ich von der Kirche halte. Habe ich ihm erklärt, dass man in Brasilien kaum neue Kirchen sehe. Er hat mir dann die Geschichte des Neubaus erzählt und mir zum Abschied ein Bild geschenkt. Es soll mich auf meiner Reise begleiten und beschützen. Dann ging es auf nach 13 Linden.  War schöne Fahrt durch das Vale do Contestado. Zuerst machte ich aber noch einen Halt in Luzerna. So viel ist aber von den Luzernern, die hier angefangen haben nicht mehr zu sehen. Bei der Kirche hat mich ein junger Mann angesprochen und mich gefragt was ich hier mache und wollte meine Geschichte wissen. Dann hat er mir ein Büchlein mit einer Widmung geschenkt und mir alles Gute auf meine Reise mitgegeben. Er werde für mich beten, dass mir keine Ungemach wiederfahre. Dann aber ging es nach 13 Linden. Hier kommt man sich wirklich wie im Tirol vor. Schade bin ich 10 Tage zu früh, denn dann wäre ich direkt ins Winterbierfest rein geraten. Viele Häuser sind im Tiroler Stil gebaut, und natürlich mit dem Dachglockentürmchen. Hunderte von Österreicher Wappen und Fahnen sind zu sehen. Es wird aber auch noch viel Deutsch gesprochen. Wenn man jemanden fragt, ob er Englisch spricht, kommt meistens ein Nein, aber Deutsch. Bin im Hotel Alpenrose abgestiegen, einfach weil mir der Name gefallen hat. Da sind aber noch bessere Hotels z.B. Hotel Schneider, Hotel Tirol oder Hotel 13 Linden. Gute und grosse Hotels. In der Alpenrose ist das Restaurant im Winter geschlossen. So habe ich mich aufgemacht, um vor dem Einnachten noch ein paar Bilder zu schiessen und ein Restaurant zu suchen, was gar nicht so einfach war. 3 waren offen und zwei davon hatten keinen einzigen Gast. So habe ich das 3. ausgewählt, wo ich wenigstens nicht der einzige Kunde war. Und es gab auch feines Schnitzel und ein Österreichisches Bier.

2.7.2017

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S27.634134 W52.256994              Hotel DDC in Erechim

Im Städtchen Mata hat viele versteinerte Bäume zu besichtigen. Hier hat es so viele, dass man sogar die versteinerten Stämme für Mauern und Treppen verwendet. Dann ging es auf grosse Fahrt. Heute wollte ich ein paar Kilometer hinter mich bringen. Bald aber taucht ein grosses Dinosaurier Ungetüm auf, das natürlich auch besichtig werden muss. Dort traf ich auf eine Familie Daniel mit seiner Frau und Kind. Er spricht gut Englisch und wir haben uns lange unterhalten. Dann ging es aber wirklich auf grosse Fahrt. Interessantes gibt es hier nicht viel zu sehen. So ist die Fahrt durch das hügelige Gebiet mit viel Landwirtschaft ein bisschen eintönig. Aber es ging zügig vorwärts. Um 17.00 war ich in Erechim und habe hier ein schönes und günstiges Hotel gefunden.

1.7.2017

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S29.57954 W54.42060                  Camping Municipal in Mata

Das war wieder einmal ein Tag, den man nicht so schnell vergisst. Morgens um Neun stand ein Mann vor dem Landy. Er sei vom lokalen Radio und Fernsehen und hätte gehört, dass ein aussergewöhnlicher Overlander auf dem Camping Municipal stehe. Ob es erlaubt sei, von mir einen Bericht im lokalen Fernsehen und Radio zu senden. Er hatte 100 Fragen, die natürlich ein Problem darstellten, da er nur Spanisch sprach und ich nur 5 Worte. Nach einer Stunde der Fragerei, Fotoshooting und Filmerei war er dann zufrieden. Dann ging es an die Zollformalitäten. Da diese Stadt keine Grenze  hat, ist es auch schwierig, die Uruguayaner Papiere aus zu stempeln und die Brasilianischen Einreisepapiere zu bekommen. Die Büros sind in der ganzen Stadt verteilt. Zuerst ging es zu einem grossen Einkaufscenter. Dort ist das Büro zum Ausstempeln des Uruguayer Visums und des Brasilianischen Einreisevisums gleich im selben Raum. Uruguay war kein Problem. Der Brasilianer meinte dann aber, dass mein Pass nicht lesbar sei. Warum war er dann für den Uruguayaner lesbar, habe ich gefragt und gesehen, dass er den Pass gar nicht ganz ins Lesegerät eingeschoben hatte. Habe ihn darauf aufmerksam gemacht. Siehe da, mein Pass war wieder lesbar und ich habe mein Visum für 3 Monate bekommen. Jetzt mussten noch die Landy Papiere erledigt werden. Das Uruguayer Papier musste abgegeben werden. Aber wo. Die Frau am Uruguayer Zoll gab mir die Adresse. Also los zum Aduana Uruguay. Dort war aber alles geschlossen. Ein Mann hat mir erklärt, dass ich auf ein anderes Büro gehen müsse. Er hat mir erklärt, wo ich es finde. In der Nähe suchte ich einen Parkplatz. Ein Parkwächter hat mich eingewiesen und ich habe ihn nach dem Büro gefragt. Dies sei nur um 2 Ecken rum. Dort angekommen war es aber nicht das Büro von Uruguay, sondern das von Brasilien. Auch gut, ich musste ja auch ein Landypapier für Brasilien haben. Weil es Samstag war, waren auch nicht die richtigen Profis da und es hat gedauert, bis es soweit war. Die zwei älteren Herren mussten sich immer wieder beraten, wie es nun richtig funktioniert. Der Computer wollte nicht immer das, was sie wollten. Zu guter Letzt hat aber alles geklappt und auch der Landy bekam sein Visum für Brasilien. Jetzt musste ich nur noch die Eireisepapiere für Uruguay loswerden. Niemand wollte die annehmen. Man hat mich wieder zum geschlossenen Büro geschickt, wo ich stark klopfen soll. Hat aber nichts genutzt. Da kam mir die Erinnerung, dass ich doch vor der Stadt ein Aduana Büro der Uruguayaner gesehen habe. Zurück zum Auto, habe ich den Parkwächter gefragt, wo ich das übrige Uruguayaner Geld tauschen könne. Er ist gleich mit mir dorthin gegangen und hat mir auch die Grenze in der Stadt gezeigt. Dann wieder ins Auto und 20 Kilometer den Weg zurück den ich gestern gekommen bin. Dort hat mir der Beamte tatsächlich das Papier abgenommen. Wow. Alles erledigt! Hat 4 Stunden gedauert. Dann konnte die Fahrt Richtung Norden weitergehen. In Mata habe ich auf dem Camping Municipal Halt gemacht. Bevor ich richtig parkiert habe wurde ich zu einem Bier eingeladen und die übliche Fragerei ging natürlich los, so wie ich es mir ja gewohnt bin. Ruhiger Ort und kostet nicht mal was.

30.6.2017

189936                190332                396

S30.866688 W55.600552              Parque Municipal in Rivera

Auf zum grossen Teil schlechten Strassen ging es heute nach Rivera in die Nähe des Brasilianischen Zolles. Auch die Routa 30, die eine Hauptverbindung von West nach Ost ist, ist mehr als zur Hälfte schlecht. Brücken, die noch nicht ausgebaut sind, sind überschwemmt von den gestrigen Regenfällen. Bis zu 60 Zentimeter. An einer Stelle sind sogar Lastwagen nicht mehr durch das stark fliessende Wasser gefahren. So haben wird diskutiert, was zu machen sei. Zwei sind zu Fuss rüber und haben getestet wie hoch der Wasserpegel ist. Die Höhe sei nicht das Problem, aber die Strömung. Für ein normales Auto ist da keine Chance. Wir haben beschlossen, dass ich voraus fahre und die andern gleich folgen. Alle Pickup haben die 2 Brücken ohne Probleme gemeistert. Dann folgten auch die Lastwagen. Für die normalen Autos war kein Durchkommen, die hätte es weggeschwemmt. Vor lauter Organisieren und hin und her habe ich sogar vergessen zu fotografieren oder zu Filmen. Habe in der Nähe von Rivera einen riesigen Camping gefunden, der nicht einmal was gekostet hat. Ganz schöner Camping mit verschiedenen Plätzen in den Bäumen und am See. Als ich das Dach schon angehoben hatte, hat ein Auto mit 4 Frauen angehalten. Sie wollten wissen, was das überhaupt sei. Ich musste ihnen den Landy zeigen und sie wollten dann natürlich alles über meine Reise wissen. Was, wie und wo, und wie und was ich als nächstes in Angriff nehmen werde. Das Pantanal und den Amazonas bis hoch nach Guyana seien meine nächsten Ziele. Eine hat gleich gefragt, ob sie mitreisen dürfe, das wäre schon immer ihr Traum gewesen. Worauf eine andere sagte, dass ihr Mann keine Freude hätte, wenn sie mit mir in den Amazonas fahren würde. Alle haben gelacht und sie hat nur gesagt, dass man ja noch träumen dürfe. Recht hat sie, träumen muss man doch immer von irgend Etwas (meine Meinung). Wir hatten eine lustige Zeit miteinander, das ist das Wichtigste. Sie kein Englisch und ich kein Spanisch. Mit dem Übersetzer auf dem Handy geht es immer irgendwie.

29.6.2017

189705                189936                241

S30.945969 W57.520553              Hotel Termas del Arapey in Termas del Arapey

Vor dem Hotel musste ich natürlich wieder Red und Antwort stehen, woher ich komme und was ich mache. Nach nur 300 Metern bin ich an einem Autofriedhof vorbei gekommen, wo ich natürlich ein paar alte Wracks festhalten musste. Tut einem richtig weh, die alten Auto so einem vernachlässigtem Zustand zu sehen. Der Scheibenwischer des Landy haben heute viel arbeiten müssen. Viel habe ich aber nicht verpasst. Bin am Rio Uruguay entlang nach Salto gefahren. Dort gab es einmal einen grossen Wasserfall. An dieser Stelle wurde ein grosser Staudamm mit Kraftwerk gebaut. Es ist gross aber nicht so gross wie das von Itaipu. Habe es besichtigen können. Konnte mich einer Schulklasse anschliessen, weil ich der einzige Tourist war. War sehr freundliches Personal da, das auch englisch gesprochen hat. Der Damm wurde von Uruguay und Argentinien gemeinsam verwirklicht. Nachher bin ich nach Termas del Arapey gefahren, wo es Thermalbäder gibt. Ich wollte mal so etwas sehen. Die warmen Bäder sind direkt in den Hotels und deren Gärten. Ich habe ein schönes Hotel mit schönem Pool und Garten gefunden. Dort kostet ein grosses Zimmer mit grosser Stube und grossem Bad nur US$ 80. Betten hat es für fünf Personen. Der Pool ist direkt am Hinterausgang vom Zimmer und das Auto steht auf der vorderen Seite direkt an der Eingangstüre. Wenn ich Wellness Fan wäre, könnte ich hier gut eine Woche bleiben.

28.6.2017

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S32.318762 W58.076605              Hotel Lobato in Paysandu

Habe zuerst den alten Bahnhof und den Strand von Colonia angeschaut. Der Bahnhof hat schon bessere Zeiten erlebt. Die Bahn fährt nicht mehr. Aus den alten Gebäuden wurden aber teilweise interessante Objekte gemacht. Jugendtreff und Veranstaltungshalle. Am Ende des Strandes wäre auch eine schöne Gelegenheit zum campieren gewesen. Dann ging es nordwärts. Den ersten Halt gab es am Rio Uruguay, an einem Denkmal für 33 Helden der Unabhängigkeit die hier gelandet sind. Den 2. Halt habe ich in Nuevo Berlin gemacht, wo ich aber nichts von Berlin oder Andenken daran finden konnte. So ging es Kilometerweit durch landwirtschaftliches Gebiet und Holzwirtschat dahin. Riesige Farmen, riesige Zentren wo die Sojabohnen abgegeben werden, mit riesigen Silos und riesige Holzstapel, die von grossen abgeholzten Waldflächen zum Abholen bereit liegen. Einfach alles riesige Ausmasse, die wir uns gar nicht vorstellen können. Kühe zu tausenden, eingepfercht in Gehegen werden mit Silofutter gefüttert und rundherum werden die grossen Weideflächen mit Sojabohnen bepflanzt. So kann man doppelt verdienen. Ernten kann man hier sowieso 2 Mal im Jahr, einmal Soja und einmal Gras für das Silo. Und immer wieder alte Windräder, die einmal das Wasser für die weidenden Kühe hoch gepumpt haben. So wird meine Fahrt für die nächste 2000 Kilometer jetzt wohl aussehen, denn auf den Weg ins Pantanal Gebiet von Brasilien sieht es in etwa überall so aus. So wie es aussieht, fahre ich wahrscheinlich durch das Pantanal und den Amazonas nach Guyana, Surinam und Französisch Guyana. Küste habe ich eigentlich schon viel gesehen. Das Pantanal Gebiet und eine Fahrt durch das Amazonasgebiet würden mich schon auch interessieren. Mal sehen wie sich Alles entwickelt. Vielleicht habe ich in ein paar Tagen wieder was anderes im Kopf.

27.6.2017

189144                189349                205       

S34.471862 W57.85256 Hotel Plaza Mayor in Colonia

Heute war der Himmel den ganzen Tag bedeckt. Bin zuerst nach Nuevo Helvecia gefahren. Dort wird das Dorf noch richtig schweizerisch rausgeputzt. Im Zentrum wird den Vorfahren, die das Dorf gegründet haben, in allen Facetten gedacht. Der Dorfplatz und die Umgebung, Restaurants usw. deuten auf die Gründung und den Ursprung hin. Dann ging es zum nächsten Ziel : Colonia del Sacramento. grosse Stadt, die schon früh gegründet wurde und von Portugal und Spanien begehrt wurde. Schöne, Kleine Altstadt und leicht zu Fuss zu erkunden. Hier hätte es einen schönen Camping, aber da das Wetter nicht mitgespielt hat, habe ich in einem Hotel übernachtet. War auch gut, denn es hat nachts sogar begonnen zu regnen. Nach so vielen „wild camps“ war es auch kein Schaden, wieder einmal eine richtige Dusche und ein richtiges Bett zu geniessen. Auch gutes Internet war wieder einmal ohne Probleme zu haben. Morgen geht es dann dem langen Strand entlang dem Norden zu. Dort ist alles bebaut und es ist eine riesige Bade und Urlaubs Destination. Früher war es eine Schmuggler Stadt.

26.6.2017

189042                189144                102

S34.83991 W56.40877                  Camping Municipal in der Nähe von Montevideo

Montevideo ist eine saubere Stadt. Langer, schöner Promenade und am Meer ist ausser der Hafen, alles Strand. Auch der Strand ist sauber und überall zugänglich für die Öffentlichkeit. Keine Privatstrände oder Privatgrundstücke sind am Meer. Die Stadt ist nicht so riesig und die Sehenswürdigkeiten liegen nicht weit auseinander. Zuerst bin ich zum Militär Museum hoch gefahren, von wo man einen schönen Blick über die Stadt hat. Dann habe ich in der Stadt einen Rundgang zu Fuss gemacht und dabei die interessantesten Sachen auf Fotos festgehalten. Hier wird auch dem Gründer gedacht, dem zu verdanken ist, dass Uruguay unabhängig wurde. Seine Geschichte ist im unterirdischen Mausoleum am Plaza Independencia kurz dargestellt. Auch ein grosses Denkmal auf dem Platz erinnert an ihn. Viele alte Gebäude gibt es nicht mehr. Auch das Zentrum besteht mehrheitlich aus neuen, oder nicht mehr so neuen Gebäuden. Die 5 bis 6 Stunden haben mir gereicht, einen kleinen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Dann ging es raus aus dem Gewühl aufs Land, wo ich auf einem riesigen Camping ganz alleine übernachtet habe.

25.6.2017

188767                189042                275

S34.82585 W55.93482                  Wild Camp am Meer in der Nähe von Ciudad de la Costa

Weiter ging es der Küste entlang Richtung Montevideo. Beim Internet suchen habe ich schon an der ersten Tankstelle auch Brasilianische Overlander getroffen. Rokaz und Mary. Sie ist so alt wie ich und er ist 73. Sie sind immer unterwegs in den Anden und sind am Bergsteigen und Klettern. Sie wohnen in Belo Horizonte und ich soll bei ihnen vorbeischauen, wenn ich in der Nähe sei. Haben noch Kaffee miteinander getrunken und dann wollte ich so nahe wie möglich an Montevideo ran, um Morgen die Stadt zu besichtigen. Viel gibt es unterwegs nicht zu besichtigen. Die alten Burgen sind auch nichts Besonderes. In Punta del Este ist der Strand und die Promenade besonders schön. Dort habe ich etwas gegessen und in der Nähe von Montevideo wollte ich auf den Camping, der aber geschlossen war. So habe ich mich entschieden an einem schönen Plätzchen am Strand die Nacht zu verbringen. Bis es dunkel wurde, waren viele Leute am Strand, aber die sind dann Alle abgezogen und ich hatte eine ruhige Nacht. Ein riesen Strand und nur für mich und ein paar Fischer.

24.6.2017

188597                188767                270

S34.667938 W54.152541              Wild Camp beim Leuchtturm in La Paloma

Zuerst bin ich nach Punta del Diablo gefahren. Kleines Städtchen mit interessantem Strand. Der Teufel muss der Sage nach das Dorf mit Steinen beworfen haben. Nach ein paar Fotos ging es weiter nach La Paloma. Hier musste ich einkaufen und Geld auftreiben. Dies war gar nicht so einfach. Der einzige Automat gibt mir kein Geld und in den Supermercados, wo es Geld gäbe, ist alles Spanisch geschrieben, sodass ich mich auch nicht schlau machen konnte wie das funktioniert. Habe dann in einer Wechselstube Dollars gewechselt. Dann habe ich den Leuchtturm vom Dorf bestiegen und habe die Marines gefragt, ob man auf dem Parkplatz übernachten dürfe. Dies sei ein öffentlicher Parkplatz und da sei nichts dagegen einzuwenden. Gegen Abend sind viele Leute hier an den Strand gekommen und einige wollten wie üblich wissen, was ich hier mache und wollten den Landy auch von innen sehen. Es ist schon zur Gewohnheit geworden, dass wenn der Landy an einem öffentlichen Ort steht, dass Leute auf mich zu kommen und Fragen haben.

23.6.2017

188373                188597                234

S34.026545 W53.543384              Wild Camp an der Playa Grande in der Nähe von Punta del Diablo

Habe mich am Morgen natürlich auf den Strand gemacht. 75 Kilometer zum grössten Leuchtturm von ganzen Süden von Brasilien. Die Strecke ist super zu Fahren. Schöner als alle Strassen in Brasilien. Mit 80 Km/h ging es dem Leuchtturm entgegen und wieder zurück. Beim Leuchtturm habe ich die Marines gefragt, ob ich hinauf gehen dürfe. Nach Abklärung mit dem Chef, durfte ich mit einem wachhabenden Soldaten hinauf und Fotos machen. Einer hat perfekt Englisch gesprochen und mir alles erklärt. 44 Meter hoch ist der Turm. Lange konnte ich mich nicht aufhalten, denn 3 Lastwagen voller Soldaten mussten sich bereit machen zu einer Parade in Hermenegildo. Unterwegs zurück, habe ich die Kolonne während meiner Mittagspause vorbei fahren sehen. Es wurde natürlich gehupt und gewunken. Die einzige Verbindung zum Leuchtturm ist der Strand. Weiter ging es dann zum Uruguayischen Zoll. Die Brasilianer wollten mir das Visum für das Auto nicht abnehmen, weil es ja noch gültig sei. Sonst gab es keine Schwierigkeiten auf beiden Seiten. Im Gegenteil, als ich im Zollgebäude ankam, hat man von überallher gefragt, ob ich der mit dem Land Rover sei. Man wollte natürlich wissen was ich hier mache und 2 Englisch sprechende haben mir geholfen die Fragen von den Beamten zu beantworten. Auch einige Beamte haben Englisch gesprochen. So war das ganze Prozedere kein Problem. Nach einer halben Stunde war ich wieder unterwegs. Im zollfeien Gebiet habe ich noch Zollfrei meinen Tank gefüllt, der war aber so teuer wie sonst in Brasilien auch. Nachher bin ich nicht mehr weit gefahren und am Strand der Playa Grande auf einem Camping Halt gemacht. Der Camping war aber nicht mehr bedient, so habe ich gratis übernachtet.

22.6.2017

187888                188373                485

S33.65836 W53.25031                  Camping Pachuca in Hermenegildo

Schöne Fahrt auf guter Strasse. Obwohl alles flach ist, war es eine ganz interessante Fahrt durch die Lagunen Landschaft. Hier kann man so viel man will auf dem Strand fahren. Der Sand ist hart, sodass man nicht einsinkt. Der ganzen Küste entlang sieht man hunderte von Windgeneratoren. Riesige Dinger. Morgen werde ich das Informationszentrum besuchen. Auf der ganzen Strecke waren immer wieder Tiere und Vögel verschiedenster Art zu sehen. Kühe und Pferde im Wasser, denen die frischen Gräser im Wasser mundeten. Mit der Fähre ging es von Sao Jose do Norte nach Rio Grande. Habe Glück gehabt und konnte mit der ersten möglichen Gelegenheit mitfahren. Es hat eine Kilometer lange Schlange von Lastwagen gewartet. Weil ich aber einfach ganz nach vorne fuhr und gefragt habe, wo es auf die Fähre gehe, haben sie mich einfach auffahren lassen. Weiter südlich in Hermenegildo habe ich einen schönen kleinen Camping gefunden. Dieser Camping liegt an der Strecke, wo man mit dem Auto mehr als 150 Kilometer auf dem Strand fahren kann.

21.6.2017

187555                187888                333

S30.5362 W50.42813                    Camping Mini Camping CW in Bacupari

Es gab Frühstück. Was da aufgetischt wurde, hätte für 5 Personen gereicht. Um 09.00 ging es dann wieder los. Der Wettergott hat es wieder gut gemeint. Schöner Sonnenschein. Zuerst ging es durch hügeliges Gebiet ans Meer. Überall gibt es hier Minen. Nach Gold und Eisenerz wird hier geschürft. Alles im Tagebau. Der Strand am Meer ist harter Sand. Hier kann man am Strand entlang fahren. Vor allem jetzt, wo keine Badegäste mehr hier sind. Der Strand ist besser zu fahren als die Strasse. Bin auch etwa 20 Kilometer am Meer entlang gefahren. Mal was ganz anderes. Dann ging es auf der Autostrasse wieder etwas schneller vorwärts. Durch riesige Ebenen, wo das Wasser von den letzten Regenfällen immer noch zu sehen ist. Es hat letzte und vorletzte Woche fast immer geregnet. Bin ein richtiger Glückspilz was das Wetter betrifft. Auf einem kleinen Camping habe ich Halt gemacht. Bin der Einzige hier. Es ist ganz angenehm, wieder einmal alleine zu sein und meine Fotos etc. nach zu arbeiten.

20.6.2017

187300                187555                255

S28.37728 W49.38431                  Camping Pousada pegue Esperanza in Lauro Muller

Welche Überraschung am Morgen. Die Kinder von Thiago mussten auf der Couch schlafen, weil ich ihr Schlafzimmer benützt habe. War mir echt peinlich! Er wollte aber nichts davon hören. Auch hat er gesagt, dass er mit der Familie anfangs Januar nach Vorarlberg komme. Habe im an Herz gelegt, dass er sich meldet, wann er kommt, wir könnten dann einige Sachen miteinander unternehmen. Ein Freund von ihm hat auch vorbeigeschaut, Dominik Kline. Er ist Österreicher und wohnt und arbeitet in Florionapolis. Auch soll er anfangs Januar in Österreich sein. So kann es ein Treffen von Freunden im Vorarlberg geben. Dann ging es los Richtung Süden. Das Wetter wurde immer schöner. An einer Tankstelle habe ich nicht schlecht gestaunt, als mich der Tankwart in Englisch ansprach und wissen wollte wie und was ich mache. Auf die Frage, wo er so gut Englisch gelernt habe, sagte er mir, dass er Ingenieur gemacht habe und als Freifach diese Sprache gelernt habe. Ich wollte ihn nicht fragen warum denn ein Ingenieur an einer Tankstelle Treibstoff ausgibt. Am Abend hat er mir ein Whatsapp geschickt und sich bedankt, dass er ein wenig mit mir plaudern durfte und hat angeboten, wenn immer ich Probleme in Brasilien hätte, dass ich ihn anrufen solle. Am Nachmittag war schönster Sonnenschein und blauer Himmel. Beste Voraussetzung, um den kurvenreichen Pass in Angriff zu nehmen. Auf dem Pass oben hat man eine schöne Aussicht auf die ganze Strecke und ins Tal raus in Richtung Meer. Bin wieder ins Tal runter und in Lauro Muller habe ich bei einer Pousada campiert. Sehr freundliche Leute und sie haben mir öfters angeboten, im Haus zu übernachten, weil es in der Nacht kalt werde. Da ich aber Heizung im Landy habe, ist es ja kein Problem.

19.6.2017

187255                187300                45

S28.393237 W49.548830              Bei Thiago in Florionapolis

Regen, Regen den ganzen Tag. Habe keine Lust gehabt weiter zu fahren. Bin zu Thiago gefahren und bei ihm Mittaggegessen. Dann sind wir zusammen in die Stadt. Er hat mir geholfen eine neu Simkarte für das Handy zukaufen, weil ich mit der Clarokarte immer Probleme habe. Wieder zurück bei ihm zu Hause hat er mir gezeigt, wo der Pass mit der enormen Steigung und den vielen Kurven ist. Er ist in ganz Brasilien bekannt. Wie bei uns der Stilfserjoch Pass. Das Wetter sieht für Morgen gut aus, so sollte es einen schönen Ausflug geben. Abe auch bei Thiago übernachtet. Bei diesem regnerischen Wetter ist es angenehmer ein richtiges Dach über dem Kopf zu haben.

18.6.2017

Übernachten bei Ana und Celso in Florionapolis

Heute war wieder Party Time. Ceslo und Ana waren bei einem Freund eingeladen, die baldige Geburt ihres ersten Kindes zu feiern. Bei reichlich Bier, Currasco und Süssigkeiten wurde die Livemusik von einem bekannten Musiker genossen und auch viel mitgesungen. Eine richtige Brasilianische Party. Es war schon dunkel, als man den Heimweg antrat. Celso ist gleich zu Bett und hat die Bierchen in der Horizontalen verdaut. Geschlafen habe ich wieder bei Ana und Celso. Mit Thiago habe ich ausgemacht, dass ich ihn Morgen zum Mittagessen treffe. Ich möchte noch von ihm die Wegbeschreibung zu einem ganz bekannten Pass, der sich in vielen verrückten Kurven den Berg hinauf windet.

17.6.2017

186912                187255                343

Übernachten bei Ana und Celso in Florionapolis

Die Route nach Florionapolis ging wenn immer möglich der Küste entlang. Dies war aber selten der Fall. Die ersten Kilometer waren interessant und es mussten 2 Fähren geentert werden. Auf eine Fähre mussten alle Autos seitwärts auffahren. So etwas habe ich noch nie gesehen. Hier gibt es viele Badeorte, aber sie zu erreichen, muss immer vom Landesinneren an die Küste gefahren werden und dann wieder zurück. Habe mich am Morgen mit Thiago in Verbindung gesetzt und ihn gefragt, ob e am Nachmittag zu Hause sei, um Ihm einen Beuch abzustatten. Da er aber erst am Abend zu Hause war, bin ich zuerst zu Celso und Ana gefahren, wo ich mit Freuden empfangen wurde. Thiago hat sie gar nicht informiert, dass ich in Florionapolis bin. So war es natürlich eine riesen Überraschung für sie. Ich wurde gleich eingeladen, die Nacht bei ihnen zu verbringen. Zum Nachtessen habe ich sie zum Essen eingeladen. Den Landy konnte ich wieder in Nachbars Garten parkieren.

16.6.2017

186480                186912                432

S25.812751 W48.532734              Camping Litoral Caioba in Matinhos

Ich muss mich in der Zeit ein bisschen umstellen, denn es ist um 17.30 schon Dunkel und um 06.00 ist es schon wieder hell. Ich sollte früher weg fahren und spätestens um 16.00 auf dem Camping sein. So kann ich die Tageszeit besser nutzen. Wo immer es möglich war bin ich der Küste entlang nach Süden gefahren. In diesem gebirgigen und von vielen Fussmündungen durchzogenen Landstrich ist es aber selten möglich. Dafür ist die Fahrt durch Bananenhaine, Flusslandschaften und Passstrassen sehr interessant. In Matinhos hat es einen gut ausgerüsteten und sauberen Camping, wo ich mich für die Nacht niedergelassen habe.

15.6.2017

186222                186480                258

S24.372107 W47.020006              Camping Fernando Balca in Guarau

Um 11.00 ging es wieder auf die Reise Richtung Süden. Alles ist gepackt und Rene hat mir noch einen Sack voll Orangen und Mandarinen mitgegeben. Jetzt heisst es nur noch Mandarinen essen. Es dauert natürlich eine halbe Ewigkeit, bis man aus Sao Paulo raus ist. Aber auch dies wurde geschafft. Der nächste Halt war Santos. Schönes Stadt mit historischem Zentrum und einem sehr langen, breitem Strand. Dann ging es über Praia Grande nach Guarau auf den Camping. Der Küste entlang gibt es hier einen Badestrand nach dem anderen. Auf dem Camping angekommen musste ich gleich meinen Landy zeigen und wurde zum Nachtessen eingeladen. Natürlich Gegrilltes und Bier und Schnaps dazu. Zum Schreiben war ich dann zu faul und habe es auf Morgen verschoben.

14.6.2017

186206                186222                16

S23.484354 W46.917885              Camping Our home bei Rene in Santa de Parneiba

Heute war Reparieren angesagt. Die Stossdämpfergummi ersetzen, dann das Türenklappern und das Klappern bei der Windschutzscheibe beheben, undichte Stellen abdichten,  das Loch an der Kupplungsglocke abdichten, Luftfilter reinigen und andere Kleinigkeiten. Nach dieser Holpperfahrt in Bolivien und Paraguay hat sich so einiges am Landy gelöst und Einstellungen und Befestigung benötigt. Die Wäsche habe ich auch fein säuberlich gefaltet zurückbekommen. Dann sind Rene und ich runter in die Stadt um mein Reifenreparaturset und Sachen für Rene’s Wohnmobil abzuholen. Mittagessen und wieder zurück auf den Camping. Am Nachmittag haben wir zusammen mit Fred und Emmy die Sonne genossen und über unsere Erlebnisse berichtet. Am Abend hat uns Rene in die Stadt gefahren wo wir einkaufen konnten und habe auch dort Abendbrot genossen.

13.6.2017

186112                186206                94

S23.484354 W46.917885              Camping Our home bei Rene in Santa de Parneiba

Rene ist mit mir in die Stadt gegangen um am Landy die Räder zu wechseln und zu wuchten. Dann haben wir uns auf den Weg gemacht um noch Gummis für die Stossdämpfer zu kaufen. Dies war aber ein schwieriges Unterfangen. Wir sind von Pontius zu Pilatus gefahren und haben nichts gefunden. Haben dann in einem noblen Restaurant Mittag gegessen, natürlich echt Brasilianischen Churrasco, aber echt Schweizerpreise. Auf dem Weg zurück zum Camping, haben wir dann doch noch ein halbwegs vernünftiges Teil gefunden. Das versuche ich Morgen dann anzupassen und einzubauen. Am Abend habe ich Rene und seine Frau zum Nachtessen eingeladen.

12.6.2017

186066                186112                46

S23.484354 W46.917885              Camping Our home bei Rene in Santa de Parneiba

Um 08.00 war ich mit der Hinterachse in der Garage. War gar nicht so leicht, die 500 Meter mit den 34 Kilos zurück zu legen. Luiz hat mich empfangen und gleich den Mechaniker gerufen, der aber noch nicht da war. Er hat gleich versprochen, dass der Landy heute Abend läuft und ich dem Mechaniker helfen darf. Habe ihm erklärt, wie die Achse wieder zusammen zu bauen sei, dass die Einstellungen wieder genau passen. So ging ich zurück zum Hostel und habe die restlichen Sachen zusammen gepackt und den Schlüssel abgegeben. Als ich zurück war, hat der Mechaniker aber schon alles zerlegt gehabt, obwohl ich ausdrücklich gesagt habe, dass ein Einstellring nicht verstellt werden darf. Habe geflucht, aber hat ja nichts genutzt, war ja schon weg. Darauf mussten wir das ganze natürlich neu einstellen. Hat natürlich wieder 2 Stunden gekostet. Danach ging es aber ganz flott und auch der ABS Sensor hinten links wurde ersetz, die Handbremse und das Kupplungspedal eingestellt und die Bremsflüssigkeit gewechselt. Um 12.00 war alles fertig und Luiz hat mich zum Mittagessen eingeladen. Eine Defender Fahrerin war auch dabei, die mit ihrem Landy in ganz Südamerika rumfährt und wir hatten natürlich viel zu erzählen. Nach den Essen ging es dann auf Probefahrt und alles hat hervorragend geklappt. Dann noch bezahlen und ab ging zum Camping von Rene und Marica. Hier wurde ich mit Freuden empfangen und nach einem Rundgang in seinem riesigen Garten zum Nachtessen eingeladen. Ein Belgisches Ehepaar, Fred und Emmy , waren sind auch anwesend. Sie sind schon seit vielen Jahren in Amerika unterwegs. Rene hat mir noch angeboten unter dem Vordach der Garage den Landy zu platzieren, aber ich wollte natürlich bei diesem schönen Wetter im Garten übernachten, was ein Fehler war, denn in der Nacht hat es zu regnen begonnen.

11.6.2017

S23.629392 W46.697988              Hospedagem Benito Barbosa in Sao Paulo

Ausschlafen und Umgebung besichtigt und waren bis Morgen die Garage öffnet.

9. und 10.6.2017

S23.629392 W46.697988              Hospedagem Benito Barbosa in Sao Paulo

Heute geht es wieder nach Brasilien. Die Reise stand aber nicht unter dem besten Stern. Zuerst gab das Radio grossen Stau durch. Dann habe ich das Handy vergessen. So mussten wir in Müselbach wieder umdrehen und es reichte nicht mehr den Zug in St. Margreten den Zug zu erreichen. Helene sollte aber Singen und nach St. Gallen zu fahren, hätte sie alles absagen müssen. Albert hat mich dann nach St. Gallen gefahren. Im Zug hat der Schaffner mir dann erklärt, dass mein Ticket für den vorigen Tag gültig gewesen sei. Aber er hat mich ohne neues Ticket fahren lassen. Es gibt doch noch nette Menschen! In Zürich lief alles gut. In Madrid aber war das sorglose Reisen aber wieder zu Ende. Beim Eisteigen ins Flugzeug nach Sao Paulo hiess es : kein Zutritt! Ich sollte ein Ticket vorweisen, mit dem ich das Land wieder verlasse. Da ja mit meinem Landy das Land verlassen werde, brauche ich kein Ausreiseticket. Dachte ich. Dies wurde aber verneint. Sie haben mir aber geholfen ein Bussticket nach Asuncion zu besorgen und als Letzter konnte ich dann den Flieger besteigen. In Sao Paulo lief dann aber alles rund. Niemand hat nach einem Ticket gefragt. Die Ersatzteile habe ich auch durch den Grünen Zoll gebracht. Beim Abflug von letzten Mal habe ich die Uber Taxi App geladen und es hat in der Stadt sehr gut geklappt. Hier am Flughafen funktioniert es aber nicht. Streit mit den normalen Taxis. Habe dann einen privaten engagiert, der mich angesprochen hat. War gutes Auto und guter Fahrer. Hatte ein Hostel in der Nähe von der Garage reserviert. An der Tür hing aber ein Schild, das ich nicht interpretieren konnte. Der Fahrer hat mir aber geholfen die Rezeption in der Nähe und die richtige Person zu finden. Ohne ihn wäre ich ganz schön aufgeschmissen gewesen da ich ja noch keine Simkarte fürs Handy hatte. Im nahe gelegenen Shoppingcenter habe ich dann gegessen und eine neu Sim besorgt. Ende gut, Alles gut.

10.6.2017    Wieder zurück in Sao Paulo, Brasilien!!!

12.6. bis 9.6.2017

Österreich, Schweiz und Dänemark

Habe eine schöne Zeit in Bizau, Dänemark, Graz und auf einigen Veranstaltungen mit Helene, Verwanten und Freunden verbracht. Tag der offenen Tür von vielen Bizauer Betrieben, Oltimer Treff, Geburtstag von Tom in Hadsund, Boxenstop in Kalwang, Trailer Frühschoppen in Bizau, etc.

17.5.2017

Flug nach Madrid und Zürich und Zug nach Bregenz, wo mich Helene abgeholt hat. Für 3 Wochen in Bizau. Europa hat mich wieder für 3 Wochen.

16.5.2017

186066                186100                34

S23.5524 W46.641185                  Wohnung Erick

Konnte das Fahrrad und einige andere Sachen bei Rene einstellen und bin dann zur Garage um den Landy abzugeben. Dort hat mich Erick abgeholt und wir sind zur Wohnung seiner Eltern, wo er momentan wohnt, gefahren. Am Abend haben wir mit 2 Freunden von ihm das Nachtleben von Sao Paulo genossen.

15.5.2917

185991                186066                75

S23.484724 W46.918489              Camping Our Home bei Rene in Sao Paulo

Rene ist mit mir zur Garage von Luiz gefahren. Die Garage erinnert mich an Santiago. Sieht gut und professionell  aus. Hoffe es kommt diesmal besser. Beim wegfahren haben die Arbeiter gesehen, dass vorne links Bremsflüssigkeit ausläuft. Nicht schon wieder denke ich und muss feststellen, dass sogar viel Bremsflüssigkeit fehlt. Bei Rene zu Hause habe ich das Problem untersucht. Der Bremszylinder, der in Bariloche ersetzt wurde und eigentlich mit neuen Dichtungen versehen wurde, ist nicht mehr dicht. Es wurden gar keine neuen Dichtungen montiert. Es sind noch die Alten. Ich hatte ja noch den alten Bremssattel und konnte die noch intakte Hälfte austauschen. So bin ich wieder mit guten Bremsen unterwegs. Erick konnte ich heute auch erreichen und wir haben auf Morgen Mittag bei der Garage ein Treffen vereinbart. Von dort werden wir dann zu ihm fahren und einander viel zu erzählen haben. Wie er mir gesagt hat, möchte er schon im Juni für 3 Monate nach Italien, um seinen italienischen Pass zu machen. Schade, denn so kann ich ihn in Europa nicht sehen und er kann nicht mit mir in den Norden von Brasilien fahren. Den Abend habe ich mit Rene verbracht. War interessanter und informativer Abend.

14.5.2017

185450                185991                541

S23.484724 W46.918489              Camping Our Home bei Rene in Sao Paulo

Zuerst Bancomat suchen. Kein Geldautomat gibt mir Geld. Habe ein Whatsapp an Jörg geschickt und der hat trotzdem dass es Sonntag ist gleich zurück gerufen. Beide Bancomat Karten sind ja abgelaufen. Hatte ich ganz vergessen. Jörg hätte mir gleich Geld auf eine Bank überwiesen, aber ich wollte zuerst mit Mastercard und Visa probieren. Mit der abgelaufenen Bancomat Karte konnte ich in den Bankomatenraum rein und mit der Visa habe ich schlussendlich Geld bekommen. Jetzt konnte die lange Fahrt Richtung Sao Paulo losgehen. Alles Autobahn. Aber dies Kostet, mehr als 35 US$ für 500 Kilometer Autobahn. Vor Sao Paulo habe ich einen Camping bezogen. Der Besitzer spricht 10 Sprachen und ist selber Overlander. Er hat mit seiner Frau ein grosses Grundstück mit vielen verschiedenen Bäumen und Pflanzen und war Rallyefahrer und, und, und. Wir haben uns prächtig unterhalten, denn wir haben etwa dieselbe Einstellung zum Leben und zu Hobbys und Handwerk etc. In seinem Haus hat er eine grosse Werkstatt mit Werkzeug, was dein Herz begehrt. Durfte mit seiner Familie Essen gehen. Auch seine Tochter und der Schwiegersohn sprechen Englisch. Haben einen unterhaltsamen Abend. Er kennt auch den Mechaniker, zu dem ich Morgen hingehen will. Wenn er Zeit findet, kommt er mit mir dorthin.

13.5.2017

185030                185450                420

S23.314273 W51.146292              Hotel Ibis in Londrina

Gestern habe ich im kleinen Einkaufsladen viel zu viel bezahlt. Die Gesamtsumme war  irgendetwas von 8900 oder 890. Da ich mich über den Wechselkurs nicht im voraus gescheit gemacht hatte, wusste ich nicht was jetzt zu bezahlen ist. Schliesslich habe ich 900 Reals hingelegt und sie hat mir eine Münze zurückgegeben. Am Abend habe ich bei meiner Schreiberei bemerkt, dass es viel zu viel war. Eigentlich wären es 98,00 Reales gewesen. Bin morgens zuerst wieder zurück zum Laden und wollte es der Frau erklären. Logisch, dass sie mich nicht verstehen wollte. Habe Luiz angerufen und er hat ihr dann mein Missgeschick auf Portugiesisch erklärt. Sie hat natürlich alles abgestritten und gesagt ich hätte mit 100 bezahlt und sie hätte mir eine 10 Note und 1 Real zurück gegeben. Nur seltsam, dass ich keine 10 Note im Portemonnaie hatte. Machen konnte ich ja nichts, ich war nur auf den Goodwill der Frau angewiesen. Teurer Einkauf war das und wieder viel gelernt! So bin ich weiter Richtung Sao Paulo gezogen. Auf der Strecke war viel Verkehr und nicht viel zu sehen. Landwirtschaft und je näher man sich der Küste nähert, gibt es auch mehr Industrie. Am Abend habe ich im Hotel Ibis in Londrina Halt gemacht. Es ist ein idealer Ort, gleich neben einem Shoppingcenter. Gut zum Essen, Einkaufen und Geld besorgen. Der einzige Geldautomat hat mir aber wieder einmal kein Geld gegeben. Muss Morgen in der Stadt einen Bancomaten finden.

12.5.2017

184927                185030                103       

S24.076134 W54.264577              Camping Centro Nautico Recreativo in Guaira

Heute ging es rüber nach Brasilien. Hier heisst es aber nicht, dass die Zollabfertigung an der Grenze stattfindet. Den Exit-Stempel für Bolivien muss im Stadtzentrum von Salto del Guaira geholt werden, und die Wagenpapiere müssen in einem Gebäude nahe der Grenze, auf der linken Strassenseite abgegeben werden. Da gibt es aber nicht einmal einen Parkplatz, noch kann man den mittleren Grünstreifen überfahren. Man stellt das Auto einfach auf der rechten Fahrbahn ab und geht rüber auf die andere Seite und gibt das Papier ab. Auf der Brasilianischen Seite will wieder niemand einen Stempel geben. Man muss nach Guaira auf die Polizei und dort den Eingangsstempel holen. Die stellen aber kein Papier für den Landy aus. Das muss am Zoll von der Fähre geholt werden. Also hin, aber dort wird erklärt, dass erstens Mittagszeit sei und zweitens muss das Papier dort gemacht werden, wo man eingereist ist. Wenigstens hat er seinen Kollegen am anderen Zoll angerufen und erklärt, dass ein Schweizer das Papier für das Auto braucht. Also wieder zurück über die Brücke, was eigentlich Bolivianisches Gebiet ist. Dort ist auch so ein Büro. Dort angekommen, ist natürlich auch Mittagszeit. Nach einer Stunde sei es aber offen. Im nahe gelegenen Restaurant wird Mittag gegessen und auf die Öffnungszeit war ich natürlich im Bürogebäude. Dort hiess es aber, erst in 2 Stunden wird geöffnet. So habe ich mich einfach hingesetzt und gewartet. Es ging aber nicht lange, kommt ein Mann daher und frägt auf gut Englisch, was ich hier wolle. Habe ihm alles erklärt und er sagte nur, dass er den richtigen Mann für dieses Anliegen hole. Da kommt ein zweiter Angestellter und spricht in bester englischer Sprache. Offeriert Wasser und Kaffee und erledigt das Ganze in kurzer Zeit. Sein Vater sei Engländer und seine Mutter Brasilianerin und die Ausbildung hätte er in England bekommen. Er entschuldigte sich noch, weil er ein Foto von hinten und vorne vom Auto machen müsse, weil in Zukunft diese Prozedur mit Kameras am Zoll automatisch erledigt wird. Dies war wieder einmal ein Grenzübertritt, wie ich es nicht so richtig verstehe. Aber, andere Länder, andere Sitten und alle Personen mit denen ich zu tun hatte, waren freundlich und hilfsbereit.  Heute wollte ich nicht mehr weiter fahren und bin auf den nächst gelegen Camping im Jachthafen. Schöner Camp am Rio Paraguay. Hier hat es früher mal Wasserfälle gegeben, die wurden aber überflutet, als der Iguazu Staudamm, etwa 150 Kilometer weiter unten errichtet wurde. Noch 900 Kilometer bis Sao Paulo.

11.5.2017

184522                184927                395

S24.156997 W54.667759              Hotel xxx in General Francisco Caballero Alvarez

Habe zuerst dem Zentrum von Asuncion einen Besuch abgestattet. Nichts Besonderes. Die Armenviertel sind gleich 500 Meter neben dem Präsidenten Palast und dem Parlament. Entlang dem Rio Paraguay ist eine schöne Fussgängerzone und auch vor dem Palast, aber sonst ist Chaos und nichts Schönes. Habe Fotos gemacht und bin weiter gezogen. Die Fahrt Richtung Salto del Guaira war gut. Gute Strassen, ohne Löcher. Zuerst waren alles kleinere Farmen und keine Industrie. Dann wurden die Farmen immer grösser und sie wurden riesig. Richtung der brasilianischen Grenze gab es auch immer mehr Industrie. Um 17.00 wurde es dunkel und ich habe ein Hotel gesucht, was ziemlich schwierig war. Habe in General Francisco Caballero Alvarez eines gefunden, aber ich glaube es war das Schlechteste, das ich auf meiner Reise bewohnt habe. Aber es gibt ja Schlafsäcke. Hauptsache das Auto und ich sind sicher.

10.5.2017

184115                184522                407

S25.24511 W57.48469                  Camping Quinta Tiffany in Asuncion

Am Morgen sagte mir der Besitzer des Hotels, dass die Strasse von hier weg bis Asuncion gut sei. Die Aussage hat sich aber meiner Meinung nach nicht bewahrheitet. Löcher bis zu 30 Zentimetern und Quadratmeter gross. Aber es war wenigstens durch gehend geteert. Nach 50 Kilometern hatte aber die Herrlichkeit ein Ende. Die Ureinwohner hatten die Strasse blockiert. In 2 Stunden gehe es wieder weiter. Der Fahrer des Lastwagens hinter mir kam zu mir und sprach mich im besten Deutsch an. Ein anderer kam dazu und sprach auch perfekt deutsch. Hier seien viele Deutsche Auswanderer zu Hause. Die hat man damals in dieses Gebiet raus geschickt. Hier war damals nichts und die haben hier ganze Dörfer gebaut und Landwirtschaft betrieben. Solche Demo’s seien hier normal. Diese Leute hätten Zugeständnisse bekommen und die werden nicht eingehalten. Mit solchen Blockaden machen sie auf sich Aufmerksam und bekommen ihr Recht wieder zu gesprochen. Die nahmen das Ganze ganz locker. Einer erklärte mir, dass er öfters mit ihnen beruflich zu tun hätte und die Situation auch gut kenne. Zum Beispiel müsse er öfters Kohle bei ihnen abholen. Die Herstellung von Holzkohle sei aber verboten. Was aber nichts nützt und die Kohle wird nach Deutschland geliefert unter der Deklaration von Holzkohle aus aufgeforstetem Wald, was natürlich gar nicht stimmt, sondern der bestehende Wald abgeholzt wird. Nach 2 Stunden wurde mit dem Eintreffen der Polizei auch die Blockade wieder gerümt und die Fahrt konnte weiter gehen. Habe mich schon gefragt was noch weiter geschehen kann, nach alle dem was ich in den letzten Tagen erlebt habe. Es liess auch nicht lange auf sich warten. An der nächsten Polizeikontrolle wurde mir erklärt, dass ich zu schnell gefahren sei. Dies war aber nicht der Fall, denn ich war nur mit 80 Km/h unterwegs. Er wollte nur Geld. Ich habe nur immer gesagt ob er mir alles auf English erklären könne und habe von meiner Reise gequatscht. Bis es ihm zu blöd wurde und mich wegeschickt hat. War mir egal, dass er mich für blöd hielt. Hauptsache wieder einmal ohne Bezahlung davon gekommen. Die letzten 200 Kilometer vor Asuncion waren dann wirklich auch gute Strassenbeläge. In Asuncion angekommen, wurde dem Landy zuerst eine Wäsche unterzogen und dann ging es vor dem Einnachten auf den Camping Quinta Tiffany. Dies ist ein sehr schöner Camp im Garten einer deutschen Familie. Alles sauber und freundliche und hilfsbereite Leute.

9.5.2017

183685                184115                430

S22.670818 W59.756106              Hotel Los Pioneros in Cruce Pioneros

Paraguy

Als ich am Morgen in meinem Wildcamp erwachte, hat es geregnet. So hat mich Paraguay dann nicht mit Sonnenschein empfangen. Aber am Zoll lief alles wie am Schnürchen. Alle waren sehr freundlich und haben mich in Paraguay willkommen geheissen. Ein Zollbeamter sprach sogar Englisch und einer Deutsch. Auf super schöner Strasse ging es Richtung Asuncion. Aber nur etwa 100 Kilometer, dann war es kaum zu glauben was es in Paraguay für Strassen gibt. Nationalstrasse wie ein Morast. Die Lastwagen blieben auf ebener Strecke im Sumpf stecken. Die Fahrer haben ihre Fahrzeuge kreuz und quer platziert. Ich war natürlich einer der wenigen, der mit dem Landy an ihnen vorbei manövrieren konnte. Alle haben den Daumen gehoben, als sie mich passieren sahen. Gutes Gefährt, auch mit wunder Hinterachse. In Cruce Pioneros habe ich ein Hotel bezogen. Da kann ich nur sagen, es kann nur besser werden. Zwei Tage im Dreck, da habe auch ich einmal genug davon!!

8.5.2017

182918                183685                767

S21.47609 W63.06049                  in der Nähe vom Zoll zu Paraguay

Der Tag hat super begonnen. Schönes Wetter und schöne Strassen. Die Geräusche von Bremse und Hinterachse haben mich aber bald einmal einen Halt einlegen lassen. Habe die Bremsen kontrolliert und an einem Bremsbelag festgestellt, dass der Belag voller Steinchen war. Habe ihn ausgetauscht. An der Hinterachse konnte ich nur feststellen, dass die Lager noch IO sind. So ging es bald einmal wieder auf Naturstrasse weiter. Durch schönes Bergland wieder auf 4000 Meter hoch. Um 15.00 Nachmittags, wieder auf geteerter Strasse, war die Fahrt dann zu Ende. Die Strasse ist bis abends 18.00 gesperrt. Also hiess es Warten. Die nächsten 250 Kilometer sind tagsüber gesperrt. Das heisst, diese Strecke muss in der Nacht gemacht werden. Schade, denn es wäre eine sehr abwechslungsreiche und schöne Strecke durch die Berge, die die Todes Strasse bei weitem übertreffen würde. Ich habe die Zeit genutzt um die Hinterachse zu kontrollieren. Habe die recht Seite demontiert und festgestellt, dass es am Differential liegen muss. Es hat kleine Metallspäne und Öl, die bis ans Lager raus kommen, wo eigentlich nur noch Fett sein sollte. Ich hoffe die Achse hält bis Sao Paulo und sonst muss ich sie ausschalten. In Sao Paulo hat es einen guten Landy Mechaniker, der kann den Landy pflegen, während ich in Europa bin. Um 18.00 ist es hier aber schon fast Dunkel. Nicht weit ging es und die Strasse wurde von Lastwagen schon blockiert, weil sie zu schwache Motoren hatten um die Steigungen zu bewältigen. So wurde es Dunkel und als es weiter ging, macht mir der Landy Schwierigkeiten. Das Licht und der Motor geht aus. Kein Strom mehr. Bald bekommt er aber wieder Leben und bringt mich ein paar Kilometer weiter. Und so etliche Male, bis dann ganz Schluss war. Also hiess es nachts dem Problem auf die Schliche zu kommen. Batterie war gut, also suchte ich am Zündschloss, weil es je schon hie und da Probleme gemacht hat. Sicherungen prüfen, Verschalung weg und siehe da, 1 Kabel vom Zündschloss hat sich vom Stecker gelöst. So ging dann die Fahrt weiter durch die Nacht bis 70 Kilometer vor dem Zoll zu Paraguay, wo ich morgens um 02.00 ein Wildcamp bezog. Überzogen mit Staub, denn die letzten 300 Kilometer waren nur Staubstrassen und mit viel Verkehr und Massen von Lastwagen. Der ganze Verkehr hat sich natürlich auf die Nacht verlegt. War etwas vom schlechtesten, was ich auf meiner Reise erlebt habe. Auch da muss man durch.

7.5.2017

182643                182918                275

S21.44563 W65.71421                  Hotel Butch Cassidy in Tupiza

10 Grad minus war es heute Nacht. Unter den Lamadecken war es aber wohlig warm. Um 07.07 hiess es aber aufstehen, denn die 250 Kilometer nach Tupiza sind Zeit raubend. Es soll eine ganz schlechte Strasse aber eine sehenswerte Fahrt sein. Schlecht haben wir schnell bemerkt, der Landy und ich. Es ging auf ganz schlecht unterhaltenen Wegen durch Berg und Tal, durch Bäche und Eisfelder und zugefrorene Bäche. Immer zwischen 3500 und 4600 Höhenmetern. Die Landschaft aber ist fantastisch. Die Bergwelt, verlassene Dörfer, Felsformationen und am Schluss noch die bizarren Felszacken vor Tupiza. Dies wäre irgendwo in einem anderen Land ein riesiges Touristenmagnet. Hier macht man sich kaum was draus. Unterwegs habe ich 2 Franzosen getroffen, die auch mit einem roten Landy unterwegs sind. Wir haben natürlich unsere Erfahrungen ausgetausch und gute Fahrt gewünscht. In Tupiza habe ich ein Hotel genommen, weil ich mir den Staub vom Leibe runter spühlen musste. So viel Staub habe ich auf meiner ganzen Reise noch nie abbekommen. Da ich fast auf der ganzen Fahrt Rückenwind hatte, hat mich mein eigener Staub überholt. So war ich fast immer in meiner eigenen Staubwolke. Schnell fahren haben die schlechten Wegbedingungen nicht zugelassen. Auch der Landy und Zubehör haben schwer gelitten. Die Solaranlage funktioniert nicht mehr, die Fussraster hinten hat sich selbständig gemacht, die Dashboard Kamera funktioniert nicht mehr, die Kamera braucht eine Reinigung vom Staub, die Bremsen  quietschen und machen Geräusche, das Differential tönt nicht mehr wie früher, das ABS funktioniert nicht mehr, die Sensoren haben aller Wahrscheinlichkeit nach den Geist jetzt komplett aufgegeben, vor Dreck erkennt man den Landy kaum noch und der Innenraum ist mit einer durchgehenden Staubschicht überzogen. Es ist Zeit, dass mein Landy wieder einmal einen guten Service und eine gute Reinigung innen und aussen erhält! In Sao Paulo gibt es einen guten Landymech, der es richten soll, während ich im Urlaub, von meinem Urlaub, in Europa bin.

6.5.2017

182502                182643                141

S22.113356 W67.284733              Parkwächter Station in Estancia Sol de Manana

Möchte heute 2 verschiedene Sachen sehen. Natürlich den Salzsee und den Vulkan Uturunku. Bin zuerst raus auf den Salzsee und habe bei schönstem Sonnenschein ein paar Fotos machen können. Bin dann zum Denkmal des Dakar Rally’s  und habe auch dort Aufnahmen gemacht. Anstatt die über 60 Kilometer bis zur Insel und dann südlich auf dem See zu fahren, bin ich wieder zurück nach Colchoni. Ich bin auf der geteerten Strasse nach Uyuni gefahren und die Stadt am Salzsee angeschaut. Ausser Abfall sticht einem hier nicht viel sehenswertes auf. Dann ging es Richtung Süden, wo die geteerte Herrlichkeit bald wieder ein Ende hatte. Die Strasse wurde dann auch so schlecht, dass ich es bereut habe, den Vulkan noch zu besteigen. Aber wer weiss, ob man in meinem Alter noch einmal die Möglichkeit hat einen 6000der zu besteigen. Mit dem Landy kann ich bis fast 5900 Meter hinauf fahren. Die Reststrecke zu Fuss ist dann nur noch 1 Kilometer lang und 150 Höhenmeter. So habe ich die Strapazen und den Staub auf mich genommen. In Estancia Sol de Manana musste ich ein Ticket für 3 verschiedene National Paks kaufen. Ich wusste zwar nicht für welche, aber der Rancher sagte, dass der Vulkan auch dabei sei. Er fragte mich auch, ob ich nicht Morgen dort hinauf möchte, dann könnte er mich begleiten. Heute ginge es ihm nicht. Ich wollte es heute versuchen und sagte ihm, dass ich nachher zurück komme und hier mein Nachtlager aufstellen würde. Sei kein Problem. Bei 5588 Meter Höhe war dann Schluss. Das Eis hat meiner Fahrt ein Ende gesetzt. Ich habe zu Fuss ein Stück gegangen, dann aber gespürt, dass es ohne Training für mich schwer ist, die letzten 5 Kilometer und 432 Höhenmeter zu bewältigen. War über meinem Limit, also meinen Plan begraben. Musste einsehen, dass das Alter auch manchmal sein Limit diktiert. So ging es wieder zurück zum Rangerhaus, wo es aber schon dunhel war. Derr Rancher hat mich dann eingeladen, im Haus zu schlafen, da es nachts sehr kalt wird. Sogar den Landy durfte ich in die Garage stellen. Auch 2 Decken aus Lamawolle hat er mir zum Schutz vor Kälte gegeben, weil es im ganzen Haus keine Heizung gibt. So hat es mir natürlich gefallen, denn im Landy funktioniert ja die Heizung nur bis etwa 3000 Meter. Hier ist es über 4000. Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende und mit Staub in Ohren, Augen und Nase geht man zu Bett.

5.5.2017

181962                182502                540                      

S20.311499 W66.97243 Hotel Cristal Samana in Colchoni

Wieder ein sonniger Tag. Habe La Paz Richtung Salzsee verlassen. Das meiste auf der F1. In der Nähe von Oruro habe ich Chullpas besichtigt. Auf dem Weg dorthin habe ich hunderte Flamingos gesehen. Weiter auf der F1 ging es durchs Hochland nach Colchoni ins Hotel Cristal Samana. Dies ist ein super Hotel aus Salz gebaut. Englisch wird gesprochen, freundliches Personal, der Preis stimmt und man kann sogar mit Kreditkarte bezahlen. Endlich wieder einmal fahren ohne Naturstrassen. Hat richtig gut getan, dem Landy und mir.

4.5.2017

S16.509460 W68.17498 Flughafen Parkplatz in La Paz

Habe nicht gut geschlafen und habe es daher gemütlich angepackt. Bin zur Stadtseilbahn marschiert und bin mit der Blauen und Roten gefahren. Unter der Blauen hat ein riesiger Markt stattgefunden. Die Ausmasse der Stadt sind von den Bahnen aus gut sichtbar und sind riesig. Man sieht aber kein Ende. Hochhäuser gibt es nur wenige. Und wie fast überall in Bolivien ist der Schmutz und Abfall all gegenwärtig. Nur die Stationen sind alle peinlich sauber. Die Bahnen sind aber fast leer. Eine Fahrt kostet nur etwa 0,40€, aber das ist wahrscheinlich zu viel für die Einheimischen.

2.5.2017

181617                181763                146

S16.197695 W67.728649              Hotel Jasmine in Coroico

Heute wollte ich nach Coroico fahren um Morgen die Totesstrasse zu fahren. Schon im nächsten Dorf habe ich die ganze Crew der Lastwagenfahrer wieder getroffen. Das war natürlich wieder ein Hallo. Nach dem inspizieren des Landy’s ging es weiter. Diesel habe ich unterwegs auch bekommen. Bei der ersten habe ich nichts bekommen und bei der zweitenhat sie mir den Tank gefüllt, ohne dass sie eine Bemerkung wegen des Nummernschildes machte. Der Preis war auch wie für die Einheimischen. Irgendwie hat aber die Angabe des Navi nicht hingehauen. Es hat mir eine Route angezeigt, die dann einmal ein Ende hatte. Ein Feldweg wäre schön gewesen. Es war mehr ein ausgewaschenes Bachbett. Was dann natürlich passieren musste, versenkte ich den Landy neben dem Bachbett. Da war mit 4x4 und Sperre kein rauskommen mehr. Also was machen, weit draussen im Busch? Die nächste Hilfe ist mehr als 5 Kilometer weg. Kurze Schadensbesichtigung und meine Lösung war nur noch die Seilwinde. Habe noch Glück gehabt, dass die Anhängerkupplung den Landy abgestützt hat, sonst wäre er eventuell abgerutscht. An dieser Stelle war aber ein Nest von Viechern, die grösser waren als Rossbremsen und gingen gleich auf Angriff über. Musste mich mit einem dicken Kittel schützen. Habe auch einen grösseren Busch gefunden um das Seil zu befestigen. Mit Motor und Seilwinde konnte ich mein Missgeschick wieder gut machen. So blieb mir nichts anderes übrig als zurück in die nächste grössere Stadt und dort einen anderen Weg einschlagen. Und wie es die Fügung so will, kommt mir die Lastwagen Crew wieder entgegen. Sie haben angehalten und mir gesagt, dies sei der richtige Weg, ich solle ihnen folgen. Wie es sich herausgestellt hat, ist der Weg, den sie kannten, nicht auf der Karte. Sogar eine Brücke über den Fluss hat existiert. Weiter auf der Route sind wir an einem bekannten Wasserfall vorbeigekommen, wo die Fahrer gebadet haben. In Coroico haben wir uns dann getrennt und ich habe mich im Hotel Jasmine niedergelassen. Der Chef macht hier alles. Er macht den Empfang, zeigt das Zimmer, kocht, macht den Barman und wäscht sogar das Auto. Das Kochen hätte ich ihm aber nicht anvertrauen sollen, denn ich habe in der Nacht fürchterlichen Durchfall bekommen und musste erbrechen, obwohl mein Magen eigentlich nicht so empfindlich ist.

1.5.2017

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S16.550357 W67.396152              Wild Camp am Fluss bei der Brücke in der Nähe von La Plazuela

Das war ein Erwachen! Nebel und Regen! So macht das campieren keinen Spass. Es gehört aber leider auch dazu. Habe Helene am Telefon gesagt, dass ich jetzt am liebsten gleich nach Hause fliegen möchte. Das ist das erste Mal, dass ich solche Gedanken hatte. Aber nur eine halbe Stunde später haben sich die Wolken gelichtet und die Sonne hat sich gezeigt. So lag die ganze Bergwelt wieder vor mir. Nach ca. 30 Kilometern bin ich dann am ominösen Fluss angelangt. Es waren schon 3 Lastwagen und 3 Toyotas Pickup da. Ich habe von oben gesehen wie der eine Pickup in den Fluss raus fuhr und einen Kleinlaster aus dem Flussbett lotste. Ging dann runter zu den anderen und sah, dass einer der Laster vom Weg abrutschte. Mit Schaufel und Pickel wurde er nach 2 Stunden wieder flott gemacht. Der Mann mit dem Pickup, der den Kleinlaster aus seiner misslichen Lage befreite, hat mir versprochen, dass er mich durch den Fluss bringt. 100 Meter weiter ist aber derselbe Lastwagen wieder stecken geblieben. Also wieder mit Schaufel und Bickel ran und das Ding flott machen. Noch einmal 2 Stunden. Währen dessen wurde aber Mittagessen angeboten. Dann ging es raus zum Fluss. Zuerst der Guide, dann ich und nachher wieder ein Toyota. Der Fluss wurde problemlos von allen 3 Fahrzeugen gemeistert. Maximale Tiefe war 70 Zentimeter. Hatte gedacht, dass der ganze Landy jetzt voll Wasser sei, denn so tief bin ich mit ihm noch nie im Wasser gewesen. Dem war aber nicht so, aber gewaschen war er wieder. Schade war nur, dass ich alleine war und konnte daher keine Fotos von dieser Aktion schiessen. Dann waren die Lastwagen dran, die das ganze Problemlos meisterten. Habe dem Guide für Essen und Hilfe ca. 30 Euro gegeben und er war sehr zufrieden. So ging es weiter auf der RN25 Richtung La Paz. Langsam geht mir aber das ewige Gerumpel auf die Nerven. Ist die Strasse nass, muss man im Matsch fahren, ist sie trocken fährt man im Staub. Um 17,00 habe ich bei der Brücke einen schönen ebenen Platz gesehen. Ich bin zu den Arbeitern hin, die Sand luden, und sie gefragt ob ich nebenan Übernachten darf. Nur wenn ich über Nacht ihre Maschinen bewache, war die Bedingung.  Eine grosse Familie war auch hier und hat grosses Picknick gemacht und mich auch eingeladen. Sie wollten natürlich alle den Landy sehen. Auch mit dem Fahrrad wurden von den Jung‘s ein paar Runden gefahren.

30.4.2017

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S17.00719 W66.91844                  Wild Camp in der Nähe von Independencia          

Schöner und sauberer Camping. Das Internet hat gut funktioniert und ich konnte meine Homepage wieder einmal nachtragen. Dann wollten die 2 Belgierinnen noch meinen Landy sehen und gaben mir den Rat zuerst zur Statue hoch zu fahren und dann evtl. noch das Zentrum besuchen, mehr sei sowieso hier in der Stadt zu sehen. Vielleicht noch den Markt, aber die sind auch alle gleich. So ging es los zur Statue mit super Blick über die Stadt. Dann auf die F25, die durch die Berge nach La Paz führt. Was mich da erwartete, war über meinen Erwartungen. Wunderschöne Bergwelt, aber zuerst Staub, dann, weil es angefangen hat zu regnen, nur noch Matsch und sehr glitschig. Dis kann ins Auge gehen, denn die Strasse geht bis auf über 4000 Meter. Neben den Strassenrändern geht es teils bis zu 1000 Meter in die Tiefe. Rutschen verboten! Auf dieser Strecke gibt es kaum Campingplätze oder Hotels. Habe einen im iOverlander gefunden, den habe ich aber erst bei Nacht erreicht. Wollte noch Independencia anschauen, aber es war wegen des zu Ende gehenden Marktes und des Regens so ein Chaos und schmutzig, dass ich gleich weiter fuhr. Mehr als 300 Kilometer auf solchen Strassen und unter solchen Bedingungen haben mich geschafft, und ich notierte nicht einmal mehr meine Erlebnisse. Zu Essen hatte ich noch von gestern übrig.

29.4.2017

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S17.354872 W66.2031 Camping Las Lilas in Cochabamba

Es gab im Hotel Virgin del Socavon Frühstück und dann ging es auf Entdeckungsreise von Oruro. Zuerst auf den Aussichtspunkt mit der Marienstatue. Von hier hat man einen guten Ausblick auf die ganze Stadt mit ihren Minen, Salzgewinnung und Altstadt. Dort hinauf ist eine Gondelbahn im Bau. Es ist nirgends eine Reklame zu sehen, aber es sieht wie eine Doppelmayr Bahn aus. Von dort ging es wieder hinunter auf den Hauptplatz. Auch die Kirche, die am Eingang der Mine steht ist ganz interessant. Sie ist mit der Mine verbunden. Die Mineure gingen in die Kirche, bevor sie in die Tiefe fuhren. Sie glauben auch, dass die Kirche für Gott und die Mine für den Teufel sei. Oben schön und unten heiss. Nachher noch ein Besuch beim Kreuz, das früher über dem Eingang der Mine stand. Dort steht jetzt auch eine Marienstatue, die nachts von innen beleuchtet ist. Dann war der Landy wieder gefragt. Von Oruro ging es Richtung Cochabamba. Auf der ganzen Strecke hat alle 200 bis 500 Metern hat ein Hund um Futter gebettelt. Und wieder war auf ca. 50 Kilometern Baustelle. Da es leicht geregnet hat, sah der Landy wieder katastrophal aus. Gestern der Staub und heute der matschige Schmutz. Kurz vor Cochabamba hat er eine Wäsche bekommen. Sauber blieb er aber nicht lange. Es hat wieder leicht zu regnen begonnen. Auch Diesel musste wieder nach gefüllt werden. Diesmal hat mich der Tankwart gefragt, wieviel ich pro Liter bezahlen möchte. 5 Bolivares habe ich ihm offeriert. Er war einverstanden und hat den Tank gefüllt. Der normale Preis ist etwa 3 BOB, der für Ausländer 8,88 BOB. Ich habe ihm dann ein gutes Trinkgeld gegeben, was ihn sehr erstaunt hat. Dann ging es auf den Camping Las Lilas. Schöner Camping und freundliche Leute hier. Auch 2 junge Belgierinnen arbeiten hier um ihre mehrjährige Reise zu verdienen. Sie arbeiten immer wieder, wenn das Geld ausgeht. Am Abend hat es immer wieder leicht geregnet.

 

28.4.2017

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S17.974658 W67.115346              Hotel Villa Real San Filipe de Austria in Oruro

Schon bei Sonnenaufgang war ich wieder wach und konnte beobachten, wie sich der Schatten aus dem Tal verzogen hat. Es war wieder ein herrlich schöner Tag. Es ging weiter auf der Traumroute durch die Berge und durch die Felder der Bauern, die hier oben noch verschiedene Sorten Korn anpflanzen. Jetzt ist gerade Erntezeit. Alles wird noch mit der Sichel gemäht und zum Trocknen ausgebreitet oder es werden Heinzen gemacht. Wie noch vor 100 Jahren. Mein nächstes Ziel war ein Aussichtberg auf über 5000 Metern. Vorbei an Herden von Lamas ging es bergauf. Ein Pfad führt hier hoch, für die Wartung der vielen Antennen die es hier oben gibt. Oben angekommen, hat einer der Männer, die hier stationiert sind, mir nicht ganz freundlich erklärt, dass das hochfahren für Private verboten sei. Der zweite hat mir dann doch noch erlaubt ein paar Fotos zu machen und hat mir die umliegenden Berge erklärt. So eine Aussicht in eine Bergwelt habe ich in meinem Leben noch nie gesehen. Ich konnte nur schauen und staunen. Die Sicht war aber auch wunderbar. So ging es weiter auf dieser super Strecke, vorbei an kleinen Dörfern, wo man nicht denken könnte, dass in diesen Hütten noch Leute wohnen. In Llucho trifft man wieder auf die Hauptstrasse. Dort sollte aber eigentlich die Strecke geteert sein und der Staub ein Ende haben. Die Freude war verfrüht. Denn nun begann eine ca. 100 Kilometer lange Baustelle. Schade, denn diese Strecke wäre auch sehr schön. Gegen Abend ging es nach Oruro. Da es keinen Camping hat, habe ich ein Hotel im Zentrum gesucht. Durch Smog und Staub und Abgasgestank ging es durch den chaotischen Verkehr zum Hotel Villa Real San Filipe de Austria. Es hat aber leider keinen Parkplatz. So konnte ich es bei einem anderen bewachten Hotelparkplatz abstellen. Hätte ich gleich das andere Hotel nehmen können. Wenn und Aber!! So stand der Landy beim Hotel Virgin del Socavon und ich 2 Kilometer weiter weg. Eine Angestellte hat mich hin gebracht und wird mich Morgen wieder dorthin bringen.

27.4.2017

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S19.22256 W65.81578                  Wild Camp in der Nähe von Tinguipaya

Auf geht es nach Potosi. Es ist eine Minenstadt mit einer schönen Innenstadt. Sie gehört auch zum Weltkultur  Erbe.  Die Minen in und um die Stadt beherrschen aber das Bild der Stadt. Der Abgasgestank und Smog haben mich veranlasst, mich schnell wieder aus dem Staub zu machen. Das war aber auch nicht so einfach, da überall die Strassen erneuert werden. So befand ich mich plötzlich mitten in der Baustelle. Ein Arbeiter hat aber Erbarmen mit dem verlorenen Ausländer gehabt, hat mich durch die ganze Baustelle durch gelotst und mir alles erklärt, wie ich nach Yocalla komme. Dort in der Nähe beginnt eine schöne aber nicht befestigte Strasse. Sie zieht sich durch die Berge bis nach Llucho. Wunderschön windet sich der Weg auf 3000 bis 4500 Metern durch Berge und Täler und immer mit Blick auf die riesige Bolivianische Bergwelt. In Tinguipaya soll es ein Hotel geben, wo ich übernachten wollte. Auf einer Baustelle, wo ich 1 Stunde warten musste, habe ich eine Familie getroffen, die aber nicht so überzeugend von dieser Unterkunft sprachen. So bin ich bis zum Einnachten weiter gefahren und habe an einem ebenen Platz mich für die Nacht eingerichtet. Das war ein staubiger Tag! Hier fährt nachts kein Auto mehr. Habe bis 20.00 nur noch 2 Autos und die Ambulanz getroffen. Auch die Temperatur fiel nicht unter null Grad, so war das Schlafen angenehm.

26.4.2017

S19.043 W65.25505                       Camping Alberto y Felicidad in Sucre

Habe heute Morgen Magenprobleme mit Durchfall gehabt. Weiss nicht wo ich etwas schlechtes aufgelesen habe. So war ich an den Camping gebunden, wo die Toilette leicht zu erreichen ist. Am Nachmittag habe ich es dann doch gewagt in die Stadt zu gehen um das Weltkulturerbe anzuschauen und Fotos zu machen. Ist ganz gut gegangen und gegen Abend war das Unwohlsein auch wieder vorbei. Vorsichthalber hat es zum Nachtessen aber nur Banane, Brot und Tee gegeben. Am Abend sind auch Jane und John hier aufgetaucht. Sie werden hier für etwa 4 Tage bleiben. Den Abend haben wir alle zusammen im Aufenthaltsraum verbracht. Ich konnte von den Andern wieder viel lernen und erfahren.

25.4.2017

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S19.043 W65.25505                       Camping Alberto y Felicidad in Sucre

Zuerst wollte ich noch das Museum von Che besuchen. Es war aber geschlossen. Weil ich aber die Geschichte von Che aber schon kenne habe ich und das Museum geschlossen war, habe ich nur noch ein paar Fotos vom Platz gemacht und habe mich Richtung Sucre aufgemacht. Die ersten 150 Kilometer waren nur Naturstrasse, dann geteert. Wollte in Tomina Diesel Tanken, aber man hat mir beigebracht, dass es hier nur Für Einheimische Treibstoff gibt. Weiter in Zusanez habe ich mit Kanister 28 Liter bekommen. Es ist ein Problem für Ausländer in Bolivien Treibstoff zu bekommen. Für Ausländer gilt der doppelte Preis der Einheimischen. Viele Tankstellen können nicht umstellen, was heisst, entweder das Auto auf den Parkplatz zu stellen und per Kanister zu tanken oder es gibt eben kein Sprit. Unter Wegs habe ich die Motorradfahrer von Gestern wieder getroffen. Das Treffen war aber nicht erfreulich. Einer von ihnen hatte einen Unfall und musste ins Spital. Es ist ihm ein Hund zum Verhängnis geworden. Ihm Camping in Sucre angekommen wurde ich von der Tochter von den Besitzern herzlich aufgenommen. Dort habe ich nur Deutsche, Schweizer und Österreicher angetroffen. Es hat sich herausgestellt, dass ??? heute ihren Geburtstag feiert. Sie hat mich eingeladen, auch an ihrer Runde teil zu nehmen. Habe ich natürlich gerne angenommen, da eine grosse Geburtstagstorte auf dem Tisch stand! War ein schöner Abend.

24.4.2017

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S18.79393 W64.20147                  Camping Casa De Telegrafista in La Higuera

Heute ging es über Vallegrande, wo Che Guevara gestorben ist, nach La Higuera, wo er gewohnt hat. In Vallegrande habe ich zuerst den Aussichtspunkt aufgesucht, was nichts Besonderes war. Dann habe ich auf der Plaza Jane und John wieder getroffen. Dann wollte ich das Denkmal für Che Guevara, das im Spital von Vallegrande ist besuchen, aber da hiess es ich müsse im Touristenbüro auf der Plaza, ein Ticket holen. Das Büro war aber geschlossen und ist erst um 15.00 wieder geöffnet. So bin ich weiter gezogen. Im iOverlander habe ich von einem Ort gelesen, wo man eventuell Kondore beobachten kann. Dort war ausser mir aber kein einziger Vogel. Also wieder zurück. Dann ging es auf der Routa del Che nach Higuara. Alles auf üblen Naturstrasse und durch eine schöne Berglandschaft. Der höchste Punkt war auf fast 3000 Metern. In Higuera ist das Museum von Che Guevara. Dort habe ich mich auf dem Camping niedergelassen. Jane und John, noch 2 Engländer und eine Deutsche, die ich gestern kennen gelernt habe, waren auch da.

23.4.2017

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S18.18852 W63.88037                  Camping La Vispera in Samaipata

Nach dem Frühstück ging es ins Zentrum. Habe dort die schöne Innenstadt mit ihren weissen Häusern, der Kirche und den Markt fotografiert. Mein nächstes Ziel waren die Inka Ruinen in Samaipata. Dort gibt es die grössten Steinhauer Arbeiten von der ganzen Welt. Der Felsen ist 220 Meter lang. Es diente als Tempel und als Verwaltung einer ganzen Gegend. Eine schmale aber geteerte Strasse führt dort hinauf. Da sich das Wetter gebessert hat, bin ich in Samaipata auf einen der schönsten Camping die ich in Südamerika gefunden habe. Ein Englisches Ehepaar war auch hier und hat mich gefragt, ob ich Lust hätte mit ihnen auf ein Overlander Treffen zu gehen. Das war natürlich was. Habe da viele Overlander getroffen. Sie alle sind mit Motorrädern unterwegs. Sie sind seit Freitag beisammen und tauschen Bilder und Erfahrungen aus.

22.4.2017

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S17.780267 W63.172349              Hotel Plaza Center in Santa Cruz

Heute heisst es Adieu sagen. Es geht weiter auf meiner Reise. Bin mit Ruedi noch in die Stadt gefahren und wir haben in einem Cafe mit Toni zusammen Kaffee getrunken. Dann ging es los Richtung Concepcion. Dort gibt es auch eine Mission. Weiter in San Javier dasselbe. Dort habe ich auch wieder Fotos gemacht und Mittag gegessen. Über San Ramon und San Julian ging es dann nach Puerto Rico und Santa Cruz de la Sierra. Weil es in Santa Cruz keinen Camping gibt, habe ich mich im Hotel Plaza Center einquartiert. Einfaches und günstiges Hotel nicht weit vom Zentrum weg. Wollte eigentlich auch noch nach Montero und Warmes, aber die Strasse dorthin ist nicht geteert und von Rummpelstrassen habe ich noch genug von Vorgestern. So habe ich auch den Camping einer Österreicherin in Warmes verpasst, den mir Christa vorgeschlagen hatte.

21.4.2017

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S16.37250 W60.96704                  Hotel Casa Suiza in San Ignacio de Velasco

Den heutigen Tag habe ich für den Landy reserviert. Zuerst wurden die hinteren Bremsbeläge ersetz. Dabei habe ich festgestellt, dass die Beläge Metallspäne beinhalten. Jetzt weiss ich auch, woher die Sensoren ihre Metallspäne herbekommen haben. Ich hoffe, dass dieses Problem jetzt für alle Zeit gelöst ist. Auch musste ich feststellen, dass sie ganz schräg und schon fast bis auf das Eisen abgelaufen waren. Dies schon nach 35‘000 Kilometern. Die anderen Beläge haben immer über 60‘000 Kilometer gehalten. Ich hoffe, die in Santiago gemachten Probleme, sind jetzt ein und für allemal erledigt. Auch habe ich festgestellt, dass die Schutzbleche gegen den Schmutz der Bremsen, angerissen oder schon abgerissen waren. So habe ich sie entfernt und fahre diesen Monat ohne Schutzbleche. Muss  von zuhause hintere Bremsbeläge und 2 neue Schutzbleche mitnehmen. Dann ging es zur Autowäsche. Der Landy hatte es bitter nötig. Jetzt kommt er mir wie neu vor. Dann bin ich zur Tankstelle und wollte Diesel tanken. In Bolivien müssen die Ausländer den doppelten Preis als die Einheimischen zahlen. Anstatt 0,50 für Einheimische, 1 US Dollar pro Liter. Dies ginge ja noch, aber der Tankwart erklärte mir, er könne die Säule nicht auf Ausländer umstellen. Ich solle gegenüber zum Motorenöl Shop einen Kanister holen, dort das Auto parkieren und dann zur Tankstelle rüber kommen dann füllt er mir den Kanister für den Einheimischen Preis und ich könne zurück zum Landy und ihn per Kanister betanken. Es blieb mir nichts anderes übrig, als seine Ratschläge zu befolgen. Ganz schön kompliziert. Nach 2 Kanistern habe ich dann aufgegeben. In Santa Cruz soll es Tankstellen geben, die mir den Tank füllen und sogar Kreditkarten akzeptieren. Andere Länder, andere Sitten! Dann war Stadtbesichtigung angesagt und bin an den gestauten See runter gefahren. Da es in der Unterkunft kein Internet gibt, wurde mir empfohlen im Stadtzentrum ins Kaffee einer Österreicherin zu gehen. Dort war das Wifi aber so langsam, dass ich meine Homepage auch nicht nachtragen konnte. Jetzt habe ich schon seit 10 Tagen kein richtiges Internet mehr. Irgendwann gibt es dann schon wieder Internet, wo ich alles nachtragen kann. Den Abend habe ich dann bei Ruedi und Toni verbracht. Während des Tages war das Wetter recht gut, aber am Abend hat es wieder geschüttet, begleitet mit Blitz und Donner.

20.4.2017

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S16.37250 W60.96704                  Hotel Casa Suiza in San Ignacio de Velasco

Das Gewitter von gestern ist vorüber. Die Sonne scheint wieder, aber nicht lange. Den ganzen Tag war es dann bewölkt. So ging es zur 4. Mission. Von San Jose ging es über Santa Ana nach San Miguel und San Ignacio. In jedem Ort gibt es alte Missionen, die alle fein säuberlich wieder restauriert wurden. In San Miguel hat mich der Mann vom Touristenbüro gesehen, wie ich Fotos von der Kirche mache und ist gleich auf mich zu gekommen. Ob ich die Kirche von innen sehen wolle. Er ging mit mir zum Priester und die Kirche wurde speziell für mich geöffnet. Der Priester ist ein Inder und spricht Englisch. So hatte ich eine perfekte Kirchenführung. Sie haben mich auch gefragt, ob ich etwas brauche oder irgendeine Hilfe brauche. Ich könne auch hier übernachten, es sei in diesem Ort nicht gefährlich. Ich wollte aber weiter nach San Ignacio, wo es ein Hotel von einer Schweizerin gibt und die Rumpelpiste endlich ein Ende hat. Es war aber heute schon ein bisschen zu viel, was ich dem Landy angetan habe. Die Schotterstrasse war vom Regen aufgeweicht und in sehr schlechtem Zustand. Das Auto ist voller Schmutz und braucht Morgen eine Wäsche. Von jetzt an ist aber die Strasse geteert. Neben dem Hotel von Christa und Horst, wohnen auch noch 2 Schweizer, Ruedi und Toni. Bei denen konnte ich den Landy unterstellen. Mit Toni ging ich per Moto Taxi im Ort in eine Pizzeria zum Nachtessen. Im Hotel ist alles sauber und Christa muss einen grünen Daumen haben. Alles ist grün und mit den verschiedensten Blumen verziert. Bei allen ist man Willkommen. Man fühlt sich hier wohl. Christa schreibt auch Bücher in Versform. Interessant, sie sind unter Christa Frei S. zu finden.

19.4.2017

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S17.847527 W60.741318              Hotel La Casona in San Jose De Chiquitos

Wollte Nachts noch Karten von Bolivien für das Navigationsgerät runterladen, aber es war so langsam, dass ich gar nichts hingekriegt habe. Zuerst ging es nach Aguas Calientes, was nichts besonderes war und dann nach Santiago de Chiquitos, wo es eine renovierte Mission gibt. Als ich wieder zum Auto kam, hat ein Auto angehalten und nach dem Landy und meiner Reise gefragt. Die 2 Männer haben mich zum Mittagessen eingeladen, weil im Dorf kein Restaurant offen hat. Dann ging es zur 2. Mission hoch über Chochis. Hier hat es Anfang der 90er Jahre einen grossen Erdrutsch gegeben. Das Dorf wurde verschüttet und 15 Menschen haben ihr Leben lassen müssen. Hier wird diesen Menschen und dem Unglück gedacht. Auch von den 2 Aussichtsplätzen hat man eine schöne Aussicht auf die Umgebung. Hier hat es seit langem wieder einmal richtige Berge. Dann nach San Jose de Chiquito zur 3. Mission. Riesig, und auch die ist wieder fein säuberlich und schön renoviert. Gleich daneben hat es ein gutes Hotel, wo ich mich niederliess. Zum Glück, denn es hat dann den ganzen Abend geregnet, geblitzt und gedonnert, wie ich es noch selten erlebt habe. Auch die ganze Stromversorgung vom ganzen Dorf fiel aus, das heisst, auch kein Internet, um meine Karten runter zu laden. So konnte ich wenigstens wieder einmal Ordnung in meinen Papierkram bringen.

18.4.2017

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S18.974809 W58.234686              Hotel 1. Sebtiembre in Yacuses

Am Morgen habe ich mich Richtung Bolivianischem Zoll aufgemacht. Alles durch den Dschungel auf einer Naturstrasse. Man konnte viele Tiere sehen und Verkehr war auch keiner. Das war aber nicht, weil hier keine Autos verkehren, sondern wie ich bald herausfand, eine Brücken Reparatur. Die Hälfte der Brücke war weg und es wurden neue Träger eingesetzt. Es verflossen 3 Stunden dann wurde sie provisorisch mit Brettern ausgelegt, dass die wartenden Autos passieren konnten. Es war interessant den Arbeitern zu zuschauen. Weit kam ich nicht, denn schon bald war wieder warten auf die Fähre angesagt. Dies hat aber nur etwa 1 Stunde gedauert. Dann ging es aber ohne Stopps nach Corumba. Dies ist die letzte Stadt auf Brasilianischem Boden. Habe dort noch guten Diesel aufgefüllt und weiter ging‘s an den Zoll. Ich war an jedem Schalter alleine. Auf Brasilianischer Seite habe ich alles in 5 Minuten erledigt gehabt. Für mein Bolivianisches Visum musste ich zuerst ein Formular ausfüllen und der Stempel war im Pass, alles keine 5 Minuten. Dann im nächsten Gebäude war das Landy Visum fällig. Dort war aber Mittagszeit und niemand da. In einer Stunde sei das Personal zurück. Diese Zeit habe ich genutzt um Geld ab zu heben und eine bolivianische Simkarte zu besorgen. Bis dies erledigt war, war die Stunde auch um. Auf diesem Büro wurde ich von einem freundlichen Beamten empfangen. Musste aber zuerst wieder in einen Kopiershop um Kopien von Pass und Wagenpapieren zu machen. Ihr Kopierer sei kaputt. Zurück im Büro wurde dann das Visa für den Landy ausgestellt. Dies hat mehr als eine halbe Stunde gedauert. Die Frau die mir dies gemacht hat, musste immer wieder ihren Boss fragen, wie und was sie ausfüllen soll. Zum Glück war ich alleine hier, sonst hätte es eine Ewigkeit gedauert. Von dort ging es dann ins nächste Dorf um auf der Polizei eine Bewilligung zum Fahren auf Bolivianischen Strassen zu holen. Das hat natürlich wieder gedauert und ich musste 50 Bolivar bezahlen. Weg kam ich natürlich noch nicht, weil 3 Polizisten den Landy bestaunen wollten und wissen wollten was ich hier mache. Um 17.00 war dann alles erledigt und ich konnte auf die Suche eines Nachtquartieres gehen. Mein heutiges Ziel, Aguas Calientes, wo es einen Camping und heisse Quellen gibt, war zu weit weg. So habe ich bald einmal ein schönes Hotel bezogen.

17.4.2017

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S19.44161 W57.07657                  Pousada Santa Clara in der Nähe von Nhecolandia

Wollte zuerst den Lago Misteriosa besichtigen. Dort hiess es aber, man kann nicht mit dem eigenen Fahrzeug hinfahren. Man muss sich einer Tour anschliessen und ach schnorcheln oder tauchen. Nur um ein kleines blaues Seelein anzuschauen, war mir das nicht wert. Bin weiter nach Bonito und zur Blue Lake Cave. Das ist eine Höhle mit einem blauen See am Ende. Dort hiess es aber ich müsse das Ticket in Bonito lösen. So bin ich unverrichteter Dinge weiter gezogen. War auch kein Verlust. Habe erfahren, dass dies nicht der Hammer sei und ich nicht viel verpasst habe. Mein Ziel war nun die Grenze zu Bolivien. Auf dem Weg nach Nhecolandia hat es einen schönen Camping. Santa Clara. Der Preis aber war auch schön. 100 Reals wollten sie dafür. Ein Zimmer in der Pousada war nur 140 mit Nachtessen und Frühstück. So war klar, dass ich das Zimmer nahm. Hier bin ich mir wie in Europa vorgekommen. 4 Deutsche, 1 Niederländer, 1 Franzose und 3 Schweizer. Sie haben sich alle hier getroffen um eine 1 ½ stündige Nachttour in den Dschungel zu unternehmen.

16.4.2017

S21.42063 W56.39039                  Camping Seu Assis in der Nähe von Bonito

Heute habe ich mich auf das Fahrrad geschwungen und bin zum 2. grössten Senkloch der Welt gefahren. In diesem riesen Loch sind viele verschiedene Vogelarten zu Hause. Vor allem farbige Papageien Arten. War schön, dem Treiben der Papageien in ihrem bunten Federkleid zu zuschauen. War ein guter Führer der auch englisch gesprochen hat. Bin noch mit 2 Führern zusammen gesessen, während ein heftiger Sturm aufzog. Sie sagten, dass es bald zu regnen beginne und es wahrscheinlich den ganzen Nachmittag regnen würde. Habe nicht auf sie gehört und habe den Start der Formel 1, das gerade im Fernseher lief, angeschaut. Habe mich dann doch noch auf den Weg gemacht und bin gerade noch vor dem grossen Regen im Camp eingetroffen. Dort war das Hub Dach schon geschlossen und die Sonnenstore eingezogen. Meine Camp Nachbaren haben gesehen, dass der Sturm zu stark daran reisst und beides eventuell zerreisst. Einfach toll, solche Hilfsbereitschaft und Camper Freundschaft. Sie haben mich auch zu sich rüber gerufen und wir haben miteinander wieder gegessen und getrunken. Habe ihnen zum Dank eine Flasche Wein mitgebracht. Mehr konnte ich ihnen leider nicht bieten. Manchmal fühle ich mich wie ein Ausbeuter. Aber auf dieser Reise habe ich auch gelernt, dass Gastfreundschaft annehmen, für viele Leute hier in Südamerika Freude bereitet. Es ist für mich und sie interessant, von anderen Kulturen zu hören und zu erfahren wie es dort läuft. Am Abend hat sich dann der ganze Camp geleert, weil Morgen an Ostermontag Alle wieder arbeiten müssen. So war ich wieder einmal allein auf einem Camping.

15.4.2017

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S21.42063 W56.39039                  Camping Seu Assis in der Nähe von Bonito

Weiter geht die Reise durch eine riesige Ebene. Hier gibt es nur noch grosse Kuhfarmen. Alle 100 bis 150 Kilometern kommt wieder ein Dorf oder eine kleine Stadt. Es kommt mir so vor, als habe die Ebene kein Ende. Unvorstellbar, wenn man es nicht gesehen und erlebt hat. In der Nähe von Bonito gibt es einen Vogelpark und einen See, der in einem Senkloch ist. Dieses ist das 2. Grösste der Welt. Dort in der Nähe gibt es auch einen schönen Camp, wo ich mich für 2 Tage aufhalten werde. Will mich von der ewigen Fahrerei ein bisschen erholen. Als ich dort ankam, wurde auch gleich der Landy bestaunt und natürlich nach dem Was und Wo gefragt. Das war natürlich wieder ein Sprachproblem. Ein junger Mann hat aber ein wenig Englisch gesprochen und hat übersetzt. Dann haben sie mich eingeladen den Fluss runter zu schwimmen. Sauberer Fluss im Wald. War schönes Erlebnis. Am Abend durfte ich dann auch mit ihnen essen und trinken. Schön, wie man hier in Brasilien immer Gast sein darf!

14.4.2017

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S19.458044 W53.783259              Wild Camp an der BR-060 in der Nähe von Camapua

Am Morgen habe ich die Farm besichtigen können. Es ist 11.30 geworden, bis ich weggekommen bin. Sie haben mir alles erklärt wie es hier läuft und was sie machen. Dann ging es durch Mais und Soja Felder und hie und da grosse Kuhweiden Richtung Bonito. Am Abend habe ich vor dem Einnachten mein Ziel nicht erreicht. In dieser Gegend gibt es keine Campings. Wollte in einem Hotel übernachten. Das Dorf war aber zu weit entfernt, um es vor der Dunkelheit zu erreichen. So habe ich an der BR-060 einen Platz hinter Gestrüpp und Bäumen gefunden, wo ich mich niederliess. Habe aber schnell bemerkt, dass es nicht der ideale Ort zum Schlafen ist. Der Verkehr war so laut, dass ich wieder einmal froh um meine Gehörpfropfen war.

13.4.2017

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S17.823343 W51.18226 Übernachtung auf der Farm der Familie Loewen

Dieses Hotel bleibt mir immer in Erinnerung. Das Personal so freundlich wie ich es kaum einmal erlebt habe. Alle super Typen. Mein nächstes Ziel ist Bonito. Das heisst, es müssen wieder 1200 Kilometer zurückgelegt werden. Brasilien ist ein riesen Land. Über Golania ging es nach Rio Verde, wo ich auf der Tankstelle Diesel aufgefüllt habe und übernachten wollte. Der Tankwart war begeistert und hat mir gleich die Verantwortlichen von Waschraum und Restaurant vorgestellt. Super Waschräume und Duschen. Aber dann kam alles ganz anders. Ein Freund vom Tankwart war auch vor Ort, der aber Amerikaner ist und natürlich perfekt Englisch spricht. Der hat mich gleich eingeladen zu Sener Familie auf die Farm zu kommen und dort zu übernachten. Dort sei es ruhiger als auf der Raststätte. Das habe ich natürlich gerne angenommen und der Tankwart war ein bisschen enttäuscht. Konnte dann bis auf die Farm hinten nachfahren. Es ist dieselbe Richtung die nach Bonito. Dort angekommen musste ich natürlich meine Geschichte erzählen. Hier leben 3 verwandte Familien zusammen. Jede Familie in ihrem eigenen Haus. Platz ist ja genug da. Ich durfte auch mit ihnen zusammen Abendessen einnehmen. Und was gab es!!! Eines meiner Lieblingsessen : Riebel !! Die Eltern von der Frau war en auch am Tisch und sie haben von ihrem Ausflug in die Schweiz erzählt. War richtig schöner Abend Danke für Alles!

12.4.2017

176469                176615                146

S15.795174 W47.889017              Hotel Bonaparte B3 in Brasilia

Am Morgen haben wir das Museum und die Bibliothek von Niemeyer angeschaut und sind wieder ins Hotel zurück. Toni musste auschecken. Mit dem Landy sind wir auf den Flughafen gefahren, wo wieder ein schöner und interessanter Abschnitt meiner Reise zu Ende ging. Wir haben wieder eine schöne Zeit miteinander verbracht und interessante Dinge erleben und bewundern können. Vom Flughafen bin ich zuerst zum neuen Ferhsehturm gefahren, und wollte dort auf die Aussichtplattform hinauf. Die ist aber geschlossen. So konnte ich nur Fotos von aussen machen. Dann ging es zum Staudamm, der den grossen See in Brasilia staut. Dann wollte ich noch einige Fotos von der JK Brücke machen. Zurück im Hotel hat mir der Kundenmanager Henique offeriert, dass ich mit ihm auf das Dach des Hotels steigen könne. Super Aussicht über die Stadt von hier oben. Es ist unglaublich super, wie man sich in diesem Hotel um die Gäste kümmert. Danke für Alles. Darauf bin ich noch zum alten Fernsehturm gegangen. Leider habe ich den schönen Sonnenuntergang nicht von hier oben erleben können. Ich war nur etwa 10 Minuten zu spät. War trotzdem schön. Der ganze Parkplatz wo gestern so viele Busse standen, ist heute Abend ganz leer.

11.3.2017

176113                176469                356

S15.795174 W47.889017              Hotel Bonaparte B3 in Brasilia

Fahrt nach Brasilia über gut ausgebaute Strassen. Daher bin ich auch zügig voran gekommen. Um 12.30 war ich schon in Brasilia im Hotel Bonaparte B3. Das Zimmer habe ich reserviert gehabt, aber weil ich nicht erschienen bin, wurde die Reservation gelöscht. Ich habe das Hotel gestern informiert, dass es mir nicht reicht, Brasilia gestern zu erreichen. Sie haben die Nachricht aber nicht bekommen. Sie haben mir aber das Zimmer nicht verrechnet. Das Auto hat auch nicht in die Garage gepasst, aber das Personal hat auch wieder eine Lösung gefunden. Toni war schon da und hat schon einige Erkundungen unternommen. So haben wir eine City tour mitgemacht, um Brasilia ein bisschen kennen zu lernen. Es ging zum Militärstützpunkt zum Fussballstadion wo sicher 1000 Busse parkieret stehen, um die Arbeiter von der Stadt nach Hause zu fahren, zur Kirche San Bosco, dem Denkmal für Kubicek, zur Kathedrale, dem Regierungsgebäude, der JK Brücke und dem Präsidenten Palast. Vieles in nur 3 Stunden. Morgen können wir Brasilia selber noch etwas erkunden. Am Abend haben wir in der Nähe vom Hotel in der Zone für Einkäufe und Restaurants das Nachtessen eingenommen. Dann ging es ab ins Bett, denn Toni war schon einige Stunden unterwegs.

10.4.2017

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S17.742509 W46.178401              Hotel Avenida in Joao Pinheiro

Schon um 08.30 war ich wieder unterwegs. Heute möchte ich Ouro Preto anschauen und weiter über Belo Horizonte Richtung Brasilia fahren. Die Strecke zwischen Ouro Brancho und Ouro Preto ist sehr abwechslungsreich. In dieser Gegend gibt es auch noch viele und grosse Minen. Die Ansiedlung dieses Gebietes hat angefangen, als man hier Gold fand. Heute ist es aber vorbei mit Gold, aber Eisen Bergwerke gibt es überall verstreut. So boomt die Gegend heute noch. Ouro Preto kenne ich vom letzten Besuch. Ich habe aber mit dem Landy einen schönen Aussichtspunkt hoch über der Stadt gefunden, wo die ganze Stadt mit ihren vielen Kirchen zu bewundern war. Wollte auch die Kirche besichtigen, wo mit Gold nicht gespart wurde. Am Montag sind aber alle Kirchen geschlossen. So ging es weiter auf gut ausgebauter Strasse und wenig Verkehr nach Joao Pinheiro wo ich Diesel aufgefüllt und übernachtet habe.

9.4.2017

175185                175555                370       

S20.523685 W45.692299              Hotel Verdes Mares in Ouro Branco

Heute ich die halbe Strecke von Rio nach Brasilia machen. Die Strasse verläuft aber in den Bergen drin. Es gilt Täler und Pässe zu passieren. Dies kostet natürlich viel Zeit. So kam ich auch nicht sehr weit. Unterwegs habe ich einen Landy Fahrer, Ruiz mit seinem Sohn Miguel, mit brasilianischem Nummernschild getroffen. Wir haben beide angehalten, und er hat in bestem Deutsch gefragt, was denn ein Schweizer hier macht. Er sei im Hotel Verdes Mares in Ouro Branca stationiert. Wir haben miteinander Mittaggegessen und haben abgemacht, dass wir uns in diesem Hotel am Abend treffen. Soweit sollte ich bis am Abend kommen. Im Hotel waren auch noch andere deutsche Gäste, die alle ein Streichinstrument spielen. Von Ruiz habe ich erfahren, dass er Mitte April nach Bern fliegt, wo sein Sohn Miguel an der Musikschule die Aufnahmeprüfung macht. Er will dort 3 Jahre lang Musik studieren.

8.4.2017

S22.928727 W43.177505              Hotel Royal Regency Palace in Rio de Janeiro

Am Morgen ging es früh zur Stadtbesichtigung. War mühsam, bis wir alle Beteiligten zusammen hatten. Dann ging es zum Corcovado. Wir waren fast die einzigen. So konnte man schöne Bilder schiessen. Dazu hatten wir ein riesen Glück, denn bald zog Nebel auf und wir konnten nichts mehr sehen. Die Tour brachte uns dann zum Zuckerhut. Auch wieder ohne Anstehen ging es mit der ersten Seilbahn hoch, wo wir die gute Aussicht noch geniessen konnten. Auf dem Zuckerhut oben war aber fertig mit der Aussicht. Der Nebel hat alles komplett zu gemacht. So bleibt mir nichts anderes übrig als die Bilder vom letzten Mal anzuschauen. Von dort ging es an die Copacabana, wo es heute viel mehr Leute hatte als letztes Mal. Haben dort Mittag gegessen und dem Treiben zugeschaut. Am Abend haben wir in einem Churrasco Restaurant gegessen und dann eine Flamenco Show besucht.

7.4.2017

175134                175185                51

S22.928727 W43.177505              Hotel Royal Regency Palace in Rio de Janeiro

Zuerst war natürlich Copacabana angesagt. Die war aber komplett leer. Haben einen Drink genehmigt und haben den Landy zum Hotel zurück gebracht. Stau, Stau! Dann sind wir zu Fuss zum Viadukt und der Kathedrale von Rio. Die Kathedrale ist richtig sehenswert. Am Abend in der Stadt gegessen und ein bisschen früher ins Bett, weil wir Morgen um 07.00 abgeholt werden. Wir haben eine Führung für den Corcovado und den Zuckerhut gebucht.

6.4.2017

174639                175134                495

S22.928727 W43.177505              Hotel Royal Regency Palace in Rio de Janeiro

Heute haben wir uns vorgenommen nach Rio zu kommen. Zuerst ging es der Küste entlang. Da gibt es einen Strand am anderen. Je weiter wir Richtung Norden kamen, hat es auch mehr Leute gehabt, die noch am Baden waren. Auch die Dörfer wurden gepflegter. Hinter den langsamen Lastwagen wurde es uns dann langsam zu langweilig. Wir kamen kaum vorwärts. Die Strasse ist sehr schön zu fahren. Sie verläuft von einem Strand zum Anderen, dann wieder durch hügeligen Urwald.  Weil wir am Abend aber in Rio sein wollten, sind wir über das Küstengebirge auf die Autobahn gefahren. Schöne Fahrt. Der Pass geht bis ca. 1000 Meter hoch und wieder hinunter zur Autobahn. Alles ist Urwald. In Rio sind wir ganz gut durch den Verkehr gekommen. Mit nur 2 kleinen Verfahrern sind wir gut im Hotel angekommen, dass zwischen Copacabana und Zuckerhut liegt.

5.4.2017

175296                174639                343

S23.564544 W46.658232 Hotel Trianon Paulista in Sao Paulo

Am Morgen wollte ich noch die Umgebung des Parlamentes und der Kathedrale sehen und fotografieren. Das Parlamentsgebäude kann man auch von innen besichtigen. Schöne Umgebung. Auch die Kathedrale war natürlich ein Muss. Die Wand, die das Hauptschiff mit dem hinteren Eingang trennt, steht immer noch. Früher durften die Schwarzen (Sklaven) nicht ins Hauptschiff. Sie durften sich nur hinter dieser Wand aufhalten. Dann ging es los durch Sao Paulo Richtung Küste zu einem Camping. Das sind zwar nur 150 Kilometer, aber bis man das Ende der Stadt erreicht, haben wir ca. 60 Kilometer hinter uns gebracht. Und dies in sage und schreibe ca. 4 Stunden. Unglaublich, wenn man es nicht erlebt hat. Auf einem schönen Camping direkt am Meer haben wir Halt gemacht. Auch der Strand war super und das saubere Meer hat zum Bade eingeladen.

4.4.2017

174946                175296                350

S23.564544 W46.658232 Hotel Trianon Paulista in Sao Paulo

Heute Fahren, Fahren. Das Hotel liegt im Zentrum, aber die Fahrt dorthin hat ganz gut geklappt. Ohne viel Stau. Am Abend hat mir Toni die Altstadt gezeigt, da er ja schon vor ein paar Tagen hier war und sich schon ein bisschen auskannte. Haben in der Altstadt in einem schönen Restaurant gegessen und sind mit dem Taxi wieder zurück.

3.4.2017

174571                174946                375

S25.434522 W49.268295              Hotel Curitiba Palace Slim in Curitiba

Heute haben wir uns Richtung Sao Paolo aufgemacht. Zuerst wollten wir aber Blumenau anschauen. Kurz vor Blumenau hat uns ein Mercedes überholt und der Fahrer hat gefragt, was den die Tschifeler hier suchen. Es hat sich dann herausgestellt, dass er der Besitzer des Taxi Unternehmens in Sarnen war.  Er hat es verkauft und geniesst jetzt das Leben in Brasilien. Ich habe ihn wieder erkannt, da ich ihn öfters in Sarnen gesehen habe. Mit ihm haben wir dann in Blumenau gegessen. Weiter ging die Fahrt nach Curitiba. Haben uns dort ein Hotel gesucht. Dann haben wir die Stadt besichtigt und gegessen. Es ist eine schöne Stadt mit grosser Fussgängerzone.

2.4.2017

S27.453162 W48.403322              Bei Celso und Ana in Florionapolis

Zuerst ging es zum Nachbarn zum Mittagessen. Natürlich vom Grill! Dann hat uns Thiago mit seiner Frau ein paar schöne Strände gezeigt. Auch die Altstadt und die Brücken wurden bewundert. Hier gibt es nur 1 Brücke, die den ganzen Verkehr zwischen dem Festland und der Insel aufnehmen muss. Zum Nachtessen sind wir an den See auf der Insel gefahren. Bei Celso angekommen mussten wir auch noch Suppe essen.

1.4.2017

S27.453162 W48.403322              Bei Celso und Ana in Florionapolis

Heute ist Ana’s Geburtstag. Nach dem reichlichen Frühstück ging es zum Einkaufen. Celso ist ein unglaublicher Mensch. Er kennt die ganze Umgebung und Jeden und Jede. Wo wir kommen und Jemanden treffen, hat er einen Schwatz, lacht und ist immer fröhlich. Wo wir hinkommen erzählt er unsere Story und so wird das Einkaufen zu einer längeren Sache. Zum Mittagessen kommt auch Thiago mit seiner Frau. Erick hat uns bei Celso auch besucht und wurde auch gleich zum Mittagessen eingeladen. So konnten wir wieder einmal unsere Erlebnisse austauschen. Mal schauen, ob wir uns wieder treffen können. Wäre schön, den Trip in den Norden von Brasilien mit ihm zu machen. Am Abend hat uns Thiago 2 von über 40 Stränden von Florionapolis gezeigt. Schöne Strände. Am Abend stieg natürlich die Geburtstags Party für Ana. Die ganze Nachbarschaft war dazu eingeladen. Natürlich wurde der Grill von Celso wieder angeworfen und bewundert.

31.3.2017

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S27.453162 W48.403322              Bei Celso und Ana in Florionapolis

Nach Forionapolis sind es nur noch etwa 250 Kilometer. Also konnten wir es gemütlich nehmen. An einer guten Tankstelle konnten wir Oelwechsel am Landy machen lassen und den Tank wieder füllen. Schon um 16.00 waren wir bei Thiago und wurden herzlich begrüsst. Nach Hallo und Wie und Wo, ist Thiago mit uns in ein Shopingzenter gefahren um für mich eine Sim-Karte zu kaufen und zu laden. Von dort sind Toni und ich weiter zu Celso gefahren, wo wir von ihm und Ana herzlich empfangen wurden. Dann wurde der berühmte und neue Grill von Ceslso  angeworfen und einige Büchsen Bier wurden auch vernichtet. Schönes, gepflegtes Haus. Den Landy durften wir im Garten vom Nachbarn parkieren. Erick hat sich auch gemeldet und er ist immer noch in Florionapolis.

30.3.2017

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S27.816797 W50.327234              Grand Hotel Lages in Lages

Heute war Fahren angesagt. Entlang von riesigen Erbsen und Mais Feldern. Gewaltige Silo Anlagen kann man an der ganzen Strecke entlang sehen. Wir wollten so nahe wie möglich an Florianopolis herankommen, so dass wir Morgen keinen Stress haben Thiago dort zu erreichen. Wir haben mitten in Lages ein Hotel bezogen. Langsam konnte ich mich in Spanisch ein bisschen unterhalten, aber jetzt mit dem Portugiesisch geht gar nichts mehr. Wir haben aber trotz alledem ein Zimmer bekommen. Schöne Zimmer für SFr. 45.-

29.3.2017

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S27.870136 W54.477842              Hotel Beno’s in Santa Rosa

Heute ging es zu den einzigartigen Mocona Wasserfällen. Diese Wasserfälle sind nicht quer zu Fluss, sondern verlaufen 3 Kilometer in Flussrichtung. Mit dem Schlauchboot konnte man 2 Kilometer den Fällen entlang fahren. Der 3 Kilometer war wegen zu starker Strömung und zu niedrigem Wasserstand nicht möglich. Wir haben die Fälle bei schönsten Bedingungen sehen können. Niedriger Wasserstand und Traum Wetter. Bei hohem Wasserstand ist die zweite Hälfte des Flusses auch mit Wasser gefüllt und die Fälle sind gar nicht zu sehen. Von dort mussten wir wieder zurück nach El Soberbio wo wir mit der Föhre nach Brasilien übersetzen wollten. Dort hiess es aber, dass der Brasilianische Zoll auf der anderen Seite nicht besetzt sei. Ohne Stempel geht nichts. So mussten wir noch einmal 85 Kilometer nach Süden fahren. In Alba Posse hat es dann geklappt. Zollerledigung für Argentinien, mit der Fähre übersetzen und Zollerledigung für Brasilien. Sind weiter nach Santa Rosa und haben dort ein schönes Hotel bezogen.

28.3.2017

172004                172349                345

S27.481071 W55.194705              Camping Salto Berrondo in Obera

Heute haben wir den Zoll nach Argentinien gemacht und sind Richtung Süden zu den Ruinen der Missionsstation der Jesuiten in San Ignatio gefahren. Dort die imposante ehemalige Station angeschaut und nach Obera weiter gefahren. Viele Kilometer durch angepflanzten Wald und viel Urwald. Beim Vorbeifahren am Camping Mirador, wo ich vor einigen Tagen meine Kabelrolle vergessen habe, haben wir Halt gemacht und nachgefragt. Die war immer noch da! In Obera haben wir eingekauft und haben dort auf einem schönen Camping übernachtet. Grosser Camp und wir waren alleine dort.

27.3.2017

171890                172004                114

S25.599514 W54.524346              Camping Paudimor in Iguazu, Brasilien

Zuerst sind wir zu einem der grüssten Wasserwerke der Welt gefahren und haben die Tour durch das Kraftwerk gemacht. Einfach imposant und beeindruckend. Von dort sind wir zum Heliport in der Nähe der Wasserfälle und haben gleich in den Heli einsteigen können und den Flug über den Fällen geniessen können. Dann ging es über die Grenze nach Argentinien an das Dreiländereck wo wir eine Tour mit dem Boot gebucht haben. Es ging den Rio Iguazu hinauf und wieder hinunter zum Rio Parama. Bei der Einmündung des Iguazu in den Parana ist das Dreiländereck. Dort ist der Kapitän eine Runde gefahren, so sind wir in weniger als 2 Minuten von Argentinien nach Brasilien und Paraguay geschippert. Von dort sind wir wieder zurück auf Brasilianische Seite und haben dort dem Dreiländereck einen Besuch abgestattet. Dieser Aussichtspunkt wird viel touristischer gestaltet als die Anderen. Früher gab es dort einmal eine Mission, heute ist ein Teil nachgebaut und als Informationszentren für Touristen ausgebaut. Hat auch ein schönes Restaurant dort, wo wir das Nachtessen eingenommen haben. Als wir zurück auf den Camping kamen, waren auch die 2 Deutschen Landy Fahrer, die ich in Torres del Paine getroffen hatte, anwesend. So standen 3 Landy’s nebeneinander. Dies musste natürlich gefeiert werden.

26.3.2017

171840                171890                50         

S25.599514 W54.524346              Camping Paudimor in Iguazu, Brasilien

Zuerst ging es zu den Wasserfällen auf Brasilianischer Seite. Oh weh! Das war eine gewaltige Geduldsprobe!!! Anstehen für fast eine Stunde und die oberschlechte Organisation des Transportes zu den Fällen mitansehen zu müssen! Wir waren am Sonntag zur falschen Zeit hier raus gefahren. Nach der Besichtigung wollten wir einen Heli Flug über die Fälle machen, wegen schlechtem Wetter konnte der Heli aber nicht fliegen. So sind wir zu einem der grössten Wasserkraftwerke der Welt gefahren und haben für Morgen eine Besichtigung gebucht. Dann ging es zurück zum Camping, wo der Nachbar mit einer Flasche Schnaps auf uns gewartet hat. Auch ein englisches Ehepaar ist angekommen und so war eine ganze Truppe beim Schnaps trinken.

25.3.2017

171825                171840                15

S25.599514 W54.524346              Camping Paudimor in Iguazu, Brasilien

Am Morgen Landy umgerüstet und am Nachmittag Toni am Flughafen abgeholt. Er hat auch die Halterungen für den Hi-Lift dabei gehabt, die natürlich gleich montiert wurden. Haben unser Treffen gefeiert und gecampt.

24.3.2017

171778                171825                47

S25.599514 W54.524346              Camping Paudimor in Iguazu, Brasilien

Heute war Waschtag. Der Landy musste gewaschen werden, die Wäsche hat sich angehäuft und der Landy musste für 2 Personen eingerichtet werden. So bin ich früh im Nachmittag über die Grenze nach Brasilien rüber und dort in der Nähe des Flughafens und der Iguazu Wasserfälle auf einen Camping. Habe dort 2 Basler, die mit Motorädern unterwegs sind getroffen. Der Camping ist ideal, da er auch Zimmer anbietet. So können wir Morgen entscheiden, ob Camping oder Hotel.

23.3.2017

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S25.679949 W54.445243              Hotel Sheraton an den Wasserfällen in Iguazu

Zuerst das gute Frühstücksbuffet genossen. Dann mit dem Zug an den Garganta del Diablo Fall gefahren und mit dem Boot wieder zurück. Schöner Ausblick auf den Wasserfall. Am Abend wollte ich etwas von der Stadt sehen und Fotos vom Dreiländereck bei Sonnenuntergang machen. Dies haben aber Wolken verhindert. Die Stadt ist wie ausgestorben. Erst um etwa 19.00 kommt Leben auf. Gegessen wird hier erst ab ca. 21.00. Dann ist auch am meisten los, obwohl es viele Touristen hat.  Es hat viele schöne und gute Restaurants, aber nirgend wo viele Leute die am Essen sind. Auch das Hotel macht nicht den Eindruck, dass hier viele Leute wohnen. Auch hier sind die 2 Restaurants leer.

22.3.2017

171645                171???                ???

S25.679949 W54.445243              Hotel Sheraton an den Wasserfällen in Iguazu

Auf dem Weg nach Iguazu soll es laut iOverlander korrupte Polizeikontrollen geben. Habe aber Glück gehabt. Ich wurde durch gewinkt. In der Stadt habe ich mich dann nach einer Auto Wäscherei umgeschaut. Beim ersten war es geschlossen, beim zweiten passte der Landy nicht unter das Sonnendach aber der hat bei seiner Nachbarin für mich nachgefragt und es hat geklappt. Dort habe ich nach einer Wäscherei für meine Kleider nachgefragt. Das hat sie aber auch gleich übernommen. Nach einer Stunde konnte ich den Landy wieder holen und bin dann zum Länderdreieck, Argentinien, Brasilien, Paraguay gefahren.  Dort hat mich eine junge Frau angesprochen wegen des Landy und des fremden Nummernschildes. Sie arbeite für das Turismusbüro. Sie hat mir alles über das Dreiländereck erzählt und ich habe sie gefragt ob sie wisse wo es hier Wifi gebe. Hate ja seit gestern Morgen keine Verbindung mehr, und in Iguazu hat Claro kein Internet. Gleich beim nächsten Hotel habe es an der Strasse gutes Wifi. Dort konnte ich dann Helene und Toni anrufen. Dann noch Wäsche abholen und ins Hotel Sheraton an den Wasserfällen. Dort haben sie noch ein Zimmer für mich gehabt und Internet ist auch sehr gut. Yumi hat sich auch gemeldet, sie sie in Iguazu. Da das Hotelzimmer gleich viel kostet, ob es von einer oder 2 Personen belegt ist, habe ich ihr gesagt, dass sie das Zimmer mit mir teilen kann. Sie war natürlich sofort einverstanden. Das Zimmer ist klimatisiert und hat einen anderen Standard als ihre normalen Unterkünfte. Heute war eine super Aussicht auf die Fälle, direkt vom Hotelzimmer aus.

21.3.2017

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S25.98006 W54.58138                  Camping Mirador in Colonia Wanda

Wenn es geht möchte ich heute die Wasserfälle Mocona anschauen und dann weiter nach Iguazu weiter fahren. Dies hat aber nicht so geklappt, weil der Umweg zu viel Zeit gekostet hätte.So habe ich diese Wasserfälle ausfallen lassen. Die kann ich immer noch sehen, wenn Uruguay und Paraguay an der Reihe sind. Es ist ein  ganz spezieller Wasserfall, weil er längs zum Fluss verläuft. Der Fluss ist dort auf 3 Kilometer wie auf 2 Etagen. Die Fahrt war anfangs sehr langweilig, wurde dann aber in den Hügeln von Misione ( ein Bumdesland von Argentinien) wieder interessanter. 1 Stunde vor Iguazu habe ich auf einem schönen Camping Halt gemacht.

20.3.2017

170307                171002                695

S29.476854 W56.817796              Camping in Yapeyu

Bin immer noch im Seen und Flussgebiet. War wieder alles Nass. Musste zuerst alles trocknen lassen. Dann ging es los. Fahren, fahren und nochmals fahren. Es ist herrlich, wie der Landy daher schnurrt ohne das kleinste Problem. Ich bin zwar den ganzen Tag nur mit 85 Km/h gefahren und die Strassen waren alle asphaltiert, aber am Abend waren es doch fast 700 Kilometer. So macht es Spass mit dem Auto, wenn alles reibungslos dahin geht. Mein Kumpel hat heute über 171‘000 Kilometer auf dem Buckel! In Südamerika werden es noch einige mehr werden. Morgen möchte ich in die Nähe von Iguazu kommen. Es sind noch 570 Kilometer bis an die Wasserfälle auf Argentinischer Seite.

19.3.2017

170176                170307                131

S34.39548 W58.61072   Wild Camp beim Camping L’Hiondelle in Tigre

Bin mitten in Buenos Aires rein gefahren und habe das Zentrum der Stadt besichtigt. Alles sauber und aufgeräumt in dieser Stadt. Schönes Museeum, das die Entstehung und Entwicklung der Stadt zeigt. Nur beim Hafen sieht es ein bisschen anderes aus. Es hat auch grosse Parks mitten drin. Was natürlich auch nicht fehlen darf,  dass die Falkland Inseln zu Argentinien gehören. Da es Sonntag war, hat es keinen grossen Verkehr gehabt. Sonst sei immer Dauerstau in Buenos Aires. Daher habe ich auch versucht heute noch aus der Stadt zu kommen. Habe einen Camping in Tigre gefunden, der sehr schön sein soll. Es war schon dunkel, als ich dort ankam und der Camp war geschlossen. Habe ich einfach neben dem Eingang parkiert und übernachtet. Wollte nicht mehr weiter fahren, da ich Morgen einen Tag mit Auto fahren verbringen wollte. Es sind noch fast 1300 Kilometer bis Iguazu! Möchte Minimum 500 Kilometer fahren. Heute war es immer schön und warm.

18.3.2017

169664                170176                512

S34.583065 W59.055005              Camping ACA in Lujan

Heute war wieder fahren angesagt. Ich wollte in die Nähe von Buenos Aires, um Morgen schon etwas von der Stadt zu sehen. In 9 de Julio habe ich angehalten, Diesel getankt und die Stadt angeschaut. War interessiert, was der Name bedeuten soll. Sehr saubere Stadt, alles im 4 Eck erstellt und alle Blocks gleich gross. Eine geplante Stadt und Mittelpunkt für die Farmer. Hier wird das Getreide und der Mais hingebracht, teilweise verarbeitet, gelagert oder versandt. Vor Buenos Aires in Lujan habe ich übernachtet. Am Morgen war alles Nass vom Tau, der sich über Nacht verbreitet hat. Hier ist alles Sumpfgebiet.

17.3.2017

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S36.940527 W62.33107 Camping am Lago Cochico

Heute war Verabschiedung. Jeder geht wieder seinen eigenen Weg. Ich muss mich sputen, am 25. In Iguazu zu sein. Christina und Birger fahren dem Meer entlang nach Buenos Aires. Heinz und Bernadette fahren nach Barriloche. Sie fliegen am 17. Mai auch nach Hause. Wer weiss wann und wo wir uns wieder einmal treffen. Ich habe die Route 3 und dann die 33 genommen. Auf dieser Strecke gibt es jetzt wirklich nichts mehr zu sehen. Pampas und Pampas. Auf der 33 kommt dann noch dazu, dass es viele Lastwagen hat. Da alle Argentinier auf doppelt ausgezogenen Trennlinien überholen, habe ich mir natürlich das auch zu Eigen gemacht, was promt von einem Polizisten gesehen wurde, als ich einen LKW, der nur 20 Km/h gefahren ist, überholte. Dann wollte er mir aber keine Busse geben, sondern Geld für seine eigene Tasche kassieren. Ich habe mich einfach blöd gestellt und habe nicht verstanden, was er wollte. Als es mir dann aber doch zu lange dauerte und er nicht nachgegeben hat, habe ich ihm 6 US$ gegeben. Das war Ihm aber zu wenig, da sie ja zu zweit waren. Für jeden 6US$ hat dann gereicht. Am Abend habe ich auf einem schönen Camp übernachtet, am Lago Cochico, nach mehr als 500 Kilometern Fahrt. Es war den ganzen Tag schönes Wetter und der Wind lässt jetzt, wo ich Patagonien verlassen habe, auch nach.

16.3.2017

S41.05242 W62.83011                  Camping Trentinos in El Condor

Habe mich entschlossen noch eine Nacht hier zu bleiben. Bin gestern erst um 02.00 ins Bett und heute Morgen ging es um 06.30 aus den Federn, um den Sonnenaufgang bei den Papageien Felsen nicht zu verpassen. Dann habe ich mich nochmals hingelegt und noch einmal ein bisschen geschlafen. Dann bin ich mit Christine und Birger noch einmal zu den Seehunden gefahren, weil ich gestern keine guten Fotos machen konnte. Heute ging es zwar auch nicht viel besser, weil Alles viel zu weit weg ist. Am Abend haben wir alle zusammen im Restaurant nebenan zur Feier des Tages unser Nachtessen eingenommen. War schöner Abend. Habe wieder viel von den Erfahrungen der Anderen lernen können.

15.3.2017

168839                169148                309

S41.05242 W62.83011                  Camping Trentinos in El Condor

Bin von Las Grutas auf der PR1 nach El Condor gefahren. 150 Kilometer Naturstrasse. Unterwegs auch Dünen, die auch teilweise über die Strasse gezogen sind. Auf dem Weg habe ich auch die Seehunde Kolonie besucht, konnte aber kaum ein Bild schiessen, weil es so gestürmt hat. Auf dem Camping Trentino in El Condor habe ich Christiane und Birger wieder getroffen. Sind dann zu den Papagaien Felsen gewandert und haben Fotos von den Schwärmen von Vögeln gemacht. Es sollen über 30‘000 Vögel in den Löchern nisten. Sie haben mich zum Nachtessen eingeladen und um 00.00 konnten wir Christiane zum Geburtstag gratulieren. Auf dem Camping ist auch ein Schweizer Ehepaar (Heinz und Bernadette) eingetroffen, die ich vorher im Dorf getroffen habe.

14.3.2017

168501                168839                338

S40.80123 W65.08227                  Camp ISSN in Las Grutas

Es geht nach Norden. Muss bis am 25. noch einige Kilometer fahren. In Las Grutas gibt es einen guten Camp, aber im iOverlander reden die von 800 Pesos, etwa 50 US$. Hat aber nur 130 Pesos gekostet. Bin unterwegs noch an die Küste gefahren. Ein Argentinier hat mir erzählt, das müsse ich sehen. Riesen Strand und Badeort. Hat sich nicht gelohnt. Riesiger leerer Strand und ein ausgestorbenes Feriendorf und den Landy wieder voller Staub. Am Abend noch einkaufen und den voll ausgerüsteten Camping geniessen.

13.3.2017

168178                168501                323

S42.780999 W64.999073              Camping  ACA Punta Cuevas in Puerto Madryn

Habe die Halbinsel umrundet und auf den verschiedenen Aussichtspunkten Ausschau nach den Seelöwen, Seeelefanten, Pinguinen, Kormorane und anderen für diese Gegend bekannten Tieren. Da es aber März ist, sind nicht mehr viele anzutreffen und weit weg von den Terrassen. Da braucht man einen guten Zoom um noch etwas von den Tieren zu sehen und sie zu fotografieren. Auch fährt man lange durch die Pampas, bis man wieder am nächsten Punkt ankommt. Alles Schotterstrasse. Dann noch kurz einkaufen und Geld abheben. Im ACA Camping habe ich mich dann wieder mit Christiane und Birger getroffen und ein bisschen Malbec (Argentinischer Wein) getrunken. Auch ein deutsches Ehepaar (Dagmar und Manfred) mit ihrem Toyota, das ich in Chalten schon einmal getroffen habe, war hier. Die Welt ist klein!

12.3.2017

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S42.57318 W64.27979                  Camping Municipal Puerto Piramides auf der Halbinsel Valdes

Zuerst bin ich an den Strand gefahren um meine obligate Ovi zu Trinken. Schöner und warmer Morgen. Dort habe ich wieder einmal richtig Sonne getankt. Erst um 11.00 habe ich mich Richtung Puerto Madriyn aufgemacht. Ist ja auch nicht weit. Dort angekommen habe ich mir die Strand Gegend angeschaut und habe mich dann nach der Halbinsel Valdes aufgemacht. An der Information habe ich mich orientiert und bin an die Tankstelle in Puerta Piramides. Wen treffe ich dort, das Deutsche Ehepaar Christiane und Birger von Rada Tilly. Fröhliches Wiedersehen. Wir sind beide auf den einzigen Camp auf der Halbinsel und haben miteinander ein paar Bierchen genossen.

11.3.2017

167655                167980                325

S43.320123 W65.048696              Hotel Punta Leon in Rawson

Während der Nacht hat es wieder geregnet. Ich musste den Landy um platzieren, weil ich sonst am Morgen nicht mehr den Hügel hoch gekommen wäre. Auch das Dach musste ich schliessen, weil es wieder gestürmt hat. So ging es dann zur Pinguinen Kolonie. Wieder auf der schlammigen Naturstrasse. Nur noch schlimmer als gestern. Auch die Pinguine waren nicht so gut zu sehen wie die vorherigen Male. Auch die Seehunde auf der Insel draussen waren nur von weitem zu sehen. So ging es wieder zurück nach Camarones durch die aufgeweichte Strasse, Sumpflöcher und Wasserlachen. Zuerst musste der Landy wieder von all dem Dreck befreit werden. Dort habe ich ein deutsches Ehepaar getroffen, das auch versucht hat dort raus zu fahren, aber es war mit einem normalen Auto nicht möglich. Wir haben uns lange unterhalten, bis beide Wagen gereinigt waren. Sie wohnen in Buenos Aires.  Dann bin ich weiter nach Rawson gefahren, aber auf der RN3, nicht auf der RP1. Wollte weiteren Schmutz und Naturstrasse vermeiden. In Rawson habe ich mich im Hotel Punta Leon niedergelassen, weil es wieder gestürmt und geregnet hat. Sonst hätte es gute Wildcamps am Strand, sogar mit öffentlichen Toiletten. Da die Saison schon wieder vorbei ist, sind hier fast alle Restaurants geschlossen. So musste ich suchen, um überhaupt ein Nachtessen zu kriegen.

10.3.2017

167340                167655                315       

S44.901717 W65.59122                Wild Camp in der Nähe vom Park Penguinera Cabo Dos Bahias

Um 6 ging der Rummel auf dem Camping schon los. Eine Familie verliess den Camp, nicht bevor das Auto natürlich 15 Minuten warmgelaufen war und 25 Mal die Türen geschlossen waren. Bald darauf ging es natürlich dann mit der Gruppe der Wohnmobile los. Schönes Camperleben! Ist ja aber zum Glück nicht immer so. Zuerst ging es zum Einkaufen. Der Whisky ist mir letzte Nacht ausgegangen. Dann ging es weiter zum Pinguinenpark bei Camarones. Bis Camarones lief alles sehr gut. Alles auf geteerten Strassen. Dann aber war ich froh einen Landy zu haben. Schon nach 300 Metern kam die erste Herausforderung. Schlamm und aufgeweichte Naturstrasse vom Regen der letzten Nacht. Der Park war auch schon geschlossen als ich draussen ankam. So habe ich mich entschlossen am Meer zu übernachten. Schöne Lage am Meer mit schönem Sonnenuntergang. Konnte auch wieder draussen Kochen und Essen. Windstill und warm.

9.3.2017

167165                167340                175

S45.917659 W67.550707              Camping Municipal in Rada Tilly

Wollte eigentlich nach Puerto Deseado an den Strand fahren und dort eine Tour zu Pinguinen, Seelöwen und Meeresvögeln machen. Da das Wetter aber schlecht war, bin ich auf der RN3 weiter gefahren. Ich habe dann südlich von Caleta Olivia die Seelöwen besichtigt. Man konnte bis an 2 Meter an sie ran. Hat schöne Bilder gegeben. Bin weiter nach Rada Tilly, wo ich campiert habe. Hier hat es wieder einmal einige Camper gehabt. Schade, dass das Wetter nicht mitgespielt hat. Alle mussten sich wegen des Regens und der Kälte in ihre Behausungen zurückziehen. Auch einen deutschen Camper Ehepaar und ein Ami Motorradfahrer sind hier. Später kamen aber dann noch 7 oder 8 Mobilhomes.

8.3.2017

166791                167165                374

S47.18343 W67.14751                  Camping Comunal in Jaramillo

Der Tag hat mit dichtem Nebel und Regen begonnen und hat am Abend mit Blitz, Donner, Sturm, Schauer und Hagel gute Nacht gesagt. Seit Mittag war es sonnig und mehr als 20 Grad warm. Das Nachtessen konnte ich noch draussen an der Sonne zubereiten und essen. Um 20.00 hat es aber gezeigt, was ein Gewitter in Argentinien sein kann. Habe heute die versteinerten Bäume im National Park Bosque Petrificado angeschaut und habe mich weiter nordwärts nach Jaramillo aufgemacht, wo ich auf dem Comunal Camping übernachtet habe, eines der saubersten Camps das ich in Südamerika gesehen habe. Der Park ist eigentlich dasselbe wie ich schon in den USA gesehen habe. Hier haben die Baumstämme aber viel grössere Durchmesser. Bis zu 2 Metern. Da staunt man, wenn man vor 150 Millionen alten Zeugen der Vergangenheit steht.

7.3.2017

166543                166791                248

S49.30578W67.720106                 Camping in Puerto San Julian

War ruhiger Wild Camp. Am Morgen habe ich zuerst das Städtchen Luis Piedra Bueno angeschaut. Ein sonderbates Städtchen. Sehr sauber, alle Häuser gepflegt und jede Strasse hat ein anderes Aussehen. Eine Strasse hat Sujets von römischen Statuen, die Andere von den Tieren der Umgebung, wieder eine Andere vom Papst Franziskus. Ganz ungewöhnlich und interessant. Dann ging es auf der RN3 ein bisschen zurück zum Pinguin und Seelöwen Park. Pinguine hat man viele gesehen, aber in etwa dasselbe wie vor 2 Tagen. Die Seelöwen sind verschwunden. Es gibt auch nur noch wenige hier und wenn sie auf Futtersuche sind, sieht man keine. Hier hat es tausende gehabt. Sie wurden alle wegen ihres Felles fast ausgerottet. Nur wenige haben überlebt. Dann war wieder Pampa fahren angesagt. In Puerto San Julian habe ich den Municipal Camping ausgewählt. In dieser Stadt wurde die erste Mission von Argentinien gegründet, 1520. Ein Denkmal und ein Nachgebautes Schiff bringen die damaligen Ereignisse in Erinnerung. Ach wie in allen andern Städten an der Küste im Süden, werden den Toten vom Falklandkrieg mit grossen Denkmälern gedacht.

6.3.2017

166146                166543                397

S50.00604 W68.99298                  Wild Camp am Rio Santa Cruz bei Luis Piedra Bueno

Morgens um 08.00 mussten die Ranger beim Park Eingang sein. Sie gaben mir den Schlüssel für ihre Wohnung, dass ich die Toilette und Dusche benützen konnte. Habe ihnen den Schlüssel zum Eingang gebracht und wollte ihnen etwas Geld geben. Sie wollten aber nichts annehmen. Habe ihnen einfach etwas auf den Tisch gelegt. Dann die Rummpelstrecke raus nach Rio Gallegos. 20 Kilometer vor der Stadt ist dann der Diesel ausgegangen. Reserve rein und an die nächste Tankstelle. Dann Autowäsche, Einkaufen und Mittagessen an der Meerpromenade. Was jetzt kommt, ist nicht das Gelbe vom Ei! Pampas und noch einmal Pampas. Dies zieht sich jetzt für die nächsten zweitausend Kilometer so dahin. Natürlich mit einigen Sehenswürdigkeiten dazwischen. Die Erste habe ich schon am Abend erreicht. Den Pinguin und Seelöwen Park in der Nähe von Luis Piedra Bueno. Dort bin ich erst um 19.30 angekommen und habe am Rio Santa Cruz übernachtet.

5.3.2017

165919                166146                227       

S52.333797 W68.375118              Wild Camp beim Ranger Haus im Pinguin Park Cabo Virgenes

Der Zoll war wieder das erste was erledigt werden musste. Jetzt habe ich für ein paar Tage Ruhe mit diesem ewigen Chile Einreise, Argentinien Ausreise und umgekehrt. Dann habe ich die Laguna Azur besichtigt und von hier wollte ich auf direktem Weg nach Cabo Virgenes. Die Strasse, die auf meinem GPS drauf ist, existiert aber nicht. So musste ich einen grossen Umweg fahren. Ich hoffe der Diesel reicht Morgen noch bis nach Rio Gallegos. Cabo Virgenes ist im letzten Winkel von Argentinien. Dort gibt es eine grosse Magellan Pinguinen Kolonie. Tausende Pinguine sind hier zu sehen und man kann ganz nahe an sie heran und Fotos machen. Der Ranger sagte, dass im Moment wenige hier sind. Im September, Oktober seien ca. 120‘000 Tiere hier. Jetzt seien viele nach Uruguay und Brasilien gezogen, weil dort das Futter reichhaltiger ist. Zum Eier legen, Ausbrüten und die Kleinen hoch zu ziehen, kommen sie wieder hierher. So eine grosse Pinguinen Kolonie habe ich noch nie gesehen. Jetzt seien nur etwa 30‘000 Tiere hier. Dieser Park muss ja überfüllt sein, wenn alle hier sind. Im Park ist auch ein Spital für die Pinguine. Die Ölraffinerie muss sie betreiben. Im Falle eines Ölunfalles wären sie gerüstet. Beim Leuchtturm oben auf dem Hügel beginnt auch die RN40, die sich 2750 Kilometer durch Argentinien schlängelt. Viele Kilometer davon bin ich im Westen auch auf dieser Strasse gefahren. Am Abend hat mich der Ranger eingeladen, in die nahe gelegene Armee Basis zu gehen um dort zu Essen und Tischfussball mit den wachhabenden Armeeangehörigen zu spielen. War ein unterhaltsamer und lustiger Abend. Das Wetter hat heute auch mitgespielt. Meistens war Sonnenschein und kein Wind. In den letzten Tagen habe ich sowieso Glück mit dem Wind. Kann ohne Probleme das Dach anheben und im richtigen Bett schlafen. Auch habe ich immer schöne Plätze gefunden (dank iOverlander).

4.3.2017

165466                165919                453

S52.257066 W69.441931              Wild Camp an der Magellanstrasse

Heute ging es mit einem kurzen Stopp in Rio Grande, wo den Toten vom Falklandkrieg gedacht wird, wieder an den Chilenischen Zoll, auf die Fähre und Richtung Argentinischen Zoll bei Rio Gallegos. Diesen Zoll mache ich dann Morgen. Habe an den Kliffen der Magellanstrasse übernachtet. Schöner Sonnenuntergang, ich konnte sogar bis es Dunkel wurde draussen sitzen und kochen. Um in den Norden von Argentinien zu kommen, muss man 2 Mal die ganze Zoll Prozedur machen und durch Chile fahren. Den ersten Zoll in San Sebastian und den Zweiten ca. 200 Kilometer nördlich bei Rio Gallegos. Ganz schön mühsam.

3.3.2017

165226                165466                240

S54.657922 W67.801664              Wild Camp am Lago Escondido

Da ich noch gutes Internet habe, habe ich mit Theres ausgemacht, dass ich eine Wohnung in Hadsund reserviere. So kann Michelle und Dani beim Tom übernachten und Madlen muss ihr Zimmer nicht hergeben. Habe alles gebucht und gleich die Rechnung bezahlt. 3 Nächte für 4 Personen kostet 200 SFr. Heute hat der Landy zuerst mal wie eine Wäsche bekommen. Dann bin ich ans Ende der RP30, entlang dem Beagle Canal, gefahren. Schöne Fahrt alles auf Naturstrasse. Der Landy ist natürlich schon wieder reif für eine Wäsche. Dann ging es zurück auf die RP3. Am Lago Escondido habe ich auf einem Picknick Platz Halt gemacht, ein Lagerfeuer entfacht und Übernachtet. Schöner Platz am See.

2.3.2017

165146                165226                79

S54.82780 W68.36138                  Camping Rio Pipo in Ushuaia

Heute ging es in den Tierra del Fuego National Park. Zuerst ans Ende der bekannten Strasse RN3 mit Aussichtspunkt auf den Beagle Channel. Dann zum Pier Navarino, um zu fragen ob von hier eine Fähre nach Chile rüber fährt. Fehlanzeige. Dann noch die letzte Station der kleinen Eisenbahn und den Bahnhof besichtigt. Die Eisenbahn hat früher als Transportbahn gedient. Zurück ging es wieder in die Stadt um herum zu fragen, ob es doch noch eine Möglichkeit gibt, das Cap Horn zu besuchen. Auch Fehlanzeige. Dann lassen wir es eben. Kann es ja später einmal mit der Magelan Route verbinden. Im Skigebiet von Ushuaia habe ich einen Kaffee getrunken und den veralteten Sessellift bewundert. Aber er läuft immer noch. Gegen Abend hat sich die Sonne noch gezeigt, und man konnte sehen, dass es gestern Nacht bis fast Ushuaia runter geschneit hat. Zum Nachtessen wurde ich von 2 Brasilianern eingeladen.

1.3.2017

164958                165146                188

S54.82780 W68.36138                  Camping Rio Pipo in Ushuaia

Ushuaia das Ende von Amerika ist erreicht!!!

Kein Regen heute Morgen. Er hat bis am späten Abend gewartet. Vom Lago Chepelmut bis an die geteerte Strasse AR3 war es immer noch sehr schmutzig und der Landy sieht nicht sehr vorteilhaft aus, wenn ich in Ushuaia einfahre. Vor Ushuaia war noch einmal richtig schöne Fahrt durch Berge und Seen Landschaft. Dann das ersehnte Ziel, das Ende der Strasse von Amerika. Es ist ein purer Zufall, dass der Kilometer Stand auf dem Tacho genau 100‘000 Kilometer mehr hatte, als beim Start in Halifax, Kanada vor etwa 2 Jahren. Beim Start in Halifax hatte ich Kilometerstand 65140 und heute in Ushuaia 165140. Was habe ich alles erleben können auf dieser langen Strecke und diesen vielen Kilometern. Auch der Landy hat mir keine Probleme gemacht, ausser den von der Garage verursachten Problemen. Ein Teil meines Bubentraums ist Wirklichkeit geworden! Die Stadt ist zwar nichts Besonderes, aber es ist das Ende von Amerika. Ich wollte zwar noch nach Puerto Williams und von da ans Cap Horn. Wie ich aber bis jetzt herausgefunden habe, ist es gar nicht so einfach dies zu bewerkstelligen. Die Argentinier und die Chilenen arbeiten in dieser Beziehung ganz und gar nicht zusammen. Muss aber auch nicht unbedingt da runter, auch daher, da in der nächsten Zeit nicht das beste Wetter vorhergesagt wird. So werde ich noch einmal hier übernachten und dann geht es Richtung Norden an die Wärme. Nächster grosser Schritt : Buenos Aires mit vielen Zwischenhalten.

28.2.2017

164636                164958                322       

S54.422517 W67.552391              Wild Camp am Lago Chepelmut bei Tolhuin

Der 3 Tag ohne Wind und dies in Feuerland! Es hat heute aber nur einmal geregnet. Vom Morgen bis am Abend. Der Zoll ist nicht weit von meinem Übernachtungsplatz entfernt. Dort waren nur noch 1 Auto und ein Fahrradfahrer anzutreffen. Der Chilenische Zoll war in 2 Minuten erledigt. Der Übergang nach Argentinien soll sehr schwierig sein und mit schweren oder breiten Fahrzeugen muss man durch den Fluss fahren. Für die Fahrzeuge, welche die kleine Brücke benützen können, ist es gar kein Problem. Dann zum Argentinischen Zoll, wo man noch alles von Hand einträgt. Dies hat aber auch nur 5 Minuten gedauert. Und schon war ich wieder auf dem Weg. Beim Mittagshalt habe ich den Pass und die Wagenpapiere kontrolliert und habe entdeckt, dass ich bei Einreisen einen Ausreise Stempel bekommen habe. Also die schon 40 gefahrenen Kilometer wieder zurück. Dies wäre alles kein Problem, wenn die Strasse eine Strasse wäre und nicht ein Waschbrett mit 1000 grossen Löchern. Bis zu 20 Zentimeter tief. Es sind die schlimmsten 150 Kilometer Strasse, die ich auf meiner ganzen Reise gefahren bin. Zurück am Zoll hat er gleich bemerkt, dass er den falschen Stempel erwischt hat und hat sich X-Mal entschuldigt. Es täte ihm so leid, dass ich die 40 Kilometer auf dieser schlechten Strasse wieder zurück fahren musste. Auch hätte ich Glück gehabt, dass ich es bemerkt hätte, denn sonst wäre es bei der nächsten Ausreise zu einem Problem geworden. Eigentlich passt Alles zu diesem verregneten Tag. Uschuaia muss verdient sein! Abends bin ich an den Lago Chepelmut gefahren. Durch einen schönen Nationalpark mit den Bäumen voller Moos. Ich hoffe ich kann Morgen beim raus fahren noch ein paar Bilder machen. Heute hat es einfach zu stark geregnet. Dort habe ich Camp bezogen und nach etwa 1 Stunde hat sich doch tatsächlich noch die Sonne gezeigt. Nach all dem Regen und fahren durch den Morast an den See raus, ein richtig versöhnlicher Abschluss dieses Tages! Ich hoffe, der morgige Einzug in Ushuaia wird ein bisschen freundlicher sein als der heutige Empfang in Argentinien.

27.2.2017

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S54.185641 W68.701934              Wild Camp an der Y85 in der Nähe von Timaukel

Am Morgen wieder Sonne, gegen Mittag bewölkt und am Abend wenig Regen. Ein Dauergast auf dem Camping hat mir empfohlen die Strasse Y85 bis Caleta Maria zu fahren und dort bis ans Ende Richtung Caleta Ferrari zu fahren. Die Strecke ist noch im Bau. Sie soll in 10 Jahren Caleta Ferrari erreichen. Von dort verkehrt dann eine Fähre nach Puerto Williams. So wäre dann die Strecke auf Chilenischer Seite bis Puerto Williams durchgehend mit dem Auto befahrbar. Leider bin ich zu früh hier und muss wieder umdrehen. Es hat sich aber gelohnt. Es ist eine landschaftlich ganz schöne Strecke. Hier ist noch pure Natur. Auf der ganzen Strecke, mehr als 200 Kilometer, sind mir keine 10 Autos begegnet. Dafür sind aber hunderte von Lamas und Wildenten zu sehen. Besonders viele Lamas mit ihrem Nachwuchs. Auch viele von Bibern gebaute Dämme waren zu bewundern. Hier gibt es noch keine Touristen, die die Natur verschandeln. Alles ist sauber und kein Abfall liegt rum! Am Abend habe ich kurz vor der Kreuzung, wo es Richtung Argentinien geht, einen schönen Übernachtungsplatz gefunden. Nur noch ich, der Landy, Natur und Lamas. Gleich neben der Strasse aber nicht sichtbar und windgeschützt. Weil es ein bisschen geregnet hat, waurde der Landy so schmutzig wie noch selten.

26.2.2017

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S54.06725 W68.95717                  Camping Lago Blanco

Die ganze Nach war es ruhig und am Morgen hat die Sonne mich geweckt. Traum Wetter, ohne Wind! Zuerst ging es zu den Königspinguinen. Die kommen hierher zum Brüten. Es gäbe nur 3 Orte, wo sie zum Brüten hinkommen. Dies ist einer davon. Hatte Glück und konnte mehr als 50 sehen. Auch war heute ein besonderer Tag im Süden der Erdkugel. Von der Sonne konnte man den unteren Teil nicht sehen. Dies sieht man nur ganz im Süden und ganz im Norden, und dies nur heute. Da sich di Sonne heute nicht hinter den Wolken versteckt hat, konnte man es sehr gut sehen. Weiter ging es durch die Pampas an tausenden Schafen und hunderten Lamas vorbei. Auch viele Füchse und Enten waren zu sehen. War eine abwechslungsreiche Strecke. Und mitten in der Pampas ist eine uralte verrostete Gold Schürfmaschine und gleich danach eine grosse Sägerei mit Hostel und Tankstelle. Paulette, die Chefin, spricht auch perfekt Englisch und Deutsch. Woher sie so gut Deutsch spricht, wollte ich wissen. Ihre Grosseltern kommen aus Deutschland und sie hat die Deutsche Schule besucht. Ich habe erzählt, was ich als nächstes machen wolle. Sie war viele Jahre in Puerto Williams und konnte mir erklären, dass es keine Fähre von Ushuaia nach Puerto Williams gebe. Auch konnte sie mir eine Adresse geben, die die Schiffstour nach Cap Horn machen. Sie hat mir auch ihre E-Mail Adresse gegeben, im Falle dass ich Hilfe brauche, würde sie mir gerne helfen. Danke für die super Informationen. Und dies alles in mitten der Pampas. Weiter ging es dann an den Lago Blanco, wo ich über Nacht auf dem Camping übernachtet habe. Was für ein erlebnisreicher Tag geht wieder zu Ende, sogar ohne starken Wind und die Sonne, die fast den ganzen Tag gelacht hat, hat sich hinter Wolken verzogen.

25.2.2017

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S52.771843 W69.286442              Hotel Tunkelen in Cerro Sombrero

Eine Wind stille Nacht liegt hinter mir und die Sonne begrüsst mich vom Meer her. Weil ich gestern zu faul war meine Berichte zu schreiben, habe ich sie heute Morgen geschrieben. So habe ich meinen Übernachtungsplatz erst um 11.00 verlassen. Ich bin wieder nach Punta Arenas gefahren und die Stadt bei schönem Wetter besichtigt. Auch das Freizoll Gebiet habe ich angeschaut. Hier hat es fast alles was man so braucht. Die Preise sind zwar nicht weniger, Hauptsache ist aber zollfrei! Dann bin ich zur Fähre nach Punta Delgado gefahren und  nach Punta Espora übergesetzt. Unterwegs habe ich auch das verlassene Dorf und die Schiffsruinen besichtigt. Viele Ölfelder, wo man hinschaut. Nach 19.00 bin ich in Cerro Sombrero angekommen. Da es immer noch stark gestürmt hat, habe ich mich im Hotel Tunkeren eingenistet. War aber ein bisschen voreilig, denn um 22.00 war alles ruhig und ich hätte wild campieren können.

24.2.2017

163815                163900                85

S53.685573 W70.973687              Wild camp in der Nähe vom Ende der Strasse südlich von Punta Arenas

Heute kam der Landy dran. Das Geräusch im vorderen Rad war der Hauptpunkt. Haben lange herumgedoktert, bis wir drauf gekommen sind, dass die Sensoren wieder das Problem waren. Das ABS hat das Rad abgebremst, weil die Sensoren nicht die richtigen Signale abgaben. Dann noch Ölwechsel und Handbremse einstellen. Endlich! Habe schon in Kanada und bei jedem Service danach gefragt, aber es wurde nie gemacht. Ist auch ein Unding, dies einzustellen. Am Abend um 17.00 war es dann soweit. Der Landy war ohne Macken wieder fahrtüchtig. Victor wollte für die Arbeit von 10.00 bis 17.00 nur SFr. 100.-. Super gemacht Victor! Danach habe ich im Büro der Fährgesellschaft nach einem Transport nach Puerto Williams nachgefragt. Die Fähre fährt nur 1 Mal in der Woche. Der nächste freie Platz wäre erst in einer Woche. So habe ich mich entschlossen zu fahren. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit durch die Magelanstrasse hoch zu schippern. Soll sehr schön sein. Bin dann noch ans Ende der Strasse  von Chile gefahren und dort draussen am Meer übernachtet. Weiter südlicher als dieser Punkt gibt es keine Strasse mehr auf dem Festland.

23.2.2017

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53.130396 W70.911098 Beltram Gascogne 01504 bei Mechaniker Victor

Wieder zurück nach Chile am Grenzübergang Villa Dorotea. Der Morgen war Wetter mässig noch gut, dann hat es aber den ganzen Tag geregnet. Der Zoll ist problemlos verlaufen. Von dort war das nächste Ziel Punta Arenas. Auf dem Weg dorthin habe ich den Südlichen Wendekreis überschritten und natürlich ein paar Fotos geschossen. In Punta Arenas wollte ich eigentlich ein Hotel beziehen. Nach zwei Absagen wegen vollen Häusern habe ich mich auf die Suche nach dem Mechaniker Victor gemacht, den ich dann auch direkt angefahren bin. Ein Deutscher hat hier auch parkiert und als er das Nummernschild sah, ist er auf mich zu gekommen und mich gefragt was ich hier mache. Habe ihm mein Problem mit dem Landy erzählt und er hat sich gleich dem Problem angenommen. Er sei Mechanik Engineer. Er hat sich auch gut mit Autos ausgekannt. Danke! Danach ist auch Victor angekommen. Nach einer Probefahrt hat er mir einen Termin für Morgen um 10.00 gegeben. Da die Sonne sich wieder gezeigt hat, habe ich gleich neben seiner Garage übernachtet. Im Lider neben an konnte ich wieder einmal richtig einkaufen und die Toilette brauchen können.

22.2.2017

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S51.51199 W72.26202                  Picnic Creek in der Nähe von Julia Dufour free

Schöner Tag, wenig Wind. Auf dem Weg nach Esperanza habe ich 2 Holländer vom Camping zum Flughafen mitgenommen. Dann ging es durch die Pampa. Zwar gute Strasse, aber langweilig. Pampa, Hügel und Kilometer lange Strecken ohne Abwechslung. Hier gilt : einfach fahren und fahren. Bin über Esperanza gefahren, weil die Abkürzung der Routa40 in einem sehr schlechtem Zustand sein soll. Wollte dem Landy wieder einmal ein bisschen Ruhe gönnen. Vor Julia Dufour ist ein riesiger Picknick Platz. Dort habe ich schon um 15.30 Halt gemacht, weil ich noch für ein Nachtessen genügend frische Sachen hatte. Die müssen aufgebraucht sein, sonst werden sie am Zoll nach Chile weggenommen. Schöner Übernachtungsplatz und kostet nichts.

21.2.2017

162964                163161                197

S50.33465 W72.25820   Camping Al Niriguao in El Calafate

Heute sind wir noch einmal zum Gletscher gefahren um evt. bessere Fotos zu machen. Beim Eingang wollten sie aber den Eintritt noch einmal kassieren. Habe gesagt, wir seien im Camping Lago Roca gewesen, hätten aber keinen Stempel. Nach langem hin und her konnten wir doch ohne Bezahlung passieren. Es gab wieder grosse Abbrüche zu sehen und die  Kameras waren bereit. Dann noch Mittagessen und ab auf den Flughafen von Calfate. Kleiner übersichtlicher Flughafen. Das Einchecken war schnell erledigt und dann hiss es nach fast 1 Monat Abschied nehmen. War ein schöner Monat mit Yumi zusammen zu reisen. Dann bin ich wieder zurück auf den Camping in Calafate. Schöner Abend und windstill.

20.2.2017

162820                162964                144

S50.33465 W72.25820   Camping Al Niriguao in El Calafate

Windstill und ohne Regen ist diese Nacht verlaufen. Das war der schönste und beste Camping, den ich in Südamerika gesehen habe. Saubere Toiletten, warme Duschen, heisses Wasser zum Geschirr spülen und heisses Wasser zum Waschen. Dann auf zum Gletscher Perito Moreno. Der Himmel war zwar bewölkt und es hat zeitweilig geregnet. Aber das Schauspiel war perfekt. 3 grosse Stücke vom Gletscher brachen ab und sind mit grossem Getöse in den See gestürzt. Der Landy hat am Morgen wieder Probleme gemacht, die dann aber im Verlaufe der Fahrt sich wieder ergeben haben. Im iOverlander habe ich einen Landy Mechaniker gefunden, der aber nicht mehr existiert. Habe den Land Rover Club und 2 Bekannte informiert, die mir evt. weiterhelfen können. Anibal von Peru hat schon geantwortet. Woher er es schon erfahren hat, weiss ich auch nicht. Es ist fantastisch, wie schnell er helfen will. Bin in Calafate wieder auf denselben Camp, um Internet zu haben.

19.2.2017

162502                162820                318

S50.544154 W72.818669              Camping Lago Roco bei Calafate

In der Nacht hat es so stark gestürmt, dass ich das Dach schliessen musste. Es hätte sonst den ganzen Zeltstoff zerrissen. Yumi hat ihren Wecker nicht gehört. Um 05.20 habe ich sie geweckt. Sie ist gleich los gerannt um 07.00 am richtigen Platz zu sein. Ich bin zum Aussichtspunkt, den wir gestern gesehen haben, gefahren, weil ich sowieso nicht gedacht habe, dass sie es bis zum Sonnenaufgang schafft. Der war aber nicht so überragend. Habe dann auf dem Parkplatz, wo wir übernachtet haben auf sie gewartet. Um 09.00 ist sie dann eingetroffen und hat erzählt, dass sie den Platz tatsächlich vor Sonnenaufgang erreicht hat. Dann war noch ein bisschen schlafen angesagt und weiter ging es nach Calafate und auf den Camping Lago Roco in der Nähe vom Perito Moreno Gletscher. Den ganzen Tag war es schön, aber mit viel und starkem Wind. Unterwegs ist beim Landy das übliche Übel mit der Bremse aufgetreten. Also unter den Wagen kriechen und die Sensoren hinten reinigen. Auf dem Camping angekommen war es die grösste Überraschung, dass es nicht gestürmt hat, ja es war sogar Windstill. Es ist eine richtige Wohltat, einmal nicht gegen den Wind ankämpfen zu müssen.

18.2.2017

162430                162502                72                        

S49.321341 W72.894597              Parkplatz beim Start zum Mirador Fitz Roy in El Chalten

Heute wollte ich das Ende der Strasse von Süden her am Lago del Desierto anschauen. Sehr schöne Fahrt, aber auf holpriger Strasse. Auf dem Weg dorthin gibt es einen schönen Aussichtspunkt auf den Fitz Roy. Am Fluss entlang geht es bis an den See Desierto. Dort sieht man den Track, der dem See entlang nach Norden führt. Keine Möglichkeit mit dem Auto dies zu bewältigen. Schon der Einstieg beginnt mit einer Hängebrücke, die mit dem Fahrrad schon ein gewisses etwas braucht. Am Morgen wollen wir den Sonnenaufgang vom ersten Camp aus fotografieren. Das heisst, um 04.30 aus den Federn und einen 1 ½ stündigen Marsch den Berg hinauf zum Zeltplatz. Auf dem Parkplatz haben wir 4 andere Schweizer Fahrzeuge angetroffen.

17.2.2017

S49.324819 W72.89209 Hotel Poincenot in El Chalten

Heute ging es auf den Aussichtspunkt am Fitz Roy. Der Fitz Roy war auf dem Wanderweg nach oben sehr klar und ohne Wolken zu sehen. Auf dem Aussichtspunkt angekommen, hat er sich aber eine Mütze angezogen und die ist nicht mehr weg. Die Bilder von unten sind aber hervorragend ausgefallen. Der Weg ist 20 Kilometer lang und Yumi hat danach alle Glieder gespürt. Habe dann im Hotel nachgefragt, ob jemand die Reservation zurückgezogen hat, was dann auch der Fall war. So bin ich doch noch einmal zu einem komfortablen Zimmer gekommen, denn es hat wieder zu regnen begonnen und hat auch heftig gestürmt.

16.2.2017

162210                162430                220

S49.324819 W72.89209 Hotel Poincenot in El Chalten

Fahrt nach Chalten. Weil es geregnet hat, habe ich mich entschlossen, im Hotel zu Übernachten. Haben in einer Wafleria zu Mittag gegessen und den Wirt nach einem guten Hotel gefragt. Das war gleich nebenan und auch ein Zimmer haben sie noch gehabt, und dies nicht einmal teuer. Schönes Hotel mit schönen Zimmern. Vor allem warm und ohne Wind. Der Wind bläst hier dauernd und es ist mit dem Dachaufbau ein Problem. Es knallt die Seitenwände so hin und her, dass man Angst haben muss, dass sie zerreissen. Das Hotelzimmer hat sogar nur etwa 100 SFr. gekostet. Wollte es gleich für 2 Nächte nehmen, aber es hiess, Morgen ausgebucht. Am Abend bin ich noch auf den Parkplatz wo sich die Overlander treffen. Dort waren 4 Fahrzeuge mit CH Nummern und 3 mit D Nummern anwesend. Auch die Deutschen mit dem Landy haben wir hier wieder getroffen. Wir haben dort auch wieder gute Tipps bekommen. Es ist erstaunlich, wie die zwei sofort auf English umgestellt haben, weil Yumi dabei war. Sonst kommt dies sehr selten bei deutsch sprechenden Personen vor. Danke!

15.2.2017

S50.33465 W72.25820   Camping Al Niriguao in El Calafate

Am Morgen hat es angefangen zu regnen. Haben lange hin und her gemacht, ob wir weiterfahren. Schlussendlich haben wir uns entschlossen, noch eine Nacht zu bleiben. Bei Chris und Annie haben wir Tee getrunken und Chris hat die Handorgel rausgeholt und Happy Birthday gespielt und die zwei Frauen haben kräftig mitgesungen. Dann noch die Planung für die nächsten Tage gemacht und Yumi hat den Flug am 22. nach Buenas Aires gebucht. Ich habe die vielen Glückwünsche beantwortet und die Bezahlung für die Versicherung überprüft. Am Abend hat uns Annie und Chris zum Essen eingeladen. Wir haben einen schönen Abend am Lagerfeuer verbracht. Im der Stadt war grosse Partie und um 23.00 ging ein grosses Feuerwerk los. Wahrscheinlich für mich und Chris. Wir sind nicht dahintergekommen, wem es gegolten hat. Chris hat nämlich am 16. Geburtstag. Danke Annie und Chris, das war eine schöne Zeit mit euch.

14.2.2017

S50.33465 W72.25820   Camping Al Niriguao in El Calafate

Chris und ich sind in der Stadt auf die Suche eines Schlauches und 2 Halterungen für meine Kotschutzlappen gegangen. Am Kotflügel hinten sind durch die Schüttlerei und die Vibrationen die Halterungen gerissen. Ein freundlicher Mann hat mich gestern darauf aufmerksam gemacht. So konnte ich verhindern, dass ich einen verloren habe. Auch Internet hat es auf diesem Camping. Habe mich entschlossen noch eine Nacht zu bleiben und wieder einmal meine Homepage nachzutragen und die Halterungen zu montieren. Am Abend habe ich Chris, Annie und Yumi zum Nachtessen eingeladen. Wir haben einen schönen Abend miteinander verbracht. Annie hat mir eine schöne Geburtstagkarte gezeichnet und einen Gutschein für ein Campingessen geschenkt. Hat mich sehr gefreut.

13.2.2017

161903                162210                307

S50.33465 W72.25820   Camping Al Niriguao in El Calafate

Heute ging es Richtung Argentinien, nach Calafate. Ein schöner Camping wurde von Chris und Annie empfohlen. Es ist ein gut unterhaltener Camp mit Wifi und nicht schlechten Duschen und Toiletten. Der Grenzübertritt hat ohne Probleme stattgefunden. Fast 1/3 der Strecke war natürlich wieder schlechte Naturstrasse. Der Landy musste wieder schwer leiden. Am Abend sind dann auch noch Chris und Annie eingetroffen. Sie hatten ein Problem am Zoll, weil sie ein Auto mit Chilenischem Kennzeichen haben. Auch hat es bei einem Benzinschlauch ein en Riss gegeben, und Benzin ist ausgelaufen. Sie sind aber heil auf dem Camping angekommen, wo dann auch als erstes gebastelt wurde. Der Schlauch muss ersetzt werden. Morgen geht dann die Suche los. Wir sind noch miteinander am Lagerfeuer gesessen und haben über unsere Reisen gequatscht.

12.2.2017

S50.96447 W72.86222   Visitor Center Parking

Heute war Ruhetag angesagt und ich hatte kleine Reparaturen am Landy zu erledigen. Gebrochene Halterung des Navi, Türen Quitschen, im Kleiderschrank gebrochene Box, Bremsflüssigkeit nachfüllen, etc. Alles in diesem Park ist sehr teuer. Schon beim Eintritt, bezahlt man 3x mehr als ein Einheimischer. Hotel, Essen und Getränke, alles kostet sehr viel. Ein Ei im kleinen Laden kostet SFr 0,45. Sonst in einem normalen Laden etwa 0,15. Im Hotel Las Torres Patagonia kostet ein einfaches Zimmer 300,- aber ohne Frühstück oder Nachtessen. Ein Cola kostet SFr 8,-. Preise, die man sich nicht einmal von der Schweiz gewohnt ist. 1 Stunde Internet ist SFr 9,- und dies vom 1. Start weg, also keinen zweiten Start nach einer Stunde. Die wissen, wie man mit den Touristen Geld machen kann. Die Hotels und Campings sind trotzdem alle voll.

11.2.2017

S50.96447 W72.86222   Visitor Center Parking

Heute wollte ich die Torres von nahem sehen. Um in die Nähe zu kommen, muss man zuerst 4 Stunden den Weg Las Torres a Chileno hinauf gehen und natürlich wieder zurück. Ein sehr anspruchsvoller Weg. Die Aussicht von da oben ist aber jeden Schritt wert. Auch hat es unterwegs 2 Einkehr Möglichkeiten, wo man seinen Durst löschen kann. Der Morgen war perfekt mit Sonnenschein und Windstille. Bald aber kam dann der Wind wieder auf. Die Torres habe ich aber bei schönem Wetter und ohne Wolken sehen und fotografieren können. Mit dem See im Vordergrund, sind die Torres das Erlebnis dieses Parks. Vor allem mit dem See und hier oben. Am Abend hat es aber leicht geregnet. Viele sind ganz nass wieder zurück ins Tal gekommen. Der Wind hat ganz nachgelassen, sodass das Dach während der Nacht offen bleiben konnte.

10.2.2017

161870                161903                33         

S50.965608 W72.865951              Refugio Torre Central im Torres del Paine Park

Heute Nacht hat der Sturm so gewütet, dass das Dach vom Landy geschlossen werden musste. Am Morgen um 05.00 ging es los, um den Sonnenaufgang zu sehen und zu fotografieren. Das ging aber schief, weil zu viele Wolken aufgezogen sind. Dann hald wieder ins Bett und nachschlafen. Der Sturm hat in der Zwischenzeit nachgelassen. So um die Mittagszeit sind dann die zwei Deutschen aufgetaucht, und wir konnten einige Erfahrungen austauschen. Dann ging auf die andere Seite der Torres. Unterwegs haben wir viele Lamas gesehen. Sonst war wieder nur Schotterpiste und Staub. Der Sturm ist aber wieder aufgekommen. Eine 2. Sturmnacht wollte ich nicht mehr mitmachen. So habe ich mich im Refugio Torre Central eingenistet. Dort gab es aber nichts zu essen. Gekocht wurde dann auf dem Parkplatz im Landy. Für ein Bett im 6er Zimmer hat es 100 US$ gekostet. Ganz schön happig für so eine Unterkunft. Ein Bett in einem Hostel, dasselbe bietet, zahlt man normalerweise etwa 20 US$. Aber es hat wenigstens nicht durch das Zimmer gestürmt.

9.2.2017

161840                161870                30

S51.06805 W73.000663 Camping auf Parkplatz bei SaltoGrande

Am Morgen wollte ich den Katamaran an den Gletscher Grey nehmen. Dies braucht aber Voranmeldung und es hätte noch 6 Stunden gedauert, bis das nächste freie Schiff abgefahren wäre. Also noch die kleine Insel umwandert. Als wir zum Parkplatz zurückkamen, stand ein gleicher Landy neben meinem Landy. Ich habe ihm einen Zettel und den Scheibenwischer geklemmt und geschrieben, wo der nächste Übernachtungsplatz sei. Dann ging es los nach dem Wasserfall Salto Grande. Schöner Wasserfall und schöne Wanderwege. Die Torres waren immer schön zu sehen. Sie haben sich immer Nebelfrei gezeigt. Es gab schöne Fotos.

8.2.2017

161737                161802                65

S51.124384 W73.129167              Parking und Camping Lago Grey

161802                161840                38

Bei der Ankunft wurde gleich einmal der Aussichtpunkt Zu den Torres del Paine in Angriff genommen. Happiger Aufstieg und Sturmböen auf dem Aussichtspunkt. Die Mühe hat sich aber gelohnt. Super Aussicht und die Torres waren ohne Wolken zu sehen. Am Abend haben ein Franzose und ein Brasilianer mit ihren Frauen auch noch dort übernachtet. Der Franzose hat seine Handorgel ausgepackt und gespielt. Schöner Abschluss.

7.2.2017

S51.72610 W72.49140                  Camping Jamar2 in Puerto Natales

Einkaufen, Wäsche waschen, PDI besorgen, Informationen über Torres del Paine und Puerto Morito besorgen, Nachtessen in einem Barillo Restaurant, die Strandpromenade besichtigt und dann noch Hausaufgaben machen. Dies war der heutige Ablauf des Tages.

6.2.2017

161734                161737                3

S51.72610 W72.49140                  Camping Jamar2 in Puerto Natales

Am Morgen hat es wenigstens nicht geregnet. Dann wurde das Wetter bald besser und die Sonne kam auch durch. Schöne Gegend durch die Gletscher bedeckten Berge. Auch Delfine hat man gesehen, die miteinander spielen und aus dem Wasser gesprungen sind. Erst um etwa 14.00 ist die Fähre in Puerto Natales angekommen. Das erste war natürlich Geld besorgen. Ich hatte ja kaum noch etwas. Dann eine Entel Simkarte besorgen und in der Drogerie aufladen lassen, dass ich endlich wieder einmal Helene anrufen konnte. Seit einer Woche ging es nicht mehr. Sie wird langsam denken, dass ich sie vergessen habe. Dann das nötigste einkaufen, denn beim nächsten Übertritt nach Argentinien wird wieder Alles weggenommen, was frisch ist. Im Camping Josmar2 wird Nachtquartier bezogen. Dort sind viele Junge und nur Platz für 2 Autos. Ich habe natürlich noch einen davon bekommen. Als ich in der Küche kochen wollte, war alles schon besetzt. Die 6 jungen Leute haben mich aber gleich aufgefordert mit ihnen zu Essen und nicht selber zu kochen. Da aber Yumi schon Alles vorbereitet hatte habe ich nur Bier mit ihnen getrunken und sie hat zusammen mit einer Chilenin gekocht. Eigentlich ganz praktisch für mich! Ich habe dafür aber 2 Flaschen Wein spendiert, die gerne angenommen wurden.

5.2.2017

Auf der Fähre. Zum Schlafen hat es Sitze wie im Flugzeug, die man runter kippen kann, aber viel mehr Platz. Allzu bequem habe ich sie aber nicht gefunden. Ach am Morgen hat es dann bald einmal zu regnen begonnen. Man hat die Umgebung aber trotzdem noch gesehen. Fotos gab es aber nur noch schwarz weiss. Schade, es ist eine schöne Fahrt zwischen den Inseln und den nahe gelegenen Bergen, die teilweise mit Eis bedeckt sind. Alle Essen sind gratis. Auf der Fähre ist so eine Stimmung wie in einer grossen Familie. Jeder redet mit Jedem. So geht der Tag schnell vorbei, auch wenn man kaum nach draussen gehen konnte.

4.2.2017

161636                161734                98

Fahrt zurück nach Yungay zur Fähre. An der Fähre hat uns ein Chilene angesprochen, der aber schon lange in der Schweiz lebt. Er kam damals als Flüchtling in die Schweiz. In Yungay angekommen habe ich mich gleich umgefragt, ob eine Möglichkeit besteht, noch einen Platz zu bekommen. Es bestehe sicher noch eine Möglichkeit, aber ich müsse warten bis das Büro öffnet. Dort ging dann das Feilschen los, wer am längsten gewartet hat. Es sei nur noch Platz für 2 Autos und 3 Personen. Zuerst haben wir den Zuspruch erhalten, aber dann hat ein Franzose, der auch mit fahren wollte rebelliert. Er sei vorher dagewesen und er hätte mit dem Kapitän schon ausgemacht, dass er mitfahren kann. Mit dem Kapitän wurde das Problem dann besprochen und plötzlich hat es für alle Platz gehabt. Die Fähre ist nicht billig. Sie kostet für Ausländer 3x so viel wie für Einheimische. Auch hatte ich zu wenig Pesos bei mir. Man konnte nur in bar bezahlen. Der Franzose hat mir dann noch für Dollars die restlichen 20‘000 Pesos gegeben. Auch Jonas und Andrea mit ihren 2 Kindern haben wir wieder getroffen. Wir haben noch kurz miteinander reden können, dann musste ich auf die Fähre fahren. Dort durfte ich nicht mehr runter und musste noch die Wagenlänge bezahlen. So ging es mit der Fähre los nach Puerto Natales, in einen wunderschönen, sonnigen Abend hinein. Man konnte wieder viele interessante Leute kennen lernen. Auch 20 junge Leute waren auf der Fähre. Sie machen mit Kajaks 30 Tage draussen im Nirgendwo eine Reise mit dem Kajak. Das ganze Essen und Alles was sie brauchen muss selber mitgeschleppt werden. Sie wollten auch wissen, was ich auf meiner Reise schon erlebt habe und noch machen möchte.

3.2.2017

161481                161636                155

S48.463835 W72.561585 Camping Los Nires in O‘Higgins

Zu aller erst geht es auf zum Büro der Fähre. Das ist mit viel rumfragen aber doch noch auffindbar. Dort angekommen hat es nur geheissen, das Internet funktioniert in der ganzen Region nicht und sie könne daher keine Buchung machen. Auch sei das Boot ausgebucht. Sie war zu faul, das Telefon in die Hand zu nehmen und nach zu fragen. Ich war natürlich schwer enttäuscht. Die letzte Chance ist Morgen. Um 16.00 öffnet das Büro in Yungay an der Fähre. Vielleicht ist dort noch etwas zu machen. So ging es wieder zurück nach O,Higgins. Yumi erwartet dort einen Freund, der mit dem Rad von El Chalten her kommt. Wir haben ihn dort gesucht, aber nicht gefunden. Auch mit Whatsapp war er nicht zu erreichen. Das Internet ist sowieso ein grosses Problem hier im Süden. Ich kann nicht einmal mehr Helene anrufen. Im Dorf wäre eigentlich ein Fest angesagt gewesen, aber das hat auch nicht stattgefunden. Heute lief so alles schief, was schief laufen konnte.

2.2.2017

161303            161481            178

S47.7977288 W73.531132    Hostel Maria in Caleta Tortel

Der Morgen hat gut angefangen, was aber bald einmal in Regen umschlug. Heute wollte ich im Büro in Yungay bei der Fähre die Überfahrt nach Puerto Natales buchen. Also ging es zurück an die Fähre. Die ist natürlich vor der Nase weggefahren und es hiess 2,5 Stunden warten. Die Wartezeit ging aber schnell vorbei. Ein Deutscher Radfahrer und ein Amerikaner waren auch am Warten. Es wurde Mittag gekocht und Erfahrungen ausgetauscht. Der Amerikaner hat auf 2 Freunde gewartet, die mit dem Paddelboot den Rio Bravo herunter kamen. Sie haben es auf die Minute genau geschafft die Fähre zu erreichen. In Yungay angekommen, war das Büro nicht besetzt. Es hiess es sei in Caleta Tortel. Also weiter zurück nach Caleta Tortel. An der Fähre habe ich auch die 2 Tschechen und den Italiener von Ancona wieder angetroffen, die mit dem Rad unterwegs sind. In Caleta Tortel hat es wieder geregnet und geregnet, sodass an campieren nicht zu denken war. Es war auch schwierig ein Hotel oder Hostel zu bekommen, weil bei diesem Wetter nicht viele an campieren denken. An der Information hat sie sich aber super bemüht, ein Zimmer zu finden.

1.2.2017

161241            161303            62

S48.179289 W72.38211        Wild Camping beim Wasserfall Perez bei Lago Christie

Yumi hat beim Flug gestern am Flugzeug die ganze Scheibe mit der Kamera zerkratzt. Der Pilot hat dann ausgerechnet, dass sie 300 USDollar bezahlen muss. Zuerst ging es dann auf Internetsuche. In der Bibliothek gab es gratis Internet solange man wollte. Habe dann wieder einmal meine Homepage nachgetragen. Dann ging es zum Aussichtspunkt über dem Dorf. Da wurde ein schöner Rundweg gebaut. Dann wollte ich mich vor Ort beim Grenzübergang Entrada Mayer erkundigen, ob der Weg nach Argentinien möglich sei. Nein war die Antwort. Auf Argentinischer Seite sei zu viel Schlamm und für Autos nicht möglich. <auch ein 4x4 wie meiner hätte keine Chance. Der Lago Christie und der Wasserfall sein aber sehenswert. Bevor wir wieder zurück fahren, sollen wir uns den anschauen. Die Umgebung des Sees ist wirklich sehenswert. Am Wasserfall wurde dann ein Lagerfeuer gemacht, Würste gebraten und auch gleich Übernachtet. Den ganzen Tag hat die Sonne gelacht und bis sie unterging, war es schön warm.

31.1.2017

161225            161241            16

S48.464637 W72.561344      Hotel Robinson Crusoe Deep Patagonia in O‘Higgins

Nach dem Frühstück war fliegen angesagt. Das Wetter macht mit. 3 Deutsche, die auch im Hotel wohnen sind auch noch mitgekommen. Sonst hätte der Flug über die Gletscher nicht stattgefunden. Der Fitz Roy hat sich von seiner guten Seite gezeigt und war ohne Nebel zu sehen. Auch der O’Higgins Gletscher war prächtig zum Überfliegen. Am Nachmittag wollte ich dann ans Ende der Carratera Austral. Dort gibt es 2 Tafeln, die anzeigen, dass man in Chile das Ende der Strasse für Autos vom Norden her, erreicht hat. Von hier aus gäbe es noch eine Fähre und dann nur noch mit 4Rad Antrieb etwa 20 Kilometer weiter an den Lago del Desierto. Dort fährt keine Fähre mehr. Der Weg, der dem See entlang geht, ist nur mit Fahrrädern und zu Fuss zu machen. Bei den Tafeln haben wir 2 Tschechen getroffen, die diese Strecke mit dem Fahrrad gemacht haben. Sie haben bestätigt, dass es nur ein Wanderweg sei. In einem Einkaufsladen habe ich sogar eine Tastatur gefunden. Dann ging es gemütlich zu und her. Die Bilder anschauen und in den Computer einspeichern, Berichte schreiben und das Zimmer geniessen.

30.1.2017

161081            161225            144

S48.464637 W72.561344      Hotel Robinson Crusoe Deep Patagonia in O‘Higgins

Von Tortel ging es immer noch bei Regen nach O‘Higgins. Alles auf Schotterpisten. Die Fähre zwischen Puerto Yungo und Rio Bravo war sogar gratis. Heute Nacht hat es andauernd geregnet. Auch am Morgen noch. In O‘Higgins angekommen hat sich aber wieder die Sonne gezeigt. Habe ein gutes Hotel gewählt, weil ich wieder einmal ein richtiges Zimmer wollte. Zum Hotel gehört auch ein Kleinflugzeug. Morgen soll es schön sein, dann möchte ich ein Flug über die Gletscher machen. Sie brauchen aber 4 Personen um zu fliegen. Super Zimmer mit Dusche WC. Sehr freundliche Leute. Sie helfen wo sie können. Mal wieder richtig verwöhnt. Yumi hat ihre PDI Papier nicht mehr im Pass. Das heisst, dass sie nicht mehr aus Chile ausreisen kann. Der Manager des Hotels hat aber alles bei der Polizei gemeldet und die haben das in Ordnung gebracht. Wenn sie das nächste Mal ausreist, wissen die Zöllner Bescheid. Das ist der Vorteil eines guten Hotels, wo man auch gut Englisch spricht. An meinem PC geht die Tastatur schon wieder nicht mehr. Der Pilot vom Flieger ist Elektroniker und hat mir seine Dienste angeboten. Er ist Österreicher, sehr hilfsbereit!

29.1.2017

160822            161081            149

S47.80346 W73.537661 Hostel in Caleta Tortel

Rumpelfahrt nach Caleta Tortel. Die Fahrt nach Caleta Tortel war aber nicht so interessant, wie es im Reiseführer beschrieben ist. Dafür ist aber das Dorf sehenswert. Die Häuser werden mit Laufstegen und Treppen verbunden. Die Autos stehen vor dem Dorf. Bevor wir dort ankamen, hat es angefangen zu regnen und es hat die ganze Nacht nicht mehr aufgehört. Haben ein Hostel genommen und das Dorf bei Regen angeschaut. Kein Restaurant war geöffnet, dabei ist doch Hoch-Saison in Chile. Dieser Ort ist in ganz Chile bekannt und sollte eigentlich voll mit Touristen sein

28.1.2017

160743            160822            114

S47.254269 W72.54599 Camping in Cochrane

Rumpelfahrt nach Cochrane. Alles Nuturstrasse. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Unfall mit einem Fahrradfahrer gesehen. Es wundert mich, dass nicht mehr passiert. Es hat so viel Velos unterwegs, und die Auto fahren wie die wilden an ihnen vorbei. Auf dem Camping war auch ein Schweizer Ehepaar, Jonas und Andrea mit ihren 2 Kindern. Sie machen die Carratera Austral mit dem Velo. Alle Achtung, das bracht Saft!!

27.1.2017

160659            160743            84

S         Camping Bellavista in Puerto Rio Tranquillo

Heute ging es zu den Marmot Felsen. Das Wetter hat nicht so mitgespielt, wie wir das wollten. So hat es auch keine richtig guten Bilder gegeben. Erick ist auch mit gekommen. Er war aber vorher schon dort, aber mit dem Kajak. Weil alle von der Fahrt am See General Carrera  von Chile Chico geschwärmt haben, wollte ich dies natürlich auch sehen. So überwältigend wie es geschildert wurde, habe ich es aber nicht gefunden. Viel Staub und die Landschaft schön, aber überall hier in Chile zu finden. Wieder der selbe Camping und am Abend natürlich wieder quatschen mit Erick.

.26.1.2017

160525            160659            134      Camping Bellavista in Puerto Rio Tranquillo

Zuerst habe ich im Dorf Erick wieder gesucht. Die Suche verlief aber erfolglos. Bin dann Richtung Puerto Rio Tranquillo. Alles Schotterstrassen. Dort gibt es Ausgewaschene Felsen, die durch das blaue Wasser und das Sonnenlicht eigenartige Lichteffekte erzeugen. Das Wetter und die Abendsonne waren aber nicht ideal um sie heute noch zu besuchen. Um etwa 18.00 taucht plötzlich Erick auf. Er hat heute Internet gefunden und meine Whatsapp lesen können. Weil er weiss, dass ich im auf Campings übernachte, hat er sich rumgefragt, und ist auf diesen Camping gestossen. Freudige Überraschung auf beiden Seiten. Nachts sind wir noch lange zusammen gesessen und haben bei Wein und Whisky unsere Erfahrungen ausgetauscht.

.25.1.2017

160307            160525            218     

S46.10988 W72.067769        Camping El Arbolito in Villa Cerro Castillo

In der Nacht hat es ein wenig geregnet. Am Morgen war es aber wieder schön. Yumi hat sich entschieden mit mir mit zu fahren. So ging es dann ein bisschen zurück des Weges, den ich gestern gekommen bin. Ich möchte ja die Carratera Austral komplett machen. Es war aber alles ungeteerte Strasse. Die Fahrt aber war interessant. Die Landschaft mit den grossen Landwirtschaftsbetrieben und die farbigen Berge im Hintergrund. In Villa Cerro Castillo habe ich Erik gesucht, aber nicht gefunden. Weiss nicht was mit ihm los ist. Er hat auch seit 2 Tagen kein Whatsapp gelesen. Wahrscheinlich kein Internet. Wir sind dann auf einen Camping ausserhalb des Dorfes und haben wieder einmal mein kleines Zelt von den USA her gebraucht. Will Morgen schauen, ob ich Erick finde.

24.1.2017

160012            160307            295

S45.42434 W72.44172          Camping Las Torres del Simpson bei Aysen

War schöne Unterkunft und natürlich warm und unter Dach. Die Sonne scheint heute wieder. So fahre ich zurück zu den Wasserfällen um sie bei schönem Wetter zu betrachten. Heute führen sie aber nur noch halb so viel Wasser und weil es nicht mehr regnet, sind mehr als die Hälfte verschwunden. Ist aber auch so noch beeindruckend. Dann ging es wieder Richtung Süden. Schöne Landschaft im Obern Teil und dann viel Landwirtschaft. Bin noch nach Puert Chacabuco ans Meer gefahren wo auch grosse Passagierschiffe ankern. Anlegen können sie nicht, weil die Wassertiefe nicht reicht. Die Passagiere müssen mit kleinen Booten an Land gebracht werden. Dann bin ich auf den Camping Las Torres del Simpson bei Aysen gefahren. Von dem gibt es sehr gute Referenzen im iOverländer. Habe es auch so angetroffen. Freundliche Leute und top WC Anlagen. Dort habe ich einen Amerikaner angetroffen, der Reisebücher schreibt. Eine Japanerin, die genau dieselbe Strecke machen möchte wie ich und 2 Deutsche, beide selbständig und verheiratet. Die zwei Freunde machen alle paar Jahre mal einen Urlaub ohne Familie. Waren interessante Begegnungen.

23.1.2017

159750            160012            262

S44.730121 W72.679417                  Hospedaje Residencial Pasarela in Puert Cisnes

Heute habe ich die 160‘000 Kilometer auf dem Tacho vom Landy überschritten. Was konnten er und ich auf diesen vielen Kilometern alles erleben! Einfach genial!!!!!!!!!!!!! Habe mich heute von Lino und Ralf verabschiedet. War eine schöne und interessante Zeit mit ihnen zusammen. Es hat heute zum ersten Mal, seit ich zurück in Chile bin, wieder einmal so richtig geregnet (geschüttet). Bin auf der Carratera Austral Richtung Süden gezogen. Schade hat man die gewaltigen und vielen Wasserfälle nicht so gut gesehen. Wirklich beindruckend. Hoffe das Wetter ist Morgen besser, dann fahre ich die paar Kilometer zurück. Hoffe, sie dann besser zu sehen.

22.1.2017

159700            159750            50

S42.85524 W72.79866          Playa Santa Barbara in Santa Barbara

Am Morgen sind Ralf und Lino und ich mit unseren Gefährten auf den Parkplatz zu den Wanderwegen in der Nähe vom Camping gefahren, um noch einen Parkplatz zu ergattern. Dort sollte ich auch noch Monica und Jose treffen. Zusammen wollten wir den Weg an den Gletscher unter die Füsse nehmen. Eigentlich wollten wir den längeren Weg, aber den Einfacheren nehme, aber weil ich mich mit den Wanderwegen komplett verhauen habe, sind wir doch den steilen gewandert. Auch Jose und Moni sind nicht aufgetaucht. Oben habe ich die frau von der Information  getroffen, die mir dann erklärt hat, dass e der falsche Weg gewesen sei und ich vom letzten Camp Richtung Norden hätte fahren sollen. Loni und Ralf heben das ganz cool genommen, obwohl Moni vor nicht allzu langer Zeit ein neues Hüftgelenk bekommen hat! War anstrengender Aufstieg, aber die Aussicht war überwältigenden. Der Vulkan raucht immer noch. Nach der Rückkehr habe ich mich entschlossen auf den richtigen Parkplatz zu fahren und schauen ob das Auto von Jose und Moni dort steht. Da es dort stand, habe ich mich entschlossen ihnen entgegen zu laufen und dann mit ihnen zurück zu wandern. Habe sie tatsächlich getroffen und habe mich natürlich für mein Missgeschick entschuldigt. Auch sie haben es mit Humor getragen. Zurück bei den Autos haben wir uns an den Fluss gesetzt und bei einem Gläschen Wein noch über dies und das geplaudert. Dann ging es zum Camping Santa Barbara, wo ich mit Lino und Ralf ausgemacht habe. Sind dann noch in ihrem bequemen und gemütlichen Wohnmobil bei einem Gläschen Wein zusammen gesessen. Schöner Ausklang des Tages mit ihnen zusammen.

21.1.2017

159536            159700            164

S42.78231 W72.64983          Camping Volcan im Pumelin Park

Musste heute noch einige Sachen in Chaiten erledigen. Habe entlich wieder einmal Internet gehabt. So konnte ich auch wieder einmal Helene, die bei Traumwetter in Galtür am Skilaufen ist, anrufen. Trotz geprellter Rippe. Aber wie es den Anschein machte, war die Schmerzen nach 2 bis 3 Schnäpschen im Weiberhimmel weg! Nachher habe ich den Camping Santa Barbara besichtigt und bin zurück auf den Camping Volcano, wo auch Ralf und Lilo waren. Unterwegs habe ich auch per Zufall Moni und Jose getroffen und sie haben mich im Restaurant bei der Fähre zum Nachtessen eingeladen. Haben schönen Abend miteinander verbracht.

20.1.2017

159508            159536            28

S42.675677 W72.579964      Camping Cascades Escondidas im Park Pumalin

Bin heute schon um 5 Uhr aufgestanden, dass ich um 05.30 an der Fähre bin.. Wollte einer der ersten sein, die am Schalter ein Ticket für die Fähre lösen können, um sicher zu sein, dass ich heute noch übersetzen kann. Als um 07.00 der Schalter öffnete, war ich der 2. der an der Reihe war. Zur Überraschung tauch auch die Frau von gestern hier auf. Sie hätten falsch gebucht, und sie muss die Überfahrt für heute umbuchen. Die 08.30 Fähre war aber voll besetzt und nur noch Platz auf der 12.30 Fähre. Da ich aber im iOverlander gelesen habe, dass es eventuell säumige Autos gibt. So besteht eine kleine Chance doch noch auf das 1. Schiff zu kommen. Ich mich auf den Parkplatz neben der Einfahrt gestellt und mir das Lademanöver angeschaut. Ein Grosser Lastenzug mit Zwei Achs Anhänger hat es nicht fertig gebracht sei Fahrzeug rückwärts auf die Fähre zu bringen. Nach 20 Minuten und X Versuchen wurde er weggeschickt. Dadurch wurden noch 7 Plätze für normale Autos frei. So bin ich zur Möglichkeit gekommen schon mit der ersten Fähre los zu fahren. Auf der Fahrt nach Leptepu habe ich einen Slowenen kennen gelernt, der mit dem Motorrad Südamerika bereist. Er fährt auch nach Ushuaia, aber viel schneller als ich es vorhabe. In Caleta Gonzalo angekommen habe ich mich zuerst mal in der Information über den Park Pumalin erkundigt und habe in Restaurant nebenan gute Meeresfrüchte Spagetti gegessen. Zurück auf dem Parkplatz, steht doch ein Büntner Wohnmobil neben den Landy. Habe angeklopft, und wir haben eine gute Zeit miteinander verbracht. Auch am Abend sind wir noch zusammen gesessen und haben so viele Erlebnisse austauschen können. Auch das Ehepaar von gestern, Moni und Jose, habe ich heute Morgen wieder getroffen. Sie kamen mit der nächsten Fähre und waren verwundert, warum ich nicht auf ihrem Schiff war, und trotzdem schon hier bin. Heute war es für mich ein besonderer Tag, ich habe etwa ein Dutzend junge Leute getroffen, die alle gut englisch gesprochen haben. Weiss nicht warum, normal treffe ich kaum Jemanden, der englisch spricht.

19.1.2017

159180            159508            328

S41.96860 W72.49382          Camping El Cobre in Hornopiren

War super Schlafplatz am Meer. War zwar wieder alleine da, aber es war ruhig. Nur das Rauschen des Meeres und das schlagen der Wellen war zu hören. Von dort ging es dann in die Dünen von Chiloe. Nicht der Hammer, aber man hat es gesehen. Dann wollte ich die Pinguine noch sehen. Konnte sie aber nur von weitem beobachten, weil es immer wieder geregnet hat und ein leichter Nebel die Sicht getrübt hat. Mit dem Feldstecher von Toni konnte ich sie aber gut beobachten. Gibt ja noch mehr Pinguine auf meinem Weg. Dann wieder Richtung Puerto Montt. Einkaufen, Diesel voll tanken und Geld besorgen. Das liebe Geld besorgen, ist ein Dauer Problem in Chile und Argentinien. Die Karten werden manchmal akzeptiert und manchmal nicht. Am besten geht es noch mit der Visa Karte. Heute habe ich nur mit der Visa Geld bekommen. Nun war alles bereit zum Aufbruch auf die Carratera Austral! Der Beginn wartet schon mit Überraschungen auf. Einmal Gut geteerte , dann wieder schlechte Naturstrasse. Bald schon kam die erste Fähre. Es werden noch mehre kommen. Am Abend wollte ich in Hornopiren das Ticket für die 2. Fähre lösen, aber das Büro war schon geschlossen. Es soll nicht einfach sein ohne Reservation noch ein Ticket zu ergattern. Mal schauen was Morgen abläuft. Ich bin ja pensioniert und habe ja Zeit. Nur muss man halt in der Autoschlange stehen bleiben, bis man an die Reihe kommt und man kann die Zeit nicht mit irgendetwas anderem nutzen. Dies ist ja wie jeder weiss, meine Schwäche. Habe am Abend noch eine Familie kennen gelernt, die über meine Reise etwas erfahren wollte. Auch ein Ehepaar aus Santiago hat mir gute Tipps für den Ablauf an der Fähre gegeben. Sie haben Morgen für die erste Fähre ein Ticket. Diese kann ich leider nicht bekommen, weil sie schon ausgebucht sei. Schade, wäre gerne mit ihnen gereist. Beide sprechen sehr gut englisch.

17.1.2017

158997            159180            183

S41.821613 W73.874804      Wild Camp am Meer an der Playa Juste

Habe auf dem Weg nach Norden wieder ein paar interessante Orte besucht. Meistens waren aber die Kirchen die Haupt Attraktionen. In Achao hat es aber eine schöne Strandpromenade. Obwohl alle Ortschaften am Meer schöne Strand Promenaden haben sollen, ist das die einzige in Chiloe die auch wirklich schön ist. In Aucar habe ich eine 400 Meter lange Fussgängerbrücke besucht. Sie führt auf eine kleine Insel, auf der es nur eine Kirche und einen Friedhof gibt. Man sagt, diese Brücke sollte man nur 3 Mal im Leben begehen. Zur Taufe, zur Hochzeit und zur Beerdigung. Ich habe sie auch begangen. Wurde aber nicht getauft, habe nicht geheiratet und lebe immer noch. An der Brücke habe ich eine Familie getroffen, die sich für meine Reise interessiert haben. Sie sprachen sehr gut Englisch und kommen aus Buenos Aires. Sie haben mich eingeladen, bei ihnen zu Hause vorbei zu schauen. Bin weiter nach Ahui im Nord-Westen der Insel und habe dort die Befestigungsanlage der Spanier angeschaut. Auf der ganzen Fahrt sieht man wenig Industrie, aber viel Muschel Zucht und Landwirtschaft. Wollte dort am Strand übernachten, waren aber viele Leute da und Lärm. Bin dann nur 2 Kilometer zurück gefahren, dort gibt es einen ruhigen Platz am Meer. Super schöne Aussicht auf das Meer und die Umliegenden Inseln. Ach die grossen Masten die die Kabel für die Stromversorgung auf der Insel gewährleisten, sieht man gut. Sogar den Vulkan Osorno siet man von hier. Habe heute wieder einmal meinen Generator getestet. Er lief schon nach 2 Zügen an. Wollte testen, ob er den Heizventilator treiben mag. Klappt alles einwandfrei. So bin ich für höhere Gegenden gerüstet. Der Generator läuft noch bis über 3500 Meter, die Zusatzheizung aber nur bis 2800. Obwohl geschrieben wird, dieser Platz sei überfüllt gewesen, war ich der einzige, der hier geschlafen hat. Es war ein super schöner Tag und Nachts hat es wieder leicht geregnet.

16.1.2017

158536            158803            267

S43.13002 W73.63368          Camping Millagen Zwischen Quellon und dem Ende der Panamericana

Heute geht es zur Fähre um auf die Insel Chiloe überzusetzen. Die Insel soll noch ihren alten Charakter und Kultur behalten haben, weil sie immer vom Festland abgeschnitten war. Weil es zu regnen begonnen hat, habe ich mich entschlossen, ganz in den Süden der Insel zu fahren, um dann beim zurück fahren nach Puerto Montt alle interessanten Orte zu besuchen. Dann starte ich die Carratera Austral am Start im Norden bei Puerto Montt und fahre sie dann bis nach Villa O‘Higgins ans Ende im Süden. Am Südzipfel von der Insel Chiloe ist auch das Ende der Panamericana. Mit einem grossen Denkmal wird darauf hingewiesen. Dort angekommen, hat sich die Sonne wieder gezeigt, um mir zu zeigen, wie schön und traumhaft das Leben sein kann. So war ich am 14.7.2015 in Anchorage, wo sie beginnt, und heute am 16.1.2017 stehe ich am Ende der 21‘000 Kilometer langen Strasse quer durch Amerika. Ich habe aber nicht einmal ein Drittel dieser Route gefahren, habe sie aber immer wieder auf meinen Weg in den Süden Abschnittsweise befahren. Es ist ein bewegender Moment vor dem Denkmal zu stehen und an die lange, erlebnisreiche Reise zurück zu denken. Ein grosser Abschnitt der Reise geht damit zu Ende. Ein neuer Abschnitt, die Carratera Austral, beginnt!

15.1.2017

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S41.53627 W73.04138          Camping Los Alamos in Puerto Montt

Es geht auf zum Zoll Argentinien und Chile. Keine Probleme mit den Papieren. Nur bei der Wagen Kontrolle hat ihr mein Fahrrad nicht gepasst, es müsse eingetragen sein. Sie hat es selber eingetragen. Es war heute das erste Mal, dass der Landy untersucht wurde. Sogar das Fahrrad musste ich raus nehmen und das Dach öffnen. Auch der Drogenhund musste im und um den Wagen herum schnüffeln. Wie einst in Estland bei der Ausreise nach Russland. Sonst hatte ich eigentlich immer Glück mit der Wagen Abnahme. Muss auch einmal erlebt sein. Dann hiss es noch Diesel tanken und Einkaufen. Bin dann noch weiter nach Puerto Montt auf einen Camping gefahren und konnte sogar noch ein bisschen die Sonne geniessen. Unterwegs hat sich der Vulkan Osorno in seiner ganzen Pracht gezeigt.

14.1.2017

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S40.59627 W71.71738          Camping Espejo Chico am Lago Espejo Chico

Bin es heute ganz gemütlich angegangen. Erstens nach dem Stress der letzten Tage und zweitens habe ich noch Fleisch und Eier im Kühlschrank, die mir an der Grenze wieder abgenommen werden. Da mache ich lieber noch eine Übernachtung in Argentinien und fahre Morgen nach Puerto Montt oder bis an die Fähre zur Insel Chiloe. Habe schönen Camping am Lago Espejo Chico gefunden. An der Rezeption hat mich ein Mann auf Deutsch angesprochen und dann alles für mich erledigt und übersetzt. Er sei erst gestern noch mit einem Schweizer zusammen gewesen. Er ist ein Immigranten Officer. Am Abend ist er zum Landy gekommen und hat mich eingeladen bei ihnen zu Essen.

13.1.2017

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S41.15880 W71.41184          Camping Los Coihues in San Carlos de Bariloche

Vor 9.00 ging es los auf Mechaniker Suche. Der erste Anlauf ging aber fehl. Konnte in ohne Adresse nicht finden. Den 2. Anlauf habe ich aus dem iOverland geholt. Fehlanzeige, er macht keine Bremsen vom Landy. Aber er gab mir eine Adresse von einem Landy Mechaniker. Wieder Fehlanzeige. Auch mit herum Fragen hat die Werkstatt in der Gegend niemand gekannt. Von einem Passanten den ich angesprochen habe, habe ich von einem Kupplung und Bremsen Shop gehört. Dort bin ich hin. Wieder Fehlanzeige, er verkauft nur Bremsen und Kupplungen. Er ist mit mir aber zu einem nahe gelegenen Mechaniker gegangen, der dann auch gewillt war mir zu helfen. Der Mechaniker war selbstverständlich ein Freund vom Shop Besitzer. Um 15.30 konnte ich dann bei ihm antreten. Der Bremssattel wurde ausgebaut, und in den Shop gebracht um neue Dichtungen zu montieren. Das musste ja kommen, wie ich es schon länger gefühlt hatte. Die Dichtung war nicht schuld an meinem Verlust an Bremsflüssigkeit. Der Bremssattel war gerissen. Das hätte tragisch enden können. Das Ding hätte jederzeit ganz brechen können. Was dabei passiert wäre, steht in den Sternen. Aber ich habe wieder einmal riesen Glück gehabt. Das Glück ist mir auch weiterhin geblieben. Der Shop Besitzer kaum mit einem gebrauchten Sattel daher und hat ihn überholt, dass er wie neu aussah. Sogar der Preis von ca. US$ 370 kann man noch verschmerzen. Dann wieder zurück zum Mechaniker und einbauen. In der Zwischenzeit hat er schon eine Schraube mit grösserem Durchmesser besorgt und das Gewinde nachgeschnitten. Einbauen und entlüften, und mein Landy ist um 20.00 wieder fahrbereit. Welch ein Gefühl wieder normal bremsen zu können! Dann ab auf den Campingplatz, auf dem ich mich beim letzten Besuch in Bariloche niedergelassen habe. Der Manager spricht sogar englisch und wollte die ganze Geschichte meiner Erlebnisse der Reise hören. Auch 2 Engländer und etwa 10 Argentinier wollten wissen, was so ein alter Mann alleine in Südamerika sucht. Am heutigen Freitag, den 13. Habe ich trotz viel Nervenanspannung viel Glück gehabt. Wer sagt da noch, der Freitag der 13. bringt Pech??

12.1.2016

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S41.12398 W71.37175          Camping El Iety in San Carlos de Bariloche

Heute kam die Frau vom Camping und wollte 50 Pesos mehr haben. Ich habe ihr erklärt, dass ich für 150 weiter gezogen wäre. Sie hat dann auf die 50 Pesos verzichtet. So ging es dann Richtung San Carlos de Bariloche. Gemütlich aber ohne viel Aufsehen erregendes zu sehen, ging es nach Bariloche. Dort habe ich einen Camping in guter Lage mit Wifi angesteuert. Dies war der erste Reinfall eines Campings den ich auf meiner Reise erleben musste. Der Preis, wie überall in Bariloche, sehr hoch, das Wifi hat nicht funktioniert, den Swimming Pool brauche ich auch nicht und die Toiletten sind nicht der Hammer. Wenigstens warme Duschen. Habe nach einem Mechaniker gefragt, es soll ganz in der Nähe eine gute Werkstatt geben. Mal schauen ob ich ihn finde und ob er mir helfen kann.

11.1.2017

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S39.780837 W71.371608      Camping Mar y Mar am Lago Huechulafquen, Parque Lanin

Das Internet hat heute Nacht irgendwann seinen Dienst aufgenommen. Kann wieder Whatsappen. Zuerst musste ich natürlich Diesel nachfüllen. Dann habe ich mich um einen Mechaniker bemüht. Alles umsonst. Entweder er konnte / wollte nicht oder er war nicht anwesend. Habe mich dann Richtung San Martin de los Andes aufgemacht. Beim Park Lanin habe ich Halt gemacht und ein paar Fotos vom Gleichnamigen Vulkan gemacht. Schöne Gegend. Habe einen schönen Camping angesteuert, obwohl es viele freie Übernachtungsmöglichkeiten am See gegeben hätte. Als er aber 150 Pesos wollte, habe ich 100 offeriert, oder ich zieh von dannen. Er war aber sofort einverstanden. Um nur das WC zu benützen war mir das zu teuer.

10.1.2017

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S38.51991 W70.36135          Camping Municipal in Las Lajas

Heute ging es auf der Routa 40 Richtung Süden bis nach Las Lajas. Die ersten 100 Kilometer waren Schotterstrassen. Das auf der Routa 40! Der Landy lief perfekt, ausser dem Bremsflüssigkeit Verlust. Unterwegs in Chos Malal wollte ich Diesel nachfüllen. Bei beiden Tankstellen hätte man mehr als eine Stunde warten müssen, weil so viele Leute angestanden sind. Es sind die einzigen Tankstellen weit und breit. Die Nächste ist mehr als 150 Kilometer entfernt. Habe meinen Reservekanister geleert und so habe ich Las Lajas ohne Probleme erreicht. Am Abend habe ich einen schönen Campingplatz gefunden. Sehr saubere Toiletten und warme Duschen. Wollte in der Stadt noch meine Movistar Karte aufladen, aber das hat mir niemand gemacht. Habe dann eine Claro Sim gekauft, aber das Internet bringe ich nicht zum Laufen. Muss Morgen noch einmal hin.

9.1.2017

Grenze Chile - Argentinien

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S35.75545 W69.56553          Camping Manqui Malal in der Nähe von Bardas Blancas

Am Morgen ging es mit dem Fahrrad in die Stadt. Dort habe ich Schrauben eingekauft. Den Landy durfte ich auf dem Hostel Parkplatz reparieren. Der Bremszylinder ist aber immer noch undicht. Muss das in Argentinien irgendeinmal machen lassen. Auch die Schraube hat nicht mehr richtig gezogen. Dort muss ich einen Heli Coil setzen lassen. Zum Fahren funktioniert der Landy aber wieder. Pablo und Christian kennen eine Frau in Talca. Diese haben sie angerufen, dass sie mir hilft, sollte ich mit meinen Problemen nicht mehr weiter kommen. Sie hat tatsächlich angerufen. Wie doch die Leute so hilfsbereit sind. So mache ich mich auf nach Argentinien. Beide Zölle waren einfach und schnell bewältigt. Nicht einmal Früchte und Fleisch wurden mir weggenommen. Es war mir bei der Anfahrt zu Argentinischen Zoll ein bisschen mulmig. Alle mussten ihre Autos ausräumen. Koffern, Taschen und Pakete lagen zur Kontrolle auf der Strasse. Ich habe einen jungen Zöllner zugeteilt bekommen. Als er hinten rein schaute, wusste er nicht wo anfangen und hat seinen älteren Kollegen gefragt. Der hat ihm nur zur Antwort gegeben, er solle mich durchwinken.  Auch der Landy läuft wieder, dass es richtig Spass macht. Bremsflüssigkeit hat er nur wenig gebraucht, will dies aber so schnell wie möglich reparieren lassen. Am Abend gab es dann wieder zum ersten Mal in diesem Jahr Camping und selber Gebratenes!

8.1.2017

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S35.41117 W71.65013 Hostel del Sur in Talca

Schöner Morgen. Wollte Richtung Argentinischer Grenze fahren. Zuerst in Rancagua Diesel holen, Radlager getestet und neu eingestellt. Dann ging es auf der Autobahn Richtung Süden. Nach Curico war aber schon wieder Schluss mit dem Landy. An der Zahlstelle hat es vorne links gewaltige geräusche gemacht. Beim Untersuchen musste ich feststellen, dass Ditec den Bremssattel mit einer zu kurzen Schraube befestigt hatte und dazu noch das Gewinde überdreht. Habe mich mit Pablo und Christian in Verbindung gesetzt. Sie konnten mir aber auch nicht helfen. Habe das Problem notdürftig repariert, was aber auch nicht lange gehalten hat. Selbe Problem noch einmal. Mit der Handbremse bin ich dann ins Hostel del Sur in Talca gefahren. Zu allem Elend hat der Bremszylinder auch noch angefangen Bremsflüssigkeit zu verlieren. Da es eine ganz spezielle Schraube ist, werde ich Morgen in der Stadt eine normale M12 Schraube besorgen und das Gewinde auf M12 nach schneiden.

7.1.2017

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S35.794600 W70.142670 Camping Huinganes in der Nähe von Rancagua

Um 9.00 waren die Achswellen schon fertig. Also abholen und einbauen. Diesmal hat es geklappt. So ganz traue ich dieser Schweisserei aber nicht. Gleichzeitig hat aber Pablo wenig gebrauchte Achswellen gefunden. Zur Sicherheit habe ich sie gleich gekauft. Sicher ist sicher. Dann Einkaufen, um zum Campen bereit zu sein. Bin dann Richtung Süden weiter gefahren. In der Nähe von Rancagua fand ich einen schönen Camping in den Hügeln. Habe dort den Landy wieder zum campen eingerichtet. Am Abend hat mich eine Familie zum Nachtessen eingeladen, natürlich mit typischem chilenischem Fleisch auf dem Grill zubereitet. Vor allem durfte der chilenische Wein nicht fehlen, der auch reichlich floss! Konnte darauf auch ganz gut schlafen.

6.1.2017

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S33.48961 W70.60019 Hostel Quinchamali, Santiago

Habe die Antriebswellen der Hinterachse demontiert und zum Schweissen gebracht. In der Zwischenzeit habe ich die Blinkerleuchte ersetzt, das neue Navy eingebaut und getestet und den Landy auf die Weiterfahrt eingerichtet. Am Abend konnte ich die Wellen abholen, aber beim Einbau habe ich bemerkt, dass an der Innenseite zu viel Material aufgetragen wurde. Also wieder raus und zurück zur Werkstatt. Die war aber schon geschlossen. Der Meister hat die Teile aber doch noch entgegen genommen. Hoffen dass er es morgen früh richten kann.

5.1.2017

S33.48961 W70.60019 Hostel Quinchamali, Santiago

Der Flug war ruhig und ich konnte gut schlafen. Mit dem Taxi ging es vom Flughafen zur Garage von Christian und Pablo. Über 30 Grad! Dort angekommen, hat mich die Wirklichkeit von Chile wieder auf den Boden der Realität gebracht. Mein Landy lief nicht!!!!! Dasselbe Problem wie schon X-Mal gehabt. Der Sensor des ABS ist voller Metallspäne! Jetzt habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass Ditec das Ding wirklich wieder in Schwung bringt, wie er vor der grossen Reparatur im August letzten Jahres war. Auch die Arbeiten, die Christian noch erledigen sollte, sind nicht gemacht. Nur die Reifen wurden gewechselt. Das heisst nun selber anpacken. In der Garage von Pablo darf ich wenigsten einen Platz benützen und die Bremsen hinten rechts zerlegen und in Ordnung bringen. Die Noppenscheibe für die Implse für das ABS war nicht sauber montiert. Auch Heckleuchten konnten wir in einem Shop besorgen. Habe bemerkt, dass die Antriebswellen hinten auf beiden Seiten Spiel haben. Wellen konnten wir aber nicht auftreiben, aber Morgen finden wir eventuell einen Schweisser, der den Flansch mit der Welle verschweissen kann. In Argentinien sei es so üblich. Am Abend war ich noch mit Christian und seiner Freundin Essen. Nur 200 Meter weg von der Garage gibt es ein Hostel, wo ich übernachtet habe.

4.1.2017

Heute Flug über Madrid nach Santiago.